PSV Oldenburg Judo: Eine Geschichte des Erfolgs

Die Judoabteilung des Polizeisportvereins Oldenburg e.V. (PSV Oldenburg) blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück.

Gründung und Entwicklung

Im Jahr 1978 hat Klaus Haase die Judoabteilung vom Polizeisportverein Oldenburg e.V. gegründet und aufgebaut. Seitdem ist Klaus unser Abteilungsleiter und Trainer.

Klaus Haase betreibe seit 1967 den Judosport, also inzwischen schon 50 Jahre. Begonnen hat er mit dem Judosport in einem kleinen beschaulichen Sportverein, dem TuS Brake.

Bis 1986 hat Klaus aktiv im Wettkampfgeschehen mit gemischt. Er kämpfte in der Regionalliga für den JCSB Bremen. An der Sporthochschule in Köln hat Klaus seine Trainer A Lizenz für den Judosport erworben.

Seine letzte Prüfung ist schon über dreißig Jahre her und dies war im Jahr 1986 zum 3. Dan.

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Ehrung für Klaus Haase

Unserem Abteilungsleiter Klaus Haase wurde am 16. Februar 2017 im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Judo - Bezirksfachverbandes Weser-Ems der 4. Dan verliehen. Diese ehrenvolle Aufgabe übernahm der 1. Vorsitzenden, Christoph Glüsenkamp.

Engagement im Verein und darüber hinaus

Neben der Arbeit im Verein war Klaus auch über 10 Jahre 1. Vorsitzender des Judo-Arbeitskreises Oldenburg. Hier betreute er unter anderem 35 Vereine und organisierte Lehrgänge und Meisterschaften und war auch bei den Lehrgängen als Trainer unterwegs.

Veranstaltungen und Turniere

Bereits zum achten Mal hat SW Oldenburg das Panda-Turnier in Oldenburg ausgerichtet. Dieses Turnier richtet sich an die ganz kleinen Judokas der Altersklassen U 10 und U 12.

Erfolge beim Panda-Turnier

Vom PSV Oldenburg nahmen vier Nachwuchssportler an diesem Turnier teil. Anton Bondar, Artem Zacharias und Paolo Engel traten in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm an. Somit gab es viele vereinsinterne Duelle. Alle drei kennen sich gut aus dem Training, so dass es immer ausgeglichen war. Am Ende konnte sich Bondar aber gegen alle seine Gegner durchsetzen und über die Goldmedaille freuen. Den zweiten Platz erkämpfte sich Engel. Er konnte zwei Siege für sich verbuchen.

Erfolge der Judoka von Tura Bremen

Viermal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze lautete die Erfolgsbilanz der Sportler aus dem Bremer Westen beim „Newcomer Cup“ im Sportturm der Universität Bremen. Ausgerichtet wurde das Nachwuchsturnier von der Judoabteilung des TV Eiche Horn.

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Erste Plätze erreichten in der U 8: Bruno Greppmaier (- 19,6 kg) und Milos Zimmermann (- 25,8 kg), in der U 11: Ali Setzer (- 31,7 kg) und Linus Benje (- 30,1 kg).

Die jungen Nachwuchsjudoka von Tura der U 8 zeigten gute Techniken. Bruno Greppmaier und Milos Zimmermann kämpften sich konzentriert und technisch überlegen durch ihre Gewichtsklassen. Die ersten Plätze waren hoch verdient.

Yusuf Setzer, der in der gleichen Gewichtsklasse wie Milos Zimmermann startete, gewann souverän zwei Kämpfe. Gegen seinen Vereinskameraden blieb er aber chancenlos.

Spannend verlief das Kampfgeschehen in der Gewichtsklasse bis 23,3 Kilogramm. Yago Nordquist kämpfte gegen Judosportler von Bushido Hamburg, dem Judo-Team Hannover und Villa Vital Bremen.

Den ersten Kampf gewann der Turaner gegen den Kämpfer von Villa Vital kurz vor Ende der Kampfzeit mit seiner Lieblingstechnik „Tai-otoshi“ (Körpersturz) mit „Ippon“ (Punktsieg). Durch eine kleine Unkonzentriertheit musste sich Yago Nordquist im zweiten Kampf Sekunden vor Schluss mit einem „Wazari“ (kleine Wertung) für den Gegner geschlagen geben. Der dritte Kampf ging dann über die volle Kampfzeit.

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Der Turaner konnte sich mit einem nicht ganz so sauberen „Tai-otoshi“ einen „Wazari“ erarbeiten und brachte diese Wertung über die Zeit. Da alle Kämpfer dieser Gewichtsklasse einen Kampf verloren, entschied hier der direkte Vergleich. Der Turaner belegte somit den zweiten Platz.

Sebastian Müller bestritt seinen ersten Wettkampf und wirkte dementsprechend aufgeregt. Auch in der U 11sahen die Zuschauer spannende Kämpfe.

Der Turaner Ali Setzer gewann zweimal mit sauberer Technik und konsequentem Nachsetzen am Boden. Im dritten, sehr ausgeglichenen Kampf konnte keiner eine Wertung erzielen, so dass beide Kontrahenten in den „Golden Score“ (Verlängerung) mussten.

Auch nach der Verlängerung konnte keine Wertung erzielt werden, so dass durch „Hantei“ (Kampfrichterentscheid) entschieden werden musste. Der Sieg ging an den Turaner.

Linus Benje gewann seinen ersten Kampf mit „O-soto-gari“ (große Außensichel), der zweite ging verloren. Den dritten Wettstreit entschied der Turaner mit einem sehr schönen „O-goshi“ (großer Hüftwurf) für sich.

In dieser ausgeglichenen Gruppe verlor jeder einmal, so dass auch hier der direkte Vergleich die Entscheidung bringen musste. Der Sieg ging an den Turaner Linus Benje.

Ichamy Schmidtke siegte in zwei von drei Kämpfen: durch gutes Nachsetzen am Boden (Haltegriff) und einen technisch perfekten „O-soto-gari“ (große Außensichel). Verdientes Ergebnis: Platz 2.

Noel Barten errang in seinem ersten Wettkampf einen Sieg mit seiner Lieblingstechnik „Ko-soto-gake“ (kleines äußeres Einhängen) und belegte den dritten Platz. Zu guter Letzt nahm es Chiara Klautzsch mit zwei erfahreneren Kämpferinnen auf.

Tura-Trainerin Petra Wittmann-Richter zeigte sich mit den Leistungen ihrer Schützlinge zufrieden: „Ein spannender Wettkampftag. In der U14 ging Jakob Trillhase auf die Matte. Nach einer Niederlage im Auftaktkampf der Turaner seinen zweiten Kampf souverän mit einem Haltegriff.

Bei den jüngsten Kämpfern an diesem Tag traten die beiden U7-Starter Yago Nordquist und Abbas Zgheib an. Für beide Newcomer war es das erste Turnier ihrer Karriere. Abbas bestritt drei Kämpfe, sammelte dabei jede Menge Wettkampferfahrung und freute sich zurecht über seinen dritten Platz. Yago kämpfte sich direkt bei seinem ersten Turnier bis an die Spitze des Treppchens und belegte den ersten...

Weitere Erfolge

  • Patrick Böttcher sicherte sich auf der niedersächsischen Judolandesmeisterschaft der Altersklasse U15 in Isenbüttel bei Gifhorn die Silbermedaille, Bente Zöllner gewann Bronze.
  • Bei den Judo-Landeseinzelmeisterschaften der unter 12-Jährigen in Barrien konnte sich Bente Brodthage von Tura Bremen als ungeschlagener Landesmeister seiner Gewichtsklasse feiern lassen.

Trainingslager und Prüfungen

Alle Jahre wieder am Pfingstwochenende - Trainingslager in Dötlingen! Unsere TuRa Bremen Judo-Abteilung war wieder ein ganzes Wochenende von Freitag bis Sonntag im benachbarten Niedersachsen, um viel zu schwitzen, gemeinsam zu lernen und ganz viel Spaß zu haben.

23 Prüflinge zeigten ihr bestes Judo. Mit Freude nahmen alle Judoka ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung entgegen. Diese großartigen Leistungen sowie den Beginn der Sommerferien feierten die Turaner mit einem Abschlussgrillen.

In der Judoabteilung von Tura Bremen hatten Petra Wittmann-Richter, Stefan Berger, Timo Höwener, Elisabeth Eller und Nico Laube alle Hände voll zu tun, um 24 Gürtelprüfungen abzunehmen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Kurz vor den Sommerferien veranstaltete die Judoabteilung von Tura Bremen ihre Kyu-Sommerprüfungen. Die Prüflinge bewiesen, dass sie sich mit viel Fleiß auf ihre Prüfungen vorbereitet hatten.

Einen weiß-gelben Gürtel (8. Kyu) verdienten sich Noel Barten, Soraya Deonizak, Zevin Mohamed und Hayrunnisa Özalp. Die Prüfung zum gelben Gurt (7. Neue Träger des gelb-orangen Gürtels (6. Kyu) sind Linus Benje, Jan-Henrick Juhls, Philip Nguyen und Richard Wenski. Den orangen Gürtel (5. Kyu) erhielt Joscha Trillhase. Den grün-orangen Gürtel (4. Kyu) erhielten Chantal Barten und Maurice Loock. Den blauen Gurt (2.

Teilnahme am Hamme-Pokal

Der 23. internationalen Hamme-Pokal lockte auch dieses Jahr zahlreiche Judo-Sportler aus dem Umland, den benachbarten Bundesländern und dem näheren Ausland nach Ritterhude. Die Brüder Sahin und Orhan Yilmaz vertraten die Judoabteilung von Tura Bremen.

Seinen ersten Kampf gewann Orhan in der U15 nach kleinen Startschwierigkeiten souverän mit einem „Seoi-Otoshi“. Im zweiten Kampf schaffte es keiner der beiden Judoka sich durch einen Punktgewinn in Führung zu bringen. Erst mit der dritten Strafe für seinen Gegner, für das Greifen um den Kopf, wurde der Kampf zugunsten des Turaners entschieden. Seinen dritten Kampf verlor Orhan in letzter Sekunde durch eine kleine Unachtsamkeit.

Sahin Yilmaz startete in seinem ersten Jahr in der U18. In der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm hatte er vier schwere Kämpfe gegen Sportler aus Brandenburg, Berlin, Niedersachsen und Bremen vor sich. Davon ließ sich der Turaner aber nicht beeindrucken und ging mit voller Motivation in jeden seiner Kämpfe.

Weitere Wettkampferfolge

DIE JUDOKA ERKÄMPFTEN SICH GLEICH MEHRERE PODIUMSPLÄTZE. Die Judoka des Polizei SV sind erfolgreich vom „11. Garbsener Teufel-Turnier“, das vom SC Garbsen/Hannover ausgerichtet wurde, zurückgekehrt. An zwei Wettkampftagen standen insgesamt 335 Jugendliche der Altersklassen U 13 bis U 18 auf den Matten.

„Dieses Turnier ist eine gute Vorbereitung für die Weser-Ems-Meisterschaften in Visbek, da hier fast der gesamte Kader des Niedersächsischen Judo-Verbands (NJV) am Start war“, erläutert PSV-Trainer Olaf Viezens.

Hannah Kunze (bis 44 kg), die mit 17 Teilnehmerinnen in einer voll besetzten Gewichtsklasse an den Start gegangen war, kämpfte sich mit ihren Wurftechniken mühelos bis ins Finale vor. Dort traf das Oldenburger Nachwuchstalent auf Christin Wunder (MTSV Aerzen). Zwischen beiden entwickelte sich ein dynamischer Griffkampf. Durch eine Unachtsamkeit unterlag die PSVerin nach einer Kontertechnik.

Felix Thormann (bis 29 kg), der einen enormen Leistungssprung vollzog, holte sich nach dem Kreismeistertitel nun den Turniersieg. Er besiegte Philip Galler von „Judo in Holle“ vorzeitig.

Mit einer Außensichel punktete Cherif Sanni (bis 55 kg): In der zweiten Wettkampfminute erwischte er Jonathan Klüsener (VfL Stade) und zog ins Finale ein.

Gute Leistungen zeigte Greta Wolf (bis 48 kg), die sich souverän bis ins Finale durchkämpfte. Dort traf sie auf Nele Blum (TSV Wettmar), die eine Ausweichbewegung von Wolf zum Sieg nutzen konnte.

Zusätzliche Informationen

Am 9. April 2024 fand in Oslebshausen der erste SVGO-Frühlingscup statt. Die Kämpfer: innen wurden dabei lautstark von den Zuschauern angefeuert, sodass eine sensationelle Wettkampfatmosphäre entstand. Neben den Medaillen und Urkunden für die Platzierungen in den Wettkampfklassen wurden ebenfalls ein Techniker- und einen Nachwuchspokal verliehen. Das Trainer:innenteam sah spannende Kämpfe und engagierte Leistungen der Judoka.

Der JC-Weyhe veranstaltete zum ersten Mal ein Anfängerturnier, bei dem der Spaß im Vordergrund stehen sollte. Das Turnier richtete sich an Judoka bis 12 Jahre, die auf weniger als vier Turnieren gekämpft haben.

Vier Vereine mit 50 Kindern nahmen am Turnier teil."Schöne Atmosphäre, keine langen Wartezeiten und neben der Wettkampfhalle konnten sich die Kämpfer, die gerade nicht dran waren, passend zu ihren Kampfgruppen (Gorilla, Tiger, Chamäleon etc.) ein Plakat gestalten, welches bei der Siegerehrung vorgestellt wurde.

Der Deutsche Judobund (DJB) bot kürzlich in Zusammenarbeit mit der Internationalen Föderation (IJF), dem Sportland Nordrhein-Westfalen und der Sportstadt Düsseldorf den Judo-Fans in Deutschland ein Sport-Event der Extraklasse. Dies ließen sich auch die drei Judoka Timm Schröder, Petra Wittmann-Richter und Suyanto de Vries von Tura Bremen nicht entgehen. Judo schauen vom Feinsten war angesagt.

Einzelergebnisse

  • Lia Richter trat in der U 9 in der Gewichtsklasse bis 25,8 Kilogramm an.
  • Jonathan Varga startete in der U 15. In seiner Gewichtsklasse bis 44,9 kg musste der Turaner seinem ersten Kampf die Entscheidung in der Verlängerung suchen.
  • In der U12 gingen Bruno Greppmair, Lia Richter, Richard Wenski, Neo Wankerl, Noel Barten und Julia Okninska auf die Tatami.
  • In der U15 erkämpfte sich Orhan Yilmaz den ersten Platz.
  • Jonathan Varga absolvierte sein erstes Turnier in der U15.

Kadertraining

Am vierten Bremer Kadertraining nahmen auch die Judoka Richard Wenski, Jonathan Varga und Sahin Yilmaz von Tura Bremen teil. Trainingsinhalte der speziellen Förderung waren: Uchi-komi-Techniken nach vorne und hinten, Griffwechsel/Umgreifen bei Techniken nach vorne, Griffkämpfe mit einem 25-prozentigen Krafteinsatz und Standrandori. Am Boden ging es darum, einen Angriff zwischen den Beinen abzuwehren und mit einem Haltegriff zu beenden. Nach einem Auslaufen und Ausdehnen waren die Teilnehmer sichtlich erschöpft. Termine für die nächsten Trainingseinheiten sind am 4. Mai und am 15.