Karate Kid: Legends – Besetzung, Handlung und Hintergründe

Viele kennen es als Kult-Klassiker aus den 80ern, andere als den Vorgänger der Netflix-Serie „Cobra Kai“: Das Karate Kid-Franchise wird noch einmal über die große Leinwand flimmern. Diesmal trifft Daniel LaRusso auf Mr. Han, den Mentor aus dem „Karate Kid“-Remake von 2010 - das Pendant zu Mr. Miyagi.

Handlung von "Karate Kid: Legends"

„Karate Kid: Legends“ beginnt mit einem Rückblick, in dem Mr. Miyagi seinem Schüler Daniel eine alte Familiengeschichte anvertraut. Die Verbindung zwischen der Miyagi- und Han-Familie bildet die Grundlage für das aktuelle Geschehen. Im Sommer 1985 erzählt Mr. Miyagi seinem Schüler Daniel LaRusso von den Ursprüngen des Miyagi-Do-Karate. Dabei geht es um Shimpo Miyagi, der im 16. Jahrhundert nach China verschlagen wurde und dort Kung Fu von der Familie Han lernte. Diese Techniken brachte er später nach Okinawa zurück.

Sony Pictures veröffentlichte bereits mehr zur Handlung: Nach einer Familientragödie wird das Kung-Fu-Wunderkind Li Fong (Ben Wang) aus seiner Heimat Peking gerissen und zieht mit seiner Mutter nach New York City. Dort fällt es ihm schwer, seine Vergangenheit loszulassen und sich in der neuen Umgebung einzufinden. Als ein neuer Freund in Schwierigkeiten steckt, entscheidet sich Li, an einem Karatewettbewerb teilzunehmen - doch seine bisherigen Fähigkeiten allein reichen nicht aus. In dieser entscheidenden Phase tritt Lis Kung-Fu-Lehrer Mr. Han (Jackie Chan) auf den Plan und bittet das legendäre Karate Kid Daniel LaRusso (Ralph Macchio) um Unterstützung.

In der Gegenwart lebt Mr. Han als angesehener Kung-Fu-Meister in Peking, und sein Großneffe Li trainiert in seinem Dojo, bis Li schließlich mit seiner Mutter nach New York zieht. In New York fällt es Li schwer, sich einzuleben, denn vieles ist ungewohnt. In der Schule lernt er Mia kennen, die Tochter des früheren Box-Champions Victor Lipani. Ihre Beziehung wird jedoch durch Mias eifersüchtigen Exfreund Conor belastet, der inzwischen als Karate-Champion auftritt.

Nach einer Niederlage gegen Conor gerät Li in einen gefährlichen Konflikt, als er Victor gegen Schläger verteidigt. Victor will wieder boxen, um seine Schulden zu tilgen. Li unterstützt ihn dabei, gerät aber durch die Verletzung Victors und eigene Zweifel in eine Krise. Mr. Han reist nach New York und motiviert Li zur Teilnahme am Turnier, weil er sein Potenzial erkennt. Er bittet Daniel LaRusso um Hilfe, woraufhin Li fortan mit beiden Meistern trainiert, eine neue Technik entwickelt und gleichzeitig seinen Willen stärkt. Er tritt schließlich beim Turnier an, erreicht das Finale gegen Conor und schafft nach Rückstand ein Unentschieden. Mit einer überarbeiteten Version des Dragon Kicks gewinnt Li und beweist dadurch Stärke und Mitgefühl. Am Ende versöhnen sich alle Beteiligten. Victor eröffnet ein zweites Lokal.

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Li kämpft damit, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, während er versucht, Anschluss bei seinen neuen Klassenkameraden zu finden. Doch obwohl er nicht kämpfen will, scheint der Ärger ihn zu verfolgen. Als ein neuer Freund seine Hilfe braucht, nimmt Li an einem Karatewettbewerb teil - aber seine Fähigkeiten allein reichen nicht aus. Lis Kung-Fu-Lehrer Mr. Han (Jackie Chan) holt das legendäre Karate Kid Daniel LaRusso (Ralph Macchio) zu Hilfe, und Li lernt eine neue Art zu kämpfen, indem er die Stile der beiden Meister für den ultimativen Martial-Arts-Showdown miteinander vereint.

Die Besetzung von "Karate Kid: Legends"

Zunächst das Wichtigste: Ja, der originale Karate Kid-Darsteller Ralph Macchio wird in „Karate Kid 6“ mitspielen und in seine Stammrolle als Daniel LaRusso schlüpfen. Außerdem ist Jackie Chan wieder an Bord und wird erneut als Mr. Han zu sehen sein. Darüber hinaus wird auch Joshua Jackson mitspielen, den Du möglicherweise als Pacey Witter in der Serie „Dawson’s Creek“ gesehen hast. Auch Shaunette Renée Wilson ist mit dabei. Du kennst sie vielleicht als Dr. Shaunette Renée Wilson als Ms.

  • Jackie Chan: Mr. Han
  • Ralph Macchio: Daniel LaRusso
  • Ben Wang: Li Fong

Bei "Karate Kid: Legends" findet beim Cast eine durchaus attraktive Reunion statt. Ralph Macchio, wichtigster Protagonist aus den ersten drei "Karate Kid"-Teilen, feiert im nunmehr sechsten Film sein Comeback. Er trifft dabei auf Megastar Jackie Chan, der schon in der Verfilmung von 2010 als Mr.

In die Rolle des gelehrigen Schülers, sein Name ist Li Wang, schlüpft 2025 Schauspieler Ben Wang. Er hat am 1. Januar seinen 25. Geburtstag gefeiert.

Ganz besonders freut sich Ralph Macchio über die Zusammenarbeit mit Jackie Chan, wie er in einem Interview verrät: „Er ist eine Legende und es ist großartig, dass wir diese Möglichkeit bekommen haben. Er war wundervoll.“ Zudem ergänzt Macchio: „Viel Herz, viel Seele, viel Fürsorge. Das ist, was ich über Jackie sagen kann. Wie lange er selbst noch als Karate Kid vor der Kamera stehen wird, weiß Ralph Macchio noch nicht. Gedanken hat er sich dazu aber bereits gemacht: „Wenn es sich nicht mehr ehrlich anfühlt, höre ich auf.“ Bis dahin ist hoffentlich noch lange Zeit.

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Hinter den Kulissen

„Karate Kid: Legends“ erschien 2025 und wurde von Jonathan Entwistle inszeniert. Rob Lieber schrieb das Drehbuch, basierend auf der Vorlage von Robert Mark Kamen. Die Produktion übernahm Karen Rosenfelt, während Justin Brown die Kamera führte und Dana E. Glauberman den Schnitt verantwortete. Dominic Lewis komponierte die Filmmusik.

Der kreative Kopf hinter der Serie ist Rob Lieber, der auch bereits das Drehbuch für den Disney-Streifen „Die Coopers - Schlimmer geht immer“ verfasst hat. Die Regie übernimmt Jonathan Entwistle.

Die Dreharbeiten fanden von April bis Juni 2024 in Montreal statt und liefen unter dem Arbeitstitel „Victory Boulevard“.

Als im Herbst 2022 ein neuer „Karate Kid“-Kinofilm angekündigt wurde, reagierten viele Fans erstmals skeptisch. Schließlich galt die gefeierte Netflix-Serie „Cobra Kai“ bereits als perfekte Weiterführung des legendären Franchise. Was soll ein weiterer Kinofilm da noch draufsetzen? Zumal die Serienverantwortlichen nicht direkt am Leinwandprojekt beteiligt wurden. Und dann sollte neben Original-Star Ralph Macchio auch noch Jackie Chan seine Rolle aus dem zwar finanziell erfolgreichen, aber viel gescholtenen Remake „Karate Kid“ von 2010 wieder aufnehmen. Kein Wunder, dass da erst mal die Alarmglocken schrillten.

Aber nun ist es gerade diese Zusammenführung der beiden Welten, die sich in „Karate Kid: Legends“ als Erfolgsgeschichte erweist: Jackie Chan, hier zum ersten Mal seit dem enttäuschenden Remake wieder in einem großen Hollywood-Film zu sehen, macht einfach unglaublichen Spaß. Der Film bewirkt, dass aus dem Remake mit Jackie Chan rückwirkend ein ganz normales Sequel wird. Dabei könnte auch Reboot passen, da der Film in den Grundzügen alle Elemente des ersten Films an den Start bringt. Allerdings erzählt er eine Dreiviertelstunde lang eine Geschichte, die der Trailer nicht verraten hat. Danach folgt aber der bekannte Verlauf, dass Jackie Chan und Ralph Macchio für einen jungen als Mentor zu Seite stehen und ihn ...

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Rezeption und Erfolg

Der Film feierte seine Premiere am 7. Mai 2025 in Mexiko-Stadt und startete am 30. Mai in den USA. Sony Pictures Releasing übernahm den Vertrieb. Trotz gemischter Kritiken spielte der Film weltweit 50,1 Millionen Dollar ein.

„Karate Kid: Legends“ knüpft mit spürbarer Ernsthaftigkeit an die bekannten Elemente der Reihe an. Die Rückkehr von Jackie Chan und Ralph Macchio wirkt nicht nostalgisch, sondern gut integriert. Ben Wang überzeugt mit körperlicher Präsenz und emotionaler Entwicklung, während das Drehbuch klare Schwerpunkte auf familiäre Konflikte und persönliche Verantwortung setzt. Die Inszenierung meidet übertriebene Action, setzt aber auf durchdachte Choreografien und glaubwürdige Auseinandersetzungen. Jonathan Entwistle strukturiert die Handlung straff, ohne unnötige Längen. Die Verknüpfung von Kung Fu und Miyagi-Do-Karate eröffnet spannende Perspektiven. Besonders die Trainingsszenen zeigen nachvollziehbare Entwicklungen. Die musikalische Untermalung unterstützt Stimmungen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Kritische Szenen rund um Trauma und Zweifel gelingen durch das ruhige Spiel der Darstellenden. Auch Nebenfiguren wie Victor oder Mia erhalten spürbare Tiefe. Der Turnierverlauf bleibt vorhersehbar, doch emotionale Zwischentöne verhindern klischeehafte Momente.

Ein sehr guter Film, der es total in sich hat. Mich konnte der total überzeugen. Die Handlung ist sehr spannend und faszinierend gestaltet, dabei auch modern gehalten. Die sportliche Action war sowieso grandios. Des Weiteren hat dem Film Humor sehr gut getan.

Altersfreigabe

“Karate Kid: Legends" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen.

Da die Ereignisse in "Karate Kid: Legends" innerhalb des "Karate Kid"-Franchises 3 Jahre nach der Handlung der Serie "Cobra Kai" (2018-2015) angesiedelt sind, wartete man bewusst für die Premiere des Films erstmal das Serienfinale von "Cobra Kai" im Februar 2025 ab. Der Film hätte eigentlich auch 5 Monate früher erscheinen können.

"Karate Kid: Legends" ist der erste Teil der Filmreihe, der nicht von Produzenten Jerry Weintraub umgesetzt wurde. Weintraub, der auch der Produzent hinter der "Ocean's 11"-Reihe war, verstarb bereits 2015.