MMA Nordrhein-Westfalen Regeln: Ein umfassender Überblick

Willkommen bei unserem erstklassigen MMA-Training in Düsseldorf-Gerresheim! Hier bei uns tauchst du in die aufregende Welt des Mixed Martial Arts ein, egal ob du Anfänger bist, dich auf einen Wettkampf vorbereitest oder einfach nur eine neue, dynamische Art zu trainieren suchst. MMA kombiniert verschiedene Kampfsportarten wie Jiu-Jitsu, Boxen, Kickboxen, Ringen und viele andere zu einem umfassenden Training, das sowohl deine physischen als auch mentalen Fähigkeiten herausfordert.

Unser Trainingszentrum befindet sich im Herzen von Düsseldorf-Gerresheim, leicht erreichbar sowohl für Einheimische als auch für Besucher. Die Region hat eine lebendige Kampfsportgemeinschaft, und unser MMA-Studio ist stolz darauf, ein Teil davon zu sein. Wir legen Wert auf eine ganzheitliche Herangehensweise. Das bedeutet, dass unser Training nicht nur darauf abzielt, deine physischen Fähigkeiten zu verbessern, sondern auch deinen Geist zu schärfen und deine mentale Stärke zu erhöhen.

Unsere Trainer sind erfahrene MMA-Kämpfer, die ihre Leidenschaft und Expertise an dich weitergeben. Ob du jung oder alt, Anfänger oder Profi bist, unser MMA-Training in Düsseldorf-Gerresheim bietet für jeden das Richtige. Kinder können von unserem speziellen Kindertraining profitieren, das ihnen nicht nur MMA-Techniken beibringt, sondern auch Disziplin, Respekt und Selbstvertrauen fördert.

Wenn du bereit bist, dich selbst herauszufordern, neue Fähigkeiten zu erlernen und Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu werden, dann ist unser MMA-Training in Düsseldorf-Gerresheim genau das Richtige für dich! Komm vorbei und erlebe selbst, was es bedeutet, ein echter MMA-Kämpfer zu sein. Dein erster Kurs ist kostenlos, also gibt es keine Ausrede, es nicht auszuprobieren.

Was ist MMA?

MMA, diese drei Buchstaben stehen für Mixed Martial Arts, was übersetzt für gemischte Kampfkünste steht. MMA galt lange als regelloser Untergrundsport, erfreut sich jedoch in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit, ist aber noch weit entfernt von der Massentauglichkeit des Boxsports. Die Menschen, die diesen Sport ausüben sind Hochleistungssportler, die absolut fit, sehr fokussiert und technisch perfekt sein müssen, um im Käfig einen guten Kampf abliefern zu können.

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Gerade in schlechten Zeiten, wenn man, wie eingangs beschrieben, am Boden liegt, bedarf es dem absoluten Willen und der richtigen Technik, um sich aus der misslichen Lage zu befreien. MMA kann durchaus brutal wirken, „aber man muss wissen, dass man am Boden liegend bei MMA keineswegs wehrlos ist“, sagt Jonny Kruschinske, ein leidenschaftlicher MMA-Kämpfer und ausgebildeter Hortbetreuer aus Dresden.

Jonny, der vom Tischtennis, über Anti-Terror-Kampf (ATK) und Thaiboxen zum MMA kam, liebt diesen Sport, weil er ihn jedes Mal herausfordert und er genau weiß, dass der kleinste Fehler dazu führen kann, dass er den Kampf verliert. Im Kampfsport gelten ähnliche Regeln wie im Unternehmertum und der gegenseitige Respekt steht dabei ganz oben. Der Kämpfer hat Respekt vor seinem Gegner und seinem Trainer, der Unternehmen vor der Konkurrenz, seinen Mitarbeitern und Kunden.

Genau wie in der Wirtschaft, muss ein Kämpfer seinem Kontrahenten möglichst einen Schritt voraus sein und ihn lesen lernen. Größe und Kraft sind nicht immer ausschlaggebend, um zu gewinnen. Das Gesamtsystem, egal ob Körper oder Unternehmen, muss perfekt funktionieren, um sich am Markt oder im Ring durchzusetzen.

MMA ist nicht einfach nur ein harter Kampfsport, sondern verlangt einem Kämpfer auch technisch und in Sachen Fitness einiges ab. Wie es der Name schon sagt - Mixed Martial Arts - vereint der Vollkontaktsport Techniken verschiedener Kampfkünste: Ringen, Karate, Boxen, Kickboxen, Thaiboxen…

Regeln im MMA

In MMA gibt es sogar sehr viele Regeln. Das Regelwerk greift bereits bei den Voraussetzungen für einen Kampf. Das betrifft Gewichtsklasse, Tiefschutz, Mundschutz und Handschuhe mit einem Gewicht zwischen vier und sechs Unzen (1 Oz = ca. 28 Gramm). Schlagen, Treten, Knie- und Ellbogenstöße sind erlaubt, aber auch hier gibt es einen Rahmen.

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"Es gibt ein Regelwerk, das darauf abzielt, gesundheitliche Schäden zu vermeiden", erklärt der Berliner MMA-Fighter Niko Samsonidse im Gespräch mit ntv/RTL. "Deswegen sind zum Beispiel Schläge auf den Hinterkopf verboten, weil das langwierige Folgen haben kann." Der Hinterkopf soll durch eine 5 Zentimeter breite verbotene Trefferzone geschützt werden, die sich über den Scheitel entlang der Wirbelsäule zieht. Zudem sind auch keine Kopfstöße, Tiefschläge, Schläge auf die Kehle und Stiche ins Auge des Gegners erlaubt.

Kratzen, Beißen, Kneifen, die Finger- oder Zehgelenke zu attackieren, ist ebenfalls verboten. Ist bei einer solchen Aktion Absicht zu erkennen, kann das zum Punktabzug oder zur Disqualifikation führen. Verlagert sich der Kampf auf den Boden, verschärfen sich die Regeln unter anderem bei Kniestößen. Ist ein Kämpfer in der Drei-Punkt-Haltung, also drei der vier Gliedmaßen berühren den Boden, darf nicht mit Kniestößen zum Kopf angegriffen werden. Ein Griff in die Handschuhe des Gegners - verboten. Der Griff in den Käfigzaun - bspw. um sich aufzurichten - verboten!

Samsonidse, der beim historischen MMA-Event in Frankfurt gegen Daniel Torres antreten wird, erklärt, dass sogar die Etikette im Käfig eine Rolle spielt. "Laut Regelwerk sind Beleidigungen und respektloses Verhalten nicht erlaubt und auch das wird verwarnt oder sanktioniert."

Was beim MMA verboten ist

Erlaubt ist bei diesem Sport vieles, das die Regeln der meisten anderen Kampfsportarten verbieten. Zum Beispiel Ellbogenschläge können erlaubt sein, wenn ein Kämpfer nicht selbst sagt, er schließt das aus. "Verboten sind nur Schläge in die Weichteile, Finger in die Augen und Körperöffnungen einzuführen und einen am Boden liegenden Gegner mit dem Bein anzugreifen. Und töten", sagt Nicolas Villalon.

Da kann es natürlich zu Verletzungen kommen. Nasenbrüche, Rippenprellungen und Schnitte im Gesicht zählt der Trainer als häufige Verletzungen auf. Es fließe häufig Blut. Ein harter Sport sei MMA auf jeden Fall, sagt Nicolas Villalon. Schlägertypen hätten daran trotzdem keinen Spaß. "Das ist hier keine Schlägerei. Das ist Disziplin, Training und Fitness." Es sei Sport, ein fairer dazu. Mit klaren Regeln, Schiedsrichtern und stolzen Kämpfern denen Respekt und Fairness in der Regel wichtig sei.

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MMA-Steckbrief:

  • MMA ist der Zehnkampf des Kampfsports, bei dem in allen Kampfdistanzen gekämpft wird und fast alle Techniken erlaubt sind - auch am Boden.
  • Es ist Selbstverteidigungs- und Wettkampfsport
  • MMA stammt aus dem weit vor Christi Geburt entwickelten Pankration und kam um 1980 nach Europa.
  • MMA wird ohne Waffen gekämpft. Im Training tragen MMA-Kämpfer Shorts und T-Shirt, im Kampf nur Shorts; Mund -und Tiefschutz sowie Handschuhe gehören zur Ausrüstung.
  • MMA eignet sich für jeden, Schläger sind jedoch nicht gern gesehen.
  • MMA-Vereine sind in Deutschland in keinem Verband organisiert.
  • Bei MMA gibt es keine Niveaustufen, die Kämpfer messen sich nur in Wettkämpfen.
  • MMA-Kämpfer können bei privat organisierten Wettkämpfen, etwa von Respect und der UFC (Ultimate Fighting Championship) gegeneinander antreten.
  • Bekannt sind Anderson Silva (brasilianischer Mittelgewicht-Kämpfer, UFC-Weltmeister) und Dennis Siver (deutscher Federgewicht-Kämpfer, erster Deutscher mit Vertrag bei der UFC).

University of Fighting Düsseldorf (UFD)

Wer sich mit Mixed Martial Arts in Nordrhein-Westfalen auseinandersetzt, der kommt an der University of Fighting Düsseldorf (UFD) nicht vorbei. Das Gym zählt seit Jahren zu den führenden Standorten der deutschen MMA-Szene. "Das ist so, wie wenn du einen Fußballer fragst, warum er bei Real Madrid spielt. Wir sind das beste Gym in Europa. Die Konstellation hier ist einzigartig", erklärt der 31-jährige Mittelgewichtskämpfer Kerim Engizek selbstbewusst.

Ähnlich wie Real Madrid mischen die Düsseldorfer Fighter auf nationaler und internationaler Ebene regelmäßig oben mit. Kein anderes Gym in Deutschland kann so viele ehemalige und amtierende Champions in großen Organisationen vorweisen wie das UFD. Das lässt sich gleich am Eingang des Gyms begutachten - die Vitrine mit den Championship-Gürteln ist prall gefüllt.

Das Gym trägt die Handschrift der beiden Brüder Ivan und Tomi Dijakovic, die das UFD 2013 gegründet haben. Drei Jahre später zog man dann an den jetzigen Standort um. Auf 1200 Quadratmetern trainieren rund 40 Profikämpfer, dazu toben sich Hunderte Mitglieder in Kampfsportkursen wie Boxen, Kickboxen, Ringen, Luta Livre und Brazilian-Jiu-Jitsu aus.

Boxring, Crossfit-Bereich, MMA-Käfig und eine groß angelegte Sparringsfläche, dazu eine Sauna und ein Kältepool. Training und Regeneration sind in Düsseldorf voll abgedeckt.

Die Aufgaben im Management des Gyms und der Fighter teilen sich Ivan und Tomi brüderlich unter einander auf. Beide sind in allen Bereichen eingebunden, können so ihre Stärken besser einbringen. Tomi kümmert sich um das Organisatorische und Administrative, Ivan kümmert sich um das Matchmaking und die Vertragsverhandlungen der Athleten.

"Die Profis sollen sich ausschließlich aufs Kämpfen fokussieren. Das ist das Wichtigste in einer Karriere. Die Planung wer, wann und wie - das übernehmen wir", erklärt Tomi Dijakovic im Gespräch mit ntv.de.

Der Ansatz des Gyms, vorwiegend auf internationaler Ebene zu agieren, war eine ganz bewusste Entscheidung, wie Bruder Ivan Dijakovic erläutert: "Wir haben über 40 MMA-Kämpfer, aber für mich ist Profi nicht gleich Profi. So kannst du dich erst nennen, wenn du mit dem Sport deinen Lebensunterhalt verdienen kannst. Und das geht vor allem in den großen internationalen Organisationen."

Dort sollen die UFD-Fighter nicht nur dabei sein, sondern auch um Titel kämpfen können. "Wir haben in dem Bereich die stärksten Kämpfer bei uns. Roberto Soldic war zweifacher KSW-Champion, der stärksten Organisation in Europa. Jetzt kämpft er bei ONE Championship. Abus Magomedov ist in der UFC, dort wird er in der Zukunft um den Titel im Mittelgewicht kämpfen. David Zawada war in der UFC und wird bald wieder in einer US-Organisation zu sehen sein. Simon Biyong ist bei Bellator, Lom-Ali Eskijew bei KSW - wir haben also bereits viele Kämpfer in den Top-Ligen."

Luta Livre

Luta Livre ist eine brasilianische Kampfsportart, die dem Brazilian Jiu-Jitsu ähnelt und „freier Kampf“ bedeutet. Sie gehört zu den Grappling-Sportarten, bei denen der Schwerpunkt auf Hebel-, Würge- und Grifftechniken liegt. Luta Livre wird ohne Gi trainiert, was es von vielen anderen Kampfsportarten unterscheidet (No-Gi-Grappling).

Luta Livre ist dem Brazilian Jiu-Jitsu sehr nahe, sowohl in der Technik als auch im Wettkampf. Ursprünglich in den 1920er Jahren entstanden, wurde es lange mit der Unterschicht assoziiert, da man keinen Gi benötigte. Seit den 1990er Jahren hat sich diese Unterscheidung aber wieder aufgehoben.

Luta Livre umfasst drei Varianten: Esportiva, Vale Tudo und T36. In unsere Trainingsstätte trainierst Du bei einem lizenzierten Black Belt sowie bei fünf Braun-Gurten. So profitierst Du von unserer jahrelanger Erfahrung. Unsere Trainer stehen Dir für Deine Fragen zum „Luta Livre“-Training und allen anderen Fragen zum Kampfsport gern zur Seite.

Das Training beginnt mit einem gemeinsamen Aufwärmen, um den Körper auf die Übungen vorzubereiten. Danach folgt das Techniktraining, bei dem die Techniken demonstriert und mit wechselnden Partnern eingeübt werden.