Judo Leichtgewicht Frauen Regeln

Das 23. traditionelle Oberuzwiler Judo-Randori-Turnier war geprägt durch viel Einsatzwillen der Teilnehmer sowie dem Ehrenkodex dieser japanischen Kampfsportart entsprechende Fights.

Modifizierte Regeln im Judo

Rund 60 Teilnehmende im Alter zwischen 6 und 14 Jahren nahmen die Übungskämpfe auf insgesamt drei Matten in Angriff. «Wir hoffen auf spannende und faire Kämpfe», sagte Andreas Brunschwiler am Samstagmittag anlässlich seiner kurzen Begrüssung in der Dreifachhalle Breite. Gemäss Aussage des Gründers und langjährigen Leiters des Budo Centers Oberuzwil sollen die Nachwuchsathletinnen und -athleten an dieser Veranstaltung möglichst viel Wettkampferfahrung sammeln. Darum seien auch die Turnierregeln leicht modifiziert worden, erklärte Andras Brunschwiler weiter.

Ablauf und Wertung der Kämpfe

Sämtliche Wettkämpfe dauerten drei Minuten, notabene ohne Unterbrechung, oder maximal drei Ippon. Nach einem Ippon (ganzer Punkt) wurde Matte gegeben und im Stand sowie für Weissgurttragende am Boden weitergekämpft. Letztlich entschied die höhere Wertung, bei Gleichstand das Schiedsgericht.

Kleine Regelkunde

Im Bodenwettkampf wurde ein Angriff, bei dem der Kontrahent auf der Seite zu liegen kam, mit einem Yuko (technischer Vorteil), die analoge Variante auf dem Rücken mit einem Wazari (halber Punkt) belohnt. Wurfaktionen im Standwettkampf wurden dem Wettkampfreglement des Schweizerischen Judo & Ju-Jitsu Verbands (SJV) entsprechend gewertet. Festhaltegriffe beurteilten die anwesenden Experten in beiden Wettkampfarten gleich: Für zehn Sekunden gab es einen Yuko, für fünfzehn einen Wazari und für zwanzig einen Ippon.

Teilnehmende Vereine

Dank der Gäste aus Arbon, Frauenfeld, Herisau, St. Gallen und Weinfelden konnten sich die Lokalmatadoren für einmal auch mit unbekannten Sparringspartnern messen, den Ernstfall hautnah erleben. Sie lieferten sich hartumkämpfte Fights, die den hohen Ansprüchen in Bezug auf Fairplay und Respekt allemal voll und ganz genügten. Die Teilnehmer waren eingeteilt in Weiss-, Gelb, Orange- sowie Grüngurt und selbstverständlich zusätzlich nach Gewicht - versehen mit bis zu vier Jahren sportlicher Praxis.

Lesen Sie auch: Was ist der Unterschied?

Gruppensieger

  • Weissgurt: Mateo Djordjevic (Herisau), Luke Hoffmann (Herisau), Xenia Lenz (Oberuzwil), Raphael Sahli (Oberuzwil) und Alessandro Schmid (Frauenfeld).
  • Gruppensiegerinnen Mädchen: Linda Briner (Frauenfeld), Romana Häring (St. Gallen) und Milena Siegenthaler (Oberuzwil).
  • Gruppensieger Knaben: Nehat Berisha (St. Gallen), Janis Engeli (Oberuzwil), Mattia Müggler (Oberuzwil), Remo Sieber (Oberuzwil) und Noah Willi (St. Gallen).

Olympische Spiele und Judo

Damals gewann Eric Hänni Silber im Judo Leichtgewicht und löste damit einen Judo-Boom in der Schweiz aus.

Lesen Sie auch: Exploring Precht's Philosophy

Lesen Sie auch: Was sind die Judo Regeln?