MMA: Ein möglicher olympischer Sport?

Mixed Martial Arts, kurz MMA, (dt. “Gemischte Kampfkünste”) ist ein in Deutschland noch sehr junger Kampfsport, bei dem in allen Distanzen gekämpft wird; daher neben Tritt und - Schlagtechniken auch das Clinchen, sowie das Werfen und der Bodenkampf trainiert werden.

Die Wurzeln des modernen MMA können bis in die Antike zurückverfolgt werden. Dort wurden ab dem Jahr 648 v.Chr. bei den Olympischen Spielen erstmals Wettkämpfe im sogenannten Pankration ausgeführt, um die Frage nach dem Besten aller Kämpfer bzw. den besten Kampfstilen zu beantworten.

Heutzutage haben besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC), die seit 1993 in den USA stattfinden, sowie die professionellen Shooto-Veranstaltungen in Japan zu einem immer größeren Bekanntheitsgrad und Interesse geführt.

Da ein MMA - Kämpfer in allen Distanzen sehr flexibel sein muss, werden bei der Ausbildung die besten und effektivsten Kampftechniken aus verschieden Kampfstilen sinnvoll miteinander verbunden.

Das Ausbildungsprogramm beinhaltet daher z.B. für die Striking Range Techniken aus Muay Thai, Kickboxen und dem Boxen, für die Grappling Range unter anderem Techniken aus dem Sambo, Judo sowie Freistil Ringen und für die Ground Fighting Range Techniken z.B. aus dem Brazilian Jiu - Jitsu und dem Luta Livre.

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Anders als in vielen anderen Kampfstilen wird bei den Mixed Martial Arts keine Kata, Form oder Technik trainiert die nicht im Kampf einsetzbar ist.

Für uns stellen die Mixed Martial Arts den Zehnkampf des Kampfsports und nicht eine hirnlose Prügelei dar.

Mixed Martial Arts (MMA, Gemischte Kampfkünste) ist ein Vollkontaktkampfsport, der ein breites Spektrum von Kampftechniken erlaubt, von einer Mischung traditioneller bis hin zu nicht traditionellen Wettkampftechniken.

Die Regeln erlauben Schlag- und Bodenkampftechniken, wie z.B.

Die Wurzeln von MMA liegen im griechischen Pankration.

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Von 776 bis 720 vor Christus zählten zu den olympischen Disziplinen hauptsächlich verschiedene Laufsportarten, bis 708 vor Chr. Ringen eingeführt wurde.

688 vor Christus wurde den olympischen Disziplinen noch Boxen hinzugefügt.

Boxen war ein sehr populärer Sport bei den olympischen Spielen und es kam sehr schnell die Frage auf: Ist der Boxer oder der Ringer der beste Kämpfer?

Im Jahre 648 v. Chr. wurde Pankration olympisch!

Bei den 33. Olympischen Spielen sollte endlich die Frage nach dem Besten aller Kämpfer und dem besten Kampfstil beantwortet werden.

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Pankration bedeutet soviel wie „die ganze Kraft“ oder „die ganze Stärke“.

Die griechische Mythologie besagt, dass Herkules und Theseus verantwortlich dafür waren, dass dieser Sport bei den olympischen Spielen eingeführt wurde.

Einige Geschichtsforscher meinen jedoch, dass Soldaten das Pankration als eine Art „für den Krieg“ zu trainieren entwickelt haben.

Die Männer durften beim Pankration schlagen, treten und alle Teile ihres Körpers verwenden.

Von Beginn an gab es sportliche Regeln - minimale, aber es gab sie.

Das eigentliche Ziel des Sportes war es, den Gegner mit allen möglichen Mitteln zum Aufgeben zu bewegen!

Pankration Kämpfer genossen ein sehr hohes Ansehen, da die Sportler Boxen und Ringen beherrschen mussten.

Im Jahre 393 nach Christus beendete Theodosius die olympischen Spiele, da sie seiner Meinung nach mit dem Christlichen Glauben nicht kompatibel waren.

Die neuere MMA Geschichte ist sehr eng mit der Geschichte der Familie Gracie verknüpft.

Die Gracie Familie sollte für eine weltweite Renaissance des vergessen geglaubten Sportes sorgen.

Dieser lange Weg führte vom alten Griechenland über Brasilien und den USA bis nach Europa.

Unbekannt aber belegt ist, dass Erich Rahn 1906 eine Jiu-Jitsu Schule in Berlin eröffnete, ab 1919 durch Deutschland reiste und Herausforderungskämpfe gegen jeden Stil annahm.

Es kam fast zur gleichen Zeit zu ähnlich spektakulären Siegen wie bei der Familie Gracie in Brasilien.

1925 trat Erich Rahn unbesiegt als aktiver Kämpfer zurück.

Eines der ersten europäischen Länder, in denen der Sport als Free Fight, in der Nachkriegszeit auftauchte, war 1980 Holland.

Zehn Jahre später begann sich der MMA-Sport auch in Deutschland so langsam, ebenfalls unter dem Namen Free Fight, zu etablieren.

Der erste Deutsche MMA Kämpfer war Hubert Numrich, die ersten MMA Kämpfe in Deutschland fanden ca. 1990/91, als sogenannte Mix Fight Galas, statt, bei denen verschiedene Kampfstile in einem Event antraten.

Die modernen Mixed-Martial-Arts-Wettkämpfe in den USA entstanden mit der Gründung der Ultimate Fighting Championships 1993.

Dabei trafen Kämpfer unterschiedlicher Kampfkünste unter Einhaltung bestimmter Sicherheitsregeln aufeinander.

Im nachfolgenden Jahrzehnt führten MMA-Promoter viele zusätzliche Regeln ein, um die Sicherheit der Wettkämpfer zu erhöhen und dieser Sportart zu einer breiteren Akzeptanz zu verhelfen.

Die Bezeichnung Mixed Martial Arts wurde von einem der Entwickler dieser Regeln, Jeff Blatnick, einem ehemaligen Griechisch-römischen Ringer und Gewinner der olympischen Goldmedaille, geprägt.

Im Dezember 2006 erreichte der Sport in Nordamerika durch das Rematch zwischen dem damaligen UFC Leichtschwergewichtchampion Chuck Liddell und dem ehemaligen Champion Tito Ortiz einen neuen Beliebtheitshöhepunkt.

Die Form des stilfreien Allkampf ist unter dem Begriff Pankration bis in die Antike Griechenlands zurückzuverfolgen.

Erstmals nachweisbar wurde Pankration bei der 33. Olympiade im Jahre 648 v. Chr. als Disziplin bei den Männern ausgetragen.

Die hohe Wertschätzung für diese schwerathletische Disziplin in der griechischen Antike ist dadurch ersichtlich, dass eine der ersten Athletenstatuen in Olympia einem Allkämpfer geweiht wurde.

Heutzutage ist Allkampf oder MMA (Mixed Martial Arts (z. dt.

In diesem Kontext greifen die Trainierenden auf Schläge, Tritte, Ellbogenschläge, Kniestöße sowie Wurf- und Bodenkampftechniken zurück.

Folglich hat dieser Kurs verschiedenste Elemente des Kampfsports zum Inhalt.

Neben dem Erlernen von Techniken aus den Bereichen Boxen, Thaiboxen, Ringen (Wrestling) und Brazilian Jiu Jitsu liegt ein weiterer Fokus auf der Ausbildung eines gesteigerten Bewegungsgefühls bzw. Körperverständnisses durch unterschiedlichste Übungen, welche die koordinativen Fähigkeiten (z.B. Gleichgewichts-, Reaktions-, Kopplungs- und Orientierungsfähigkeit) im Hinblick des sensomotorischen System beanspruchen.

Gegenstand des MMA-Trainings sind demzufolge ebenfalls Elemente aus dem Turnen.

Diese wird unter anderem durch variable Jonglierübungen trainiert.

Abgerundet wird das Training durch Sparring in verschiedensten Varianten (z.B. Ringersparring, Bodenkampf mit Schlagen, Allkampfsparring mit Boxhandschuhen als Handicap, da das Greifen nicht möglich ist).

Durch diese Mischform des Kämpfens ist es möglich sich adäquat im Notfall verteidigen zu können.

Mixed Martial Arts (MMA) wird oft als der am schnellsten wachsende Sport der Welt bezeichnet.

Die Bekanntheit des MMA, die Anzahl der Sportler und der Fans wachsen kontinuierlich.

Die Möglichkeiten für MMA sind scheinbar unbegrenzt.