Alle Wrestling Titel: Eine umfassende Liste und Einblick in die Welt des Wrestlings

Die Welt des Wrestlings ist reich an Geschichte, Legenden und natürlich Titeln. Diese Titel sind nicht nur physische Güter, sondern repräsentieren auch das Ansehen, die Fähigkeiten und die Hingabe der Wrestler. Einige Titel existieren seit Jahrzehnten, während andere nur kurze Zeit in Erscheinung traten. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über einige der wichtigsten Wrestling-Titel und beleuchtet die Bedeutung von Stars und Ereignissen, die die Wrestling-Szene geprägt haben.

Die Bedeutung von Wrestling-Stars

Nichts in der Wrestling-Welt ist so wichtig wie Stars. Sie sorgen dafür, dass die Hallen bis auf den letzten Platz ausverkauft werden, dass die Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen einschalten und T-Shirts, Poster und sonstiges Merchandise an den Mann gebracht werden. Insbesondere die WWE, als unangefochtener Primus, lebte schon immer von diesen „larger-than-life“-Charakteren. Die Topstars der WWE sicherten der Firma von Vince McMahon den heutigen fast milliardenschweren Jahresumsatz und Möglichkeiten zum Expandieren. Ohne einige dieser Stars würde die WWE wie wir sie heute kennen vermutlich gar nicht existieren.

Einige der legendärsten Wrestling-Stars:

  • Hulk Hogan: Die ultimative Wrestling-Ikone! Der Hulkster hat mit Start der Wrestlemania-Ära die Massen begeistert. Seine Popularität machte WWE vom nationalen zum globalen Player.
  • "Stone Cold" Steve Austin: Die WWF wurde erwachsener, anstößiger, obszöner. Mit Steve Austin als Speerspitze der kein Blatt vor den Mund nahm, sich in Bier duschte und jeden aber auch jeden seinen legendären Stunner verpasste. Die Fans liebten diese Neuausrichtung und dankten Vince McMahon mit einem rasanten Anstieg der Einschaltquoten.
  • John Cena: Bei jedem Auftritt von Cena war und ist die Halle am Toben. Manchmal positiv, manchmal extrem negativ, meistens aber gemischt. Die Zuschauer stachelten sich mit Zuneigung oder Ablehnung gegenseitig an und sorgten so für eine elektrisierende Atmosphäre.
  • The Rock: Mit seinen unzähligen Catchphrases und seiner unheimlichen charismatischen Spontanität, versteht er es bis heute besser als jeder andere das Publikum anzuheizen.
  • The Undertaker: In seinen Geschichten gab es keine Grenzen. Übernatürliche Fähigkeiten wie das plötzliche Auftauchen im Ring nach dem markanten Gongschlag, das Herbeischwören von Feuer und Blitzen und die Auferstehung vom Tod.
  • Triple H: Mit 14 World Championships und als Anführer der D-Generation X, Evolution und der Authority war der King of Kings immer in den oberen Card-Regionen wieder zu finden.
  • Shawn Michaels: The Heart Break Kid gilt generell als der kompletteste Wrestler jeher. Alles was er anrührte wurde große TV-Unterhaltung.
  • Brock Lesnar: Seine Auftritte, egal ob gut oder schlecht, sind immer das Hauptgesprächsthema. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit die Glaubwürdigkeit, die ein Lesnar mitbringt.
  • Bret „the Hitman“ Hart: Auf ihn war immer verlass. Egal wann und wo, Bret Hart hat seine Leistung immer konstant abgerufen und ließ seine Gegner bei Sieg und Niederlage immer gut aussehen.
  • "Macho Man" Randy Savage: Legendär seine Matches mit Hulk Hogan. Verunglückte 2011 tödlich.

Die wichtigsten Wrestling-Titel

Einige Wrestling Titel existierten nur wenige Wochen, wie die ECW Penselvenya Heavyweight Championship. Andere hingegen überlebten, wie die WWE Championship ganze Dekaden. Neben dem reinen Alter spielt auch Ansehen und Ruf eine entscheidende Rolle in der Frage des Wertes eines Wrestling Titels.

Top-Titel im Überblick

  1. World Heavyweight Wrestling Championship (erschaffen 1905): Dieser Titel war der erste anerkannte World Title im Wrestling überhaupt und existierte in dieser Form bis 1957.
  2. WWE Championship (eingeführt 1963): Kein Titel heutzutage noch aktiver Titel hat mehr Prestige als die WWE Championship.
  3. IWGP Heavyweight Championship von New Japan (existierte von 1987 bis 2021): Ist wohl der prestigeträchtigste Titel jemals in der japanischen Wrestling-Kultur.
  4. NWA World Heavyweight Championship (1948 eingeführt): Dieser war gerade in seinen ersten Jahren der wichtigste Titel in den gesamten USA.
  5. WCW World Heavyweight Championship: Dieser Titel war für etwa eineinhalb Jahre der größte Titel im Wrestling war, nämlich als die WCW an der Spitze der Wrestling-Welt stand.
  6. AWA World Heavyweight Championship: Trotzdem verdient dieser Titel seinen Platz in dieser Liste, da bei Titelvergabe mehr Wert auf das Wrestling gelegt wurde, als auf die Entertainmenteigenschaften der Wrestler.
  7. WWWA World Single Championship: Hier sollte er dann seinen heutigen Stellenwert erreichen, als der Titel während der Hochphase des Frauenwrestling ausgekämpft wurde.
  8. GHC World Heavyweight Championship: Gerade in den 2000er war die GHC World Heavyweight Championship der Titel im japanischen Wrestling.

Die Entwicklung der WWE

Die World Wrestling Federation (WWF) war in den 90er Jahren eine der führenden Wrestling-Promotionen und ein wesentlicher Bestandteil der Popkultur. In den 90er Jahren war die WWF bekannt für ihre spektakulären Shows und ihr starkes Engagement für Charakterentwicklung und Storytelling. Die Show war von Wrestling-Legenden wie Hulk Hogan, Stone Cold Steve Austin, The Rock, Triple H und The Undertaker geprägt.

In den frühen 2000er Jahren wurde der Name jedoch aufgrund von Rechtsstreitigkeiten mit der World Wildlife Fund in World Wrestling Entertainment (WWE) geändert. Obwohl sich der Name geändert hat, hat sich die WWE als die unangefochtene Nummer eins im Wrestling-Unterhaltungsgeschäft etabliert. Die WWE produziert regelmäßig spektakuläre Live-Events und TV-Shows, die in über 180 Ländern ausgestrahlt werden.

Lesen Sie auch: WWE 2K25: Lohnt sich das Upgrade?

Aktuelle Herausforderungen und Comebacks

Die Wrestling-Welt ist ständig im Wandel. Unruhige Zeiten in der WWE, Vince McMahon ist zurück … und das sorgt bei vielen Wrestlern für miese Laune. Seit Triple H im Sommer das Ruder WWE übernommen hat, feierten viele Stars ihre Rückkehr. Stars, die von Vince McMahon entlassen wurden.

Allerdings sind etliche Comebacks gefloppt. Holt Vince McMahon jetzt wieder den Rotstift raus? Es gibt eine "Flop-Liste" von Comebacks, die bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben:

  • Hit Row: Seitdem dümpeln sie in den Shows herum, ohne Ziel, ohne Story. Offenbar hat die WWE gemerkt, dass die Fans einfach keinen Bock auf das Team haben. Jetzt versuchen sie es mit einem Heel-Turn. Viel Glück.
  • Damage Control: Zwar konnten sie sich die Tag Team Titel sichern, doch richtig Feuer haben die Fans nicht gefangen. Die Storys wirkten eher chaotisch, ein echter roter Faden wurde noch nicht gefunden.
  • Lacey Evans: Ob sie die negative Stimmung für sich nutzen kann? Beim „Rumble“ erhielt sie im Gegensatz zu vielen Damen, wenigstens überhaupt eine Reaktion. Aber statt klassischer Heel-Heat war es eher „Hau einfach ab!“-Heat.
  • Johnny Gargano: Nein. Auch sein Comeback ist leider bisher ein Flop. Nicht mal im Ansatz konnte er zeigen, was wirklich in ihm steckt.
  • Legado del Fantasma: Einige starke Matches von Santos Escobar. Das war es aber auch schon. Keine Story, kein Interesse der Fans.
  • Emma: So kann und wird sich niemand für Emma interessieren. Nach dem Rumble ist wohl bald wieder Schluss.
  • Karrion Kross: Einzig seine Frau Scarlett bringt die Fans dazu, sich für die Auftritte zu interessieren.
  • The Viking Raiders: Man muss es auch deutlich sagen: Bisher haben die Fans das Team nie wirklich angenommen. Ein Wikinger-Gimmick passt auch null ins Jahr 2023. Altbacken, langweilig, cringe!

Lesen Sie auch: Gürtelfarben im Karate: Ein Überblick

Lesen Sie auch: Der Schweizer Nationalsport Schwingen