Taekwondo Vereine in Nordrhein-Westfalen

Das Traditionsturnier von Nordrhein-Westfalen ist in seiner 20. Auflage längst zu einem Treffen der Generationen geworden.

Einstige Kämpfer von damals sind heute Eltern in den Reihen der TG Kämpfer.

So der Nachwuchskämpfer der TGN Leon Böttcher, der einer der über 300 Teilnehmer aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden ist.

Er startet in diesem Jahr zum ersten Mal beim Euregio Cup, wie einst seine Mutter Jacqueline Böttcher, die eine erfolgreiche Kämpferin der TG Jeong Eui Nettetal war.

Heutige Stars der Taekwondo Szene haben auf dem Euregio Cup ihre ersten Kampferfahrungen gesammelt.

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Allen voran natürlich Madeline Folgmann die im Alter von 8 Jahren das erste mal in Nettetal die Kampffläche betrat und man sieht was daraus werden kann.

Von je her war es das Anliegen der Verantwortlichen der TGN um den 1. Vorsitzenden Panagiotis Dimitriadis ein Turnier für Sportler und Trainer zu schaffen und zugleich Werbung für den Taekwondo Sport in der gesamten Region zu betreiben.

Wenn wir zurück blicken und die Generation sehen die den Euregio Cup geprägt haben und bis heute zu dem machen was es ist ein Turnier für Taekwondo begeisterte, freuen wir uns auf die 20. Auflage des Traditionsturniers am 4. November in der Sporthalle an der Süchtelnerstrasse ab 9:30 Uhr.

Von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr wird es im Rahmen des Euregio Cup eine Autogrammstunde geben von zwei absoluten Stars der Deutschen Taekwondo Szene.

Die Nettetalerin Madeline Folgmann amtierende Europameisterin der U21, Bronze Medaillen Gewinnerin der Universiade und Weltrangliste Platz 5. sowie die Swisttalerin Yanna Schneider erste und bislang einzige Jugendweltmeisterin und aktuell Weltranglisten Platz 8.

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Taekwondo (auch Tae-Kwon-Do oder Taekwon-Do) ist ein koreanischer Kampfsport.

Die drei Silben des Namen stehen für Fußtechnik (Tae), Handtechnik (Kwon) und Die Kunst oder Der Weg (Do).

Obwohl Taekwondo für den laienhaften Betrachter große Ähnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, unterscheidet es sich in einigen wesentlichen Punkten von diesen.

So ist die Taekwondo-Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist.

Im Taekwondo dominieren Fußtechniken deutlicher als in vergleichbaren Kampfsportarten.

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Der Begriff Taekwondo tauchte erstmals 1955 auf und wurde von General Choi Hong-hi (ITF) entwickelt.

Weltweit gibt es hauptsächlich drei Taekwondo-Stile (ITF traditionell, ITF reformiert und WTF), die sich in der Formausübung (Hyeong, Tul und Poomse) und im sportlichen Kampf unterscheiden.

Taekwondo entwickelte sich während der Zeit, als Korea in das Japanische Kaiserreich eingegliedert war aus dem japanischen Karate.

Die Ähnlichkeiten beispielsweise in Bezug auf Techniken und Formenlauf sind so groß, dass es schwer ist zu argumentieren, Tae Kwon Do sei kein Karate-Stil.

Zwar gab es lange vor der Einführung des Karate waffenlose Kampfkünste in mehr oder weniger systematischer Form in Korea.

Ihr ursächlicher Einfluss auf die spätere Kampfart Taekwondo darf aber mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Erst später, als sich verschiedene Taekwondo-Unterstile heraus kristallisierten, wurden einige Elemente im Nachhinein ergänzt, wie etwa das im Taekgyeon entsprechend vorhandene Verbot des olympischen Wettkampfsystems, mit der Faust den Kopf zu treffen.

Das Wort Taekwondo setzt sich aus den folgenden drei sinokoreanischen Silben zusammen:

SilbeBedeutung
TaeFußtechnik
KwonHandtechnik
DoDie Kunst oder Der Weg