Bist du bereit, dich selbst herauszufordern? Judo ist mehr als nur ein Sport - es ist eine Reise zu mehr Selbstvertrauen, Fitness und mentaler Stärke.
Warum Judo für Frauen geeignet ist
Aufgrund der Tatsache, dass Frauen im Durchschnitt deutlich leichter sind als Männer, stellt Judo für Frauen einen sehr wirksamen Kampfsport dar. Judo eignet sich durch das Grundprinzip des möglichst geringen Kraftaufwands besonders für Personengruppen, die nur wenig Körpergewicht mitbringen und diese Unterlegenheit durch bessere Technik ausgleichen müssen.
Judo für Frauen ist bestens geeignet, um sich gegen männliche Angreifer zur Wehr zu setzen, besonders da diese im Regelfall weit mehr Kraft und Gewicht vorweisen können.
Es wird also die Kraft des Gegners genutzt und gegen ihn eingesetzt. Das bringt schon das Grundprinzip von Judo mit sich. Es lautet „Siegen durch Nachgeben“ bzw. die „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ erreichen.
Selbstverteidigung
Judo für Frauen kann durchaus als effektive Selbstverteidigung, auch gegen Männer, eingesetzt werden. In einer Auseinandersetzung gegen einen einzelnen Gegner werden Euch die Techniken aus dem Unterricht sehr gute Dienste leisten, sollten aber keinesfalls leichtfertig eingesetzt werden.
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Judo lehrt effektive Selbstverteidigungstechniken, die nicht auf körperlicher Stärke basieren, sondern darauf, die Bewegung und Kraft eines Angreifers gegen ihn zu nutzen. Dies kann besonders wertvoll für Frauen und Kinder sein, die körperlich möglicherweise nicht so stark sind wie ein potenzieller Angreifer.
Mentale Stärke
Judo fördert Selbstdisziplin, Respekt und Konzentration. Judo hält nicht nur fit, sondern fördert auch das Selbstbewusstsein. Das ist für die meisten Frauen bei Kampfsportarten jedoch nicht ausreichend, denn sie sollen ja auch zur Selbstverteidigung dienen.
Das Erlernen und Beherrschen neuer Fähigkeiten kann das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl stärken, insbesondere bei Kindern. Es kann auch dazu beitragen, Respekt für sich selbst und andere zu fördern.
Körperliche Fitness
Judo zu lernen heißt also auch, ein Fitness- und Konditionstraining zu durchlaufen, welches den gesamten Körper umfasst und dessen Effektivität nicht zu bestreiten ist.
Judo ist ein intensives körperliches Training, das zur Verbesserung der allgemeinen Fitness, der Flexibilität, der Kraft und der Koordination beiträgt. Dies kann zur allgemeinen Gesundheit und zum Wohlbefinden beitragen.
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Soziale Kompetenzen
Judo bietet die Möglichkeit, in einem Team- und Klassenverband zu trainieren, wodurch soziale Fähigkeiten und Freundschaften gefördert werden. Für Kinder kann dies ein wichtiger Teil ihrer sozialen Entwicklung sein.
Disziplin und Konzentration
Judo erfordert und fördert Disziplin und Konzentration, Fähigkeiten, die auch außerhalb des Dojos nützlich sein können, z.B. in der Schule oder bei der Arbeit.
Gleichberechtigung und Inklusion
Im Judo gibt es keine Unterscheidung zwischen Männern und Frauen in Bezug auf Techniken und Training. Frauen können in allen Aspekten des Sports genauso erfolgreich sein wie Männer, und es gibt viele hochrangige weibliche Judoka.
Sicherheit
Judo legt großen Wert auf Sicherheit und das Training beinhaltet strenge Regeln, um Verletzungen zu vermeiden. Dies ist besonders wichtig für Kinder.
Was macht man beim Judo?
Das Ziel ist es, den Gegner auf den Rücken zu werfen und ihn handlungsunfähig zu machen. Dafür gibt es dutzende Techniken: Der Gegner wird gezogen, seine Beine blockiert oder er wird über Schulter, Hüfte oder Kopf geworfen. Wer mit dem ganzen Rücken auf dem Boden landet, verliert. Im Fachjargon verwendet man dafür den Begriff Ippon, vergleichbar mit dem K.O. im Boxen.
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Fällt der Gegner nur halb auf den Rücken, wird häufig auf dem Boden weitergekämpft. Auch hier kann ein Ippon erzielt werden, indem Hebel-, Würge- und Haltetechniken angewandt werden. Übrigens ist Judo keine Sache der Größe: Es gibt spezielle Techniken für große und kleine Kämpferinnen.
Beim Judo lernen Sie allein 67 Grundwürfe und unzählige Varianten dieser Techniken. "Fertig“ ist man also nie, stattdessen kann man sich immer verbessern und dazulernen.
Reinholz beschreibt diese 3 typische Techniken:
- Der Kopfwurf: Sie legen sich auf den Rücken, nutzen den Schwung einer Vorwärtsbewegung des anderen und ziehen ihn über sich hinweg
- Die große Außensichel: Sie stellen Ihr Bein hinter das Bein Ihres Gegners und schubsen den Gegner darüber hinweg. Sie können auch mit Ihrem Bein das des Gegners "wegsicheln“
- Der Ellenbogenhebel: Hierbei wird das Gelenk auf unnatürliche Weise belastet, sodass der Gegner sich nicht mehr befreien kann und aufgeben muss
Für wen ist Judo geeignet?
Judo lernen kann prinzipiell jeder von Euch, unabhängig von Alter, Größe und Gewicht. Körperliche Fitness ist für den Trainingsbeginn von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig, da sie sich im Lauf des Trainings entwickelt.
Judo lernen kann jeder vom kleinen Kind bis zum Rentner und diese Schüler heißen dann „Judoka“. Die Zahl der Vereine ist groß, wodurch sich in fast jeder Region ein Verein finden lässt.
Viele Trainer nehmen Schüler bereits auf, sobald sie das fünfte Lebensjahr vollendet haben. Gerade weil eine hohe Wirkung mit geringer Kraft erzielt wird, bietet sich Judo für schmächtige Menschen an.
Den Einstieg in das Training könnt Ihr auch noch wagen, wenn Ihr bereits volljährig seid oder sogar darüber hinaus. Dafür scheint es so, dass Judoka, die sich dem Kampfsport mit Leib und Seele verschrieben haben, niemals damit aufhören, Judo zu lernen.
Dauer des Lernprozesses
Die Zeit, die benötigt wird, um Judo zu lernen, hängt stark vom individuellen Engagement, den Fähigkeiten und der Häufigkeit des Trainings ab.
Im Allgemeinen nehmen die meisten Menschen an, dass es etwa 3 bis 6 Jahre kontinuierlichen Trainings (normalerweise 2 bis 3 Mal pro Woche) benötigt, um den schwarzen Gürtel (1. Dan) in Judo zu erreichen. Dies ist der Punkt, an dem man als kompetent in den grundlegenden Techniken des Judo angesehen wird.
Wo kann man Judo lernen?
Judo ist eine der am weitesten verbreiteten Kampfsportarten der Welt, allein in Deutschland gibt es etwa 160.000 Judokas. Einen Sportverein oder eine Schule werden Sie deshalb leicht finden.
Weitere Vorteile des Judo-Trainings
- Neue soziale Kontakte
- Eine dauerhaft gesteigerte Fitness durch regelmäßiges Judotraining
- Ein stärkeres Selbstbewusstsein
- Ein besseres Gefühl für den eigenen Körper
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