Das Dojang ist mehr als nur ein Trainingsort; er ist eine Schule des Lebens, in der Disziplin, Respekt und persönliches Wachstum gedeihen. Die Taekwondo-Kampfkunstschule Fichtner ist ein strahlendes Beispiel für eine solche Einrichtung, die nicht nur die körperlichen Fähigkeiten ihrer Schüler formt, sondern auch ihre Geister und Charaktere stärkt.
Die Wurzeln von Taekwondo
Der Dojang Fichtner ist nicht nur ein Ort, an dem man Taekwondo praktiziert, sondern auch ein Hüter der Traditionen dieser alten koreanischen Kampfkunst. Taekwondo, das "Weg des Fußes und der Hand", betont die Verbindung von Körper und Geist. In der Fichtner-Schule wird dieser philosophische Ansatz nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt.
Der Lehrer, der inspiriert
Eine Kampfkunstschule wird oft vom Geist ihres Lehrers geprägt. In diesem Fall ist Meister Fichtner nicht nur ein Lehrer, sondern ein Mentor und Inspirator. Seine Hingabe zur Kunst und seine Fähigkeit, Schüler zu motivieren, gehen über das Übliche hinaus. Sein Ziel ist es nicht nur, effektive Kämpfer auszubilden, sondern auch positive Mitglieder der Gesellschaft zu formen.
Gemeinschaft und Zusammenhalt
In der Taekwondo-Kampfkunstschule Fichtner entsteht eine einzigartige Gemeinschaft. Schüler jeden Alters und Hintergrunds kommen zusammen, um ihre Fähigkeiten zu perfektionieren. Hier wird nicht nur trainiert; hier werden Freundschaften geschlossen, die oft ein Leben lang halten. Der Geist der Gemeinschaft und des Zusammenhalts stärkt nicht nur die individuellen Fortschritte, sondern auch die des gesamten Dojangs.
Disziplin und Respekt als Grundpfeiler
Taekwondo lehrt nicht nur beeindruckende Kicks und Schläge, sondern auch lebenswichtige Werte wie Disziplin und Respekt. Diese Werte sind im Dojang Fichtner nicht nur leere Worte, sondern tägliche Praxis. Hier lernen die Schüler, nicht nur ihre Körper, sondern auch ihre Gedanken zu beherrschen, und respektieren nicht nur ihre Lehrer, sondern auch ihre Mitmenschen.
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Die Reise des persönlichen Wachstums
Der Weg durch die Gürtelränge im Taekwondo ist nicht nur eine physische Reise, sondern auch eine Reise des persönlichen Wachstums. Im Dojang Fichtner wird jeder Schüler auf seiner Reise individuell unterstützt. Hier wird Selbstvertrauen aufgebaut, Ängste überwunden und die Fähigkeit entwickelt, Herausforderungen im Leben anzunehmen.
Korrekte Anrede im Taekwondo
Im Taekwondo ist die korrekte Anrede von Lehrern und Meistern ein Zeichen des Respekts und der Wertschätzung. Hier sind die gängigen Anreden:
- Kyosa-Nim: Trainer, Lehrer (ab 1. Dan)
- Sabum-Nim: Lehrer, Meister (ab 5. Dan)
- Kwon Sabum Nim: Anrede
Wenn man einen Meister oder Lehrer anspricht, ist es üblich, "Nim" an den Titel anzuhängen, da dies als höflich gilt. Dies gilt auch, wenn man über einen Lehrer spricht.
Weitere wichtige Begriffe und Kommandos
Hier sind einige weitere wichtige Begriffe und Kommandos, die im Taekwondo verwendet werden:
- Dojang: Übungsraum, Schule
- Dobok: Anzug
- Jariot: Achtung
- Tora: Umdrehen
- Gyong-ne: Verbeugen
- Gukki-e Tajo: Zur Fahne drehen
- Junbi: Ausgangsstellung
- Sijak: Start der Übung
- Guman: Ende der Übung
- Paro: Zur Ausgangsstellung
Zahlen auf Koreanisch
Grundkenntnisse der koreanischen Zahlen können im Training nützlich sein:
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- Eins - hana
- Zwei - dul
- Drei - set
- Vier - net
- Fünf - daseot
- Sechs - yeoseot
- Sieben - ilgop
- Acht - yeodeol
- Neun - ahob
- Zehn - yeol
Die fünf Grundsätze des Taekwondo
General Choi Hong-hi, der Begründer des ursprünglichen Taekwondos, hat fünf zu erreichende Ziele zusammengefasst, die als "Grundsätze des Taekwondo" gelten:
- Ye-Ui, die Höflichkeit
- Yom-Chi, die Integrität
- In-Nae, das Durchhaltevermögen
- Guk-Gi, die Selbstdisziplin
- Beakjul-bool-gul, die Unbezwingbarkeit
Um diese Ziele zu erreichen, stellte Choi Hong-hi einen Eid auf, dem sich alle Taekwondo-Schüler verpflichtet fühlen sollen:
- Ich verpflichte mich, die Grundsätze des Taekwondo einzuhalten
- Ich verpflichte mich, meinen Trainer und alle Höhergestellten zu achten
- Ich verpflichte mich, Taekwondo nie zu missbrauchen
- Ich verpflichte mich, mich für Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen
- Ich verpflichte mich, bei der Schaffung einer friedlicheren Welt mitzuarbeiten
Die Theorie der Kraft
Um mit einer Taekwondo-Technik die nötige Kraft und die damit verbundene durchschlagende Wirkung zu erzielen, bedient sich der Taekwondoin bestimmter physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Das Wissen um diese physikalischen Gesetze nannte Choi Hong-hi "Theorie der Kraft". Sie besteht aus:
- Konzentration
- Reaktionskraft
- Gleichgewicht
- Atmungskontrolle
- Schnelligkeit
- Masse
Verhaltensregeln im Dojang
Im Dojang gelten bestimmte Verhaltensregeln, um einen respektvollen und disziplinierten Trainingsumgebung zu gewährleisten:
- Zeige Respekt und folge den Anweisungen des Lehrers und aller Schwarzgurte.
- Rede den Lehrer mit „Kyosa-Nim“ beziehungsweis den Großmeister ab 5. DAN mit „Sahbum-Nim“ an.
- Pünktlichkeit zu allen Unterrichtsstunden wird erwartet.
- Der Dobok (Anzug) wird sauber und ordentlich gehalten und bei allen Kursen getragen. Erlaubt sind nur weiße Anzüge: Auf der linken Seite des Anzuges wird das Vereinsabzeichen getragen.
- Ohrenschmuck, Ringe, Ketten und andere Dinge die verletzen können, bzw. Essen oder Kaugummikauen ist während des Unterrichts und auf der Trainingsfläche nicht erlaubt.
- Die fortgeschrittenen Schüler helfen den jüngeren Schülern beim Lernen, wie es sich nach Taekwon-Do Tradition gehört.
- Fragen sind vor oder nach dem Unterricht zu stellen.
- Auseinandersetzungen über Rasse, Religion und Politik sind nicht erwünscht.
- Der höchste Rang des Kurses hält den Unterricht während der Lehrer abwesend ist.
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