Kickboxen ist eine moderne Kampfsportart, die typische Boxtechniken mit den Beintechniken aus dem Taekwon-Do oder Karate verbindet, ohne die strenge Etikette, wie sie in den asiatischen Kampfkünsten üblich ist.
Es werden Schlag-, Tritt-, Block- und Ausweichkombinationen geübt, die im Wettkampf (Semikontakt und Leichtkontakt) einsetzbar sind. Ein weiterer Bestandteil des Kickboxens ist das Anwenden des Gelernten in der Selbstverteidigung. Wie in den traditionellen Kampfsportarten ist es üblich, Gürtelprüfungen abzulegen. Ein Einstieg ist jederzeit für alle ab 12 Jahren möglich.
Kampfsportarten im Überblick
Beim Kampfsport differenziert man zwischen unbewaffnetem Kampf, dem Kampf mit Waffen, welche man grob in Kurzwaffen und Langwaffen einteilen kann, sowie einem Mix aus beiden Stilarten. Zu den bekanntesten unbewaffneten Stilen gehören u.a. Boxen, Kickboxen, Krav Maga, Judo, Karate und Taekwondo.
Kampfsport für Kinder
Es gibt verschiedenste Meinungen, welche Kampfsportarten ab welchem Alter geeignet sind. Definitiv dazu gehören traditionell Judo, Karate und Taekwondo. In den letzten Jahren lässt sich auch eine Zunahme der Kinder-Angebote bei Kickboxen und Krav Maga beobachten.
Deutsches Sportabzeichen im SV Ofenerdiek
Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und damit endet die Sommerpause der Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen im SV Ofenerdiek. Es gibt ab dem 7. August noch ausreichende Möglichkeiten beim SVO das Sportabzeichen 2024 zu erwerben und zwar: mittwochs, 7., 14., 21. und 28. August und 4. September, ab jeweils 18 Uhr auf dem Sportplatz in der Lagerstraße 39.
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Hochsprungabnahmen finden am 12. August und 2. September ab 20 Uhr in der Spielhalle, Lagerstraße 32, statt. Fahrradabnahmen sind am Dienstag, 6. August und 3. September, ab 18 Uhr (Kurzstrecke) und ab 18.15 Uhr (Langstrecke) im Steinkamp; Schwimmabnahmen am Sonnabend, 10. und 31.
Wie immer gilt: Alle Sportlerinnen und Sportler (auch Nicht-Vereinsmitglieder) sind herzlich willkommen.
Sportlerehrung in Oldenburg
Das Sportjahr 2023 kann sich sehen lassen: Bürgermeisterin Petra Averbeck hat am Donnerstag, 4. April, und am Freitag, 5. April, die besten Sportlerinnen und Sportler aus 23 verschiedenen Disziplinen im Kulturzentrum PFL ausgezeichnet.
82 von ihnen gingen in der Jugendklasse ins Rennen, 152 starteten in der Haupt- und Altersklasse. 25 Sportlerinnen und Sportler gehören dem Betriebssport an. Außerdem wurde eine Person für ihre Verdienste in der ehrenamtlichen Arbeit geehrt.
Die insgesamt 259 Sportlerinnen und Sportler konnten im vergangenem Jahr nicht nur national, sondern auch international mit ihren Spitzenleistungen überzeugen. Dazu zählen unter anderem Teilnahmen an Europa- und Weltmeisterschaften, Berufungen in eine deutsche Nationalmannschaft, 1. bis 3. Platzierungen bei Meisterschaften auf Bundesebene oder auch Aufstiege in eine 1. Bundesliga.
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Die Palette der Sportarten reicht von Leichtathletik und BMX über Beachvolleyball, Rudern sowie Schwimmen bis Sportakrobatik, Tennis und Trampolinturnen.
Averbeck zeigte sich beeindruckt von der Willensstärke und Ausdauer der Athletinnen und Athleten: „Es ist nicht immer leicht, Schule, Familie, Freunde und andere Hobbys unter einen Hut zu bringen - aber es lohnt sich in vielerlei Hinsicht.“ Zudem betonte die Bürgermeisterin, dass die ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler nicht nur Vorbilder für andere seien, sondern auch der Stadt Oldenburg durch ihr Talent eine besondere Ehre erwiesen. Für die musikalische Begleitung der Sportlerehrungen sorgte an beiden Abenden ein Trio der Musikschule Oldenburg.
Ausgewählte geehrte Sportlerinnen und Sportler
Folgende Sportlerinnen und Sportler wurden geehrt und haben einer Veröffentlichung zugestimmt:
Jugend:
- Beach-Volleyball: Lotte Muke und Lina Peters (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft im Beach-Volleyball, U16 Frauen
- BMX: Finn Lismann (Backyard e.V.), 3. Platz beim Weltcup, BMX Freestyle, Junioren M sowie 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft, BMX Freestyle, Junioren M
- Boxen: Naser Krasniqi (Verein Für Boxsport in Oldenburg e.V.), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Boxen, U17, 70 Kilogramm
Erwachsene:
- Bowling: André Achtert, Fredo Kaiser und Joachim Schulte-Siering (Betriebssportverband Oldenburg e.V.), 2. Platz bei der Deutschen Betriebssportmeisterschaft im Bowling, Trio-Mannschaften, Gruppe C
- Boxen: Fiona Wohlers (Verein Für Boxsport in Oldenburg e.V.), 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Boxen, Frauen, bis 57 Kilogramm sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Boxen, Frauen, bis 57 Kilogramm
- Kickboxen: Eva-Maria Sündermann (Verein für Traditionellen Budosport e.V.), 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Kickboxen, Leichtkontakt, Senioren weiblich, +70 Kilogramm sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Kickboxen, Leichtkontakt, Senioren weiblich, +70 Kilogramm
Bahnübergang Ofenerdiek: Juristische Aufarbeitung eines Unfalls
Als im Januar ein Zug bei geöffneten Schranken durch den Bahnübergang Ofenerdiek fuhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. Nun ist die Schuldfrage juristisch aufgearbeitet worden.
Eine schwer verletzte Radfahrerin und ein verletzter Autofahrer: Im Januar war ein Zug in Ofenerdiek bei geöffneten Schranken durch den Bahnübergang gefahren und hatte einen Unfall ausgelöst. Jetzt hat das Amtsgericht Oldenburg Strafbefehl gegen eine 24-jährige Frau erlassen. Sie arbeitete als Streckenposten am Bahnübergang.
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„Nach Abschluss der Ermittlungen im Mai dieses Jahres hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen die Beschuldigte den Erlass eines Strafbefehls beim Amtsgericht Oldenburg beantragt“, erklärte Christina Brendel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. In diesem Strafbefehl wurden der 24-Jährigen sowohl fahrlässige Körperverletzung und eine fahrlässige Gefährdung des Bahn-, Schiffs- und Luftverkehrs vorgeworfen.
Zu den Ermittlungen erklärt die Staatsanwaltschaft, dass die Frau den Bahnübergang entsprechend des Fahrplans der Züge öffnen und schließen sollte. Hierfür wären ihr eine Lichtzeichenanlage und jeweils eine Halbschranke zur Verfügung gestellt worden. Gegen 16.42 Uhr habe sie die Schranke geöffnet und den Bahnübergang für den Straßenverkehr freigegeben. Aus Unachtsamkeit übersah die 24-Jährige, dass unmittelbar im Anschluss ein weiterer Zug eintreffen würde. Die Behelfsschranke blieb offen - zwei Autos und eine Radfahrerin stießen mit dem Zug zusammen.
Die Staatsanwaltschaft hat in ihrem Strafbefehl die Verhängung einer Geldstrafe im mittleren vierstelligen Bereich gefordert. Er ist seit Mitte Juni 2025 rechtskräftig. Ein Strafbefehl steht auch ohne eine Gerichtsverhandlung einem Urteil gleich.
Auch nach der juristischen Aufarbeitung des Unfalls im Januar bleiben in Ofenerdiek viele Sorgen der Anwohner. Erst in der vergangenen Woche hatte es einen erneuten Vorfall gegeben. Die Schranken konnten nicht mehr komplett geöffnet werden, eine Bahnwärterin gab letztendlich Zeichen an die Autofahrer, dass sie den Übergang passieren können. Sie fuhren dann an den einseitig geschlossenen Schranken vorbei. Die Bahn erklärte auf Anfrage, es habe einen technischen Defekt an den Schranken gegeben.
