Die härtesten Kampfsportarten der Welt

Es gibt eine breite Auswahl an Kampfsportarten, zu den bekanntesten zählen Karate, Judo, Kickboxen, Boxen, MMA oder Krav Maga. Aber es gibt weitaus mehr Kampfsportarten, nicht nur aus dem asiatischen Raum. Im Prinzip kann jede/r jeden Kampfsport ausüben, egal welches Alter oder körperlichen Voraussetzungen ihr habt. Euer Wille ist entscheidend. Allerdings sind manche Kampfsportarten härter als andere, erfordern mehr Beweglichkeiten etc. Daher eignen sich manche Kampfsportarten besser für manche Geschlechter bzw.

Kampfsport hat nur einen Sinn, egal ob Kung-Fu oder Karate, und zwar seinen Körper , wie auch seinen Geist zu trainieren und die Kampfsportarten sind nur dann so hart, wie hart man selber trainiert. Viele Hobbyboxer holen sich ihre Kondition beim Boxen auf einen Boxsack. Entdecke die Faszination des Boxens und lerne alles, was du für diesen spannenden Kampfsport brauchst! Boxen ist nicht nur ein Sport, sondern eine Lebenseinstellung.

Die meisten Kampfsportarten sind in Asien entstanden, es gibt aber auch neuere Stilrichtungen bspw. Zunächst einmal müsst ihr wissen, dass Kampfsportarten teilweise andere Zielstellung haben: Verteidigung (für das Militär oder Bevölkerung), sportliche Ertüchtigung oder Training des Geistes/ Konzentration. Manche Kampfsportarten sind härter als andere: Kickboxen und MMA sind sehr hart, Tai Chi hingegen ist auf sanfte Abläufe ausgelegt.

Faktoren, die die Härte einer Kampfsportart bestimmen

Wie schwer ist welche Kampfsportart? Wie komplex ist die jeweilige Kampfsportart zu erlernen, weichen die Bewegungsabläufe stark vom Alltag ab? Grundsätzlich werden bei allen Kampfsportarten intuitive Bewegungsabläufe gelehrt und gesucht. Wie effektiv sind die einzelnen Kampfsportarten? Kann die Kampfsportart im Ernstfall helfen sich gegen einen oder mehrere Gegner zur Wehr zu setzen. Hier schneiden letztendlich alle Kampfsportarten gut ab. Denn ihr Hintergrund ist die Verteidigung. Wer schon einmal einen Trainingskampf hatte, weiß wie anstrengend das ist. Daher ist der Konditionspunkt ein wichtiger Faktor. Auch zur Selbstverteidigung ist es sehr sinnvoll eine gewisse Fitness mitzubringen. Das Gute an allen klassischen Kampfsportarten ist die Erhöhung der Fitness.

Ist die Kampfsportart auch ohne hohen Kraftbedarf zu erlernen bzw. auszuüben - bzw. wie wirkt sich das Training auf das Training der Muskelkraft aus. Kampfkünste die explizit die Kraft des Gegners nutzen, um sie gegen diesen einsetzen sind für körperlich schwache Menschen gut geeignet. Das ist beispielsweise Judo sowie Jiu Jitsu. Die Anforderungen an die Beweglichkeit variieren innerhalb der Kampfsportarten mitunter erheblich. Das betrifft in erster Linie die Beweglichkeit für Würfe oder auch Fußtritte.

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Top-Kampfsportarten im Überblick

Hier ist eine Liste einiger der härtesten und effektivsten Kampfsportarten der Welt:

  • Mixed Martial Arts (MMA): Eine Mischkampfkunst, die Techniken aus Kickboxen, Muay Thai, Boxen, Ringen und Brazilian Jiu-Jitsu umfasst.
  • Muay Thai: Eine thailändische Kampfkunst, die Vollkontakt mit Knien und Ellbogen beinhaltet.
  • Kickboxen: Ein Kampfsport, bei dem mit Füßen und Fäusten getreten und geschlagen wird.
  • Boxen: Eine traditionelle europäische Kampfart, die auf Schlägen mit den Fäusten basiert.
  • Ringen: Eine weitere traditionelle europäische Kampfart, bei der es darum geht, den Gegner zu Fall zu bringen.
  • Jeet Kune Do: Ein von Bruce Lee entwickelter Kampfstil, der verschiedene Kampfsportarten kombiniert.
  • Filipino Martials Arts (Escrima, Kali, Arnis): Philippinische Kampfsportarten, die den Kampf mit Stöcken, Messern und Macheten beinhalten.
  • Krav Maga: Ein israelisches Selbstverteidigungssystem, das schnelle und direkte Techniken lehrt.
  • Wing Tsun: Ein chinesisches Selbstverteidigungssystem, das darauf abzielt, einen Kampf so schnell wie möglich erfolgreich zu beenden.
  • Kyokushin Kaikan: Eine Karate Organisation, welche sich auf den Vollkontakt konzentriert. Sie gilt als einer der härtesten Karate Stile weltweit.
  • Lethwei: Ein Vollkontakt Boxkampfstil. Der traditionelle Kampfsport stammt aus Myanmar (Burma). Das Besondere sind die gefährlichen, aber erlaubten Kopfstöße.

Die Bedeutung von Training und Einstellung

Es kämpfen immer zwei Menschen gegeneinander. Über die Stärke eines Kämpfers entscheidet nicht in erster Linie die Kampfart. Von Bedeutung ist, wie viel er trainiert hat: Wie viele Jahre? Wie viele Tage pro Woche? Wie viele Stunden am Tag? Dann spielt eine Rolle, wie gut sein Trainer war: Wie viel versteht er vom echten Kämpfen? Hat er selbst gekämpft? Weiß er, wovon er redet? Und es kommt darauf an, mit welcher Einstellung man in einen Kampf geht. Kämpfen ist mindestens zu 50 Prozent Kopfsache. Wenn man mit seiner Freundin ins Kino will, dann hat man vielleicht „Kino“ im Kopf. Der Angreifer ist aggressiv und will kämpfen. Diese Einstellungen treffen in einer Sekunde aufeinander. Die Frage ist: Kann man sich geistig schnell genug umstellen und verteidigen? Auch Menschen, die seit Jahren Kampfsport trainieren, schaffen das nicht immer.

Wie lange dauert es, bis man eine Kampfsportart beherrscht?

In welcher Zeit lassen sich Grundtechniken erlernen und wie lange dauert es bis man die Sportart „beherrscht“. Die Grundbewegungen, -schläge, -tritte, -würfe und Hebel lassen sich bei allen Sportarten innerhalb von 12 Monaten erlernen. Vorausgesetzt, das Training wird zweimal die Woche besucht. Bis ihr allerdings schwierige Kicks gut beherrscht, vergehen Jahre. Es dauert mindestens Jahre bis man im Vollkontakt kämpfen kann, und nicht völlig untergeht. Je nach Kampfstil müssen Kampftechniken, Hebel, Faustkampf, Fußtechniken, Bodenkampf oder der Kampf mit Waffen lange geübt und perfekt beherrscht werden, bevor man für einen Wettkampf bereit ist.

Kampfsportarten für Kinder, Frauen und Senioren

Für Kinder gibt es eigentlich keine auszuschließende Kampfsportart. Wichtig ist nur, dass sie in einem guten Kurs landen und der Trainer ein gutes Händchen für den Umgang mit Kindern hat. Die meisten Kampfkünste sind für Kinder eher spielerischer Natur. Es gibt keine Einschränkungen bei Kampfsportarten für Frauen. Falls gewünscht, werden oft spezielle Frauenkurse angeboten, die ohne Männer stattfinden. Beliebt sind auch Kampfarten, die eine gewisse Härte mit sich bringen. Fokussiert auf Selbstverteidigung ist Krav Maga oder ein Selbstverteidigungskurs. Senioren sind zumeist in ihrer Beweglichkeit, Kraft und Schnelligkeit eingeschränkt. Daher gilt es hierbei einen geeigneten Kampfsport zu finden.

Die Wahl der richtigen Kampfsportart

Ihr wisst noch nicht genau welcher Kampfsport für Euch geeignet sein könnte? Zunächst einmal müsst ihr wissen, dass Kampfsportarten teilweise andere Zielstellung haben: Verteidigung (für das Militär oder Bevölkerung), sportliche Ertüchtigung oder Training des Geistes/ Konzentration. Manche Kampfsportarten sind härter als andere: Kickboxen und MMA sind sehr hart, Tai Chi hingegen ist auf sanfte Abläufe ausgelegt. Und habt keine Sorge, bei einer Anfängergruppe im Kickboxen schlägt man sich nicht sofort die Zähne ein. Es ist sehr empfehlenswert ein paar Schnupperkurse zu besuchen und sich einen Einblick zu verschaffen. Denn das Umfeld, eure Trainingspartner und der Trainer machen sehr viel aus. Sie entscheiden maßgeblich über den Erfolg. ➡️ Überlegt euch auch zunächst was euer Ziel ist.

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Wie oft sollte man Kampfsport trainieren?

Das ist ganz von eurem Ziel abhängig: Wenn ihr an einem Wettkampf teilnehmen und euch mit den besten messen wollt, dann solltet ihr täglich trainieren oder mindestens 5-mal die Woche. Und das über mehrere Jahre. Wenn ihr euch fit halten und im Ernstfall verteidigen möchtet, dann ist es ausreichend, wenn ihr zweimal die Woche trainiert. Und noch einen weiteren Sport (Joggen, Schwimmen, Fitnessstudio…) ausübt. Wenn euer Ziel ist, besser auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein, dann solltet ihr ein paar Intensivkurse besuchen (bspw.

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