Mixed Martial Arts (MMA), kurz für gemischte Kampfkünste, kombiniert verschiedene Kampfsportarten.
MMA Spirit Frankfurt bietet die Möglichkeit, an MMA Kursen teilzunehmen und in allen dazugehörigen Kampfsportarten mit dabei zu sein. Jeder ist willkommen, vom Neuling bis zum Profi.
Es wird einiges auf dich zukommen, mach dich also auf ein schweres Training und eine ereignisreiche Zeit gefasst.
Die Geschichte des MMA
Die Fragestellung "Wer ist der beste Kämpfer?" ist die eigentliche Geburtsstunde des MMA-Sportes. Aber bis zu diesen drei Buchstaben sollte noch viel Zeit vergehen. Zuerst nannte man diesen Sport Pankration.
Im Jahre 648 v. Chr. wurde dieser Sport olympisch (33. Olympische Spiele). Pankration bedeutet soviel wie „die ganze Kraft“ oder „die ganze Stärke“.
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Die griechische Mythologie besagt, dass Herkules und Theseus verantwortlich dafür waren, dass dieser Sport bei den Olympischen Spielen eingeführt wurde.
Einige Geschichtsforscher meinen jedoch, dass Soldaten das Pankration als eine Art Training für den Krieg entwickelt haben. Es gab von Anfang an sportliche Regeln. Das eigentliche Ziel war es, den Gegner mit allen möglichen Mitteln zum Aufgeben zu bewegen.
Pankration-Kämpfer genossen ein hohes Ansehen, da die Sportler Boxen und Ringen beherrschen mussten.
Im Jahre 393 nach Christus beendete Theodosius die Olympischen Spiele, da sie mit dem christlichen Glauben nicht kompatibel wären. In der einen oder anderen Form überlebten die Pankrationkämpfe jedoch.
MMA im MMA Spirit
MMA setzt sich aus verschiedenen Kampfstilen zusammen, die wir auch einzeln anbieten. Es werden Tritt-, Schlag-, Clinch-, Wurftechniken sowie Halte- und Aufgabegriffe verwendet.
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Bei den Mixed Martial Arts Wettkämpfen werden die Kämpfer, wie bei allen Kampfsportarten, in unterschiedliche Gewichtsklassen eingeteilt und unterliegen einem strikten Reglement. Im Gegenteil, die Wettkämpfe im MMA sind streng reguliert und die Sicherheit der Athleten hat immer höchste Priorität.
Werde Mitglied im MMA Spirit und trainiere gemeinsam mit anderen Kampfsportenthusiasten.
Für ein Probetraining empfehlen wir, dich vorab bei uns zu melden.
Du kannst als Mitglied im MMA Spirit täglich unsere Kurse im Fitness- und klassischen Boxen besuchen. Mit einem der weltweit besten Striking Coaches Mohamed Ouali hast du beim Fitness-Boxen einen echten Profi an deiner Seite, um an deiner Technik zu feilen und neue Methoden zu erlernen.
Grappling
Der Begriff „Grappling“ kommt von dem englischen Ausdruck „to grapple“, was so viel heißt wie „kämpfen, ringen, festhalten“.
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Dieser sogenannte Griffkampf ist Bestandteil vieler Kampfsportarten. Zum Grappling zählen Aufgabe-, Halte- und Würgegriffe jeglicher Art, Hebeltechniken sowie Würfe.
Sascha Rankovic ist mehrfacher deutscher und Europameister im BJJ- und No-Gi-Wettkampf. Probetraining ohne Voranmeldung möglich.
Ringen
Beim Ringen gibt es zwei unterschiedliche Stilarten. Beide kannst du bei uns erlernen und trainieren.
- Freistil: findet als Stand- und Bodenkampf statt.
- Griechisch-römisch (Greco): Auch hier kann im Stand wie auch auf dem Boden gekämpft werden.
Beim Ringen spielt es keine Rolle, ob du noch ganz am Anfang stehst, erfahren bist oder als Profi kämpfst.
Mit Saba Bolaghi besitzen wir einen weiteren Spitzenathlet in unserem Trainergespann. Die sportlichen Erfolge von unserem Ringen Trainer sprechen für sich:
- Deutscher Jugendmeister 2004
- 3. bei den Juniorenweltmeisterschaften 2009
- Bronze bei den Senioreneuropameisterschaften 2011
Bei MMA Spirit hast du die Chance, mit einem echten Champion zu trainieren. Die sportlichen Erfolge von Saba Bolaghi beim Ringen sprechen für sich:
- Deutscher Jugendmeister 2004
- 3. bei den Juniorenweltmeisterschaften 2009
- Bronze bei den Senioreneuropameisterschaften 2011
- Ringer in der 1.
Ein Ringer zielt generell darauf ab, seinen Gegner aus dem Stand in die Bodenlage und mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen (Schultersieg). Dabei kommen als Techniken Würfe, Schleuder- und Hebelgriffe zum Einsatz.
Schläge, Tritte, Stöße und Würgeansätze sind verboten.
Der Mattenrichter zeigt durch Armheben den Kampfsieger an.
Allerdings sind die Regeländerungen heftig umstritten.
Gemäß der geänderten Regeln wird international und in Turnierkämpfen in drei Kampfrunden gerungen; in Mannschaftskämpfen wird zwei mal drei Minuten mit 30 Sekunden Pause gerungen. Sieger ist, wer nach sechs Minuten die meisten Punkte gesammelt hat.
Eine Runde gewinnt derjenige vorzeitig, der völlig unabhängig vom Gesamt-Punktestand, zwei Drei-Punkte-Wertungen oder eine Fünf-Punkte-Wertung erzielt. Ein Unterschied von sechs Punkten beendet ebenfalls die Runde.
Bei weiterem Gleichstand entscheidet die höchste Einzelwertung - sind diese weiterhin gleich hoch, bestimmt die letzte erzielte Wertung den Sieger.
Angesichts der Jahrtausende alten Ringkampf-Tradition gibt es geschätzte 1.000 mögliche Grifftechniken.
Der Spaltgriff ist ein Griff, bei welchem man den Gegner zwischen den Beinen ergreift und ruckartig hochreißt. Er wird bevorzugt angewendet, um einen in der Bank befindlichen Gegner abzuheben oder zu drehen, um so Wertungspunkte zu erzielen.
Beim „Paketgriff“ im freien Stil wird mit dem einen Arm der Gegner um den Nacken gegriffen. Mit dem anderen Arm erfasst man das Bein des Kontrahenten in den Kniekehlen und reißt es hoch, so dass er sich nicht mehr befreien kann.
Der Armzug ist ein Griff im Standkampf, bei dem der Ringer an einem Arm des Gegners zieht und den Gegner mit diesem Richtung Matte herunterreißt. Hierbei gibt es mehrere Variationen, wie z. B. Der Kopfzug und Kopfhüftschwung sind ähnlich dem Armzug, jedoch wird hier mit einem Arm der Kopf umklammert und eine dem Armzug ähnliche Bewegung ausgeführt.
Du kannst jederzeit zu einem Probetraining bei uns vorbeikommen.
Wir empfehlen dir jedoch, dich vorab bei uns zu melden.
Prinzipiell kannst du jederzeit zu einem Probetraining bei uns vorbeikommen. Dann bitten wir dich, dich bei uns im Foyer im ersten Stock der Hanauer Landstraße 291 in Frankfurt spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn zu melden.
Daniel Weichel
Gekämpft wird in einem Käfig, und auch am Boden geht der Kampf weiter. Der Hesse Daniel Weichel verteidigt am 16. Mai in Moskau seinen WM-Titel in Mixed-Martial-Arts.
Es ist eine Mischung aus verschiedenen Kampfstilen: Boxen, Judo, Jiu-Jitsu, Ringen.
November 2011, Olympiastadion Moskau. Daniel Weichel taucht unter der Hand seines fünfzehn Zentimeter größeren Gegners hindurch, springt in ihn hinein, schlägt ihn zu Boden. Dann macht Weichel einen Sprung auf ihn und schlägt auf den Kopf des wehrlosen Gegners ein. Der Ringrichter schmeißt sich dazwischen, der Kampf ist nach einer Minute und 48 Sekunden in der ersten Runde beendet. 22.000 Zuschauer jubeln. Weichel springt auf die Ringseile und schreit der Masse entgegen. Sieben Monate lang hat er sich auf den Kampf vorbereitet. Nun ist der Frankfurter Leichtgewichtsweltmeister in Mixed Martial Arts (MMA) des größten europäischen Verbands.
Vier Monate später sitzt Weichel im Studio von „MMA-Spirit“. Für das Frankfurter Wettkampfteam im Ostend macht er seine Kämpfe. Hier erinnert nichts an ein Boxgym, wie man es aus Hinterhöfen kennt. Dunkelbraunes Parkett ist verlegt, Licht durchflutet die großen Räume. Im Eingangsbereich wird Sachertorte serviert. Es gibt Saunas, Trainings- und Erholungsräume sowie ein Fitnessstudio. Etwa 20 sind im Wettkampfteam. Weichel ist Profisportler, er lebt von Kampfgagen und Sponsorenverträgen der Sportartikelhersteller. Der 27-Jährige rechnet damit, noch zehn Jahre kämpfen zu können. „Man macht sich als Profisportler schon Gedanken, was nach der Karriere kommt“, sagt er, „aber ich lebe meinen Traum und mache jeden Tag das, was ich über alles liebe.“ Momentan ist er in der Vorbereitungsphase für seinen nächsten Kampf. Seinen Titel muss er im Mai verteidigen. Er trainiert dreimal am Tag und sechsmal die Woche. Ernährungsberater und Physiotherapeuten betreuen ihn.
Weichel ist in Erbach im Odenwald aufgewachsen. Sein Vater ist Techniker bei der Odenwaldtherme, seine Mutter Kosmetikerin. Seinen Eltern zuliebe hat er nach der Realschule die Fachhochschulreife abgeschlossen und eine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten gemacht. Doch er entschied sich früh, alles für den Sport zu tun. Sein Kinderzimmer legte er mit Matten aus und hängte einen Boxsack in die Mitte. Während andere feierten, trainierte er. Jeden Tag. Mit 17 Jahren hatte er seinen ersten Profi-Kampf in Holland. Inzwischen ist Weichel seit zehn Jahren Profi, hat über 30 Kämpfe in Brasilien, Bulgarien, England und Japan gemacht.
Derzeit kämpft er oft in Russland, wo die Kämpfe im Sportfernsehen übertragen werden und Massen in die Arenen strömen. Im Flur von MMA-Spirit hängt ein Bild, das Weichel und den russischen Präsidenten Wladimir Putin zeigt. Im November saß er bei seiner Titeleroberung in der ersten Reihe. Weichel ist in Russland berühmter als in seiner Heimat Deutschland.
Die Kritik, die am Sport geübt wird, kennt Weichel: MMA sei menschenverachtend und gewaltverherrlichend.
Er lächelt, dann erzählt er vom WM-Boxkampf zwischen Shannon Briggs und Vitali Klitschko, in dem Briggs über zwölf Runden eine nach der anderen einsteckte und dann mit Gehirnerschütterung und Knochenbrüchen auf der Intensivstation lag. „Die Klitschko-Brüder erreichen ein Millionenpublikum. Da beschwert sich niemand über Gewaltverherrlichung“, sagt Weichel.
Seine Verletzungen sind schnell aufgezählt: ein Cut unter dem Auge, eine Schienbein-Prellung und ein Nasen-Anbruch. Nur an seinen zerquetschten Ringerohren erkennt man, dass Weichel Kampfsportler ist. Im Verhältnis zu Verletzungen eines Profifußballers sei das wenig. „Mein jüngerer Bruder hat sich bei seinem Hobby, dem Fußballspielen, öfter verletzt als ich“, erzählt er.
MMA steht vor allem wegen des Bodenkampfs in der Kritik, bei dem der auf dem Boden liegende Gegner geschlagen werden darf. Weichel sagt, diese Schläge seien eher Pikser, die den Gegner verunsicherten. Es handele sich um normales Ringen, was eine olympische Sportart sei.
Die Kämpfer gingen fair miteinander um. „In den vielen Jahren als Profi habe ich in keiner Weise den Eindruck gewonnen, dass unser Sport von kriminellen Menschen betrieben wird, und weiß eigentlich auch nicht, wie dieses Klischee entstanden ist.“ sagt Weichel.
Weitere Informationen
Seit dem 27. Juni 2010 bieten wir Sportbegeisterten alles, was deren und vor allem jedes Kampfsportlerherz begehrt.
Bitte erscheine zum vereinbarten Training spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn bei uns in der Lobby im ersten Stock der Hanauer Landstraße 291 im Frankfurter Ostend, damit genügend Zeit bleibt Deine Daten aufzunehmen, Dir in Ruhe das Gym zu zeigen und ggfs.
Wer sportlich aktiv ist, benötigt wie das Training selbst eine ausgedehnte Regenerationszeit, die sich allerdings verkürzen lässt; denn nach einem anstrengenden Training braucht der Körper vor allem eins: Erholung, Flüssigkeit und die richtige Ernährung, die wir für Dich bereitstellen.
Für Deine Erholung haben wir eine geräumige Sauna installiert, die für Muskelentspannung und ein besseres Allgemeinbefinden sorgt.
Der am 22. April 1989 in Frankfurt geborene Ringer wurde in eine Familie geboren, die im Ringen große Erfolge feiern konnte. Sein Vater Ahamd Bolaghi als auch sein Onkel Akbar waren erfolgreiche bereits erfolgreiche Ringer bevor sie in den 70ern nach Deutschland auswanderten.
