Trampolin Schwingen: Ihre gesundheitlichen Vorteile

Rhythmisches Auf- und Abschwingen auf dem Minitrampolin ist eine einfache und höchst wirksame Methode, um fit und gesund zu bleiben. Die Bewegung auf dem Minitrampolin steigert die physische und psychische Leistungsfähigkeit.

Die Vorteile des Trampolin Schwingens

Beim Schwingen auf dem Trampolin kommt es zu einem ständigen Druckwechsel im Körper. Wenn Sie auf der Sprungmatte aufkommen, werden Sie sanft abgebremst und dann wieder beschleunigt nach oben gehoben. Der Druckwechsel stimuliert die Lymphbahnen und erhöht die Zirkulation von Nährstoffen und Sauerstoff. Ein verstärkt arbeitendes Lymphsystem bringt einen weiteren Vorteil mit sich.

Das Lymphsystem und Immunsystem

Positiv für unser Immunsystem ist vor allem der beschleunigte Lymphfluss aufgrund der erhöhten Muskeltätigkeit. Lymphbahnen haben eine große Bedeutung für den Flüssigkeitsabtransport aus den Geweben. Störungen des Lymphabflusses führen zu lokalen Stauungen (Lymphödem).

Fettstoffwechsel und Gewichtsverlust

Schon wenige Minuten Training auf dem Trimilin-Minitrampolin über den Tag verteilt helfen, auch den Fettstoffwechsel in Schwung zu bringen. In der Zelle können Enzyme und Sauerstoff Fett in Energie umwandeln. Die eigentliche Ursache für Übergewicht ist nicht überschüssiges Fett, sondern der Mangel an trainierter, magerer Muskelmasse.

Glückshormone und Stressabbau

Beim Schwingen schüttet der Körper außerdem vermehrt das Glückshormon Serotonin aus. Gestresste, depressive Personen finden schneller wieder ins Gleichgewicht und können leichter entspannen. Mit jedem Auf- und Abschwingen auf dem Trimilin werden Endorphine in ihrem Körper freigesetzt. Sport und Bewegung sind die besten Mittel, um Stresshormone abzubauen. Gleichzeitig reduziert regelmässige Bewegung die Stressanfälligkeit. Man wird also belastbarer und lässt sich nicht von jeder Kleinigkeit aus der Ruhe bringen. Das Springen bzw. Selbst depressive Verstimmungen lassen sich durch Sport beheben, da die Bewegung zur Ausschüttung körpereigener Endorphine und Glückshormone führt. Das sind Stoffe, die fröhlich und gutgelaunt machen. Das Trampolin ist hier sehr hilfreich.

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Trampolinspringen für Kinder

Auch Kinder profitieren von den positiven Wirkungen des Trampolintrainings. ADS das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom beginnt oft bereits im Kindes- und Jugendalter und äussert sich in starker Unkonzentriert- und Unaufmerksamkeit, leichter Ablenkbarkeit und geringeres Ausdauervermögen.

Jumping Fitness: Ein Trendsport im Fokus

Hoch hinaus beim Sport, das geht mit Jumping Fitness. Beim Trampolinspringen kommen Sportler hüpfend in Form. Jumping Fitness ist die Trendsportart, bei der sich Kinder und Erwachsene federleicht fühlen können. Aber was ist Jumping Fitness überhaupt? Trainiert wird auf einem kleinen, sechseckigen Trampolin, an dem vorne eine Haltestange mit Griff angebracht ist. An dieser Haltestange können sich die Jumper für mehr Halt bei schnellen Sprüngen abstützen. Das Training auf dem Trampolin enthält Elemente aus dem klassischen Aerobic und besteht aus langsamen und schnellen Sprüngen, die zu Musik ausgeführt werden. Das fördert nicht nur den Spaß und die Fitness, sondern auch die Gesundheit.

Die Vorteile von Jumping Fitness

Jumping Fitness ist ein ganzheitliches Training, das viele positive Effekte auf den Körper hat. Das Springen auf dem Trampolin verbessert die Ausdauer und stärkt die Muskeln. Der Gleichgewichtssinn wird ebenso trainiert wie die Koordinationsfähigkeit und Beweglichkeit. Das hilft Kindern und auch Erwachsenen, sich im Alltag sicherer zu bewegen. Eine gekräftigte Körpermuskulatur stützt den Bewegungsapparat und kann vor Rücken- und Gelenkschmerzen schützen. Das Springen selbst ist dabei äußerst gelenkschonend, da - anders als etwa beim Joggen oder Hüpfen auf hartem Untergrund - das Trampolin das Aufkommen der Füße abfedert. Dennoch ist Jumping Fitness eine ausgezeichnete Kraftsportart, da der Körper gegen den Widerstand des Trampolins arbeiten muss.

Welche Muskeln werden beansprucht?

Jumping Fitness ist ein Ganzkörper-Workout, bei dem rund 400 Muskeln im Körper trainiert werden. Die Muskeln von Bauch, Beinen, Po, Armen, aber auch die gesamte Rumpfmuskulatur werden bei den unterschiedlichen Übungen beansprucht. Besonders profitieren davon zum Beispiel die Knie.

Kalorienverbrauch und Fettverbrennung

Um Kalorien zu verbrennen, braucht der Körper Sauerstoff. Je mehr Sauerstoff er aufnehmen kann, desto mehr Kalorien werden pro Stunde verbrannt. Die Sauerstoffaufnahme bei maximaler Belastung steigt mit der individuellen Leistungsfähigkeit. Sprich: Der Körper eines geübten Trampolinspringers verbrennt mehr Kalorien in der gleichen Zeit als der eines Sportanfängers. In jedem Fall hilft Jumping Fitness beim Abnehmen - sogar besser als Jogging, wie eine im International Journal of Sports Science veröffentlichte Studie zeigt. Beim Trampolinspringen verbessern sich die Sauerstoffaufnahme und die Fettverbrennung stärker als bei Läufern. Auch der Körperfettanteil und die Blutfette verringern sich durch das Training auf dem Trampolin. Dabei gilt: Je höher die Intensität der Belastung, desto größer ist der Effekt. Wer an Gewicht verlieren möchte, sollte jedoch parallel zum Sport grundsätzlich seine Ernährung überprüfen und gegebenenfalls umstellen.

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Wie oft sollte man trainieren?

Fitnesstrainer empfehlen daher, etwa zwei- bis dreimal pro Woche zu trainieren und den Sport regelmäßig in den Alltag einzubinden. Ergebnisse sind bereits nach acht bis zwölf Wochen messbar. Das Springen lässt sich leicht erlernen und die Intensität kann langsam Stück für Stück gesteigert werden. Damit ist Jumping Fitness sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Männer und Frauen können durch das Trampolinspringen leicht in Form kommen, die Ausdauer trainieren und ihren Körper kräftigen. Für Menschen mit Übergewicht ist diese Sportart eine gute Methode, um abzunehmen, denn Jumping Fitness unterstützt die Fettverbrennung - ohne die Gelenke dabei zu stark zu belasten.

Jumping Fitness für verschiedene Altersgruppen

Das Alter spielt beim Jumping Fitness ebenfalls keine Rolle. Wer sich erst im Erwachsenenalter für das Trampolin interessiert, sollte sich jedoch vorsichtig an die Sportart herantasten. Kinder lernen beim Springen auf dem Trampolin, ihr Gleichgewicht auszubalancieren, üben verschiedene Bewegungsabläufe ein und stärken die Körperkoordination. Auch ältere Menschen profitieren von Jumping Fitness, wie eine Studie von Forschern der Universität Cascavel in Brasilien zeigt: Seniorinnen mit Osteopathie und Sturzneigung, die über einen Zeitraum von 14 Wochen regelmäßig auf einem Mini-Trampolin trainierten, wurden mobiler, kräftiger, beweglicher, konnten ihr Gleichgewicht besser halten und hatten weniger Angst zu fallen.

Rehabilitation und Trampolinspringen

Nicht nur als Freizeitsport, sondern auch in der Rehabilitation hat Jumping Fitness positive Effekte: Mediziner der Neurologischen Klinik Bad Neustadt/Saale setzten das Mini-Trampolin in der Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten ein und beobachteten, dass die Patienten ihre Körperhaltung besser kontrollieren konnten.

Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Beim Trampolinspringen wirken starke Kräfte auf den Beckenboden ein. Er sollte also ausreichend und gezielt trainiert werden, andernfalls kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Das bestätigen die Ergebnisse einer Studie, die im Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports erschien. Forscher befragten dafür 163 Amateur- und Nicht-Sportlerinnen nach Dysfunktionen ihres Beckenbodens. Die Sportlerinnen, insbesondere diejenigen, die Kunstturnen und Trampolinspringen ausübten, litten deutlich häufiger unter Harninkontinenz als die Nicht-Sportlerinnen. Da eine Schwangerschaft und Geburt den Beckenboden zusätzlich schwächen, müssen Frauen, die bereits Kinder bekommen haben, beim Jumping Fitness besonders vorsichtig sein.

Trampolinspringen nach der Geburt

Frauen, die Jumping Fitness für sich entdeckt haben, sollten während der Schwangerschaft eine Trampolin-Pause einlegen. Die Erschütterungen, die durch das Springen entstehen, können die Schwangerschaft und das ungeborene Kind gefährden. Zusätzlich schwächen der Druck durch das Kind und die Schwangerschaftshormone den Beckenboden stark. Darum gilt es, jeglichen zusätzlichen Druck auf dieses Muskelgebilde zu vermeiden. Durch eine vaginale Geburt mit oder ohne Dammschnitt kann der Beckenboden sogar verletzt werden. Um Verletzungen und Überbeanspruchungen vorzubeugen, sollten Frauen nach der Geburt sich noch für mindestens sechs bis acht Wochen schonen, bevor sie wieder mit dem Sport beginnen. Und auch dann wäre es besser, nicht gleich mit Jumping Fitness zu starten. Spezielle Rückbildungsgymnastik ist ein idealer Einstieg in den Sport. Sie kräftigt die Muskeln und stärkt den Beckenboden. Nach und nach können Frauen nach der Rückbildung wieder sanften Sport ausüben. Bevor sie wieder aufs Trampolin steigen, sollte der Beckenboden ausreichend gefestigt sein.

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Kontraindikationen

Aufgrund der starken Spannung der Beckenbodenmuskulatur eignet sich Trampolinspringen nicht für Schwangere und Frauen im Wochenbett. Physiotherapie praktizierende Personen empfehlen, frühestens nach sechs Monaten mit dem Training zu beginnen - vorzugsweise nach vorab absolvierten Beckenbodenübungen. Harninkontinenz betrifft viele Frauen und hängt eng mit der starken Spannung der Beckenbodenmuskulatur zusammen, die Sie während des Trampolinspringens zusätzlich aktivieren. Um das Trampolinspringen so sicher wie möglich zu gestalten, lernen Sie zunächst Muskeln und Atmung zu koordinieren. Können Sie Ihre Beckenbodenmuskeln bewusst kontrollieren (an- und entspannen), tasten Sie sich einfach nach und nach an das Trampolinspringen (ggf. Falls keiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, Sie sich aber trotzdem unsicher fühlen, konsultieren Sie eine ausgebildete Person wie ärztliches Personal (einschließlich Urogynäkologie) oder physiotherapeutisch ausgebildete Trainer oder Trainerinnen. Informieren Sie Ihr Gegenüber auch über Ihre Beschwerden und Zweifel. Denken Sie zudem immer an technisch korrekt ausgeführte Übungen und vermeiden Sie halsbrecherische Akrobatik.

Trampolinspringen: Ein umfassendes Training

Das Springen auf einem Trampolin erscheint wie ein unbeschwertes Vergnügen, bietet aber gleichzeitig ein sehr effektives Kardiotraining, das die allgemeine Fitness und Bewegungskoordination verbessert und den Körper stärkt. Regelmäßiges Springen auf einem Trampolin verbindet Spaß mit sichtbaren Effekten. Zweifellos begeistert Trampolinspringen vor allem durch seine Effektivität. Da es sich um ein intensives Training handelt, berücksichtigen Sie umso mehr Ihr persönliches Trainingsniveau und passen Sie Ihre Übungen daran an. Das Training für Anfänger unterscheidet sich von dem Fortgeschrittener. Wenn Ihr Hauptziel körperlicher Aktivität darin besteht, Gewicht zu verlieren, ist das Trampolinspringen perfekt! In einer Stunde verbrennen Sie bis zu 1000 Kalorien. Wegen der Belastung auf die Gelenke eignen sich das Training aber nicht für stark übergewichtige Menschen.

Die richtige Ausrüstung

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Fitness- und Kindertrampolinen. Sie unterscheiden sich bereits auf den ersten Blick. Fitnesstrampoline besitzen einen Griff für verschiedene Übungen. Sie zeichnen sich durch eine hohe Stabilität und einen starken Rahmen aus. Kinder lernen beim Springen auf dem Trampolin, ihr Gleichgewicht auszubalancieren, üben verschiedene Bewegungsabläufe ein und stärken die Körperkoordination. Unter Aufsicht eines Erwachsenen bietet ein Trampolin Kindern zudem großen Spaß. Achten Sie auf maximale Sicherheit durch ein Schutznetz und abgedeckte Befestigungsfedern.

Weitere Vorteile des Trampolintrainings

  • Verbesserung der Blutqualität, des Blutflusses, des Blutdrucks und der Blutfettwerte.
  • Regulation des Blutzuckerspiegels.
  • Prävention für Diabetes und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems (Arteriosklerose, Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall etc.).
  • Bessere geistige Leistungsfähigkeit.

Wichtige Tipps für das Trampolintraining

  • Trinken Sie eine Viertelstunde vorher ein grosses Glas Wasser (300 ml).
  • Springen Sie nicht vom Gerät herunter!
  • Achten Sie auf Kopffreiheit.
  • Trainieren Sie auf dem Gerät ohne Schuhe und auch ohne Strümpfe.
  • Nehmen Sie Kaugummis und Bonbons vor dem Training aus dem Mund.
  • Denken Sie auch hier ans Aufwärmen und starten Sie mit einem leichten Schwingen.
  • Trainieren Sie anfangs nur 10 Minuten täglich.

Das Minitrampolin im Büro

Perfekt ist das Minitrampolin natürlich für Büros geeignet. Denn nichts ist schlimmer für die Gesundheit als die permanente Unbeweglichkeit in sitzender Position. Gerade für die Blutgefässe ist dasTraining eine Wohltat. Wer jedoch regelmässig jede Stunde fünf Minuten lang aufs Laufband oder Trampolin geht (oder einen Spaziergang macht), kann seine Gefässfunktionen unverändert aufrecht halten und beugt schon allein damit vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Trampolin bei chronischen Krankheiten

Auch bei schweren chronischen Krankheiten kann das Trampolin äusserst hilfreich sein, z. B. Hier sind die Körpersekrete zäh und dickflüssig. Sie fliessen nicht mehr vollständig ab, z. B. aus der Lunge und verstopfen dort die feinen Bronchienäste. Es kommt infolgedessen zu Funktionsstörungen und häufig auch zu bakteriellen Infekten der Atemwege. Sechs Mädchen und zwei Jungen im Alter von durchschnittlich 11,5 Jahren, die alle an Mukoviszidose litten, sollten acht Wochen lang (109 Minuten pro Woche) auf dem Minitrampolin trainieren. Die Kinder konnten daraufhin ihre maximale Sauerstoffaufnahme verbessern (Sauerstoffmenge, die der Körper bei Belastung verwerten kann), so dass man auch hier das Trampolin in die Therapie miteinbeziehen kann - zumal das Training den kleinen Patienten sehr viel Spass macht und daher eine willkommene Abwechslung bietet.

Zusammenfassung der Vorteile des Trampolintrainings

  • Das Training erfolgt ohne Belastung der Gelenke, insbesondere der Fuss- und Kniegelenke, ist also gelenkschonend, und ohne Überlastung der Bänder und Sehnen.
  • Das Gerät trainiert durch abwechselnde Muskelan- und -entspannung.
  • Es steigert Muskelaktivität und Stoffwechsel durch sanfte Zellmassage.
  • Es entgiftet durch die Anregung des Lymphsystems und einen gesteigerten Lymphfluss.
  • Es sorgt für eine Stärkung der Bandscheiben, Gelenke und Knochen und kann in Sachen Knochenschwund (Osteoporose) vorbeugend, aber auch therapeutisch eingesetzt werden.
  • Das Training hilft beim Abbau von Stresshormonen, setzt körpereigene Endorphine und Glückshormone frei und macht auf diese Weise glücklich.
  • Das Training lässt einen Grossteil aller Muskeln gleichzeitig arbeiten, was die Fettverbrennung anregt und somit die Gewichtsabnahme fördert.
  • Es ermöglicht ein effektives Herz-Kreislauf-Training ohne Gelenkbelastung.
  • Es ist eine gute Möglichkeit, die Balance (den Gleichgewichtssinn) und Koordination zu trainieren und hilft bei fast allen Arten von chronischem Schwindel.
  • Es verbessert innerhalb weniger Tage die Beweglichkeit.
  • Es führt zu einer vollkommenen Entspannung.
  • Es kräftigt die Wirbelsäule.
  • Das Training macht riesig Spass!

Studien zum Trampolintraining

Im Journal of Applied Physiologyschrieben Forscher schon im Jahr 1980, dass dieses Training genauso effektiv sei wie Joggen. In einer weiteren Studie stellte man daher auch fest, dass das schwingende Training zwar sehr ähnliche, aber nicht ganz so gute Effekte erzielte wie das Joggen. Insgesamt überwiegen dennoch die Vorteile des Trainings. Die maximale Sauerstoffkonzentration betrug nach dem Training 76 Prozent (jener Sauerstoffkonzentration nach einem Laufbandtraining (die als Richtwert galt)). Nach dem Joggen wurden 80 Prozent erreicht, der Unterschied war also nicht so sehr gross. Zudem wurden nur wenige Parameter überprüft.

Eine türkische Studie aus dem Jahr 2016 widmete sich ebenfalls der Frage ob das Trampolin tatsächlich eine bessere Wirkung als das Laufen haben kann. Hierzu hatten junge Männer Anfang Zwanzig über 8 Wochen entweder auf dem Trampolin trainiert oder sind gelaufen. In manchen Quellen liest man sogar, dass das Trampolintraining einen höheren Kalorienverbrauch haben soll als das Joggen gleicher Intensität. Während das Joggen etwa 500 kcal verbrennt, sind es beim Springen 750 Kalorien pro Stunde. Das Schwingen auf dem Trampolin verbessert also eindeutig die Sauerstoffversorgung des Körpers.

In einer Studie, die im Auftrag des American Council of Exercise(ACE) durchgeführt wurde, widmete man sich der Frage, ob Rebounding die Richtlinien des ACSM ( American College of Sports Medicine) erfüllen kann. Gemessen wurden beispielsweise die maximale Herzfrequenz bei Bewegung, die maximale Sauerstoffkapazität und der Kalorienverbrauch. Zusätzlich berichteten die Teilnehmer, dass sich das Training nicht so anstrengend angefühlt habe, wie es gewesen sei, und auch viel Spass mache.