Kickboxer 2 - Der Champ kehrt zurück: Eine kritische Betrachtung

Kennt man einen, kennt man alle...doch leider sind nur wenige Filme aus diesem Genre wirklich empfehlenswert. Dieser hier gehört nicht in die Kategorie eines Bloodsport, sondern zu den billigen Nachahmern erfolgreicher Filme. Wenn man einen einigermaßen gut gemachten Prügelfilm erwartet, wird man bitter enttäuscht werden, denn es hapert hier an allem: die unverzichtbaren Sequenzen unmenschlichen Trainings fehlen ebenso wie eine einigermaßen plausible Handlung, zudem sind die wenigen Kämpfe relativ unspektakulär inszeniert.

Handlung und Inhalt

Verwirrend ist nicht nur der Titel, sondern vielmehr die Handlung, die selbst bei ruhiger Nachbetrachtung keinen Sinn ergibt. Worum geht es...David Sloan führt das Kickboxstudio seiner Brüder weiter, die ihrem Sport zum Opfer gefallen sind. So wird die Verbindung zu Karate Tiger 3 - Der Kickboxer geschaffen, ohne auch nur ansatzweise dessen zeitlose Qualität zu erreichen. David hat Geldnot, dann wird auch noch sein Studio abgefackelt, er kriegt eine Kugel ins Bein...die Motive dahinter sind dämlich und ergeben keinen Sinn, aber so hat man eine Möglichkeit gefunden, den immer wieder gern gesehenen weisen Asiaten zu integrieren, wenngleich die daraus resultierenden Trainingssequenzen weit hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Als nun ein ehemaliger Schüler Davids bei einem Kampf von dem uns gut vertrauten Tong Po getötet wird, ist klar, daß es auf ein Finale zwischen diesem und David herausläuft, so wie das im Genre halt üblich ist. Als nun ein ehemaliger Schüler Davids bei einem Kampf von dem uns gut vertrauten Tong Po getötet wird, ist klar, daß es auf ein Finale zwischen diesem und David herausläuft, so wie das im Genre halt üblich ist.

Schwächen des Films

Hues chargiert, wird zudem für seinen feigen Einsatz gegen Sloan nicht bestraft, ein schwerer Fehler, da man hier einen möglichen Vergeltungsplot unnötig fallen läßt. Der Film will Spaß machen, und man möchte ihn so gerne mögen, aber das ist aus den benannten Gründen nicht möglich.

Regie und Produktion

Mrs. Schon wieder Albert Pyun? Nun, wer ungefragte Sequels zu Filmen nachlegt, die nicht unbedingt nach einer umgehenden Fortsetzung geschrieen haben (Kickboxer ist selbst in der Filmographie von Jean-Claude van Damme, und die ist ja nicht wirklich highlight-überhäuft, einer seiner eher unterpriviligierten Klopper, was dem kommerziellen Erfolg des Primitivfilms kaum Abbruch tat), gehört selten zur ersten Garde der Regisseure, dennoch verwundert es mich ein wenig, dass Meister Pyun, der eigentlich mit seinem eigenen Nemesis-Franchise genug zu tun hatte, in diese Serie einstieg, die mit seinem sonstigen Schaffen eigentlich nur im Bezug „brainless action“ Berührungspunkte hat.

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Sei´s drum, scheinbar war Pyun die vierzehn Tage verfügbar und willens, ein übliches Minimal-Budget zu verjuxen und so ward der Welt ein Epos beschert, das mehr oder weniger direkt an den ersten Kickboxer anschliesst. Nur, was macht man, wenn der etatmässige Star des ersten Teils für eine El-Cheapo-Produktion nicht zur Verfügung steht, man sich aber dennnoch um einen Funken Legitimität bemüht? Man erfindet schnell ein Brüderlein, von dem im ersten Teil niemals die Rede war.

Weitere Kritikpunkte

Was braucht ein knallharter Prügelfilm noch so unbedingt? Genau, annoying kids. Und davon bekommen wir hier einen ganzen grossen Haufen, z.B. Jo (oder Lisa, wenn man die OF vor Augen hat), ein vielleicht vierzehnjähriges Doofgirl, das einen gewissen Tommy anschleppt, der ihr nicht glauben will, dass David rein kampftechnisch was auf der Reihe hat. Dann betreibt David sein Tagwerk, and being a Sloan, leitet er die familieneigene Kampfkunst-Akademie, die sich sichtlich der Förderung finanziell benachteiligter Kiddies und troublesome Jugendlicher gewidmet hat (Davids Klientel sieht aus, als hätte man sie bei „Ethnic-Minorities-R-Us“ zum Grosshandelspreis bestellt). Denen brabbelt er irgendwelchen zen-philosophischen Blödsinn vor, wonach „die gefährlichste Waffe des Universums“ die „absolute Konzentration“ sei und, ach ja, „Emotionen sind schädlich“! Anschliessend liefert er sich mit seinem Musterschüler Brian Wagner einen Schaukampf, der so ziemlich das oberlameste ist, was ich seit einer Power Rangers-Episode gesehen habe.

Mit einem armseligen Fussfeger befördert David Brian auf die Matte und beendet damit den Kampf, auch wenn der Kontrahent nölt, er sei nur ausgerutscht. Beobachtet wird der Spass von zwei Männern, die voom geübten Allesseher mühelos als „bad guys“ identifiziert werden (wobei natürlich hilft, dass einer der beiden vom Teutonen-Export Matthias Hues gemimt wird, der in seinem ganzen Leben nichts anderes gespielt hat). Dies sind Justin McGuire, der Scheffe der soeben gegründeten Kickbox-Liga „United Kickboxing Association“ und sein gegenwärtiger Schwergewichtschamp Vargas. David aber, being educated wise and stuff, lehnt unter Verweis auf die ihm bekannten finsteren Geschäftspraktiken (Doping etc.) dankend ab und lässt sich von Vargas widerstandslos ein paar blöde Sprüche reinreichen.

Und jetzt? Juhuu… NOCH ein annoying kid, und dann noch ein gar „cuter“ latino-Dreikäsehoch mit grosser fowlmouth-Klappe und dem Willen, von David kampfkunsttechnisch unterrichtet zu werden, ohne hierfür Gegenleistung in Form von Penunze entrichten zu wollen (es hat sich nämlich rumgesprochen, dass David ein gar Grosses HerzTM für Kinder hat, weswegen das Sloan-Sportinstitut auch kurz vor der Pleite steht). Dies lehnt David allerdings rundweg ab - „das hat meine Brüder umgebracht“ (womit wir en passant nicht nur einen, sondern gleich zwei Charaktere abserviert hätten). Da David aber auch der Idee, aus puren Kneteverdienungsgründen Aerobic-Unterricht ins Firmenprogramm aufzunehmen, ablehnend gegenübersteht, muss das Thema vertagt werden.

Der Kampf gegen Vargas

Wenig begeistert ist David, dass der von Jack blitzartig organisierte Fight ein solcher unter der Obhut der UKA sein soll, und dann noch gegen Vargas - da sich aber auf die Schnelle nix anderes hat organisieren lassen, muss unser Hero wohl oder übel zustimmen. Der Fight findet, wie nicht anders zu erwarten, in einer rappeldickevollen Event-Halle statt. McGuire ist ziemlich bedient, dieweil sich ob Davids Anschuldigungen nicht nur die Gesetzeshüter, sondern auch die Sportaufsichtsbehörden für seine Liga interessieren, Shanga allerdings plant schon das Rematch.

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Die Rache des Shanga und das Training mit Xian

Shangas Plan ist aber einer von der eher umständlichen Sorte und besteht zunächst mal darin, dass ein paar schwarzgekleidete Thugs in Davids Gym Feuer legen und im Zuge dieser Aktion David nach Strich und Faden zusammenzuschlagen. Nachdem es David noch gelingt, einen der feigen Angreifer als Vargas zu demaskieren, verpasst ihm der noch ´ne Kugel ins Bein - und zur Erhöhung des allgemeinen Tragik-Faktors (und in Widerspruch zu Hollywood-Gewohnheiten, respekt) darf der arme kleine süsse Joey in den Flammen draufgehen. David selbst landet auf der Intensivstation und bekommt eine Überraschung serviert - Meister Xian!

bekannterweise hatte Kurt Sloan Tong Po heftig vermöbelt, womit nach Ansicht Sanghas die thailändische Nationalehre befleckt wurde (Scheissverlierer). Und da die thailändische Sitte es gebietet, dass für die Schuld des Vaters im Falle dessen Verhinderung der Sohn gradezustehen habe, müsse nun David die Suppe auslöffeln und für die Wiederherstellung der Landesehre die Rübe hinhalten. Jo, unser Freund Brian, der von McGuire mit dem Versprechen eines baldigen Titelkampfes in seine UKA gelotst wird und sein Training beginnt, während David langsam vor sich hin gesundet (unter den wachsamen Auge eines von Shangas Bodyguards, der aufpassen soll, dass dem zukünftigen Ehr-Wiederherstellers bis zum Tag X nichts zustösst), aber weiter von Xian keinen Rat annehmen will

Zu einem gruseligen „der Held nimmt sich seine schwere Persönlichkeitskrise“-Song namens „A Man Alone“ versumpft David in einem Hotelzimmer und seinen geballten Schuldgefühlen und Minderwertigkeitskomplexen und kann nicht mal von seiner kleinen Freundin Jo, die ihm deutlich zu verstehen gibt, was sie von seiner Performance hält, umgestimmt werden. So dass wir eine wahrhaft ergreifende Parallel-Montage bewundern dürfen, wo einerseits David unter Xians Anleitung die Reha-Übungen und Tai Chi vor dem amüsierten Publikum einer Horde Penner in einem Stadtpark zelebriert, andererseits Brian die UKA aufmischt und von Sieg zu Sieg eilt. Höhepunkt von Xians erneut eher archaischen Trainingsmethoden ist, dass er David mit einem Seil in der Hand von einem Dach wirft.

Brian und die UKA

In der UKA wird anders trainiert - dort werden die Kämpfer nicht von Dächern geworfen, sondern mit Steroiden vollgepumpt bis zum Anschlag, so auch Brian. Shanga setzt ihm den Floh ins Ohr, da die Beziehung zwischen „Meister und Schüler“ etwas „heiliges“ sei, solle er doch seinen früheren Sensei David zu seinem nächsten grossen Fight einladen. David ist zwar entsetzt, dass Brian nach zwei Wochen schon wieder einen Kampf bestreiten soll, was nach seiner unbescheidenen und zutreffenden Ansicht nur unter Zuhilfenahme körperfremder Stimulanzen bewerkstelligt werden kann, aber da Brian rührend darum bittet, dass David auch Brians Mutter mitbringen soll, sucht uns´ Held in Begleitung der vor Stolz fast platzenden Mrs. Wagner und des in seinen Ausgeh-Kimono gehüllten Xian die Event-Halle auf.

Tong Po kehrt zurück

Im Auditorium herrscht allgemeine Verblüffung, auch bei McGuire, als auf Shangas Geheiss ein „mystery opponent“ angekündigt wird. Tja, und wer kann wohl der geheimnisvolle Kapuzenmann sein, der da in den Ring strolcht? Natürlich niemand anderes als Tong Po persönlich… Xian ist entsetzt: „Dein Freund ist in grosser Gefahr!“

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Hintergrundinformationen und Produktion

Der B-Action Film Schmiede Cannon gelang mit dem Jean-Claude Van Damme Vehikel Karate Tiger 3 - Der Kickboxer 1989 ein wahrlicher Überraschungserfolg. Stephan Friedman, Präsident von Kings road Entertainmant versuchte 1991 Van Damme für Kickboxer 2 - Der Champ kehrt zurück zu mobilisieren, was an Van Dammes vollem Terminkalender (Dreharbeiten zu Double Impact) und auch an seinen überhöhten Gagenforderungen scheiterte. Mit neuem Hauptdarsteller (Sasha Mitchell), neuem Regisseur (Albert Pyun) und dem Fortsetzungsskript von David S. Goyer wurde das Projekt realisiert und erhielt im Juni 1991 ein limitiertes US-Kinorelease. Das die Protagonisten aus Teil 1, Van Dammes Charakter Kurt Slone und sein Bruder Eric, durch die Hand von Tong Po (Michel Qissi) getötet wurden, weil dieser das verlorene Match gegen Kurt angeblich nicht verkraftete, erfährt der Zuschauer beiläufig, da man Van Damme ja ersetzen musste, denn Herr Van Varenberg, so der bürgerliche Name von unserem "Muscles from Brussels", hatte ja besseres zu tun.

Die Stärken des Films

In dem Bereich, der für einen Kampfsportfilm entscheidend ist, liefert Kickboxer 2 jedenfalls und das ist die kurzweilige, annehmbar realisierte Martial-Arts Action mit einem Hauch von 80er Jahre Feeling, das durch den tollen nostalgisch anmutenden Soundtrack erzeugt wird. Regisseur Albert Pyun gelingt es mit Kampfkoordinator Jimmy Nickerson, die drei großen Ringkämpfe optisch schick mit diversen Zeitlupen und In-Zooming Aufnahmen unterhaltend in Szene zu setzen.

Der Cast

Keine Angst, aus der Darstellerriege von Kickboxer 2 ist natürlich kein Schauspieler dabei, den man hier in den Lückentext einsetzen könnte, der Cast erfüllt aber die genrebezogenen Anforderungen der Rollenprofile größtenteils und kann mit einigen bekannten Gesichtern aus dem B-Movie Bereich punkten. Sasha Mitchell ist ein natürlich wirkender, gefälliger Hauptprotagonist ohne großartige Starallüren mit einem ansprechenden Kampfstil, den er seinem in Insiderkreisen bekannten Full Contact Kickboxlehrer Benny "The Jet" Urquidez zu verdanken hat, schauspielerisch ist bei Mitchell natürlich noch Luft nach oben. Michel Qissi darf auf Drängen von Albert Pyun erneut wie schon in Teil 1 den gnadenlosen Muay Thai Fighter Tong Po darstellen, was ihm hier auch wieder ausgezeichnet gelingt. Cary-Hiroyuki Tagawa, den viele noch aus Showdown in Little Tokyo kennen dürften, spielt den korrupten Drahtzieher herrlich diabolisch, hingegen bleibt Dennis Chan als Slones Trainer leider hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Vergleich mit dem Original und dem Remake

Kickboxer (1989), oder hier in Deutschland Karate Tiger 3 - Der Kickboxer, war Jean-Claude Van Dammes zweiter Hit und gilt heute auch als kleiner Genre Klassiker des amerikanischen Kampfsportfilms. 1991 erschien mit Kickboxer 2 - Der Champ kehrt zurück die direkte Fortsetzung, welche unmittelbar an die Geschehnisse des ersten Teils anschloß, allerdings ohne Jean-Claude Van Damme, der seinen Charakter nicht mehr fortsetzen wollte. Im Jahr 2016 wurde ihm Zuge des in Mode gekommenen Reboot-Wahns die ursprüngliche Geschichte mit dem Remake Kickboxer: Die Vergeltung neu erzählt und Jean-Claude Van Damme kehrte in einer anderen Rolle zum Franchise zurück. Die Rückseite des Blu Ray Covers ziert großspurig die Aufschrift "Noch besser als das Original", was ich im Direktvergleich nicht ganz bestätigen kann.

Die Story vom Original haben Dimitri Logothetis und Jim MCGrath mit leichten Modifizierungen und Veränderungen übernommen, der Grundkern der Geschichte ist so gesehen gleich geblieben, es agieren nur andere Schauspieler. Die am höchsten gewichteten Bewertungspunkte für einen Martial-Arts Film sind natürlich seine Kampfsequenzen und die gibt es in hoher Anzahl mit zufriedenstellender Qualität zu bestaunen. Die Bewegungsabläufe bzw. Choreografien wirken flüssig und blitzsauber einstudiert. Ein entscheidendes Manko ist jedoch die Kameraführung, die mir persönlich etwas zu hektisch ist und im Kontaktmoment in vielen Einstellungen leicht abblendet, so dass die Treffer nicht so druckvoll erscheinen wie bei Mark DiSalles Inszenierung Ende der 1980er Jahre, was sich zwangsläufig auch auf den Härtegrad auswirkt, der bis auf ein paar wenige Szenen moderat ausgefallen ist.

Was das Original zusätzlich noch auszeichnete, waren die im Gedächtnis bleibenden, ausgiebigen Trainingssessions, mit exotischen Methoden wie zum Beispiel das Palmenumkicken bis das Schienbein blutet. Die Übungseinheiten in Kickboxer: Die Vergeltung erhalten vor allem durch den Trainer Durand, alias Jean-Claude Van Damme ihre besondere Würze. Der Belgier gibt als gealterter, aber immer noch topfiter Übungsleiter eine hervorragende, charismatisch vorgetragene Performance ab. Van Damme, der in seinen jungen Jahren wegen seinem Milchbubi Face von seiner Ausstrahlung her oft teilnahmslos und gelangweilt aussah, hat durch die Zeichen der Zeit richtig markante Gesichtszüge erhalten, was sich zusammen mit seiner überlegten Rhetorik äußerst positiv auf sein Schauspiel auswirkt.

Punkte sammeln kann das Remake hingegen bei den Nebenhandlungen, die bei weitem nicht so anstrengend und unnötig breitgetreten sind, wie noch beim 1989er Original. Insgesamt leistet sich Kickboxer: Die Vergeltung weniger Längen, weil die Handlung geradliniger und ohne zusätzlichen Balast verläuft. Auch im Bereich der Optik muss sich John Stockwells Kickboxer Version nicht verstecken: Die exotischen Orte in Thailand fängt er in wunderschönen, glänzenden und beeindruckenden Bildern ein und die verwendeten Kulissen können ebenfalls überzeugen.

Kickboxer - Die Vergeltung ist am Ende des Tages ein kurzweiliger, befriedigender Kampfsportfilm, den man ruhigen Gewissens als Martial-Arts Sympathisant konsumieren kann, das Original wird aber meiner Meinung nach nicht übertroffen, hier bleibt man zusammengefasst leicht dahinter. Ansehlicher und passagenweise harter Kickboxfilm nach dem üblichen Muster, der lediglich ein wenig zu unspektakulär geraten ist wie ich finde.

Fazit

Hätte Regisseur Albert Pyun beispielsweise den obligatorischen Endkampf durch Zeitlupen, treibende Musik und ähnliches ein wenig ausführlicher und dramatischer gestaltet, so könnte Kickboxer 2 doch glatt in die Oberliga des Genres aufsteigen. Der Bezug zum ersten Kickboxer-Film gibt ohne Frage einen Atmosphäre-Bonus und auch die Darsteller gehen voll in Ordnung. Summa sumarum ist Kickboxer 2, nicht zu verwechseln mit dem Film aus dem Ascot-Verleih, einer der wenigen sehenswerten Film des von Billigkloppern überfluteten Genres. Na, er kann es also doch. Einer der wenigen Albert Pyun Filme die auch blutig sind - in diesem Falle sogar sehr blutig. Kickboxer 2 ist ein reinrassiger Kampfsportfilm von Albert Pyun der sich auch garnicht um irgendeine komplexe Story bemüht.

Film Regisseur Hauptdarsteller
Karate Tiger 3 - Der Kickboxer (1989) Mark DiSalle Jean-Claude Van Damme
Kickboxer 2 - Der Champ kehrt zurück (1991) Albert Pyun Sasha Mitchell
Kickboxer: Die Vergeltung (2016) John Stockwell Alain Moussi, Jean-Claude Van Damme