Trampolinspringen: Effektives Training und hoher Kalorienverbrauch

Trampoline wecken Kindheitserinnerungen und bieten gleichzeitig ein überraschend effektives Training für jedes Alter. Die ständigen Auf- und Abbewegungen sind nicht nur gelenkschonend, sondern fordern auch den ganzen Körper heraus und sorgen für einen hohen Kalorienverbrauch. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie mit Trampolinspringen Ihre Fitness verbessern und gleichzeitig effektiv Kalorien verbrennen können.

Wie effektiv ist Trampolin Fitness?

Trampolin Fitness, oft auch Jumping Fitness genannt, ist eine sehr effektive Trainingsform, die Spaß und körperliche Betätigung auf einzigartige Weise verbindet. Es ist mehr als nur bloßes Hüpfen - dieser Trendsport bietet ein dynamisches Ganzkörpertraining mit vielen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit:

  • Ganzkörpertraining: Beim Trampolinspringen kommen fast alle Muskeln des Körpers zum Einsatz, insbesondere die Bein-, Bauch- und Rückenmuskeln. Auch die Tiefenmuskulatur, die für die Stabilität des Körpers wichtig ist, wird trainiert.
  • Gelenkschonend: Im Gegensatz zu Sportarten mit hohen Aufprallkräften wie Fußball, Laufen oder Springen auf festem Untergrund ist das Training auf dem Trampolin sehr gelenkschonend. Die elastische Oberfläche federt die Bewegungen ab und reduziert die Belastung auf Gelenke, Bänder und Sehnen.
  • Verbesserung der Ausdauer: Trampolin-Fitness ist ein effektives Cardio-Training, das das Herz-Kreislauf-System stärkt und die Ausdauer verbessert.
  • Verbesserung der Koordination und des Gleichgewichts: Das Springen auf instabilem Untergrund wie dem Trampolin fördert die Koordination und das Gleichgewicht.
  • Stressabbau & Spaß: Trampolin springen macht Spaß und setzt Endorphine frei, was für gute Laune und Wohlbefinden sorgt. Es ist eine gute Möglichkeit, Stress abzubauen und den Alltag hinter sich zu lassen.

Trampolin-Fitness kombiniert auf einzigartige Weise effektives Workout, Spaß und gesundheitliche Vorteile. Diese Trainingsart ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet und bietet die perfekte Möglichkeit, fit und gesund zu bleiben.

Ist Trampolinspringen effektiver als Joggen?

Ja, Trampolinübungen können in vielerlei Hinsicht effektiver sein als Joggen. Studien zeigen, dass 10 Minuten intensives Training auf dem Trampolin etwa den gleichen Kalorienverbrauch erzielen wie 30 Minuten Joggen oder Laufen - bei gleichzeitig geringerer Belastung der Gelenke. Zudem stärkt Trampolinspringen die Tiefenmuskulatur und fördert die Koordination, was beim Joggen weniger ausgeprägt ist.

Wie hoch der Energieverbrauch tatsächlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Intensität des Workouts, von der Statur des Trainierenden, oder davon, wie fit jemand ist. Denn um Kalorien zu verbrennen, braucht der Körper Sauerstoff. Je mehr Sauerstoff er aufnehmen kann, desto mehr Kalorien werden pro Stunde verbrannt. Die Sauerstoffaufnahme bei maximaler Belastung steigt mit der individuellen Leistungsfähigkeit. Sprich: Der Körper eines geübten Trampolinspringers verbrennt mehr Kalorien in der gleichen Zeit als der eines Sportanfängers.

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Der Kalorienverbrauch beim Trampolinspringen liegt je nach Intensität, Körpergewicht und Fitnesslevel typischerweise zwischen 400-600 Kalorien pro Stunde. Ein moderates 30-minütiges Training verbrennt etwa 200-300 Kalorien.

TIPP: Für eine genauere Messung des Kalorienverbrauchs können Sie Fitness-Tracker, Fitness-Smartwatches oder Pulsuhren verwenden.

Ist Trampolin gut für das Abnehmen?

Ja, Trampolinspringen kann eine sehr gute Unterstützung beim Abnehmen sein. Es ist eine effektive und gleichzeitig gelenkschonende Methode, um Kalorien zu verbrennen und so Gewicht zu verlieren. Zudem verbessern sich beim Springen auf dem Trampolin die Sauerstoffaufnahme und die Fettverbrennung deutlich. Besonders motivierend ist, dass die Übungen abwechslungsreich gestaltet werden können - von einfachen Sprüngen bis hin zu intensiven Workouts. So macht Bewegung richtig Spaß und die Kilos purzeln fast wie von selbst.

Welches Trampolin fürs Abnehmen wählen?

Wenn Sie ein gutes Trampolin kaufen wollen, um Gewicht zu verlieren, sollten Sie einige Aspekte berücksichtigen.

Mini-Trampolin (Fitness-Trampolin)

Fitness Trampoline sind speziell für das Fitnesstraining konzipiert. Sie sind in der Regel kleiner als Gartentrampoline und verfügen über eine straffere Federung, die ein intensiveres Trampolin-Workout ermöglicht. Häufig sind sie mit einer Haltestange mit Griff ausgestattet, die zusätzliche Stabilität und Übungsvielfalt bietet. Ihr Durchmesser liegt meist zwischen 90 und 130 cm - sie haben daher eine begrenzte Sprungfläche und sind für freies Springen oder für Kinder weniger geeignet. Sie sind ideal für Übungen zu Hause, nehmen wenig Platz in Anspruch und sind oft mit Trainings-DVDs oder Online-Kursen erhältlich.

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Gartentrampolin (Outdoor-Trampolin)

Diese Trampoline sind größer und für den Außenbereich konzipiert. Sie haben eine große Sprungfläche und bieten jede Menge Spaß für die ganze Familie, können aber auch für Fitnessübungen genutzt werden. Zum Abnehmen sind Outdoor-Trampoline weniger geeignet. Wenn Sie jedoch bereits ein Outdoor-Trampolin besitzen, können Sie es mit zusätzlichen Übungen wie schnellen Sprüngen und höherer Intensität auch für Fitnesszwecke nutzen.

TIPP: In unserem Sortiment finden Sie verschiedene Trampolin-Modelle, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet sind. Sie sind aus robusten Materialien gefertigt und eignen sich ideal für das Outdoor-Workout, wie z.B. Gartentrampolin -14ft - 427 cm - Innennetz Grün/Schwarz.

Worauf Sie beim Kauf noch achten sollten

Achten Sie auf eine stabile Konstruktion, gute Verarbeitung und hochwertige Materialien. Das Trampolin muss sicher und langlebig sein. Die Federung ist für den Trainingseffekt von entscheidender Bedeutung. Eine straffe Federung ist für das Fitnesstraining und die Gewichtsreduktion besser geeignet als eine weiche Federung. Stahlfedern sind in diesem Fall eine gute Wahl. Die Größe des Trampolins sollte dem zur Verfügung stehenden Raum und Ihren Bedürfnissen angepasst sein. Für das Fitnesstraining ist in der Regel ein kleineres Trampolin ausreichend. Wichtig ist auch die maximale Belastbarkeit des Trampolins, z.B. 150 kg. So können Sie sicherstellen, dass das Trampolin für Ihr eigenes Körpergewicht geeignet ist.

Fitness-Workout auf dem Trampolin meistern & Traumgewicht erreichen

Für ein effektives und gelenkschonendes Training auf dem Trampolin und zur optimalen Unterstützung der Gewichtsreduktion empfehlen sich Trampoline mit Haltestangen. Regelmäßige Trainingseinheiten auf dem Trampolin, idealerweise in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung, kurbeln die Fettverbrennung an, kräftigen die Muskulatur und verbessern die allgemeine Fitness. Durch die gelenkschonenden Bewegungen ist Trampolinspringen auch für Menschen mit Übergewicht oder Gelenkproblemen geeignet.

Jumping Fitness ist ein effektives Ganzkörper-Training und verbessert insbesondere Ausdauer, Koordination, Balance und Muskelkraft. Eine gekräftigte Körpermuskulatur stützt den Bewegungsapparat und hilft, sich im Alltag sicherer zu bewegen. Während einer Jumping-Fitness-Stunde führen die Teilnehmer verschiedene Bewegungen aus wie zum Beispiel Kniebeugen, Ausfallschritte und Armübungen, während sie auf dem Trampolin springen. Dabei werden aerobe Übungen, die den Herzschlag erhöhen und die Fettverbrennung ankurbeln, mit muskelstärkenden Übungen, die den Stoffwechsel anregen, kombiniert. Durch den federnden Untergrund ist das Training besonders gelenkschonend. Gleichzeitig erfordert das Springen eine erhöhte Aktivität der Muskeln, um die Balance zu halten und den Körper zu stabilisieren. Rund 400 verschiedene Muskeln werden dabei beansprucht, insbesondere in den Beinen, Po, Armen und Rumpf.

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Hilft Jumping-Fitness beim Abnehmen?

Jumping-Fitness ist zum Abnehmen bestens geeignet. Der intensive Muskeleinsatz erhöht den Energieverbrauch während des Trainings und kurbelt die Fettverbrennung an. Daher ist die Sportart grundsätzlich für die meisten Menschen geeignet. Eine gewisse Grundfitness ist von Vorteil, aber kein Muss. Da sich die Intensität der Übungen Stück für Stück steigern lässt, ist der Trendsport für Einsteiger perfekt und wird auch für Fortgeschrittene nicht langweilig. Empfehlenswert ist der Sport insbesondere für Personen, die Spaß an Gruppentrainings haben und eine motivierende Atmosphäre beim Training schätzen. Das Alter spielt bei dem Jumping-Fitness ebenso keine Rolle. Kinder können auf dem Trampolin lernen, ihr Gleichgewicht auszubalancieren und verschiedene Bewegungsabläufe einüben. Auch ältere Menschen profitieren von Jumping Fitness. Ein angepasstes Training kann dazu beitragen , den Körper allgemein zu kräftigen, die Knochen zu stärken und das Gleichgewicht zu verbessern. Das beugt wiederum Stürzen im Alltag vor.

Die ersten Trainingsstunden sollten unbedingt unter Anleitung eines qualifizierten Trainers durchgeführt werden, um eine korrekte Ausführung der Übungen zu gewährleisten. Wenn Sie unter Vorerkrankungen leiden oder ältere Verletzungen bestehen, sollten Sie vor der Teilnahme an einem Jumping-Fitness-Kurs Ihren Arzt konsultieren.

Wer lieber nicht springen sollte:

  • Menschen mit akuten Verletzungen oder Erkrankungen: Wenn Sie eine Verletzung an Gelenken, Knochen oder Muskeln haben, sollten Sie vor der Teilnahme an einem Jumping-Fitness-Kurs Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Das gilt auch für Personen mit Herzerkrankungen oder anderen schweren gesundheitlichen Problemen.
  • Schwangere Frauen: Während der Schwangerschaft ist es wichtig, die Trainingsintensität auf die körperliche Verfassung anzupassen. Das Trampolinspringen kann zu intensiv sein und das Risiko von Verletzungen und Überanstrengung erhöhen. Auch nach der Geburt ist Jumping-Fitness nicht empfehlenswert, weil die ohnehin beanspruchte Beckenbodenmuskulatur durch das Springen zu sehr belastet wird. Wie lange die Rückbildung und Regeneration des Beckenbodens dauert, ist ganz individuell. Bevor sie wieder aufs Trampolin steigen, sollte der Beckenboden ausreichend gefestigt sein. Im Zweifel können Sie sich dazu von Ihrer behandelnden Arztpraxis beraten lassen.
  • Menschen mit Gleichgewichtsproblemen: Da Jumping-Fitness eine gewisse Balance erfordert, sollten Menschen mit starken Gleichgewichtsproblemen vorsichtig sein oder nach Rücksprache mit ihrem Arzt alternative Übungen wählen.

Trampolinspringen für Kinder und Erwachsene

Experten und Mediziner empfehlen, dass Kinder frühestens ab 6 Jahren auf große Gartentrampoline sollten. Kleinere Kinder haben noch nicht die nötige Körperbeherrschung und Koordinationsfähigkeit. Für Kleinkinder gibt es spezielle Kleinkind-Trampoline mit Haltegriff.

Auch ältere Menschen profitieren von Jumping Fitness, wie eine Studie von Forschern der Universität Cascavel in Brasilien zeigt: Seniorinnen mit Osteopathie und Sturzneigung, die über einen Zeitraum von 14 Wochen regelmäßig auf einem Mini-Trampolin trainierten, wurden mobiler, kräftiger, beweglicher, konnten ihr Gleichgewicht besser halten und hatten weniger Angst zu fallen.

Wissenschaftliche Studien zum Trampolintraining

Mehrere wissenschaftliche Studien haben untersucht, welche Auswirkungen ein regelmäßiges Training auf dem Fitness-Trampolin auf die körperliche Leistungsfähigkeit hat. Die Ergebnisse sind verblüffend: Trampolintraining ist nicht nur effektiver als Laufen, sondern auch deutlich gelenkschonender.

Die bekannteste wissenschaftliche Studie zur Effektivität von Training auf dem Fitness-Trampolin stammt von der NASA. Diese bahnbrechende Forschung aus dem Jahr 1980 wird seither herangezogen, um ein Training auf einem Minitrampolin zu bewerten.

Die NASA führte bereits 1979 und 1980 eine wegweisende Studie zur Effektivität von Trampolintraining durch. Das Ziel war herauszufinden, welches Training effektiver ist: das Training auf dem Trampolin oder auf einem Laufband.

Bei der NASA-Studie wurden vier junge Sportler zwischen 19 und 26 Jahren ausführlich untersucht. Verglichen wurde das Springen auf dem Trampolin in vier verschiedenen Höhen mit vier Geschwindigkeitsstufen auf dem Laufband. Der Sauerstoffverbrauch beim Laufen und Trampolinspringen war gleich hoch, die Arbeit auf dem Trampolin aber deutlich intensiver - Trampolinspringen ist viel effizienter.

NASA-Fakt: Beim Laufen waren die gemessenen G-Kräfte an den Knöcheln stets doppelt so hoch wie die gemessenen Kräfte an Rücken und Stirn. Beim Springen auf dem Trampolin dagegen waren die G-Kräfte an allen Messpunkten identisch.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 wurde von drei Wissenschaftlern einer sportmedizinischen Fakultät in der Türkei durchgeführt. Das Ziel der Studie war eine Untersuchung der Auswirkungen des Trainings auf einem Minitrampolin auf VO2max, Körpergewicht und Körperfettanteil.

Die Studienteilnehmer wurden zufällig aufgeteilt in zwei Gruppen. Eine trainierte auf dem Trampolin und die andere Gruppe ging laufen. Beide Gruppen trainierten jeweils 8 Wochen entweder auf dem Trampolin oder absolvierten ein vorgegebenes Lauftraining. Das Trampolin-Training war dabei genau vorgegeben und ebenfalls das Lauftraining.

Wissenschaftlicher Fakt: Unter VO2max versteht man die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit in Milliliter pro Minute pro Kilogramm. Sie ist für jeden Sportler individuell und zeigt das maximale Sauerstoffvolumen, dass ein Sportler pro Minute und Kilogramm Körpergewicht bei maximaler Leistung aufnehmen kann.

Nach 8 Wochen Training wurde der VO2max-Wert neu ermittelt. Bei der Trampolin-Gruppe lag der Wert vorher bei 47,20. Nach den acht Wochen Training lag er bei 51,20. Bei der Laufgruppe lag der VO2max-Wert bei 45,71 vor Aufnahme des Trainings.

Um es in Prozenten auszudrücken: Bei der Trainingsgruppe Trampolin nahm der kritische Wert für die Ausdauerleistungsfähigkeit um 7,82 % zu, während es bei der Laufgruppe nur 3,05 % waren.

Studienergebnis: Die Trampolin-Gruppe erreichte eine 2,5-fach höhere Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit im Vergleich zur Laufgruppe. Wer hätte das gedacht?

Eine amerikanische Studie von 2002 bestätigte, dass ein Rebounding (Schwingen) das Lauftraining ersetzen kann, weil es stark die Fitness verbessert und auch beim Abnehmen hilft.

Eine Studie, die im Auftrag des American Council of Exercise (ACE) durchgeführt wurde, zeigte, dass Rebounding die Richtlinien des ACSM (American College of Sports Medicine) erfüllt.

Eine im International Journal of Sports Science veröffentlichte Studie zeigt: Beim Trampolinspringen verbessern sich die Sauerstoffaufnahme und die Fettverbrennung stärker als bei Läufern.

Sicherheitshinweise

Die häufigsten Verletzungen sind Verstauchungen und Prellungen der Knöchel und Handgelenke, gefolgt von Knochenbrüchen (besonders Unterarm und Knöchel). Kollisionen bei Mehrfachnutzung des Trampolins sind eine der Hauptursachen für Verletzungen.

Bei bestehenden Rückenproblemen sollte vor dem Trampolinspringen unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Sanftes Schwingen (nicht springen) kann in einigen Fällen die Rückenmuskulatur stärken und die Nährstoffversorgung der Bandscheiben verbessern.

Frauen sollten während der Schwangerschaft eine Trampolin-Pause einlegen. Die Erschütterungen, die durch das Springen entstehen, können die Schwangerschaft und das ungeborene Kind gefährden.