Randy Orton feiert sein 20-jähriges In-Ring Jubiläum. Zu diesem Anlass wird es bei der morgigen Ausgabe von RAW eine Zeremonie geben, wie WWE angekündigt hat.
Frühe Karriere und Aufstieg zum Star
Ortons erstes TV-Match bestritt er am 25. April 2002 gegen Hardcore Holly. Mit nur 24 Jahren wurde er jüngster World Heavyweight Champion aller Zeiten und konnte im weiteren Verlauf seiner Karriere insgesamt 14 World Titel halten.
Kontroversen und Konflikte
Die Geschichte begann im Herbst 2009, als Randy Orton der absolute Fokuspunkt von WWE war. Als Champion und "Top Heel", als Erzbösewicht, prägte er die Liga und sollte in dieser Rolle auch der Karriere des jungen Kingston auf die Sprünge helfen.
Als Schlüsselmoment gilt ein Match gegen Orton und John Cena im Januar 2010. Orton ärgerte sich darin über einige Fehler Kingstons, einen an entscheidender Stelle: Kingston stand kurz vor dem Matchende zu früh auf, als Orton ihm seinen RKO-Finisher verpassen sollte und verpatzte damit Ortons übliche, dramatische Inszenierung des Moves.
Offensichtlich war die Viper äußerst aufgebracht über Kofis "Botch": Er schrie zweimal deutlich hörbar "Stupid!" und richtete die Worte "You fucked up!" an seinen Kontrahenten. Kingston war vor der Fan-Community zusätzlich blamiert.
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Gerüchten zufolge sprach Orton sich dann persönlich dafür aus, Kingstons Push an die Spitze zu beenden. Für Kingston ein herber Rückschlag, denn auch wenn Orton selbst einige Skandale auf dem Kerbholz hatte, wegen seiner unbestrittenen Klasse im Ring hat sein Wort seit langer Zeit Gewicht hinter den WWE-Kulissen.
Kingston blieb dann tatsächlich in der so genannten "Midcard" stecken, das Money-in-the-Bank-Match gewann stattdessen Jack Swagger.
Kingston selbst erzählte jüngst zwar in Interviews, dass das damalige Match und insbesondere das Verhalten von Orton danach seinen Status innerhalb der WWE langfristig beschädigt hat. Ob das so stimmt oder er es einfach nur deshalb behauptet, weil es eine schöne Geschichte zur Promotion der aktuellen Fehde ist: Darüber darf weiter spekuliert werden.
Schon im Februar fiel aufmerksamen Fans auf, dass Kingston Orton während eines Matches an passender Stelle den Ruf "Stupid! Stupid!" zurückgab.
Durch die Wiederaufnahme der Fehde zwischen Kingston und Orton (in der ihr realer Konflikt von damals mehrfach angedeutet wurde) schließt sich nun, nach fast 10 Jahren, der Kreis endgültig: Es geht in der Rivalität nicht nur um den WWE-Titel, sondern auch um symbolische Vergeltung, um die Beseitigung eines Makels, der Kingston fast zehn Jahre verfolgt hat. Um die Exorzierung des Rufs "Stupid!
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Der RKO und seine Popularität
Der RKO selbst hat natürlich einige Vorteile als Finisher für den Wrestler und als Seh-Erlebnis für den Zuschauer: ERSTENS kann er blitzschnell aus dem Nichts/Outta Nowhere ;-) , ZWEITENS aus vielen Matchlagen, als Konter etc. angesetzt werden.
Der RKO ist quasi ein Ace Crusher/Stunner nur dass der Gegner "direkt auf dem Boden aufschlägt" und nicht "Kinn auf Schulter", technischer Ausdruck ist Jumping Cutter für die Ausführung eines Randy Orton, de facto wird der Kopf des Gegners bei dieser Aktion "ruckartig nach unten gezogen".
Realismus geht jedoch schonmal verloren wenn man sich vor Augen hält dass der Gegner bei der Aktion mitspringen muss um die geile Optik zu erzeugen die den Move ausmacht, das muss dich als Fan jedoch nicht belasten.
Comeback und Zukunftspläne
Sowohl Randy Orton, als auch Sheamus sind seit geraumer Zeit wieder fit und bereit in die TV-Shows zurückzukehren. Trotzdem wird das Comeback der beiden Wrestler seit Wochen zurückgehalten.
Laut aktuellen Informationen von WrestlingNewsWorld geschieht dies bewusst, aufgrund fehlender “Ideen“, bis man ein vernünftiges Programm für die beiden Superstars gefunden hat.
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Zwar plant man für Randy Orton wohl weiterhin ein WrestleMania Match gegen Seth Rollins, zumindest war dies der Stand von letzter Woche, wann die Fehde allerdings startet bzw. ob diese Pläne noch bestehen, ist derzeit nicht bekannt.
Bei der „Monday Night RAW“-Ausgabe vom 08. November 2024 wurde Randy Orton durch eine Attacke von Kevin Owens aus den Shows geschrieben und bisher war unklar, wann der 44-Jährige zurückkehren wird. Ein Auftritt bei der ersten „Monday Night RAW“-Ausgabe auf Netflix am kommenden Montag soll nicht angedacht sein, laut WrestleVotes rückt die Rückkehr der „Viper“ aber dennoch näher. Sein Comeback soll demnach für den „Royal Rumble“ oder aber auch schon früher geplant sein.
