Vom 26. Juli bis zum 11. August finden die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris statt. In insgesamt 32 Sportarten und 48 Disziplinen werden dieses Jahr neue Olympiasieger gesucht. Allerdings gibt es auch Sportarten, die nicht mehr im Programm sind.
Welche Sportarten sind 2024 nicht mehr olympisch?
Anders als bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio werden Karate, Baseball und Softball in Paris nicht dabei sein. In der Leichtathletik wurde das 50 Kilometer Gehen gestrichen, im Gewichtheben wurden fünf Entscheidungen gestrichen.
Diese Disziplinen sind raus:
- Karate
- Baseball (für Männer)
- Softball (für Frauen)
- 50 Kilometer Gehen der Männer (wird durch Mixed-Staffel im Gehen ersetzt)
- Gewichtheben Bantam- und Mittelschwergewicht der Männer
- Gewichtheben Bantam- und Mittelgewicht der Frauen (Federgewicht wird durch Fliegengewicht ersetzt)
- Kanurennsport K2-Rennen für Männer und Frauen
Welche Disziplinen sind 2024 neu bei Olympia?
Einige Disziplinen sind neu dabei - darunter sogar eine komplett neue Sportart!
Auch 2024 wird es wieder die Disziplinen Surfen, Sportklettern und Skateboarding geben. Komplett neu ist das sogenannte „Breaking“.
Sein Olympia-Debüt feierte die Tanzsportart bei den Jugend-Sommerspielen 2018 in Buenos Aires. Bei den Finals 2023 wurde Breaking erfolgreich getestet. Jetzt soll mit Breaking erstmals ein Sommer-Tanzsport ins olympische Programm aufgenommen werden.
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Bei den Olympischen Spielen 2024 wird der Breakdance-Wettbewerb in zwei Veranstaltungen, eine für Männer und eine für Frauen, aufgeteilt. In Einzelbattles ermittelt eine Jury den Gewinner.
Diese Disziplinen sind neu:
- Breaking
- Kayak Cross für Männer und Frauen
- Kitesurfen für Männer und Frauen
- Speed-Wettbewerb für Männer und Frauen im Sportklettern
- Neue Mixed-Events im Schießen
Insgesamt wurden die Entscheidungen auf 329 reduziert. Einige Trend-Disziplinen sind neu bei Olympia 2024 in Paris, andere mussten dran glauben, unter anderem im Kanu-Rennsport sowie im Gewichtheben.
Karate nicht mehr olympisch
Auch Karate, das in Tokio 2020 sein olympisches Debüt feierte, wurde für Paris 2024 gestrichen. Trotz seiner Popularität in Frankreich konnte sich die Kampfsportart nicht im Programm halten. Kritiker bemängelten den angeblich fehlenden Unterhaltungswert und die Schwierigkeit, ein jüngeres Publikum anzusprechen.
Gründe für das Ausscheiden von Karate
Es gibt mehrere Gründe, warum Karate als olympische Disziplin nicht mehr berücksichtigt wird. Einer der Hauptgründe, die von Komiteemitgliedern genannt wurden, war die Notwendigkeit, Platz im Programm zu schaffen, um neue Sportarten aufzunehmen.
Ein weiterer Grund für das Ausscheiden von Karate aus dem olympischen Programm ist die Komplexität der Sportart. Im Vergleich zu anderen Kampfsportarten wie Judo und Taekwondo ist Karate komplexer und schwieriger zu verstehen. Dies kann für Zuschauer und potenzielle Anhänger der Sportart abschreckend sein.
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Ein weiterer Faktor, der zur Entscheidung des IOC beigetragen hat, ist die Tatsache, dass Karate nicht in allen Ländern beliebt ist. Um Platz für neue Sportarten zu schaffen, müssen andere Sportarten weichen.
Hoffnung für die Zukunft?
Für Fans der in Paris gestrichenen Sportarten gibt es allerdings Hoffnung: Bei Olympia 2028 in Los Angeles sind Baseball und Softball bereits wieder im Programm vorgesehen.
In den nächsten Monaten wird das Internationale Olympische Komitee (IOC) eine Bilanz der Olympischen Spiele von Tokio ziehen und eine Evaluation der beteiligten Sportarten vornehmen - um dadurch valide Entscheidungen für das Programm 2028 in Los Angeles treffen zu können.
Aus meiner Sicht gibt es vier Gründe, die Mut machen, dass Karate wieder zum olympischen Programm gehören könnte.
Olympische Vielfalt
In den acht Disziplinen waren 82 Athleten und Athletinnen aus 36 Nationen am Start, von denen 20 eine oder mehrere Medaillen gewonnen haben - eine starke Quote gegenüber anderen Sportarten. Angesichts der Tatsache, dass es keiner Nation gelungen war, mehr als einmal Gold zu erringen, lässt sich eine Ausgeglichenheit konstatieren - obwohl Japan acht Karatekas gestellt hatte. Diese Vielfalt ist ein wesentlicher Kern des olympischen Gedankens.
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IOC-Flüchtlings-Team
Der herausgehobene Status, den diese Mannschaft innehat und auch in Zukunft haben wird, wurde bereits beim Einmarsch der Nationen deutlich. Zudem wurde der in Kanada lebende iranische Flüchtling Hamoon Derafshipour aufgrund seiner Platzierung im Karate-Wettbewerb vom IOC als Fahnenträger für das IOC-Flüchtlings-Team für die Abschluss-Feier auserkoren. Sein fünfter Platz in der Kumite-Gewichtsklasse -67 Kilogramm war die beste Platzierung, die ein Mitglied des IOC-Flüchtlings-Teams erreicht hatte.
Stellenwert bei den NOKs
Karate hat sich auf Anhieb große Anerkennung bei den jeweiligen Nationalen Olympischen Komitees (NOK) erworben. Dies zeigt eindrucksvoll die Nominierung von insgesamt zwölf Fahnenträgern und Fahnenträgerinnen für die Abschluss-Zeremonie.
Medienpräsenz
Die bislang erfolgte Auswertung der weltweiten Medienpräsenz ergab für Karate sehr starke Werte. Eine Detail-Auswertung durch das IOC folgt.
Die Sportart Karate hat in Tokio zweifelsohne Werbung für Los Angeles 2028 gemacht. Allerdings ist die Wiederaufnahme ins olympische Programm kein Selbstläufer, denn neben den von der Ausrichterstadt Paris aufgenommenen vier Sportarten werden sich für 2028 weitere, bisher nicht berücksichtigte IOC-anerkannte Sportarten bewerben.
Warum Karate nicht mehr olympisch ist: Die häufigsten Fragen
- Warum wurde Karate aus dem olympischen Programm gestrichen? Die Gründe für das Herausnehmen von Karate aus dem Programm sind vielfältig. Einer der Hauptgründe, die von Komiteemitgliedern genannt wurden, war die Notwendigkeit, Platz im Programm zu schaffen, um neue Sportarten aufzunehmen.
- Trifft dies alle Karate-Bereiche? Ja, die Entscheidung betrifft alle Karate-Disziplinen, einschließlich Kumite (Kampf) und Kata (Formen).
- Wird Karate jemals wieder Teil des olympischen Programms sein? Es ist schwierig, diese Frage zu beantworten, da das olympische Programm regelmäßig überarbeitet wird und sich neue Möglichkeiten ergeben können.
- Wie haben sich Karatekas auf die Entscheidung reagiert? Viele Karatekas waren enttäuscht und frustriert über die Entscheidung, da sie das Gefühl haben, dass Karate eine verdiente Platz in den Olympischen Spielen hatten.
- Wie wird sich die Entscheidung auf den Karate-Sport auswirken? Einige Karatekas und -fans befürchten, dass das Herausnehmen von Karate aus dem olympischen Programm das Wachstum und die Entwicklung der Sportart beeinträchtigen könnte.
- Gibt es eine Petition, um Karate wieder in das olympische Programm aufzunehmen? Ja, es gab mehrere Petitionen, um das Karate wieder in das olympische Programm aufzunehmen.
- Könnte die Popularität von Karate durch die Entscheidung beeinflusst werden? Es ist möglich, dass die Entscheidung, Karate aus dem olympischen Programm zu streichen, Auswirkungen auf die Popularität der Sportart haben könnte. Nicht mehr Teil des olympischen Programms zu sein, könnte bedeuten, dass Karate einen geringeren Bekanntheitsgrad hat.
- Welche anderen Gelegenheiten gibt es für Karatekas, um sich international zu messen? Es gibt viele Möglichkeiten für Karatekas, sich international zu messen, einschließlich der Weltmeisterschaften, die alle zwei Jahre stattfinden, und der Pan-Amerikanischen Meisterschaften.
Olympia 2024 in Paris: Das sind die Sportstätten
Die Olympischen Spiele finden 2024 in Paris statt. Aber nicht alle Wettkampfstätten befinden sich in der Stadt der Liebe.
Olympia 2024: Karate ist wieder raus. Trotz der großen Popularität dieser traditionellen Kampfkunst entschied das IOC, Karate zugunsten anderer Sportarten aus dem Programm zu nehmen.
