„Nimm die Dinge, wie sie kommen. Schlage, wenn du schlagen musst. Tritt, wenn du treten musst.“ (Bruce Lee)
Kampfsport übt seit Jahrhunderten eine riesige Faszination auf die Menschen aus. Fast genauso alt ist die Frage: Welche Kampfkunst ist die effektivste, die tödlichste, die beste? Um diese Frage zu beantworten, erstellte Kampfsport-Experte Andreas Leffler ein Ranking der wirkungsvollsten Kampfarten.
Leffler trainiert seit 1988 aktiv Kampfsport und hat 14 Dan-Auszeichnungen in Ninjitsu. Er war Martial-Arts-Experte für den deutschen Filmverleih von „Transporter 3“ und hat Dutzende Bücher zum Thema Kampfsport verfasst.
Kämpfer vs. Kampfkunst
Bei der Erstellung einer Liste der gefährlichsten Kampfsportarten müssen einige Dinge beachtet werden. Ganz wichtig: Es kämpfen immer zwei Menschen gegeneinander. Über die Stärke eines Kämpfers entscheidet nicht in erster Linie die Kampfart.
Von Bedeutung ist, wie viel er trainiert hat: Wie viele Jahre? Wie viele Tage pro Woche? Wie viele Stunden am Tag? Dann spielt eine Rolle, wie gut sein Trainer war: Wie viel versteht er vom echten Kämpfen? Hat er selbst gekämpft? Weiß er, wovon er redet? Und es kommt darauf an, mit welcher Einstellung man in einen Kampf geht.
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Kämpfen ist mindestens zu 50 Prozent Kopfsache. Die Frage ist: Kann man sich geistig schnell genug umstellen und verteidigen? Auch Menschen, die seit Jahren Kampfsport trainieren, schaffen das nicht immer.
Weitere Fragen, wenn es um „die beste Kampfart“ geht: Welche Zielsetzung gibt es? Welche Kampfart ist für eine bestimmte Anwendung am besten geeignet?
Die Frage müsste also sein: Was ist die beste Kampfart für mich und meine Ziele?
Die 10 gefährlichsten Kampfsportarten
Die ersten vier sind Kampfarten, bei denen ständig gekämpft wird. Man kämpft wie man trainiert. Und wer die ganze Zeit im Training kämpft, der kämpft auch in der Realität gut.
1. Mixed Martial Arts (MMA) - das Beste aus allen Kampfarten
MMA ist im Moment die vielleicht gefährlichste Kampfsportart. Ein guter Kämpfer beherrscht das komplette Programm an Schlägen, Tritten und Bodenkampf. Wenn ein Kämpfer zu Boden geht können dort Griffe angewendet und es darf weitergeschlagen werden.
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Wer etwas erreichen will, muss im Ring kämpfen - und das ist eine harte Nummer. Die Kämpfer sind meistens sehr harte Gegner. Sie können nicht nur zuschlagen, sondern auch damit umgehen, wenn sie mal getroffen werden. Das lernt man bei Martial Arts.
Zudem werden die Kämpfe in einem Metallkäfig ausgetragen - der wirkt schon beeindruckend. Wenn sich der Metallring hinter einem schließt, muss man schon ziemlich cool sein, um dort drin seinen Mann oder seine Frau zu stehen.
2. Muay Thai - Vollkontakt mit Knien und Ellbogen
Muay Thai und ähnliche süd-ostasiatische Kampfsysteme sind meistens sehr hart. Es wird immer Vollkontakt gekämpft, immer voll auf Angriff und es geht immer voll in den Mann - ein bisschen wie MMA, nur ohne Bodenkampf.
Anders als beim Kickboxen wird neben Händen und Füßen auch mit Knien und Ellbogen gekämpft. Ein Ellbogen im Gesicht kann einen Kampf relativ schnell entscheiden. Der Einsatz des Knies kann ebenfalls kampfentscheidend sein, vor allem, wenn die Kämpfer unterschiedlich groß sind.
3. Kickboxen - Vollkontakt mit Händen und Fäusten
Beim Kickboxen wird mit Füßen und Fäusten getreten und geschlagen. Es ist schon ein ziemlich guter Kampfsport. Ich habe Kickboxen nur an die dritte Stelle gesetzt, weil in Anführungszeichen „nur" mit Armen und Beinen gekämpft wird.
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Außerdem gibt es im Gegensatz zum Thaiboxen leichtere Kontaktvarianten. Dennoch gilt auch hier: Wer ständig für den Kampf im Ring trainiert, der kämpft vermutlich auch auf der Straße gut, weil er die psychische Seite des Kampfes schon gemeistert hat.
4. Boxen, Ringen - traditionelle europäische Kampfarten
Boxen und Ringen sind viel gefährlicher als ihr Ruf. Sie werden im Zuge der modernen Selbstverteidigungskurse und der asiatischen Kampfarten oft völlig und zu unrecht vergessen. Natürlich sind Boxer und Ringer im Wesentlichen auf eine Kampfdistanz beschränkt.
Dennoch lernen sie, in ihrer Disziplin äußerst effektiv zu kämpfen. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: Boxe keinen Boxer und ringe keinen Ringer!
Die nächsten fünf sind mehr oder weniger klassische Stile, bei denen mehr oder weniger viel gekämpft wird. Sie haben aber interessante, direkte und realistische stilistische Ansätze. Da es heute eine Flut von ähnlichen, neuartigen, verbesserten oder überarbeiteten Systemen gibt, sollen sie als Beispiele für ihre jeweilige Kategorie dienen.
5. Jeet Kune Do - die Mutter aller Hybridsysteme
Bei Jeet Kune Do handelt es sich um den von Bruce Lee entwickelten Kampfstil. Ich habe ihn als Beispiel für die verschiedenen Hybridsysteme genommen. Nach Bruce Lees Tod wurde Jeet Kune Do sehr bekannt. Er hatte sich verschiedene Kampfsportarten angeguckt und daraus seine eigene Kampfkunst entwickelt. Das gleiche haben die Mixed Martial Arts später auf extreme Art und Weise weitergeführt.
Damals war das allerdings viel schwieriger, weil man die Kampfsportart nicht so einfach kennenlernen konnte. Heute gehen Sie ins Internet, machen zwei Klicks und können sich jede Kampfsportart anschauen. Außerdem existieren es in jeder Stadt dutzende Schulen für unterschiedliche Kampfarten - auch das gab es früher nicht so. Für die damalige Zeit war die Idee des Jeet Kune Do und die damit verbundene Entwicklung wegweisend. Hinzu kam der extreme Ehrgeiz von Bruce Lee, der im Prinzip sein ganzes Leben mit Training verbracht hat.
6. Filipino Martials Arts - Escrima, Kali, Arnis
Philippinische Kampfsportarten wie Escrima, Kali und Arnis sind immer sehr realitätsbezogen, sehr direkt und sehr hart. Sie sind deshalb sehr gut zur Selbstverteidigung geeignet. Eigentlich sind diese Methoden kein Sport, sondern ein Kampfsystem, dass die Bevölkerung früher erfolgreich gegen die spanischen Eroberer einsetzte.
Gekämpft wird mit etwa 60 bis 65 Zentimeter langen Kampfstöcken. Das ist aber nur die Oberfläche: Es geht auch um den Kampf mit Messer und Macheten oder die waffenlose Anwendung der Techniken. Wenn der Stockkampf, wie in manchen Schulen üblich, mit Vollkontakt gekämpft wird, ist das eine ziemlich krasse Nummer.
7. Krav Maga, Wing Tsun - schnelle und direkte Selbstverteidigung
In Israel werden Soldaten mit Krav Maga für den Nahkampf ausgebildet. Hierzulande werden realistische Selbstverteidigungssysteme wie Krav Maga oder Wing Tsun Menschen beigebracht, die nicht dauernd im Ring stehen möchten.
Die Teilnehmer lernen in einem komprimierten Kurs oder einer längeren Ausbildung, wie sie sich verteidigen können, wenn sie auf der Straße angegriffen werden. Dazu gehören praktische Techniken, clevere, ökonomischen Bewegungen und Schläge. Frauen sind dadurch in der Lage, sich gegen körperlich überlegene Gegner zu wehren - Wing Tsun wurde der Legende nach von einer Frau erfunden.
Diese Systeme sind sehr wirksam und effektiv. Ich habe Krav Maga aber nicht ganz nach oben geschrieben, weil Leute, die dauernd im Ring stehen einfach einen ganz anderen Einblick in das Wesen des Kampfes haben. Die Nahkampf-Ausbildung, die man bei der israelischen Armee bekommt, ist natürlich wieder eine andere Sache - für die Soldaten geht es um Leben und Tod. Dies ist ein gutes Beispiel, denn man kann eben jedes Kampfsystem mehr oder weniger intensiv trainieren.
8. Kajukenbo - neuere oder erneuerte Systeme zum Überleben auf der Straße
Kajukenbo kommt aus den Armenvierteln Hawaiis. Es ist ein Mischsystem und besteht aus Karate, Judo, Jiu Jitsu, Kenpo und chinesischem Boxen. Damals wurden die Straßen wegen der steigenden Kriminalität immer unsicherer.
Mehrere Kampfsportmeister entwickelten Kajukenbo, damit ihre Familien sich verteidigen können. Kajukenbo ist für die Straße gemacht, realistisch und sehr hart - die Straße ist in vielen Regionen eben auch hart. Da heute gerade in unserem Land viel Interesse auf Straßen-Selbstverteidigung gelegt wird, habe ich dieses System stellvertretend für viel andere wie zum Beispiel das russische Systema oder das moderne Heiwa-Kenpo gewählt.
9. Tang Lang - traditionelle Systeme mit alternativen Kampfansätzen
Ich habe Tang Lang, auf deutsch Gottesanbeterinnen-Kung-Fu, als Vertreter für die vielen traditionellen Kampfsportarten genommen. Es wird heute noch beim chinesischen Militär gelehrt und gilt dort als sehr gefährlich.
Kung Fu gilt oft als verspielt, aber Tang Lang beruht auf schnellen und direkten Bewegungen; vor allem Faustkampf, der mit Greifen und Anreißen am Gegner kombiniert wird. Ziel ist es, die Arme des Gegners zu kontrollieren. Die Angriffe werden unterbrochen, er wird gepackt und attackiert.
Tang Lang ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Traditionelle oft sehr gut und gefährlich ist, wenn es richtig gelernt wird. Zum Schluss ein kleiner Ausreißer: Hier lernt man keine Selbstverteidigungs-Techniken, sondern pures Kämpfen!
10. Historical Medieval Battle (HMB) - gerüsteter Vollkontakt-Schwertkampf
HMB kommt ursprünglich aus Russland, ist aber inzwischen auch zu uns herüber geschwappt. In kurzen Worten: Die Leute ziehen sich Rüstungen an und schlagen mit richtigen Schwertern und Äxten aufeinander ein. Die Waffen sind zwar nicht scharf geschliffen, aber dafür wird Vollkontakt gekämpft! Einzeln und in der Gruppe.
Es gehört schon einiges dazu, hier anzutreten. Für Selbstverteidigung auf der Straße ist es erstmal wenig hilfreich, aber sehr heftig für die Ausbildung des kämpferischen Geistes. Und natürlich ist es auch körperlich sehr anstrengend und lehrreich.
Boxen vs. MMA: Ein Vergleich
Mixed Martial Arts hat sich in den Vereinigten Staaten als Rivale des Boxens zum unangefochtenen König der Kampfsportarten entwickelt und zieht das Interesse der Kampffans auf sich. Zweifellos sind Boxen und Mixed Martial Arts die beiden beliebtesten Kampfsportarten der Welt, doch es wird immer wieder darüber diskutiert, welche Disziplin besser und effektiver ist.
MMA und Boxen sind fantastische Kampfsportarten, je nach deinen Zielen. Obwohl es Vor- und Nachteile hat, beides zu trainieren, führt das MMA-Training oft zu einem vielseitigeren Kämpfer, weil es sowohl Stand-up als auch Bodentraining beinhaltet. MMA hat einige der besten Kämpfer der Welt hervorgebracht, so wie das Boxen den besten Boxern den Weg geebnet hat.
Dieser Artikel wird nicht versuchen, dich davon zu überzeugen, dass MMA dem Boxen oder das Boxen dem MMA überlegen ist. Er wird lediglich beide Kampfsportarten untersuchen und eine klare Einschätzung der Situation geben.
Die wohl bekannteste Kampfsportart neben dem Ringen ist das Boxen. Dabei schlagen zwei Personen über einen bestimmten Zeitraum aufeinander ein. Sie tragen Schutzausrüstungen wie Mundschutz, Bandagen und Boxhandschuhe. Der Boxsport hat berühmte Boxer und denkwürdige Wettkämpfe hervorgebracht.
Die Popularität von Mixed Martial Arts, auch bekannt als MMA, nimmt zu. Es ist ein Vollkontakt-Kampfsport, der Schläge, Griffe und Bodenkämpfe beinhaltet. In der Welt des Kampfsports gibt es einen besonderen Platz für Mixed Martial Arts. Der Grund dafür ist, dass es darauf abzielt, Bewegungen aus verschiedenen Kampfsportarten, Taekwondo, Kickboxen, Brazilian Jiu-Jitsu, Ringen, Luta Livre und Boxen zu vereinen. Natürlich sind nicht alle Kampfsportarten bei einem MMA Kampf im Ring von Vorteil.
Die historischen Kampfsportarten Muay Thai und Brazilian Jiu-Jitsu sind die Kampfsportarten, die in Mixed Martial Arts (MMA) ganz wichtig sind. Beim MMA sind nicht alle Kampfsportarten gleich gut; einige sind im Käfigkampf effektiver als andere.
Boxen ist immer noch eine sehr nützliche Fähigkeit, die im MMA eingesetzt werden kann, auch wenn das Training in einem MMA-Gym sinnvoller ist, wenn du davon träumst, ein MMA-Kämpfer zu werden. Da die meisten Kämpfe im Stand beginnen, ist es auch für die Selbstverteidigung sehr nützlich. Der Boxsport wurde im Laufe der Geschichte immer weiter erforscht und hat sich sogar so weit entwickelt, dass MMA-Kämpfer wie Conor McGregor sich auf die Boxtechniken konzentrieren.
Vorteile des Boxens
- Bessere Verteidigung: Im Vergleich zu MMA-Kämpfern können Boxer viel besser ausweichen, blocken, parieren und mit den Schlägen rollen. Die Boxer verfügen daher über eine viel bessere Schlagtechnik. Außerdem ist eine bessere Technik gleichbedeutend mit mehr Kraft.
- Bessere Handgeschwindigkeit: Die Muskeln von Boxern sind viel mehr an die Schläge gewöhnt; daher sind ihre Schläge viel schneller.
- Bessere Beinarbeit: Die beste Beinarbeit aller Kampfsportarten findet man beim Boxen.
- Besserer Jab: Der Jab ist der wichtigste Schlag im Boxen. Wenn ein Boxer gegen einen MMA-Kämpfer antritt, wird das seine Hauptwaffe sein.
Nachteile des Boxens im MMA
- Leg Kicks: Weil die Boxhaltung leicht seitlich ist, ist es schwierig für den Boxer, die Beinkicks zu kontern. Bei einem MMA-Kampf werden seine Beine durch die Kicks getroffen. Das geht zu dem Punkt, an dem es fast unmöglich ist, auf dem Beinen zu stehen.
- Takedowns und Submissions: Für einen MMA-Kämpfer ist der Takwdown die beste Waffe gegen einen Boxer. Er kann dann eine Vielzahl von Techniken anwenden, z. B. Ground and Pound, Würgen, Armhebel usw. Der MMA-Kämpfer wird leichtes Spiel haben, weil der Boxer nicht weiß, wie er sich am Boden schützen kann.
Es gibt keinen „überlegenen“ Kampfsportstil, das möchten wir klarstellen, bevor wir fortfahren. Jeder Kampfkunststil, egal über welchen du sprichst, hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Wenn es um Boxen geht, sind Boxer überlegen. Wenn es um MMA geht, sind MMA-Kämpfer besser. Die Kampfsportart, die du am meisten praktiziert hast, ist die ideale.
Aufgrund ihres einzigartigen Körperbaus und ihrer körperlichen Eigenschaften wird jede Person mehr von einer bestimmten Kampfkunsttechnik profitieren. Die Kampfphilosophien vieler Kampfsportarten werden in Mixed Martial Arts oder MMA kombiniert. Ohne MMA-Erfahrung könnte dir das Betreten eines Achtecks zum Verhängnis werden. Um gegen einen MMA-Kämpfer anzutreten, brauchst du zumindest ein gewisses Maß an Wissen, das durch Training unterstützt wird.
Wenn du keine Erfahrung mit Kampfsportarten hast, ist Boxen vielleicht der bessere Einstieg für dich. Es hat nur eine stehende Haltung und hält sich an strengere Richtlinien. Für neue Wettkämpferinnen und Wettkämpfer ist das einfach, weil sie sich leicht daran gewöhnen können. Sie müssen jedoch Körper, Kraft, Geschwindigkeit und Griffkontrolle entwickeln. Das Wichtigste ist, sich seiner Grenzen bewusst zu sein.
So kannst du dich auf die Boxbewegungen konzentrieren, die dir helfen, dich in einem Kampf durchzusetzen. Es ist besser, viele verschiedene Bewegungen und Methoden zu lernen. Du kannst davon profitieren, MMA dem Boxen vorzuziehen, wenn du bereits Erfahrung in mehr als einer Kampfsportart hast.
MMA lehrt dich, deine Schwächen zu erkennen und gibt dir Hinweise, wie du sie verbessern kannst, damit du dich zu einem vielseitigen Kämpfer entwickeln kannst. Dadurch wirst du zu einem stärkeren Kämpfer. Wenn du dich für nur eine Kampfsportart entscheiden würdest, wie in diesem Beispiel das Boxen, hättest du dein ganzes Leben Zeit, nur eine Technik zu beherrschen. Wenn du dich jedoch für Mixed Martial Arts (MMA) entscheidest, würdest du dein ganzes Leben damit verbringen, eine Vielzahl von Techniken zu erlernen und vielleicht nie ein Experte in einer von ihnen werden.
MMA hingegen macht unbestreitbar mehr Spaß. Du kannst heute boxen, morgen BJJ trainieren, dann etwas Ringen und so weiter. Das ist eine tolle Abwechslung, macht Spaß und du lernst fast jeden Tag etwas Neues und Interessantes. Du kannst selbst entscheiden, welche Art von Kämpfer du sein möchtest. MMA ist zum Beispiel die richtige Sportart für dich, wenn du dich zu einem vielseitigen Kämpfer entwickeln willst; ansonsten ist Boxen die bessere Wahl.
Es kommt darauf an, wie geschickt du als Kämpferin oder Kämpfer bist und wie du deine Fähigkeiten einsetzt, um effizienter zu sein, wer sich in einem Kampf durchsetzen würde. Ein Kampfstil verbessert sich durch Wiederholung und Übung. Beide Sportarten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Das wirft die Frage auf, welche davon effektiver ist. Die Realität ist, dass es nicht nur einen Weg gibt, diese Frage zu beantworten. Je nachdem, was du erreichen willst, kann sich eine der beiden Sportarten als nützlich erweisen. Das Training in beiden hat Vor- und Nachteile. MMA wird häufig von denjenigen gewählt, die sich zu einem vielseitigeren Kämpfer entwickeln wollen. Das liegt daran, dass Boxen konzentrierter ist, MMA aber ein ganzheitliches Training beinhaltet. Im Gegensatz dazu kannst du beim Boxen die richtigen Fuß- und Kopfbewegungen lernen. Da die meisten Konfrontationen im Stehen beginnen, erweisen sie sich in Selbstverteidigungsszenarien als nützlich.
Fang an, MMA zu lernen, wenn du Selbstverteidigung üben willst. Im Vergleich zum Boxen bietet es eine wesentlich größere Auswahl an Waffen. Aber achte auf dein Boxen, auch wenn du MMA trainierst. Ein großer Teil des MMA besteht aus Boxen. Schläge sind meistens für das Ende eines Kampfes verantwortlich, und Boxen ist die Sportart, bei der du am besten lernst, Schläge einzusetzen und zu vermeiden.
Es kommt ganz darauf an, ob du der Meister deines Fachs sein willst oder ob du lieber insgesamt durchschnittlich bist, aber Spaß dabei hast.
Top 7 Kampfsportarten zur Selbstverteidigung
Um sich sicherer zu fühlen, kann das Erlernen einer Kampfsportart helfen. Jeder gute Kampfsportlehrer sagt zwar als Erstes: Flucht geht vor Kampf. Wenn es möglich ist, solltest du also die Konfrontation meiden, um dich - gerade als Kampfsport-Einsteiger - nicht in Gefahr zu bringen.
