Michael Deger MMA: Einblick in die Welt der Nanomaterialien und Energiespeicherung

Die Forschung im Bereich der Nanomaterialien und Energiespeicherung hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Viele Objekte sind so weit entfernt, dass ihr Licht Tausende oder sogar Millionen von Jahren braucht, um uns zu erreichen. Dabei spielen Wissenschaftler und Forscher eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung neuer Materialien und Technologien.

Ein wichtiger Aspekt ist die Entwicklung von Kohlenstoffmaterialien für elektrochemische Energiespeicheranwendungen. Polymere Kohlenstoffverbindungen mit und ohne Stickstoffdotierung finden hierbei Anwendung. Elektrogesponnene Kohlenstoff-Hybridfasern werden als binderfreie Elektroden für elektrochemische Energiespeicher eingesetzt.

Die Forschung umfasst auch die Entwicklung von Hybridmaterialien. So werden beispielsweise Titandioxid/Kohlenstoff-Hybrid-Monolithe mit geordneter Mesoporenstruktur für Lithium-Ionen-Batterieanoden mit hoher Flächen- und volumetrischer Kapazität untersucht.

Des Weiteren werden Kohlenstoff-Metalloxid-Hybride für die elektrochemische Energiespeicherung designt. Atomlagenabgeschiedene Molybdänoxid/Kohlenstoff-Nanoröhren-Hybridelektroden werden hinsichtlich des Einflusses der Kristallstruktur auf die Leistung von Lithium-Ionen-Kondensatoren analysiert. Vanadium(III)-Oxid/Kohlenstoff-Kern/Schale-Hybride werden als Anode für Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt.

Auch die elektrochemische Entsalzung ist ein wichtiger Forschungsbereich. Hydratisiertes Vanadylphosphat wird zur Natriumionenentfernung für die elektrochemische Wasserentsalzung verwendet. Die Entsalzung mit Energiespeicherelektrodenmaterialien wird ebenfalls untersucht.

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Ein weiterer Ansatz ist die verbesserte Entsalzung durch Zellspannungsverlängerung der Membran-Kapazitiven Deionisierung unter Verwendung eines wässrigen/organischen Bi-Elektrolyten. Konfektionierte Redoxreaktionen von Iodid in Kohlenstoff-Nanoporen ermöglichen eine schnelle und energieeffiziente Entsalzung von Brackwasser und Meerwasser.

Gyroidale poröse Kohlenstoffe, die mit NH3 oder CO2 aktiviert wurden, werden als Lithium-Schwefel-Batteriekathoden eingesetzt. Kontinuierliche Siliziumoxycarbid-Fasermatten mit Zinn-Nanopartikeln dienen als hochkapazitive Anode für Lithium-Ionen-Batterien.

Die Forschung umfasst auch die Untersuchung der Mechanismen der Ionenspeicherung in nanoporösen Superkondensatoren. Salzkonzentration und Ladegeschwindigkeit bestimmen den Mechanismus der Ioneneinlagerung in nanoporösen Superkondensatoren.

Weitere Forschungsbereiche umfassen:

  • Stickstoffhaltige, aus Novolac gewonnene Kohlenstoffkügelchen als Elektrodenmaterial für Superkondensatoren.
  • Kontinuierlich hergestellte Polysilsesquioxan-basierte Siliziumoxycarbid-Kügelchen als stabiles Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Forschung im Bereich der Nanomaterialien und Energiespeicherung vielfältige und innovative Ansätze verfolgt, um neue Materialien und Technologien für eine nachhaltige Energieversorgung und Wasseraufbereitung zu entwickeln.

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