Das legendäre Brünig-Schwinget und Informationen über die Schweiz

Die Schweiz ist ein vielfältiges Land mit einer reichen Geschichte und Kultur. In der Schweiz leben 8'962'258 Menschen (31. Dezember 2023) auf 41'291 Quadratkilometern. Der Staat gehört mit 217 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den dichter besiedelten Staaten Europas, wobei sich die Bevölkerung im Mittelland, der Beckenzone zwischen Jura und Alpen, sowie im südlichen Tessin konzentriert.

Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist ein Bundesstaat, der aus 26 teilsouveränen Kantonen besteht. Sitz der Regierung und des Parlaments ist die Bundesstadt Bern. Die Schweiz gilt als Willensnation; nationale Identität und der Zusammenhalt der Bürger basieren nicht auf einer gemeinsamen Sprache, ethnischen Herkunft oder Religion, sondern auf interkulturellen Faktoren wie dem Glauben an die direkte Demokratie, einem hohen Mass an lokaler und regionaler Autonomie sowie einer ausgeprägten Kultur der Kompromissbereitschaft bei der politischen Entscheidungsfindung.

Geographie der Schweiz

Der Binnenstaat Schweiz liegt zwischen dem 46. und dem 48. Breitengrad, mit den Quellgebieten von Flüssen, die in die Nordsee, das Mittelmeer und das Schwarze Meer münden. Der höchste Punkt in der Schweiz ist die 4634 m ü. M. hohe Dufourspitze an der Grenze zu Italien, der tiefste Punkt ist das Ufer des Lago Maggiore auf 193 m ü. M., ebenfalls an der italienischen Grenze. Die höchstgelegene Siedlung Juf im Kanton Graubünden liegt auf 2126 m ü. M.; die tiefstgelegenen Siedlungen liegen am Lago Maggiore im Kanton Tessin auf 196 m ü. M.

Die Landesgrenze der Schweiz hat eine Länge von total 1935 Kilometern. Die längste Staatsgrenze ist mit 782 Kilometern jene zu Italien im Süden. Im Westen grenzt die Schweiz über 585 Kilometer an Frankreich; im Norden an Deutschland über 347 Kilometer, die zum grössten Teil den Rhein entlangführen.

Die Schweiz lässt sich in drei landschaftliche Grossräume einteilen, die grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das dichtbesiedelte Mittelland sowie die Alpen mit den Voralpen. Rund 48 Prozent der Landesfläche gehören zu den Alpen im engeren Sinne, 12 Prozent zu den Voralpen. Das Schweizer Mittelland wird im Nordwesten und Norden geographisch wie auch geologisch durch die langgestreckten Höhenzüge des Juras abgegrenzt.

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Die Alpen bilden im «Herzen Europas» eine wichtige Klima- und Wasserscheide mit zusätzlichen alpinen und inneralpinen Wettereffekten, aufgrund derer in der Schweiz trotz ihrer geringen Grösse meist mehrere Wetterlagen herrschen. Im Schweizer Alpenbogen liegen bekannte Feriendestinationen für Sommer- und Wintertourismus sowie der einzige Schweizer Nationalpark. Alpensüdseite ist ein Begriff, der vor allem in Wettervorhersagen verwendet wird, da sich Wetterlage, Klima und Vegetation meist von jenen auf der Alpennordseite unterscheiden.

Der Schweizer Jura kann grob im Osten und Südosten durch das Schweizer Mittelland, im Norden durch den Hochrhein, im Nordwesten durch die Burgundische Pforte eingegrenzt werden. Der Jura ist ein geologisch junges Faltengebirge mit einer Längenausdehnung von etwa 300 Kilometern und beschreibt einen grossen halbmondförmigen, nach Südosten offenen Bogen.

Die geologische Struktur der Schweiz ist im Wesentlichen das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird die Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen dem Jura und den Alpen liegt das teils flache, teils hügelige Mittelland.

In der Schweiz gibt es mehr als 3350 Gipfel über 2000 Meter Höhe. Die sechzehn höchsten Gipfel der Schweiz liegen alle in den Walliser Alpen. Der höchste Gipfel ist die 4634 m ü. M. hohe Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv, dem mächtigsten Bergmassiv der Alpen. Die Dufourspitze ist damit der höchste Punkt der Schweiz. Der höchste vollständig auf Schweizer Territorium liegende Berg ist der Dom. Er gehört zur Mischabelgruppe und ist 4546 m ü. M. Der wohl bekannteste Berg in den Schweizer Alpen ist das 4478 m ü. M. hohe Matterhorn.

Das Schweizer Hochgebirge wird massgeblich durch die vielen Gletscher geprägt. Der grösste und längste Alpen-Gletscher ist der Grosse Aletschgletscher, danach folgt der Gornergletscher (nach Fläche). Den letzten Höchststand erreichten die Schweizer Gletscher während der Kleinen Eiszeit, die von Anfang des 15. bis Mitte des 19. Jahrhunderts dauerte. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist auch in der Schweiz, wie nahezu weltweit, ein deutlicher Rückgang der Gletscher zu beobachten.

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In der wasserreichen Schweiz entspringen im Gotthardmassiv mit dem Rhein und der Rhone zwei der längsten Flüsse Europas. Durch die Schweiz verlaufen mehrere europäische Hauptwasserscheiden: Sie trennen die Einzugsgebiete von Nordsee, Mittelmeer und Schwarzem Meer. So fliesst der Rhein mit seinen Zuflüssen in die Nordsee, die Rhone und der Ticino ins Mittelmeer, während das Wasser des Inn über die Donau ins Schwarze Meer gelangt.

Die Schweiz hat aufgrund ihrer topographischen Struktur und vor allem aufgrund der Vergletscherung während der Eiszeiten rund 1500 Seen, ein Grossteil davon sind kleinere Bergseen. Insgesamt sind ungefähr vier Prozent der Oberfläche der Schweiz von Seen bedeckt, diese Summe wird aber hauptsächlich von den grössten Seen der Schweiz bestimmt: Der grösste See der Schweiz ist der Genfersee (580,03 Quadratkilometer) an der französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 Prozent auf Schweizer Boden. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 536,00 Quadratkilometern etwas kleiner (23,73 Prozent der Uferlänge auf Schweizer Boden). Der Lago Maggiore an der italienischen Grenze (19,28 Prozent auf Schweizer Territorium) bildet mit 193 m ü. M. den tiefsten Punkt der Schweiz.

Klima der Schweiz

Nördlich der Alpen herrscht gemässigtes, meistens von atlantischen Winden geprägtes, subozeanisches Klima, südlich der Alpen ist es eher mediterran. Grundsätzlich herrscht vom Jurabogen über das Mittelland und die Voralpen im Tageslauf ein ähnliches Wetter, inneralpin und in der Südschweiz aber oft ein ganz anderes.

In der Zentralschweiz, in den Alpen und im Tessin beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge rund 2000 Millimeter im Jahr. Niederschlagsreichster Ort ist der Säntis (2502 m ü. M.) mit durchschnittlich 2840 mm, trockenster Ort ist Ackersand im Vispertal mit durchschnittlich 543 Millimetern im Jahr (beide Werte Normperiode 1991-2020). Im Mittelland beträgt die Menge etwa 1000 bis 1500 Millimeter pro Jahr. Als einzige Region der Schweiz verzeichnet das Mittelland seit dem Jahr 1864 eine statistisch signifikante Zunahme der jährlichen Niederschlagsmengen, vor allem aufgrund der Zunahme in den Wintermonaten.

Die Niederschlagsmenge in der Schweiz ist im Sommer ungefähr doppelt so hoch wie im Winter. Primär abhängig von der Höhenlage fällt im Winter viel Niederschlag als Schnee, sodass in den Alpen und den Voralpen monatelang eine geschlossene Schneedecke liegt. Vergleichsweise selten schneit es in den Regionen Genf und Basel sowie im Südtessin, hier kann es auch Winter ohne Schneedecke geben.

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Die Temperaturen in der Schweiz sind primär abhängig von der Höhenlage. Zudem sind sie in der Tendenz im Westen statistisch etwas höher als im Osten (ca. 1 °C). Generell liegt in den Niederungen die Durchschnittstemperatur im Januar bei rund −1 bis +1 °C. Im wärmsten Monat, dem Juli, liegt sie bei 16 bis 19 °C. Die Jahresmitteltemperaturen betragen ungefähr 7 bis 9 °C.

Nebel ist im ganzen Mittelland zu beobachten, die Alpengebiete sind seltener betroffen. Besonders häufig ist der Nebel entlang der Aare und der nördlichen Reuss sowie im Thurgau, wo er vor allem im Herbst, im Winter und im Frühfrühling über mehrere Wochen auftreten kann. Mit Ausnahme von Hochnebel ist Nebel im Jurabogen und in der Region Basel ein vergleichsweise seltenes Phänomen.

Häufig auftretende Winde in der Schweiz sind der milde Föhn beidseits des Alpenkamms und die kalte Bise, von der die Südschweiz oft verschont wird. Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit ist 285 Kilometer pro Stunde (Jungfraujoch, 27. Januar 1987).

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) ist der staatliche Wetterdienst der Schweiz. Weitere bekannte private Wetterdienste sind: SRF Meteo, Meteomedia und MeteoNews.

Veranstaltungen in der Schweiz

Die Schweiz hat mehr zu bieten als Uhren, Schokolade, Wintersport und Käse. Die Idylle der Alpen hat schon zu so mancher Hochzeit hoch oben in den Bergen geführt. Sie können Silvester und das neue Jahr in mondänen Skiorten oder auf einer Berghütte begrüssen, eine Almwiese voller Wildblumen erleben und Wanderwege geniessen.

Hier eine Auswahl an Veranstaltungen, die in der Schweiz stattfinden:

  • Vom 13. - 15.11.2025 finden die World Cheese Awards erstmals in der Schweiz statt und Bern wird für drei Tage zur "Capital of Cheese".
  • 19.10.2025: Anlässlich des Herbstmarkts in der Altstadt verwandelt sich Bellinzona zum ersten Mal in ein Kürbisreich.
  • 11. - 12.10.2025: Im Zentrum von Bellinzona haben Sie die Gelegenheit, Alpkäse und Bergspezialitäten von den Alpbewohnern des Tessins und der Mesolcina zu entdecken.
  • 20.09.2025: Erleben Sie ein unvergessliches Schauspiel, das Brauchtum und Tradition auf beeindruckende Weise vereint. Lassen Sie sich von der lebendigen Atmosphäre des großen Bauernmarktes begeistern, der mit über 50 Ständen eine Vielfalt an heimischen Produkten bietet.
  • 04. - 07.09.2025: Das traditionelle Weinlesefest von Bellinzona feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Freuen Sie sich auf Weinbars, Live-Musik, Unterhaltung, Aperitifs, Traubenstampfen und natürlich die mit Spannung erwartete Verkostung von Tessiner Weinen.
  • 22. - 24.08.2025 verwandelt sich die Lenker Natur zur Musikbühne. Musik schwebt über die Blumenwiesen, vermischt sich mit Wind und Weite. Zwischen feinen Tönen und kraftvollen Klängen entsteht ein Erlebnis, das bleibt.
  • 25. - 27.07.2025: Das internationale Alphornfestival in Nendaz im Schweizer Kanton Wallis sorgt mit seinem einzigartigen Wettbewerb und dem mitreißenden Ensemble-Stück nicht nur bei den Teilnehmern für Gänsehautmomente.
  • Vom 15. - 28.06.2025 wird Bellinzona zum Schauplatz eines sportlichen Ereignisses der Superlative: Zum ersten Mal ist die Tessiner Hauptstadt ein offizieller Turnpoint der Red Bull X-Alps, dem härtesten und spektakulärsten Hike & Fly-Rennen der Welt.
  • Am Sonntag, 15.06.2025, gehört der Lukmanierpass ganz Ihnen: Von Campra bis Fuorns ist die Passstrasse autofrei - geöffnet für Fahrräder, E-Bikes, Inlineskates und andere nicht-motorisierte Fahrzeuge.
  • Merken Sie sich den 05.04.2025. Die Schlösser Montebello und Sasso Corbaro öffnen wieder ihre Tore für Besucher aus aller Welt.
  • Ab 30.03.2025 sind die Schiffe auf dem Walensee auch wieder auf dem Längskurs unterwegs.
  • 06. - 08.03.2025: In kürzester Zeit hat sich die Berner Fasnacht zur drittgrössten Narrenveranstaltung der Schweiz entwickelt.
  • Vom 12. - 23.03.2025 werden die Biathlon-Weltmeisterschaften erstmals in der Schweiz ausgetragen.
  • Am 28.11.2024 beginnt die Wintersaison im Skigebiet Samnaun/Ischgl.

Das Brünig-Schwinget

Wo sich die Strasse steil den Berg hinauf schlängelt, findet direkt auf der Passhöhe, das legendäre das „Brünig-Schwinget“ statt. Die wenigen Tickets sind heiss begehrt, denn hier treffen am letzten Juli-Sonntag die ganz grossen Namen der „Bösen“ aufeinander. Vorjahressieger Wenger Kilian herausgefordert durch den Saison-Dominator Giger Samuel - im Sägemehl-Ring der Brünig Schwingarena werden Legenden geboren.

Das Brünig Schwinget (2023): Der überraschende Vorjahressieger Walther Adrian wird unter anderem herausgefordert durch Wenger Kilian und Giger Samuel. Hier im Sägemehl der Passhöhe werden Legenden geboren.

Weitere Informationen zu Schwingfesten in der Schweiz:

  • Stoos-Schwinget (2022): Auf 1305 Meter über Meer treffen die „Bösen“ am ersten Bergfest der Saison aufeinander.
  • Schwing- und Älplerfest Schwarzsee (2022): Das Schwarzseeschwinget, inmitten der wunderbaren Landschaft der Freiburger Voralpen, ist das einzige kranzberechtigte Bergschwinget in der Südwestschweiz.
  • Nordostschweizer Schwingfest Balterswil: Das erste Teilverbandsfest der Saison findet zwei Monate vor dem Eidgenössischen statt, und wird wichtige Hinweise auf die Formkurve der „Bösen“ liefern.
  • Innerschweizer Schwingfest Ennetbürgen: Am ersten Juli-Wochenende steigt in imposanten Schwingarena in Ennetbürgen, Nidwalden das 115. Innerschweizer Schwing- und Älplerfest.
  • Rigi Schwing- und Älplerfest (2022): Mitten in der Zentralschweiz und am Vierwaldstättersee gelegen, thront die Rigi. Hier in der imposanten Bergwelt werden Traditionen gelebt.
  • Weissenstein-Schwinget (2022): Der Weissenstein bietet eine unvergessliche Kulisse für ein spektakuläres Schwing-Fest.
  • Nordwestschweizer Schwingfest: Beim Kräftemessen in Brugg treten die 130 stärksten Schwinger der Nordwestschweiz und eine hochkarätige Auswahl an Gästen an.
  • Schwägalp Schwinget: Das letzte grosse Aufeinandertreffen vor dem ESAF - das legendäre Schwägalp Schwinget.
  • Nordostschweizer Schwingfest Mollis: Das erste Teilverbandsfest der Saison findet in Mollis in der schönen Glarner Bergwelt statt.
  • Innerschweizer Schwingfest Dagmarsellen: Am ersten Juli-Wochenende steigt in imposanten Schwingarena in Dagmarsellen das Innerschweizer Schwing- und Älplerfest.
  • Südwestschweizer Schwingfest, Romanel-sur-Lausanne: Das diesjährige Südwestschweizer Schwingfest findet im Zuge der Fete Romande in Romanel-sur-Lausanne am Genfersee statt.
  • Weissenstein-Schwinget (2023): Der Weissenstein bietet eine unvergessliche Kulisse für ein spektakuläres Schwing-Fest.