Es gibt keine größere Ehre, als die Anerkennung der Kollegen zu erringen. Zum allerersten Mal überhaupt stellen die WWE-Superstars eine Liste ihrer ewigen Lieblings-Superstars zusammen.
Dieser Countdown enthält Porträts von 50 der grössten Superstars aller Zeiten - unter ihnen Könige, Schlangen, Naturburschen und Riesen. Im Verlauf des Countdowns wird die Kontroverse in den Köpfen der Männer und Frauen, die im Ring stehen, immer grösser.
Wer ist der grösste Superstar aller Zeiten? Der Vorreiter Bruno Sammartino, der Superheld Hulk Hogan, der Anti-Held Stone Cold Steve Austin, Das Phänomen Undertaker oder ein ganz anderer? Das Ranking basiert in erster Linie auf persönlichen Vorlieben.
Einwände dagegen prallen ab wie ein Elbow Slam von Mr. Perfect an Yokozuna.
Top-Wrestler im Überblick
- Hulk Hogan: DIE Legende - «The Real American» ist der wahrscheinlich berühmteste Wrestler der Geschichte. Hulk Hogan, der in seinem Leben vermutlich mehr gelbe Shirts zerrissen hat als irgendein anderer Mensch auf diesem Planeten, gewann alles, was es zu gewinnen gab. Er war mehrfacher WWF Champion, wurde 1987 «King of the Ring» und gewann 1995 eine Battle Royal mit 60 Teilnehmern.
- The Ultimate Warrior: Der mysteriöse Krieger mit seiner wilden Gesichtsbemalung, dessen Herkunft angeblich unbekannt war, hiess Jim Hellwig, stammte aus Indiana und war gelernter Chiropraktiker. Auch im Ring liess er die Knochen seiner Gegner knacken. Technisch galt er jedoch als sehr limitiert.
- André the Giant: André René Roussimoff wuchs als Sohn bulgarischer Eltern in Frankreich auf. Mit 17 Jahren war er schon 2,08 m gross, schliesslich wuchs er noch bis auf 2,13 m. Sein verlorener Kampf gegen Hulk Hogan bei Wrestlemania III im Pontiac Silverdome vor offiziell 93'173 Fans gilt als eines der besten Matches der Geschichte.
- Jake «The Snake» Roberts: Der Texaner war berühmt dafür, dass er seine Schlange mit zum Ring nahm. Gewann er den Kampf, liess er das Tier aus dem Sack und über den Gegner kriechen - ein Moment, der uns als Buben jedes Mal das Blut in den Adern gefrieren liess. Doch genau deshalb hofften wir stets, dass «The Snake» gewinnt. Er gilt als Erfinder des Finishingmoves DDT, welcher später zum coolsten Manöver aller Zeiten gewählt wurde.
- The Undertaker: Erklingt in der Arena der Gong, gibt's für die Fans kein Halten mehr: ER kommt! Ein düsterer Bestatter, der seine besiegten Widersacher in einen Sarg verfrachtet und begleitet wird von einem freakigen Manager mit Urne unter dem Arm - ein wenig seltsam, dass der Undertaker bei den Anhängern so beliebt ist. Der Undertaker blieb zwischen 1991 und 2014 in 21 Kämpfen bei Wrestlemania unbesiegt - eine unerreichte Erfolgssträhne.
- «Hacksaw» Jim Duggan: Wenn Amerika etwas liebt, dann sind es Patrioten und der «Hacksaw» war der grösste Patriot von allen. Wenn er mit einer Holzlatte in der einen Hand und einer US-Flagge in der anderen den Ring betrat, brüllte er: «Hooooo!» und das ganze Stadion skandierte laut: «U! S! A! - U! S! A!» 1988 war er der erste Sieger einer Battle Royal anlässlich von Royal Rumble.
- «The Million Dollar Man» Ted DiBiase: Wenn jemals eine Rolle klar definiert war, dann diese: Ted DiBiase spielte das Arschloch in Person. Der arrogante Multimillionär steckte Menschen Nötli zu, wenn sie für ihn bellten und gewann er ein Match, stopfte er dem Gegner Geldscheine in den Mund.
- Bret «The Hitman» Hart: Kaum ein anderer Wrestler hatte technisch so viel drauf wie der Kanadier. Der «Hitman», der auf dem Weg zum Ring gerne seine Sonnenbrille einem Kind schenkte, war ein Publikumsliebling.
- Yokozuna: Angekündigt als japanischer Sumo-Ringer, war Rodney Agatupu Anoa'i ein Amerikaner samoanischer Abstammung, geboren und aufgewachsen in Kalifornien. Er war über 300 Kilogramm schwer - für einen Koloss dieser Postur aber erstaunlich beweglich.
- Stone Cold Steve Austin: «And that's the bottom line, because Stone Cold said so.» Will heissen: Was Steve Austin sagt, das gilt, denn er hat es ja gesagt. Der Texaner gehörte zu den populärsten Wrestlern, wo er hinkam, lagen die Fans dem Dosenbier trinkenden Glatzkopf zu Füssen. Steve Austin gewann drei Mal die Royal Rumble und trat 2003 zurück.
Weitere bemerkenswerte Fakten
- Dwayne «The Rock» Johnson: Früher teilte Dwayne Johnson, auch bekannt als «The Rock», noch kräftig im Ring aus. Heute schlägt der 47-Jährige auch in der Filmbranche alle. Der ehemalige Profi-Wrestler ist laut dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin «Forbes» einmal mehr der bestbezahlte männliche Schauspieler der Welt.
- Scott Hall alias «Razor Ramon»: Mitte der Neunzigerjahre war Wrestling auf dem Höhepunkt. Einer der absoluten Stars: Scott Hall alias «Razor Ramon».
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