UFC Kämpfer aus Russland: Eine wachsende Macht im MMA

Russland hat sich im Jahr 2025 weiterhin als eine der führenden Nationen im Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Zahlreiche russische Kämpfer haben in verschiedenen Organisationen Weltmeistertitel errungen und verteidigt.

Dominanz russischer Kämpfer in verschiedenen Organisationen

Islam Makhachev setzte seine Dominanz in der UFC-Leichtgewichtsklasse fort. Bei UFC 311 verteidigte er seinen Titel erfolgreich gegen Renato Moicano und baute seine Siegesserie auf 15 Kämpfe aus. Magomed Ankalaev krönte sich zum UFC-Halbschwergewichtschampion, nachdem er mehrere Top-Gegner besiegt hatte. Usman Nurmagomedov, Cousin von Khabib Nurmagomedov, setzte die Familientradition fort und dominierte die Leichtgewichtsklasse bei Bellator. Shamil Musaev eroberte den Weltergewichtstitel in der Professional Fighters League (PFL). Anatoly Malykhin dominierte sowohl die Schwergewichts- als auch die Halbschwergewichtsklasse in der ONE Championship.

Das UFC-Ranking

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Das UFC-Ranking spiegelt die Leistungen der besten Kämpfer in diesem Kampfsport wider. Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports. Das Ranking-System der UFC basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet. Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein.

Das UFC-Ranking wird von einem Gremium aus Medienvertretern erstellt. Diese bewerten die Kämpfer basierend auf verschiedenen Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität und Siegesart. Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse. Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking. Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions.

Das UFC-Ranking dient als Orientierung für Kampfpaarungen, hat aber keinen bindenden Charakter. Die endgültige Entscheidung über Kämpfe liegt bei der UFC selbst. Die UFC bietet eine faszinierende Welt der MMA-Meister. Jede Gewichtsklasse hat ihre eigenen Grenzen. Die UFC-Champions beeindrucken mit ihren Leistungen. Islam Makhachev verteidigte seinen Titel im Leichtgewicht bereits dreimal. Raquel Pennington wird ihren Bantamgewichts-Titel gegen Julianna Peña bei UFC 307 verteidigen. Alex Pereira bereitet sich auf seine nächste Titelverteidigung bei UFC 303 vor.

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Die UFC-Geschichte ist geprägt von beeindruckenden Titelverteidigungen und legendären Siegesserien. Anderson Silva dominierte die Middleweight-Division mit einer unglaublichen Titelserie von 2.457 Tagen. Seine 16 aufeinanderfolgenden Siege sind bis heute unerreicht. Demetrious Johnson setzte mit 11 Titelverteidigungen im Flyweight einen beeindruckenden UFC-Rekord. Im Weltergewicht glänzte Georges St-Pierre mit neun erfolgreichen Verteidigungen. Zu den legendären Kämpfen zählen St-Pierre gegen Hendricks und Silva gegen Sonnen. Diese Duelle prägten die UFC-Geschichte und begeisterten Fans weltweit.

Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions: Jon Jones (Schwergewicht), Alex Pereira (Halbschwergewicht), Dricus du Plessis (Mittelgewicht), Leon Edwards (Weltergewicht), Islam Makhachev (Leichtgewicht), Ilia Topuria (Federgewicht), Sean O’Malley (Bantamgewicht) und Alexandre Pantoja (Fliegengewicht). Jon Jones ist seit dem 4.

Die Position im UFC-Ranking wird durch Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität, Siegesart und die Organisation, in der gekämpft wurde, beeinflusst. Zu den erfolgreichsten UFC-Kämpfern aller Zeiten gehören Anderson Silva, Demetrious Johnson, Georges St-Pierre, Jon Jones und Jose Aldo. Die längste Siegesserie in der UFC-Geschichte hält Anderson Silva mit 16 aufeinanderfolgenden Siegen.

Bekannte UFC-Kämpfer

Die UFC beherbergt einige der talentiertesten Kämpfer der Welt:

  1. Conor McGregor, geboren am 14. Juli 1988 in Irland, ist einer der bekanntesten UFC-Kämpfer aller Zeiten.
  2. Jon “Bones” Jones, geboren am 19. Juli 1987 in den USA, ist ein herausragender UFC-Kämpfer und gilt als einer der besten MMA-Athleten aller Zeiten.
  3. Khabib Nurmagomedov, geboren am 20. September 1988 in Russland, beendete seine Karriere ungeschlagen mit einer perfekten Bilanz von 29 Siegen.
  4. Georges St-Pierre, geboren am 19. Mai 1981 in Kanada, ist einer der angesehensten MMA-Kämpfer aller Zeiten.
  5. Anderson Silva, geboren am 14. April 1975 in Brasilien, ist eine Legende im MMA. Der Brasilianer dominierte die Mittelgewichtsklasse über Jahre hinweg und hielt den Titel für die längste Zeit in der UFC-Geschichte.
  6. Ronda Rousey, geboren am 1. Februar 1987 in den USA, war die erste weibliche Champion in der UFC und ein Pionier des Frauen-MMA.
  7. Amanda Nunes, geboren am 30. Mai 1988 in Brasilien, ist eine der dominantesten Kämpferinnen in der Geschichte der UFC.
  8. Daniel “DC” Cormier, geboren am 20. März 1979 in den USA, ist einer der erfolgreichsten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
  9. Stipe Miocic, geboren am 19. August 1982 in den USA, ist ein außergewöhnlicher Schwergewichtskämpfer und hält den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC-Schwergewichtsklasse.
  10. José Aldo, geboren am 9. September 1986 in Brasilien, dominierte das Federgewicht über Jahre hinweg und gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer in der UFC-Geschichte.

Dagestan: Schmiede für MMA-Kämpfer

Dagestan ist eine russische Bergregion und gilt als absolute Fighter-Fabrik. Mit gnadenlosen Methoden werden dort die brutalsten MMA-Kämpfer der Welt ausgebildet. Statt in die Kita, droppen Eltern ihre Kinder direkt im Gym oder lassen sie gegen Bären ringen. Aber woher kommt dieser Hype um Kampfsport in Dagestan? Und welche Rolle spielt Putin dabei?

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Steuerschwierigkeiten von Khabib Nurmagomedov

Die russische Steuerbehörde wirft dem ehemaligen MMA-Star Khabib Nurmagomedov massive Steuerschulden vor. Nun wurden seine privaten und geschäftlichen Konten eingefroren. Die einstige russische Kampfsport-Ikone Khabib Nurmagomedov hat offenbar erhebliche Steuerschwierigkeiten mit dem russischen Staat. Wie „n-tv“ berichtet, soll der ehemalige UFC-Champion der Steuerbehörde seines Heimatlandes 306 Millionen Rubel (etwa 3.1 Millionen Euro) schulden. Infolgedessen wurden mehrerer seiner Konten in Russland gesperrt.

Nurmagomedov soll laut den russischen Behörden die ausstehenden Steuerschulden für den Kauf von Hotels und Start-ups in den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei verwendet haben. Es wird angenommen, dass Nurmagomedov das Eigentum seiner Unternehmen auf Verwandte und Partner übertragen hat. Daraufhin ermittelte die Steuerbehörde gegen den ehemaligen MMA-Kämpfer.

Unter den eingefrorenen Konten sind auch einige von Nurmagomedovs Wohltätigkeitsorganisationen und die MMA-Promotion „Eagle FC“. Letztere könnte nun ihrer Steueraffäre zum Opfer fallen. Nurmagomedov hatte die Gorilla Fighting Championship im Jahr 2020 für eine Million Dollar gekauft und sie zu Eagle FC umgestaltet. 2022 veranstaltete der ehemalige UFC-Star unter diesem Banner erstmals ein Event in den USA. Allerdings fanden seit November 2023 keine Kampfsportevents von Eagle FC mehr statt.

Der in der russischen Republik Dagestan geborene Nurmagomedov gilt als einer der größten MMA-Kämpfer aller Zeiten. Mit einer beeindruckenden Siegesbilanz von 29:0 ging er im Jahr 2020 in den Ruhestand. Während seiner Glanzzeit besiegte er Top-Kämpfer wie Conor McGregor, Dustin Poirier und Justin Gaethje und kassierte Kampfgagen von mehr als 20 Millionen Dollar.

Dem ehemaligen Weltmeister im Leichtgewicht des MMA-Kampfsportverbands Ultimate Fighting Championship (UFC) wird vorgeworfen, insgesamt 306 Millionen Rubel (etwa 3,3 Millionen US-Dollar) Steuern nicht ordnungsgemäß gezahlt zu haben. Aufgrund der Vorwürfe soll nun der von Russlands Präsident Wladimir Putin kontrollierte Kreml aktiv geworden sein. Aus der Schaltzentrale der Macht in Moskau sei die Anweisung an den „Föderalen Steuerdienst“ ergangen sein, mehrere Konten des heute 35 Jahre alten Kampfsportlers aus der russischen Teilrepublik Dagestan einzufrieren. Dabei soll es sich sowohl um private als auch um geschäftliche Konten handeln. Ebenfalls betroffen seien demnach Konten des von Nurmagomedow gegründeten Verbands „Eagle FC“ sowie Konten, die einer von Nurmagomedow gegründeten Wohltätigkeitsorganisation zugerechnet werden.

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Nach seiner aktiven Karriere war Nurmagomedow als Trainer seines Jugendfreunds Islam Makhachew aktiv. Der 32 Jahre alte Kampfsportler aus Dagestan trat in die Fußstapfen seines Freundes und gewann den UFC-Titel im Leichtgewicht im Jahr 2022. Wie Nurmagomedow hatte auch Makhachew vor seiner Karriere in der UFC bereits internationale Erfolge in der russischen Kampfsportart Sambo gefeiert.

Im Jahr 2019 empfing Russlands Präsident Wladimir Putin den damaligen UFC-Weltmeister Khabib Nurmagomedow in Moskau. Grundsätzlich pflegt die Regierung von Wladimir Putin ein enges Verhältnis zu den erfolgreichen Sportlern der Teilrepublik Dagestan.

Politische Aspekte

Nachdem Nurmagomedow den wohl am meisten beachteten Kampf seiner Karriere gegen MMA-Superstar Conor McGregor im Jahr 2018 gewonnen hatte, sendete Putin nicht nur persönliche Glückwünsche. Laut UFC-Präsident Dana White soll Russlands Präsidenten dem damaligen Champion sogar 20 Millionen Dollar überwiesen haben, als Anerkennung seiner sportlichen Leistung.

Auch Putins Machthaber in Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, inszeniert sich immer wieder gerne als großer Kampfsportfan. Der als „Putins Bluthund“ bekannt gewordene Präsident der russischen Teilrepublik sucht regelmäßig die Nähe zu bekannten UFC-Profis. Im Jahr 2010 erklärte der tschetschenische Machthaber laut der Nachrichtenagentur Reuters, er glaube, dass die Scharia über dem russischen Recht stehe.

Neben tschetschenisch stämmigen Nationalisten wie dem Weltergewichtler Khamzat Chimaev aus Schweden ließen sich auch US-Sportler wie die UFC-Weltmeister Kamaru Usman und Henry Cejudo oder der erwähnte Gaethje mit Kadyrow ablichten. Während des andauernden Ukraine-Kriegs kritisierten zahlreiche US-Medien die Beziehungen der US-Sportler zu Verbündeten Putins.

Nurmagomedow hat sich bislang nicht zum Ukraine-Krieg geäußert. Im Oktober vergangenen Jahres hatten antisemitische Aufstände am Flughafen der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala Präsident Putin auf den Plan gerufen. Er verurteilte die Ausschreitungen, machte dafür aber direkt die Einmischung des Westens verantwortlich. Im Jahr 2018 schickte Putin zudem seinen Vertrauten Wladimir Wassiljew als Statthalter nach Dagestan, um dort den aufkommenden Islamismus - auch mit Gewalt - zurückzudrängen.

Khamzat Chimaev: Ein tschetschenischer Champion

Zum ersten Mal ist ein Tschetschene Champion in der weltweit größten MMA-Organisation UFC geworden. Das Aufeinandertreffen der beiden bei dem Event UFC 319 am vergangenen Samstag in Chicago war nicht nur das von Titelträger und Herausforderer, sondern das von zwei physisch Unaufhaltbaren. Die US-amerikanische und weltweit größte MMA-Organisation Ultimate Fighting Championship (UFC) verkaufte den Kampf als „Keine Ruhe vor dem Sturm“ - und behielt recht. Was folgte, war eine beeindruckende, 25-minütige Machtdemonstration des Tschetschenen. Keine Runde verging, ohne dass er du Plessis spielend leicht zu Boden brachte und dort dominierte. Nach fünf Runden stand der Sieger fest und um Chimaevs Hüften prangte der goldene UFC-Gürtel, auf den er seit 2018 hinarbeitet. Doch während man sich sportlich für den 31-Jährigen freuen kann, ist das politisch keineswegs der Fall.

Ihr Anführer, der „Bluthund“ Ramsan Kadyrow, ist ein von Putin offiziös installierter Machthaber, der erbarmungslos und islamistisch regiert. Viele Kämpfer werden in seinem eigenen „Fight Club Akhmat“ ausgebildet, kämpfen später in den größten Ligen und erreichen dadurch die größtmögliche Plattform für den Diktator. Der Sieg und bereits die Vorbereitungen von Chimaev wurden auf dem Instagram-Kanal des Clubs erwartungsgemäß und mit hoher Reichweite verbreitet. Und auch der MMA-Kämpfer zeigt sich auf seinen Kanälen mit dem Diktator, seinen Söhnen und bewirbt tschetschenische und russische Bauprojekte.

„Borz“, so dessen Kampfname, ist das tschetschenische Wort für Wolf. Chimaev geht in seinen Kämpfen nach stets demselben Prinzip vor: Druck, so viel es nur geht. Die meisten seiner Kämpfe beendete er vorzeitig, und Kommentatoren wie Promoter unterstrichen immer wieder, wie einschüchternd die Aura von Chimaev sei. Deswegen stören den UFC-Präsidenten Dana White seine Verbindungen zu Kadyrow auch nicht. Die Moral weicht bekanntlich dem Kapital. Die milliardenschwere UFC unterhält beste Beziehungen nach Saudi-Arabien und bietet US-Präsident Donald Trump regelmäßig eine Bühne.

Die UFC wird Khamzat „Borz“ Chimaev in Zukunft noch größer inszenieren als ohnehin schon. Als Mittelgewichtschampion gibt es eine Vielzahl an attraktiven Kämpfen für ihn, und die UFC riecht schon einen Mega-Event in Saudi-Arabien mit möglichst vielen russischen Kämpfern.

Dorobshokh Nabotov: Ein aufstrebender Stern

Dorobshokh Nabotov (*31. Januar 1999) ist ein ungeschlagener MMA-Kämpfer aus Tadschikistan. Der 25-Jährige tritt im Leichtgewicht an und trainiert in Tscheljabinsk, Russland, als Mitglied des Teams REM 93. Nabotov hat bereits mehrere beeindruckende Kämpfe bestritten.

Ein Wendepunkt in Nabotovs Karriere war die Pressekonferenz zu UFC 308 im Oktober 2024 in Abu Dhabi. In einer mutigen Aktion bat er öffentlich UFC-Präsident Dana White um einen Vertrag. Beeindruckt von seiner Entschlossenheit lud White ihn ein, im Dezember 2024 bei einer Veranstaltung von Chan Sung Jung ("The Korean Zombie") in Korea anzutreten. Nabotovs Erfolgsgeschichte begann bereits vor seiner Profikarriere. Mit seiner ungeschlagenen Bilanz und seinem unermüdlichen Einsatz steht Dorobshokh Nabotov kurz davor, in die UFC aufgenommen zu werden. Dorobshokh Nabotov feierte bei der Unity Fight Series (UFS) 4 am 06. Bisher ungeschlagen. Mein letzter Kampf bei AMC Fight Nights 122 auf Grund meiner kürzlichen Fußoperation.

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