Der Verkauf von Wrestling-Chips und Gewinnspannen

In Deutschland breitet sich gerade der Trend nach ausländischen Waren bzw. Produkten, die in Amerika oder sonstwo beworben werden, aus. Halt wie es auch mit dem BraTee von Capital Bra, dem Gönergy von Montana Black, Sogar Mami von, SugarMami von Katja Krasavice, Lombardi Cola von Pietro Lombardi oder oder oder ist.

Nerds, Takis, Van Holten Pickels, Hot Chip Challenge bla bla bla. Dementsprechend wachsen gerade auch über als solche Online Shops aus der Decke oder auch solche Verkaufsautomaten die so nen Zeug verkaufen.

Ein Beispiel hierfür ist Prime, das in Amerika mit einem extrem hohen Koffeingehalt verkauft und vermarktet wird, ca. 200 mg. Zum Vergleich: Eine kleine Dose Red Bull (250ml) hat 80mg.

In Deutschland fing Kaufland an, die koffeinfreie Version zu vermarkten. Über diverse Importhändler kann man die originale Version jedoch auch hier erhalten. Kostet aber dann (je nachdem) zwischen 6 und 10 Euro, wobei die Preise tatsächlich auch schon gefallen sind, da es immer mehr Importeure gibt.

Aktuelle Entwicklungen am Aktienmarkt

Die aktuelle Berichtssaison ist in vollem Gange und diese Woche standen besonders spannende Unternehmenszahlen für das vierte Quartal im Fokus.

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Der NASDAQ 100 zeigte sich dabei stabil und nahezu unverändert, während der S&P 500 einen moderaten Anstieg von knapp 1 % und der Dow Jones Index eine Zunahme um 0,5 % verzeichneten.

Unter den Unternehmen, die ihre Quartalsergebnisse präsentierten, waren namhafte Akteure wie Procter & Gamble, Verizon, IBM, AT&T und Visa. Darüber hinaus stand ein besonderes Ereignis im Rampenlicht, das die Aufmerksamkeit vieler Aktionäre auf sich zog: das Aufeinandertreffen zweier Schwergewichte der Technologiebranche - Microsoft gegen Apple.

Microsoft erreichte einen bemerkenswerten Meilenstein, indem es als zweites Unternehmen in der Geschichte eine Marktkapitalisierung von 3 Billionen USD erzielte. Dieses Ereignis führte dazu, dass Microsoft Apple überholte und sich den Titel als wertvollstes Unternehmen der Welt sicherte.

Besondere Aufmerksamkeit erregten Netflix und Tesla mit ihren jüngsten Finanzergebnissen. Während Netflix mit positiven Überraschungen aufwartete, stießen Teslas schwächere Quartalszahlen und ein getrübter Ausblick auf Enttäuschung bei den Anlegern. Parallel dazu berichtete auch Intel über seine Quartalszahlen. Der Ausblick konnte den Erwartungen der Analysten nicht entsprechen.

Netflix-Aktie im Höhenflug

Am 23. Januar 2024 präsentierte Netflix nach Börsenschluss seine Quartalsergebnisse für das vierte Quartal. Diese Veröffentlichung führte zu einer bemerkenswerten Reaktion: Am darauffolgenden Handelstag verzeichnete die Netflix-Aktie einen Anstieg von über 10 %.

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Im Wochenverlauf konnte diese positive Dynamik beibehalten werden, was sich in einem Gesamtzuwachs von über 19 % manifestierte.

Das vierte Quartal im Überblick

Der Gewinn pro Aktie belief sich auf 2,11 USD, was unter den von Analysten prognostizierten 2,22 USD lag. Ein bedeutsamer Bestandteil dieser Berechnung ist der nicht zahlungswirksame unrealisierte Verlust von 239 Millionen USD, der aus der Neubewertung von Wechselkursen im Zusammenhang mit den Euro-Schulden von Netflix resultierte. Dieser Verlust steht in Verbindung mit der Abwertung des US-Dollars gegenüber anderen Währungen im Laufe des Quartals, so das Unternehmen.

Der Umsatz von Netflix stieg auf 8,83 Milliarden USD, was einen Zuwachs von 12,5 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt und die Erwartungen der Wall Street um 120 Millionen USD übertraf. Auf währungsneutraler Basis betrachtet, zeigte der Umsatz im vierten Quartal ein Wachstum von 12 % bzw. 13 %.

Beim Free Cashflow meldete Netflix 1,58 Milliarden USD und der Cashflow aus dem operativen Geschäft lag bei 1,66 Milliarden USD. Diese Zahlen zeigen einen Rückgang im Vergleich zum Vorquartal, jedoch eine deutliche Steigerung gegenüber den Werten des Vorjahres, die bei 332 Millionen USD bzw. 444 Millionen USD lagen.

Das Betriebsergebnis lag bei 1,5 Milliarden USD, während die operative Marge für das vierte Quartal 16,9 % erreichte, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 7 % im Vorjahreszeitraum.

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Ein besonders hervorstechender Erfolg für Netflix im vierten Quartal war das Wachstum der weltweiten Zahl der bezahlten Streaming-Mitglieder. Mit einem Anstieg um 13,12 Millionen auf 260,28 Millionen Nutzer verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum von 12,8 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich, die im Durchschnitt mit 8,8 Millionen Neuanmeldungen gerechnet hatten.

Der Ausblick auf das erste Quartal 2024

Ein wesentlicher Faktor in der Strategie von Netflix ist das Wachstum der bezahlten Netto-Neuzugänge. Das Unternehmen erwartet, dass die Zahl der Neuzugänge im Vergleich zum Vorquartal rückläufig sein wird, was den typischen saisonalen Schwankungen entsprechen würde.

Dennoch ist im Vergleich zu den 1,8 Millionen bezahlten Netto-Neuzugängen im ersten Quartal 2023 ein Anstieg vorgesehen. Schließlich erwartet Netflix, dass der durchschnittliche Umsatz pro Mitglied im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr auf währungsbereinigter Basis steigen wird.

Durch die Kombination von Innovationen in Live-Programmierung, der Optimierung des Abonnementmodells und der Expansion im Werbegeschäft positioniert sich Netflix als ein vielseitiges und anpassungsfähiges Medienunternehmen.

Was sagen die Analysten?

Die Reaktionen der Analysten auf die Quartalsergebnisse von Netflix im vierten Quartal 2023 zeigen eine allgemeine positive Trendwende an der Wall Street. Insgesamt 18 führende Analystenhäuser haben als Antwort auf die beeindruckenden Geschäftsergebnisse ihre Kursziele für die Netflix-Aktie angepasst.

Folgend drei renommierte Analystenhäuser, die ihre positive Einschätzung zur Netflix-Aktie bekanntgegeben haben:

  • Goldman Sachs: Analyst Eric Sheridan von Goldman Sachs betonte die Wiederherstellung des Anlegervertrauens in die Branchenführerschaft von Netflix und die fortlaufende Stärkung der Plattform.
  • Pivotal Research: Analyst Jeffrey Wlodarczak von Pivotal Research hat das höchste Kursziel unter den 18 Unternehmen festgelegt, indem das Kursziel von 600 USD auf 700 USD anhob. Wlodarczak äußerte sich besonders positiv und vertritt die Ansicht, dass Netflix die “Streaming-Kriege” bereits gewonnen habe.
  • Evercore ISI: Mark Mahaney, Analyst bei Evercore ISI, betonte schließlich die signifikante Marktvergrößerung durch das werbefinanzierte Angebot von Netflix.

Auf TipRanks.com wird Netflix von 40 Analysten bewertet, wovon 27 Analysten ein “buy”-Rating und 12 ein “hold”-Rating haben. Ein Analyst bewertet die Aktie hingegen mit einem “sell”-Rating.

Kursziele der Analysten zur Netflix-Aktie auf TipRanks.com

40 AnalystenKurszielKurspotenzial
Höchstes Kursziel700 USD23 %
Durchschnittliches Kursziel573 USD0,5 %
Niedrigstes Kursziel375 USD-34 %

Chartanalyse: Netflix

Das Jahr 2022 stellte sich für die Aktionäre von Netflix mit einer negativen Performance von etwa 51 % als schwierig dar. Jedoch erlebte die Aktie im Jahr 2023 eine bemerkenswerte Wende, indem sie einen Anstieg von über 70 % verzeichnete. Im bisherigen Verlauf des Jahres setzte sich dieser positive Trend fort, mit einem bisherigen Zuwachs von über 17 %.

Nach einem Anstieg von über 19 % in der letzten Woche, richtet sich der Blick nun auf potenzielle nächste Ziele bei den Kursmarken von 600 USD und 620 USD, an denen sich eine Widerstandszone befindet.

Sollte der Aufwärtstrend anhalten, könnte die Aktie daraufhin die nächste Widerstandszone zwischen 640 USD und 678 USD ins Auge fassen. Vom oberen Rand dieser Zone ist das Kursziel von Pivotal Research mit nur noch etwa 3 % Entfernung in greifbarer Nähe.

Falls jedoch die Aufwärtsdynamik der Netflix-Aktie vorübergehend nachlassen sollte, könnten bestimmte Marken als Unterstützungszonen dienen. Das obere Ende dieser Zone liegt bei 538 USD, an dem sich auch das Ende des offenen Gaps befindet, während das untere Ende bei 528 USD angesiedelt ist. Darunter könnte die Unterstützungszone zwischen 500 USD und 475 USD, ergänzt durch die 50-Tage-Linie, als zusätzlicher Rückhalt fungieren.

Tesla-Aktie im Fokus

In der vergangenen Woche verzeichnete die Tesla-Aktie einen markanten Rückgang um über 13 %, ausgelöst durch die Veröffentlichung der Quartalszahlen am 24. Januar 2024.

Neben den Quartalsergebnissen sorgte vor allem der wenig optimistische Ausblick für das Jahr 2024 für Beunruhigung unter den Investoren.

Analysten reagierten unterschiedlich auf diese Entwicklungen, indem sie ihre Einschätzungen und Zielvorgaben für Tesla anpassten, wobei sie sowohl die aktuellen Herausforderungen als auch die langfristigen Wachstumspotenziale des Unternehmens berücksichtigten.

Das vierte Quartal im Überblick

Finanziell gesehen erreichte Tesla einen Gewinn von 0,71 USD pro Aktie, was leicht unter den Analystenschätzungen von 0,74 USD lag. Der Umsatz betrug 25,17 Milliarden USD, eine Steigerung von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr, jedoch unter den Erwartungen der Wall Street von 25,76 Milliarden USD.

Die Umsatzentwicklung im Jahresvergleich wurde laut eigenen Angaben durch mehrere Faktoren beeinflusst. Einerseits trug das Wachstum bei den Fahrzeugauslieferungen und die Expansion in andere Geschäftsbereiche positiv bei. Ebenso wirkten sich positive Wechselkurseffekte in Höhe von 0,1 Milliarden USD unterstützend aus.

Andererseits führten geringere durchschnittliche Verkaufspreise (ASP), beeinflusst durch den Produktmix und ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten zu einem geringeren Umsatzwachstum. Darüber hinaus belastete eine geringere Umsatzrealisierung aus dem Full Self-Driving (FSD) Programm, vor allem aufgrund der breiten Einführung von FSD Beta in Nordamerika, das Umsatzwachstum.

Im Hinblick auf die Profitabilität erzielte Tesla einen GAAP-Nettogewinn von 7,9 Milliarden USD und einen Non-GAAP-Nettogewinn von 2,5 Milliarden USD. Die operative Marge lag bei 8,2 % des Umsatzes, ein Rückgang im Vergleich zu 16,0 % im Vorjahr. Die GAAP-Bruttomarge erreichte 17,6 %, verglichen mit 23,8 % im Vorjahr. CFO Zachary Kirkhorn erklärte letztes Jahr, dass die Bruttomarge von Tesla im Automobilbereich bei über 20 % bleiben sollte, aber mehrere Runden von Preissenkungen in verschiedenen Regionen haben die Margenentwicklung verändert.

Die Investitionen (Capex) stiegen von 1,86 Milliarden USD im vierten Quartal 2022 auf 2,3 Milliarden USD an. Der Free Cashflow verbesserte sich von 1,42 Milliarden USD im Vorquartal auf 2,06 Milliarden USD.

Abschließend sei noch erwähnt, dass Teslas Barmittel, Barmitteläquivalente und Investitionen zum Quartalsende im Vergleich zum Vorquartal um 3,0 Milliarden USD auf 29,1 Milliarden USD stiegen.

Der Ausblick auf das Gesamtjahr 2024

Tesla hat für das erste Quartal und für das Jahr 2024 keinen spezifischen finanziellen Ausblick hinsichtlich Umsatz oder Gewinn pro Aktie veröffentlicht. Stattdessen hat das Unternehmen einige zukunftsorientierte Kommentare abgegeben, die Aufschluss über die strategische Ausrichtung geben.

So hat Tesla angekündigt, dass das Wachstum des Fahrzeugvolumens im Jahr 2024 voraussichtlich deutlich unter dem Niveau von 2023 liegen könnte. Gleichzeitig konzentriere sich Tesla auf die Einführung einer neuen Plattform der nächsten Generation, die in der Gigafactory Texas produziert werden soll. Diese Plattform wird laut Tesla die Art und Weise, wie Fahrzeuge hergestellt werden, revolutionieren.

Ein weiterer Schwerpunkt von Tesla ist der Start der Cybertruck-Produktion, die im Laufe des Jahres beginnen soll. Tesla hebt hervor, dass parallel zu den Bemühungen, die Herstellungs- und Betriebskosten zu senken, eine Beschleunigung der Gewinne aus KI-, Software- und flottenbasierten Diensten erwartet wird. Sie thematisieren den Osborne-Effekt, der eintritt, wenn Kunden Bestellungen aufgrund der Erwartung eines zukünftigen, möglicherweise günstigeren Produkts stornieren oder aufschieben.

Munster vermutet, dass die Ankündigung Teslas über ein neues, preiswerteres Fahrzeug (zwischen 25.000 USD und 30.000 USD) die Nachfrage nach dem Model 3 beeinträchtigen und die Wachstumsprognosen für 2024 senken könnte. Darüber hinaus betonen die Analysten von Deepwater, dass der Ausblick von Tesla wenig Details zu Bruttomargen, operativen Ausgaben und Kapitalausgaben enthält.

Trotz der Erwartung einer Unterperformance in naher Zukunft prognostiziert Munster eine Wachstumsbeschleunigung in der zweiten Hälfte des Jahres 2025, erwartet für 2026 eine Wachstumsrate von fast 30 % und eine Gewinnspanne von über 20 %.

Craig Irwin von Roth MKM erwartet aufgrund eines geringen Umsatzwachstums und negativen Einflüssen durch Produktmix und Preissenkungen eine fallende Bewertung der Tesla-Aktie. Er betrachtet die Aktie als „ungeheuerlich überbewertet“ und gibt ihr ein neutrales Rating mit einem niedrigen Kursziel von 85 USD.

Die Analysten von Wedbush Securities unter der Leitung von Dan Ives entfernten Tesla von ihrer “Best Ideas List”, nach einem enttäuschenden Ausblick für das Jahr, der an Konkretheit mangelte. Dan Ives selbst war unzufrieden mit dem Earnings Call von Tesla, kritisiert die fehlende Klarheit über Preissenkungen, Margenstruktur und schwankende Nachfrage. Er und sein Team behalten zwar ihr Outperform-Rating bei, senkten aber ihr Kursziel von 350 USD auf 310 USD.

Ives schlägt vor, dass Tesla durch Aktienrückkäufe und strategische Maßnahmen im Bereich KI und soziale Medien das Vertrauen der Anleger stärken könnte.Auf TipRanks.com wird Tesla von 33 Analysten bewertet, wovon 12 Analysten ein “buy”-Rating und 15 “hold”-Rating vergeben. Sechs Analysten bewerten die Aktie mit “sell”.

Kursziele der Analysten zur Tesla-Aktie auf TipRanks.com

33 AnalystenKurszielKurspotenzial
Höchstes Kursziel345 USD88 %
Durchschnittliches Kursziel222 USD21 %
Niedrigstes Kursziel24 USD-87 %

Chartanalyse: Tesla

Im Jahr 2022 erlebte die Tesla-Aktie eine deutliche Abwärtsbewegung und verzeichnete einen Rückgang um über 64 %.