Die Olympischen Spiele 2024 in Paris stehen vor der Tür und versprechen spannende Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen. Die Spiele finden vom 26. Juli bis 11. August 2024 statt. Die Eröffnungsfeier am 26. Juli wird dabei eine Besonderheit, da sie im Herzen der Stadt entlang der Seine stattfindet. Die Schlussfeier ist traditionell am letzten Tag der Spiele, dem 11. August 2024.
Auch das Judo-Turnier wird mit Spannung erwartet, insbesondere die Leistungen der Frauen in der Gewichtsklasse -52 kg. Für die Judo-Wettbewerbe hat Swiss Olympic Binta Ndiaye, Daniel Eich und Nils Stump selektioniert. Binta Ndiaye und Daniel Eich werden in Paris ihre olympische Premiere erleben.
Schweizer Teilnehmerinnen im Judo
Die Schweiz schickt eine starke Delegation nach Paris, darunter auch Athletinnen im Judo. Besonders hervorzuheben ist die Nominierung von Carmen Brussig, die die Schweiz im Judo erstmal bei einer Paralympics vertreten wird. Durch die Nomination der Glarnerin Carmen Brussig wird die Schweiz im Judo erstmal bei einer Paralympics vertreten sein. Ramona Brussig konnte sich zum sechsten Mal für die Paralympics qualifizieren.
Zudem ist Binta Ndiaye, die derzeit Weltnummer 16 in der Kategorie -52 kg ist, für die Olympischen Spiele selektioniert. Die 19-jährige Waadtländerin ist derzeit Weltnummer 16 in der Kategorie -52 kg.
Weitere wichtige Schweizer Judo-Namen
- Fabienne Kocher
- Isabelle Schmutz
- Lena Göldi
Zeitplan der Judo-Wettkämpfe
Die Judo-Wettkämpfe finden an verschiedenen Tagen statt, wobei der Fokus hier auf den Entscheidungen im Limit bis 52 kg liegt:
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- Sonntag, 28. Juli: Frauen -52 kg Kampf um Bronze A 17.49 Uhr, Kampf um Bronze B 17.59 Uhr und Final 18.09 Uhr.
Hintergrundinformationen zu Schweizer Judoka
Carmen Brussig: Nach dem Gewinn eines Paralympics-Diploms durch Carmen Brussig für die Schweiz in Paris erzielten die sehgeschädigten Zwillingsschwestern Carmen und Ramona Brussig aus dem Glarnerland auch bei den Judo World Masters Games 2025 in Taipeh herausragende Ergebnisse. Carmen kämpfte in der Gewichtsklasse -52 kg, Ramona in der Klasse -57 kg, beide in der Alterskategorie F4 (45 bis 50 Jahre). Carmen, die sich nach einem dreifachen Beinbruch im Februar bewusst entschieden hatte, nicht an den IBSA-Weltmeisterschaften für Sehgeschädigte in Kasachstan teilzunehmen, nutzte die Zeit für gezieltes Techniktraining.
Fabienne Kocher: Fabienne Kocher bedauert, dass die Olympischen Spiele vor leeren Rängen ausgetragen werden. Viele hätten ihre Karriere aus Verletzungsgründen schon längst abgebrochen. Nicht so die unbeugsame Zürcherin. Die 28-Jährige überwand im Laufe ihrer Karriere unter anderem zwei Kreuzbandrisse mit Korrektur-Eingriffen sowie zwei Meniskus-Operationen.
Isabelle Schmutz: Die Schweizerin Isabelle Schmutz hat an den Judo-Europameisterschaften in Paris die Silbermedaille in der Klasse bis 52 kg errungen - ihr bisher grösster Erfolg. Isabelle Schmutz war 1998 in Oviedo als Dritte schon einmal der Sprung aufs EM-Podest gelungen. Ausserdem hat die Psychologie-Studentin aus Lausanne schon vier bedeutende Welt-Turniere zu ihren Gunsten entschieden, letztmals in diesem Jahr, als sie im Final der Atlanta-Olympiasiegerin Marie-Claire Restoux das Nachsehen gab.
Weitere Informationen
Die Olympischen Spiele werden in der Schweiz umfangreich live übertragen. SRF wird die Wettkämpfe mit Schweizer Beteiligung im TV auf SRF2 oder als Stream auf www.srf.ch/sport oder in der SRF Sport App zeigen. Auch auf Blick bist du jederzeit hautnah mit dabei.
Medaillenchancen und Erwartungen
Die Schweizer Judoka sind in Topform und haben bei internationalen Wettkämpfen bereits Erfolge gefeiert. Die Leistungen der Athletinnen unterstreichen nicht nur ihre hohe Kompetenz, sondern auch ihre sportliche Entschlossenheit und Anpassungsfähigkeit in einem anspruchsvollen internationalen Wettkampf.
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Zusammenfassung der Schweizer Teilnehmer im Judo
| Athlet/in | Gewichtsklasse |
|---|---|
| Binta Ndiaye | -52 kg |
| Daniel Eich | -100 kg |
| Nils Stump | -73 kg |
| Carmen Brussig | -48 kg (Paralympics) |
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