Karate Tiger: Schauspieler und Hintergründe

Kampfsport ist ihr Leben - und sie sind die Besten: Fünf Amerikaner bereiten sich auf den Full-Contact-Karate-Kampf in Seoul vor.

Ihr Gegner: Das koreanische Elite-Team, bisher unbesiegt.

Voller Power unterwerfen sich die Sportler den knallharten Trainingsmethoden ihres Coaches (James Earl Jones).

Doch schon bald werden die beiden besten Männer (Eric Roberts, Phillip Rhee) mit einer Situation konfrontiert, an der das Team fast zerbricht.

Um die tödlichen Gefahren des Kampfes zu bestehen, treibt der Coach die Männer über ihre Grenzen hinaus und verlangt gnadenlos das Äußerste.

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Ungebrochen von dieser Taktik stellen sich die fünf begnadeten und zu allem entschlossenen Kämpfer in Seoul ihrem aggressiven koreanischen Gegner.

Jean-Claude Van Damme: Vom Ballett zum Action-Star

Jean-Claude Van Damme hat einen schwarzen Gürtel in Karate.

Dazu kommt eine Ballet-Ausbildung und Bodybuilding.

Er betont oft, es sei eine der schwierigsten Sportarten.

1978 gewinnt er den Bodybuilding-Titel «Mr. Belgium».

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1982 zieht Van Damme in die USA, um Schauspieler zu werden.

Die ersten paar Jahre arbeitet er als Chauffeur, Türsteher und Fitnesstrainer, um über die Runden zu kommen.

Dank Chuck Norris erhält Van Damme 1984 seine erste Rolle als Stuntman in «Missing in Action».

Darauf folgen Filme wie «Double Team», «Bloodsport» und «Karate Tiger».

Filme wie «Bloodsport» und «Timecop» machten Jean-Claude Van Damme zu einem der bekanntesten Action-Stars Hollywoods.

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Weitere Fakten über Jean-Claude Van Damme

  • Zu seiner ersten Rolle als Stuntman in «Missing in Action» (1984) verhilft ihm Chuck Norris.
  • In der Kinderserie «Cosmo und Wanda - wenn Elfen helfen» wurde der Oberelf Jean-Claude Van Ramme auf Basis des Belgiers kreiert.
  • In Brüssel, Van Dammes Heimatort, steht eine Bronzestatue von ihm.
  • 1996 liess er sich wegen einer Kokainsucht in eine Entzugsklinik einweisen. Die verliess er nach einem Monat. Heute ist er eigenen Angaben zufolge clean.
  • In seiner Kickbox-Karriere gewinnt Van Damme 19 von 20 Kämpfen. 18 davon durch K.O.

American Ninja: Eine Serie, die in Erinnerung bleibt

1995 startete der amerikanische Ninja-Hype.

Natürlich produziert von den B-Movie-Göttern Menahem Golan und Yoram Globus, die Köpfe hinter Cannon Films.

Ganze fünf Titel („American Ninja“, „American Ninja 2 - The Confrontation“, „American Ninja 3 - Blood Hunt“, „American Ninja 4 - The Annihilation“ und „American Ninja V“) wurden auf die Menschheit losgelassen.

3x durfte B-Movie-Ikone Michael Dudikoff (Teile 1, 2 und 4) mittun.

Auch der Bösewicht hat es in sich.

Zusammen mit einem Scheich und einer Horde quietsch-bunter Ninjas glänzt James Booth als Mulgrew.

Überspitzt, brutal, cool und mit stoischer Ruhe dezimiert er die Delta-Force-Statisten einer nach dem anderen, und serviert nebenbei die besten One-Liners des Films: „There are no bloody priests.“

Der Original-American-Ninja räumt das Feld erst nach 50 Minuten von hinten auf.

Seinen Auftritt verdankt er dem Scheitern Davidsons, da dieser dummerweise auch gekiddnappt wird.

Auch wenn „American Ninja 4 - The Annihilation“ als Actionfilm konzipiert war, ist der Film heute nur noch feinster Klamauk.