Die bekanntesten Wrestler aller Zeiten

Die Diskussion darüber, wer der beste Wrestler aller Zeiten ist, ist so alt wie das Wrestling selbst. Die Headlock-Crew widmet sich in ihrem Podcast regelmässig den Fragen der Community, so auch der Frage nach dem besten Wrestler aller Zeiten. Dabei spielen verschiedene Kriterien eine Rolle: In-Ring Work, Selling, Mic Work und Charisma.

Viele Wrestlinghistoriker nennen Jim Londos als den größten Publikumsmagneten, den das Wrestling jemals hatte. Andere tendieren zu Lou Thesz, der als DER Weltmeister schlechthin gilt. Für einige ist Austin Aries einer der besten, der aus allem Gold gemacht hat, was ihm die Kreativabteilung gegeben hat.

Hier ist eine Liste der Top 20 der besten Wrestler aller Zeiten, basierend auf einer Umfrage:

  1. Lou Thesz
  2. Jim Londos
  3. Hulk Hogan
  4. Frank Gotch
  5. Ed Lewis
  6. Rikidozan
  7. El Santo
  8. Antonio Inoki
  9. Bruno Sammartino
  10. André the Giant
  11. Georg Hackenschmidt
  12. Buddy Rogers
  13. Giant Baba
  14. Ric Flair
  15. Misawa Mitsuharu
  16. Steve Austin
  17. Joe Stecher
  18. William Muldoon
  19. Blue Demon

Was die reinen In-Ring Fähigkeiten angeht, wäre dies eine Top 10 (allerdings mit wenig Wissen über Wrestler vor 1980):

  1. Kazuchika Okada
  2. Kenta Kobashi
  3. Kenny Omega
  4. Mitsuharu Misawa
  5. Kurt Angle
  6. Ric Flair
  7. Eddie Guerrerro
  8. Toshiaki Kawada
  9. Bryan Danielson

Die 15 legendärsten Wrestling-Stars aller Zeiten

Seit vielen Jahrzehnten begeistern Wrestling-Stars weltweit die Fans. Viele der besten Showkämpfer erlangten im Laufe der Zeit Kultstatus. Hier ist ein Ranking der Top 15 der größten Wrestler aller Zeiten:

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  1. The Undertaker
  2. Hulk Hogan
  3. The Rock
  4. Bret "The Hitman" Hart
  5. "Nature Boy" Ric Flair
  6. "Stone Cold" Steve Austin
  7. "Macho Man" Randy Savage
  8. Ultimate Warrior
  9. John Cena
  10. André the Giant
  11. Triple H
  12. "The Heartbreak Kid" Shawn Michaels
  13. Bill Goldberg
  14. Sting
  15. Mick Foley aka Mankind aka Cactus Jack aka Dude Love

Einige der grössten WWE-Helden

The Undertaker

Seit 1990 ist der Undertaker einer der beliebtesten Charaktere der Wrestling-Welt und gewann sieben Mal den höchsten Titel der WWE. Für die größte Veranstaltung des Wrestling-Geschäfts hält er auch einen Rekord. So gewann der Undertaker bis 2014 alle seine 21 Kämpfe.

Goldberg

Auch wenn der ehemalige Football-Profi Bill Goldberg nur wenige Jahre im Wrestling-Geschäft aktiv war, prägte er zusammen mit der NWO die erfolgreichen Jahre der WCW Ende der 90er. Noch vor Ende seines ersten Wrestling-Jahres konnte er Hulk Hogan bezwingen und sich WCW-Champion nennen.

The Rock

Bevor der Muskelprotz in Hollywood durchstartete, legte er zusammen mit „Stone Cold“ Steve Austin den Grundstein für den Wrestling-Boom Ende der 90er-Jahre. Ihre jahrelange Fehde mündete in gleich drei Wrestlemania Matches (1999, 2001 und 2003).

Shawn Michaels

Er machte sich in der Wrestling-Welt Anfang der 90er-Jahre als arroganter Schnösel schnell einen Namen. Der „Heartbreak Kid“ war aber nicht nur im Ring, sondern auch außerhalb ein ganz spezieller Zeitgenosse. Bei Wrestlemania 26 (2010) setzte er seine Karriere gegen den Undertaker aufs Spiel - und verlor.

Ric Flair

Bereits in den 70er-Jahren (sein Debüt feierte er 1972) legte Ric Flair den Grundstein für eine unvergleichliche Karriere. Er wurde sowohl in der NWA, WCW als auch in der WWE Heavyweight bzw. World-Champion. Am 12. September 2012 bestritt Ric Flair im Alter von 63 Jahren sein bislang letztes Match in der „TNA“ gegen Sting.

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Bret Hart

Während Hulk Hogan in den 80er-Jahren die WWE in den amerikanischen Mainstream katapultierte, führte Bret „The Hitman“ Hart die WWE Anfang der 90er-Jahre weltweit zum Erfolg. Vor allem in Deutschland wurde Bret Hart zum absoluten Topstar. 1997 verließ Bret Hart die WWE in Richtung WCW, nachdem er im berühmt-berüchtigten „Montreal Screwjob“ von WWE-Chef Vince McMahon und Shawn Michaels hintergangen worden war.

„Stone Cold“ Steve Austin

Was Hulk Hogan in den 80er-Jahren schaffte, gelang „Stone Cold“ Steve Austin in den 90er-Jahren. Er brachte das Wrestling weltweit auf eine neue Popularitätsstufe. Er verkörperte den zornigen Biertrinker, der sich gegen jeden und alles stellte und sich auch von seinem Chef nichts sagen lassen wollte. Bei Wrestlemania 14 (1998) besiegte er Shawn Michaels und wurde zum ersten Mal WWE-Champion.

Hulk Hogan

Keine Frage, Hulk Hogan machte das Wrestling in den 80er-Jahren weltberühmt. Er wurde zum Pop-Phänomen und bat seine meist jugendlichen Fans, brav zu beten und ihre Vitamine zu nehmen. Seine Kämpfe mit Mr. T (A-Team) bei Wrestlemania 1 (1985) oder gegen Andre The Giant (Wrestlemania 3, 1987) machten Hulk Hogan unsterblich.

Sting

In den 80er-Jahren formte er zusammen mit dem Ultimate Warrior ein Team, bevor beide ihre großen Einzelkarrieren starteten. Sting war die WCW! Bei der „Survivor Series“ 2014 schockte er die ganze Welt, als er plötzlich im Alter von 55 Jahren sein WWE-Debüt feierte.

Sie steigen im Himmel in den Ring

The Ultimate Warrior (†54)

Mit überschaubarem wrestlerischem Können, aber einem übermenschlichen Gimmick wurde er Ende der 80er-Jahre zum Mega-Star: The Ultimate Warrior! Bei Wrestlemania 6 (1990) durfte er als erster WWE-Star überhaupt sogar Hulk Hogan sauber und fair besiegen.

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„Macho Man“ Randy Savage († 58)

Der „Macho Man“ war in den 80er-Jahren nicht nur der engste Freund von Hulk Hogan - sondern zeitweise auch sein ärgster Feind (beides sowohl privat als auch im Ring). Bereits seit 1973 als aktiver Wrestler unterwegs, wurde er 1988 bei Wrestlemania 4 zum ersten Mal WWE-Champion, bevor er den Titel ein Jahr später an Hulk Hogan verlor.

Andre The Giant († 46)

Er wurde zeitlebens als „das achte Weltwunder“ bezeichnet. Grund für seine übermenschliche Statur (2,13 Meter und bis zu 250 Kilo) war jedoch die Wachstumskrankheit Riesenwuchs. Der gebürtige Franzose wurde wegen und trotz seiner Krankheit zum größten und beliebtesten Wrestling-Star in den 70er- und 80er-Jahren.

Wrestler als Schauspieler

Die Karrieren von einigen berühmten Wrestlern beschränken sich nicht nur auf die spektakulären Kämpfe im Ring. John Cena ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass Wrestler als Schauspieler im Hollywood-Business Fuß fassen können.

  • Dwayne "The Rock" Johnson: War zwischen 1996 und 2004 zehnmal World-Championship-Titel der WWE. Er spielte in "Die Mumie kehrt zurück" und in der "Fast & Furious"-Reihe mit.
  • Dave Bautista: Ist sechs­ma­liger WWE-Welt­meis­ter. Er spielte in "Guardians of the Galaxy" und "Knock at the Cabin" mit.
  • Steve Austin: Wirk­te an den früheren Staffeln der bit­ter­bösen MTV-Knet­fig­uren-Serie „Celebri­ty Death­match“ (1998-2002) mit.
  • Hulk Hogan: Spielte 1982 in „Rocky III - Das Auge des Tigers“ den Wrestling-Cham­pi­on Thun­der­lips.
  • Jesse Ven­tu­ra: War von 1999 bis 2003 war Ven­tu­ra Gou­verneur des US-Bun­desstaates Min­neso­ta.

Bedeutung von Stars im Wrestling

Nichts in der Wrestling-Welt ist so wichtig wie Stars. Sie sorgen dafür, dass die Hallen bis auf den letzten Platz ausverkauft werden, dass die Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen einschalten und T-Shirts, Poster und sonstiges Merchandise an den Mann gebracht werden. Insbesondere die WWE, als unangefochtener Primus, lebte schon immer von diesen „larger-than-life“-Charakteren.

Einige Beispiele:

  • „Macho Man“ Randy Savage: Mit seinem natürlichen Charisma und seiner einzigartigen Art und Weise Promos zu halten, war der Weg für den „Macho Man“ an die Spitze der WWF der 1980er geebnet.
  • Bret „the Hitman“ Hart: Auf ihn war immer verlass. Egal wann und wo, Bret Hart hat seine Leistung immer konstant abgerufen und ließ seine Gegner bei Sieg und Niederlage immer gut aussehen.
  • Brock Lesnar: Seine Auftritte, egal ob gut oder schlecht, sind immer das Hauptgesprächsthema. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit die Glaubwürdigkeit, die ein Lesnar mitbringt.
  • Shawn Michaels: The Heart Break Kid gilt generell als der kompletteste Wrestler jeher. Alles was er anrührte wurde große TV-Unterhaltung.
  • The Undertaker: Das wohl berühmteste Gimmick der Wrestling-Geschichte. Kein anderer Superstar mit der Reichweite des Takers besaß einen so dermaßen realitätsfernen Charakter.
  • The Rock: Zudem gilt The Rock als der beste aller Zeiten am Mikrofon. Mit seinen unzähligen Catchphrases und seiner unheimlichen charismatischen Spontanität, versteht er es bis heute besser als jeder andere das Publikum anzuheizen.
  • John Cena: Bei jedem Auftritt von Cena war und ist die Halle am Toben. Manchmal positiv, manchmal extrem negativ, meistens aber gemischt.
  • „Stone Cold“ Steve Austin: Die WWF wurde erwachsener, anstößiger, obszöner. Mit Steve Austin als Speerspitze der kein Blatt vor den Mund nahm, sich in Bier duschte und jeden aber auch jeden seinen legendären Stunner verpasste.
  • Hulk Hogan: Der Hulkster hat mit Start der Wrestlemania-Ära die Massen begeistert. Die Hallen waren bis zum letzten Platz gefüllt und die Stimmung auf dem Höhepunkt.