Diamanten Karat Tabelle: Eine Erläuterung

Die Größe eines Diamanten wird anhand seines Gewichts bestimmt. Maßzahl hierfür ist das Karat (aus dem englischen "Carat"). Ein Karat entspricht 0,20 Gramm.

In Karat wird das Gewicht eines Diamanten angegeben - nicht seine Größe. Tiffany misst Diamanten bis auf ein Tausendstel eines Karats.

Wussten Sie, dass Diamanten in (nicht der Maßeinheit von Gold entsprechendem) Karat gewogen werden? Ein Karat entspricht 0,2 Gramm.

„Tw“ (Total weight) ist eine Abkürzung, die für das Gesamtgewicht in Bezug auf das Karatgewicht von Diamanten steht. Online kann die Abkürzung „tw“ verwendet werden, um das Gesamtkaratgewicht aller in einem Schmuckstück enthaltenen Diamanten zu beschreiben.

So hat ein Halbkaräter-Diamant (= 0,5 ct.) ein Gewicht von 0,1 g.

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Manchmal wird die Karatzahl in "Punkten" ausgedrückt. dann 0,01 Karat.

Mit steigendem Karat-Gewicht eines Diamanten nimmt auch seine Größe zu, jedoch nicht proportional. In einem Diagramm abgebildet, würde das Verhältnis als Kurve erscheinen.

Beim Vergleich von Diamanten mit ähnlichem Gewicht ist es sinnvoll, die Maße genau zu überprüfen. Diamanten mit demselben Karat-Gewicht können ganz unterschiedliche Dimensionen haben. So ist es möglich, einen größeren Diamanten zum gleichen Preis zu erhalten, da er das gleiche Karat-Gewicht hat.

Das Karat-Gewicht ist eine Maßeinheit für das Gewicht eines Diamanten und einer der wichtigsten Faktoren bei der Bestimmung seines Wertes. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm, also dem Gewicht einer Büroklammer.

Das Karatgewicht ist einer der Hauptfaktoren bei der Bestimmung des Preises eines Diamanten, wobei größere Diamanten in der Regel höhere Preise pro Karat erzielen.

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Diamanten mit einem Gewicht von 0,50 ct, 0,75 ct und 1,0 ct sind sehr beliebt, und obwohl es keinen großen Gewichtsunterschied gibt, können die Preise sich erheblich unterscheiden. So kann ein 0,90-ct-Diamant beispielsweise zehn bis 20 Prozent günstiger sein als ein 1,0-ct-Diamant, der genau dieselbe Qualität aufweist.

Ein Diamant kann ein höheres Karatgewicht haben, ohne größer zu wirken, und zwei Diamanten des gleichen Karatgewichts können unterschiedlich groß sein, wenn einer tiefer geschliffen ist als der andere.

Diamanten werden in Karat gemessen, was das Gewicht eines Diamanten und nicht dessen Größe angibt.

Das Karatgewicht kann bei den verschiedenen Diamantformen unterschiedlich wirken, wie beispielsweise beim runden Brillantschliff, Prinzess-Schliff, Tropfenschliff, Ovalschliff, Cushion-Schliff, Marquiseschliff, Smaragdschliff, Radiant-Schliff oder Herzschliff.

Die Form: Auch wenn Diamanten das gleiche Karat-Gewicht haben, können verschiedene Diamantformen sie größer oder kleiner erscheinen lassen.

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Der Schliff: Auch der Schliff eines Diamanten kann die Wahrnehmung seiner Größe beeinflussen.

Karat-Gewicht und Diamant-Schliff sind gleichermaßen relevant und beeinflussen das Aussehen eines Diamanten auf unterschiedliche Weise. Während das Karat-Gewicht die Größe beeinflusst, wirkt sich der Schliff darauf aus, wie ein Diamant im Licht funkelt.

Hier ist eine Tabelle, die das Karatgewicht und das ungefähre Gewicht in Gramm zusammenfasst:

Karat (ct) Gewicht (g)
0,10 ct 0,02 g
0,25 ct (Viertelkaräter) 0,05 g
0,50 ct (Halbkaräter) 0,10 g
1,00 ct 0,20 g

Neben dem Karatgewicht spielen auch andere Faktoren eine Rolle bei der Bewertung eines Diamanten. Hier sind einige wichtige Aspekte:

Farbe

Die klassische Farbe eines Diamanten ist weiß bzw. farblos. Es treten jedoch auch verschiedene Farb-Abstufungen auf. Die Farbe eines Diamanten wird hauptsächlich durch Verunreinigungen in der Kristallstruktur beeinflusst. Im Wesentlichen sind dafür folgende chemische Elemente zu nennen: Stickstoff und Bor. In geringen Mengen können diese zu einem gelben oder gelbbraunen Farbton führen.

Grundsätzlich gilt: Je näher der Diamant an der absoluten Farblosigkeit liegt, desto seltener und wertvoller ist er. Um die exakte Farbe zu bestimmen, gibt es eine internationale gültige Einteilung. Hierbei wird jeder Farbstufe ein Buchstabe zugeordnet um eine Vergleichbarkeit zu erzielen. Bitte beachten Sie: Die Internationale Farbskala beginnt mit dem Buchstaben D. Die Buchstaben A-C sind nicht vergeben. Der Grund für diese Konvention ist nicht genau bekannt. Man kann sich als Gedächtnisstütze auch leicht merken: Die Skala beginnt mit "D" wie Diamant. Die Farbgrade "D" bis "H" sind nur sehr schwer zu unterscheiden und sehen für einen Laien farblos aus. Die feinen Abstufungen können oft nur mit einer Lupe im direkten Vergleich der Steine auf einem weißen Papier erkannt werden. Erst ab der Stufe "I" kann auch der ungeübte Betrachter eine leichte Tönung feststellen. Farbstufen ab "M" aufwärts haben eine sehr unschöne und auffällige Tönung, die den Wert des Diamanten merklich mindert.

Neben den oben aufgeführten Diamanten gibt es auch Diamanten mit Farbvarianten. Die sogenannten Fancy-Diamonds können verschiedene Farbtöne aufweisen. Im Besonderen zu nennen ist hier die Farbe schwarz.

Reinheit

Diamanten haben sehr kleine natürliche Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Dies sind Punkte bzw. Unreinheiten innerhalb des Diamanten. Das Spektrum reicht hier von Lupenrein über kleine Einschlüsse bis hin zu deutlichen Einschlüssen. Keine Einschlüsse sichtbar.

Schliff

Der Schliff eines Diamanten gibt eine Aussage darüber, wie qualitativ gut dieser geschliffen ist. erfolgt dabei eine Beurteilung der Schliff-Ausführung und der Proportionen des Diamanten. bestimmen in großem Maß das Leben - Feuer und Brillanz - eines Diamanten. reflektiert. akkurater der Schliff ist, desto ausgeprägter kommt die Brillanz zum Vorschein. Feuer und wirkt lebendig.

Erst seit 20. Jahrhundert stehen die technischen Möglichkeiten für einen besonders exakten Diamantschliff zur Verfügung. Die bekanntesten und meist verkauften Diamanten zeichnen sich durch den klassischen, runden Brillantschliff aus. Wie unterschiedlich die Qualität von Schliffen sein kann, sieht man selbst mit ungeübtem Auge beim Blick in die Schmuckauslage eines beliebigen Juweliers.

Der Solitärring

Die Bezeichnung Solitär für den Solitärring geht aus dem französischen Wort „solitaire“ - zu deutsch „einzeln“ - hervor. Der einzelne Diamant wird dabei von einer Krappenfassung gehalten. Gefasst in der Krappenfassung erhält der Diamant eine einzigartige Ausstrahlung, da der Diamant durch die auch seitlich eintreffenden Lichtstrahlen ein Maximum an Brillanz erhält. Der rund geschliffene Diamant mit mindestens 57 Facetten (Flächen) wird als Brillant bezeichnet. Im großen Angebot der Diamantringe sticht der Solitärring besonders hervor. Der einzelne Diamant transportiert das wunderschöne Symbol für die Liebe zur einzigartigen und unersetzlichen Partnerin. Der Edelstein Diamant gilt weltweit als Zeichen für Liebe und Ewigkeit. Vom Diamantring existieren unzählige Varianten und Spielarten. Muss es tatsächlich ein Solitärring zur Verlobung sein? Umfragen bestätigen: die meisten Frauen sagen, ja. Nicht umsonst ist der Diamantring-Solitär die beliebteste Verlobungsring-Art der Welt. Der Diamant-Preis für den runden Brillant in einem Solitärring unterscheidet sich dabei nicht von dem Preis anders geschliffener Diamanten. Ein gut geschliffener Brillant kann durch den aufwändigen Brillantschliff besonders viel Licht reflektieren.

Diamant vs. Zirkonia

Zirkonia ist eine Diamant-Imitation, die zur Schmuckherstellung verwendet wird. Bei guter Verarbeitung ähnelt Zirkonia einem echten Diamanten auf den ersten Blick sehr. Das Material Zirkonia wird künstlich hergestellt und ist wesentlich preiswerter als ein echter Diamant. Das Material Zirkonia ist dem echten Diamanten in seiner Härte bei weitem unterlegen und geht demnach wesentlich schneller zu Bruch oder wird trübe. Zirkonia eignet sich besonders für Modeschmuck, der einen nicht ein Leben lang begleiten soll, sondern nur für eine kürzere Periode bestimmt ist. Für Schmuckstücke, die einen ein Leben lang begleiten werden, sollte die Wahl unbedingt auf einen echten Diamanten fallen. Mit einer Mohshärte von 10 ist der Diamant der härteste natürliche Edelstein. Ideal für besondere Schmuckstücke wie zum Beispiel einem Verlobungsring. Diamanten funkeln ein Leben lang und verlieren ihr Strahlen nie. An einem Diamant wird seine Besitzerin ein Leben lang Freude haben.

Im Jahr 1886 präsentierte Tiffany den Verlobungsring, so wie man ihn heute kennt.