Marko Zaror: Kampfsportarten und Actionfilme

Marko Zaror ist ein chilenischer Schauspieler und Stuntman, der sich in der Welt der Kampfsportarten und Actionfilme einen Namen gemacht hat. Er beherrscht Taekwondo, Kickboxen und einige weitere Kampfsportarten.

Frühe Karriere und Stuntarbeit

Zaror stellte sein Talent bereits als Dwayne Johnsons Stuntman bei „Welcome To The Jungle“ unter Beweis, ebenso wie als Mel Gibsons Handlanger in „Machete Kills“ und in Robert Rodriguez' „Alita: Battle Angel“. Auch im großartigen Scott-Adkins-Reißer „Undisputed III“ wirkte er mit.

Durchbruch mit "Die Faust des Condors"

Sein jüngster Film „Die Faust des Condors“ erschien am 4. Januar 2024 auf DVD und Blu-ray. In dem chilenischen Martial-Arts-Epos spielt Zaror nicht nur die Hauptrolle, sondern schlüpft obendrein auch noch in den Part seines Widersachers!

Verglichen mit seinen bislang größten Hits wurde „Die Faust des Condors“ zwar sichtlich für weit weniger Geld gedreht. Wer sich von dem Direct-to-Video-Look jedoch nicht abschrecken lässt, darf sich auf ein klassisches Martial-Arts-Abenteuer der alten Schule freuen, das sich auf die absoluten Basics beruft - wie man es heutzutage kaum noch zu Gesicht bekommt. Quasi der krasse Gegenentwurf zu den überstilisierten Spektakeln wie der eingangs erwähnte „John Wick 4“.

Im Zentrum der Geschichte steht eine geheimnisvolle (und tödliche) Kampftechnik aus dem 16. Jahrhundert - die Faust des Condors -, deren Geheimnis bis heute streng gehütet wird.

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Marko Zaror in "John Wick 4"

Dem Blockbuster-Publikum dürfte der Chilene spätestens seit dem vierten „John Wick“ ein Begriff sein. Wer an „John Wick 4“ denkt, dem kommt natürlich zuallererst Keanu Reeves in den Sinn, der sich stylisch wie eh und je durch reihenweise Widersacher ballert und kloppt - sowie natürlich Scott Adkins, der sichtlich Spaß daran hatte, im Fatsuit Prügel zu verteilen, der von Donnie Yen gespielte Szenendieb Caine sowie natürlich der charismatische Hiroyuki Sanada, die allesamt auch reichlich Kampferfahrung mitbringen, die sie in dem Auftragskiller-Spektakel zum Besten geben.

Zusammenarbeit mit Scott Adkins

Es gibt eine Freundschaft der beiden Darsteller abseits der Kamera, um deren Fähigkeiten auch, vor der Kamera wird sich nichts geschenkt und den Anderen zur Höchstform aufgerufen, ein Fest für die Klientel, für die Liebhaber des Genres ein Rausch.

Die Zusammenarbeit von Adkins und Zaror setzt sich in "Diablo" fort. Kris Chaney (Scott Adkins) ist frisch aus dem Gefängnis entlassen. Er hat im Action-Thriller Diablo noch ein altes Versprechen zu erfüllen und auf seinem Pfad der Gewalt gegen einen mächtigen Gangsterboss kidnappt er seine Tochter Elisa. Bald ist El Corvo, ein berüchtigter Auftragskiller auf seinen Fersen.

Zaror macht das Actiondesign hier, er choreografiert sich und die diversen Kombattanten selber, ein Gottvertrauen seitens des Regisseurs und auch seitens Adkins, die Optik froh, die Farben kräftig, produziert mit von beiden Hauptdarstellern, auch an der Geschichte mitgeschrieben, ein Kümmern um die eigene Karriere.

Weitere Filme mit Marko Zaror

  • Mirageman Kicks Ass
  • Green Ghost and the Masters of the Stone
  • Invincible
  • Mandrill
  • Kiltro - Fass sie an und du stirbst!
  • Affinity

Kampfsportarten im Film

Mit verschiedenen Zutaten wird die Handlung gefüllt, mit Ärger und Hektik und Stress, bei den Fights verschiedene Stufen der Zeiteinteilung, manchmal in Slowmotion, manchmal im Raffer, die einheimischen Stuntmen vertrimmt, gegen Autos und Zäune geschleudert, in das Gesicht gekickt.

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Zähne werden auf den Boden gespuckt, Blut auf den Fliesen, vorher den Feuerlöscher mehrfach ins Gesicht getrieben, ein brutales Gehabe, ein Gebaren wie in der Wildnis, die Bewegungen kurz und knapp gehalten, die Formationen dringlich, oft auf das Ausschalten des Gegenübers und nur darauf gehalten, keine Skrupel, keine Kompromisse.

Zum ersten erwarteten Zweikampf kommt es etwa mittig, Zaror deutlich größer als sein 'Buddy', ein sichtlicher Vorteil wie auch dass zusätzliche Gewicht, Kraft ist Masse x Beschleunigung, das wird hier ausgeführt, beide gleichsam behände, man wüsste aber, auf wen man eher im Ernstfall setzt; dem "slab of strange", dem "cracking Freak". Im Film eine Ausgeglichenheit gezeigt, Vor- und Nachteile zugleich, dazu Kugelhagel und eigene Stunts.

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