Taekwondo in Wuppertal Barmen: Vereine, Training und Tradition

Taekwondo ist eine asiatische Kampfsportart, die aus Korea stammt. Sie wurde 1955 von General Choi Hong Hi entwickelt und gilt als eine sehr junge Art der waffenlosen Selbstverteidigung.

Das Wort Taekwondo setzt sich aus drei koreanischen Silben zusammen:

  • Tae = „Fuß“ (steht für alle Fußtechniken)
  • Kwon = „Faust“ (steht für alle Hand- und Armtechniken)
  • Do = „Weg“, „Lehre“ (wie im Deutschen ist „Weg“ auch als Methode oder Zielstreben zu verstehen; Do leitet sich vom chinesischen Begriff Dào ab)

Dies kann als „Der Weg des Fuß- und Faustkampfes“ oder auch als „Der Weg mit Fuß und Faust“ interpretiert werden.

Taekwondo in Wuppertal Barmen

Für Interessierte in Wuppertal Barmen gibt es verschiedene Möglichkeiten, Taekwondo zu erlernen und zu trainieren. Ein Beispiel ist die Taekwondo Sportschule Cinar e.V.

Taekwondo Sportschule Cinar e.V.

#TSCinar steht nicht nur für den traditionellen Weg. Taekwondo hält fit und fördert soziale Kompetenz. Als erfolgreiche Wettkämpfer und erfahrene Trainer haben wir auch weiterhin sportliche Ziele und geben dem Zweikampf in unserer Sportschule eine große Aufmerksamkeit. Wir möchten unsere Erfahrung gerne weitergeben und sind motiviert, noch viele erfolgreiche Sportler auszubilden. Aber auch dem Breitensport werden wir mit Liebe im Detail fördern und unterstützen. Uns ist dabei eine generationsübergreifende Gemeinschaft sehr wichtig.

Kemal Cinar leitet die Taekwondo Sportschule Cinar e.V.

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Trainingszeiten und -orte

  • Dienstags: 16:00 - 18:00 Uhr, TH Schleswiger Str., Schleswiger Str. 12/14, 42107 W’tal
  • Freitag: 19:30 - 22:00 Uhr, TH Bayreuther Str., Bayreuther Str.

Weitere Aspekte des Taekwondo

Disziplinen

Taekwondo als moderner Sport unterteilt sich in einzelne Disziplinen.

Bekleidung

Der Kampfanzug (Dobok) ist ein Anzug aus leichtem, weißgebleichtem Stoff, der aus einer Art Jacke (Sang-I), Hose (Hang-I) und Gürtel (Ty) besteht. Er ist strapazierfähig, lässt alle Bewegungen zu und widersteht leichtem bis mittlerem Reißen. Zur Grundbekleidung kommen gegebenenfalls noch Schutzausrüstungen für den Wettkampf hinzu. Jegliche Form von Schmuck (Ringe, Hals-/Fußkettchen, Armbänder, Uhren und große Ohrringe) muss wegen der Verletzungsgefahr vor dem Training abgelegt werden. Die Füße bleiben unbekleidet. Ausnahmen gibt es für Sportler mit Fußverletzungen oder ähnlichem, bei Bedarf sollte man den Lehrer fragen. Spezielle Taekwondo-Schuhe gibt es zwar, doch sollten diese nur zu speziellen Anlässen (Vorführungen oder Training im Freien) getragen werden.

Gürtelfarben in Deutschland (DTU)

Die Gürtelfarben im Taekwondo zeigen den Fortschritt und die Erfahrung des Schülers an.

BezeichnungGürtelfarbe
10. Kupweiß (Neueinsteiger)
9. Kupweiß-gelb
8. Kupgelb
7. Kupgelb-grün
6. Kupgrün
5. Kupgrün-blau
4. Kupblau
3. Kupblau-rot
2. Kuprot
1. Kuprot-schwarz
1. bis 10. Danschwarz (bei Kindern 1. bis 4. Dan)

Zeremoniell und Respekt

Respekt und Formwahrung ist gerade in Asien selbstverständlicher Inhalt des täglichen Lebens. So auch beim Taekwondo.

Ein hervorstechendes Merkmal dieses Zeremoniells ist das Verneigen:

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Mit der Verneigung wird nicht nur Respekt vor dem Lehrer und dem Übungspartner ausgedrückt, sie dient vor allem der Sammlung und Konzentration. Sie sollte bewusst geschehen, denn sie zeigt an, dass man sich auf die bevorstehende Aufgabe konzentriert. Konzentration ist ein wesentliches Element im Taekwondo, sie ermöglicht komplexe Bewegungsabläufe und stellt sicher, dass der Partner nicht versehentlich verletzt wird.

Mit dem Gruß bestätigt man, dass man die Alltagssorgen abstreift, sich auf die bevorstehende Übung konzentriert. Es signalisiert dem Partner, dass man ihn als Person respektiert und darauf achten wird, fair und ohne Gefahr mit ihm zu üben.

Man verneigt sich in der Regel:

  • beim Betreten und Verlassen des Übungsraums: Damit übertritt man ganz bewusst auch geistig die Schwelle vom Alltag zum Training und umgekehrt. Wenn Landesfahnen aufgehängt sind (zum Beispiel bei Prüfungen die koreanische neben der nationalen) begrüßt man auch die Fahnen, um dem Ursprungs- und Gastgeberland Respekt zu zeigen.
  • zu Beginn und Ende der Übungsstunde: Schüler und Lehrer bekunden gegenseitigen Respekt und versichern sich ihrer Konzentration auf die Übungen.
  • vor und nach Partnerübungen: Damit signalisieren sich die Partner, dass sie alle Aufmerksamkeit in die Ausübung der Technik legen, so dass der Partner nicht gefährdet wird.
  • vor und nach einem Bruchtest: Taekwondo ist zur Verteidigung gedacht und nicht zum Zerstören. Da beim Bruchtest etwas zerstört werden soll (zum Beispiel ein Holzbrett), fragt der Übende mit der Verneigung gegenüber dem Lehrer oder Prüfer um Erlaubnis nach, ausnahmsweise etwas zerstören zu dürfen.

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