Wrestling Frau gegen Mann Arten: Eine Betrachtung

Ringen hat in Deutschland eine lange Tradition, die Bundesliga wurde 1964 eingeführt. Der erste Olympiasieger im Ringen war ein Deutscher. 1896 in Athen wurde lediglich eine Offene Klasse im griechisch-römischen Stil ausgetragen.

Sieger wurde das sportliche Multitalent Carl Schuhmann. Der Münsteraner gewann bei den ersten Spielen der Neuzeit zudem dreimal Gold im Gerätturnen. Schuhmann ging als kleinster Ringer an den Start, ihm wurden daher kaum Chancen ausgerechnet.

Bekannte Namen und Stilarten im Ringen

Bekannte Namen brachte der Sport hierzulande hervor. Allen voran Wilfried Dietrich. Weltweite Berühmtheit aber erlangte er 1972 in München, wo er ohne Medaille blieb.

Dietrich feierte dabei einen sensationellen Schultersieg gegen seinen 182 kg schweren US-Gegner Chris Taylor. Dies wurde damals in der Fachwelt als für nicht möglich gehalten. Beim Ringen gibt es zwei Stilarten.

Im Freistil gilt der gesamte Körper als Angriffsfläche, im griechisch-römischen Stil (auch Greco genannt) nur der Körper oberhalb der Gürtellinie. Das Ziel des Ringers oder der Ringerin ist es, den oder die Gegner*in mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen.

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Dazu werden Würfe, Schleuder- und Hebelgriffe verwendet.

Die Diskussion um Effektivität im Vergleich zu anderen Kampfsportarten

Es kommt selten auf das Geschlecht an. Ok vllt haben Männer physische Vorteile aber es kommt IMMER auf den Kämpfer selbst an. Manche lernen es schneller als andere, manche müssen nur einmal üben und sie können es, aber manche brauchen halt länger.

Meiner Meinung nach ist Boxen und Ringen das effektivste (zusammen trainiert = Ursprung des Pankration). Vorteil vom Ringen ist, dass man wie beim Boxen ein paar Techniken (Takedowns, Positionen am Boden) hat welche man immer wieder trainiert und man im Clinch eine super Kontrolle erlangt.

BJJ hingegen ist viel komplexer weil es eine riesige Palette an Techniken beinhaltet und man so viel mehr trainieren muss damit es effektiv wird. Eine dominante Position zu erlangen ist das Hauptziel im Ringen.

Beim Ringen ist es einfacher weil solange man sich AUF dem Gegner befindet schlagen kann. Ringen ist eine Show und hat absolut keine Aussagekraft. Frauen sind Männern von Natur aus in keiner Sportart überlegen, in der Kraft wichtig ist.

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Ich finde, dass BJJ im Ring bessere Chancen hat als Ringen, weil einfach mehr enthalten ist. Die härteren Kämpfer sind meistens die Ringer. BJJ hingegen ist viel komplexer weil es eine riesige Palette an Techniken beinhaltet und man so viel mehr trainieren muss damit es effektiv wird.

Vorteile Ringen: Man entwickelt eine bestialische Physis... viele Ringer sehen wie verhinderte Bodybuilder aus und haben dennoch zugleich die Kondition eines Marathonläufers. Der Clinch und Griffkampf ist ein wichtiger Punkt, das mit den Takedowns scheint mir dagegen nicht so wichtig wie es oft dargestellt wird.

Im Stand liegen die Vorteile des Ringens darin, dass der Ringer sofort die Räume zumacht in denen sich ein Boxer, Kicker etc. entfalten könnte, und dass er innerhalb "seiner" Clinchdistanz gigantische Kraft, Instinkt- und Griffsicherheit besitzt. Am Boden weist das Ringen große Mängel auf, die sich erstens aus dem Prinzip des Schultersiegs und zweitens aus der obligatorischen Bankstellung ergeben.

Mixed Nude Wrestling

Könnte eine Frau im Bodenkampf gegen einen Mann absichtlich dafür sorgen, daß ihr Gegner einen Ständer (Erektion) bekommt? Ich kann mir das nur in einer Situation vorstellen, wenn der Kampf mehr zu einem Spasskampf wird. Bei einem ernsten Kampf ist der Kopf des Mannes nicht im Bereich der Erotik.

Solche Situationen sind die Grundlage des Mixed Nude Wrestling, wo beide Gegner nackt gegeneinander auf der Matte antreten. Ziel des "Kampfes" ist es, den "Gegner oder die "Gegnerin" in eine solche Position zu bringen, in der man sich selbst an ihm oder ihr befriedigen kann, ohne daß er oder sie sich dagegen wehren kann.

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Damit das funktioniert und auch Spaß macht, ist eine Erektion des Mannes natürlich erwünscht und sie wird auch durch die Kämpferin durch erregende Griffe an seinen Penis oder mit oraler Stimulation gezielt provoziert.

Grundsätzlich bestehen keine Zusammenhänge zwischen Griffen und Würfen und Erotik, selbst wenn DU es erotisch empfinden würdest. Eine Errektion basiert - wie auch die Erregung einer Frau - erstmal auf Kopfkino.

Cholita Wrestling

In El Alto bei La Paz gibt es ein ganz Besonderes Wrestling, nämlich das zwischen indigenen Frauen in Tracht - das Cholita Wrestling. Es findet jeden Sonntagnachmittag statt.

Zu Beginn kämpfen zwei männliche Tagteam gegeneinander. Dann sind die Cholitas an der Reihe. Meist kämpft alt gegen jung und auch die Ringrichter mischen mit. Es ist lange nicht so professionell wie die WWE und man sieht arg, dass es gestellt ist, trotzdem macht es riesigen Spaß zuzuschauen.

Die bunten Röcke der Cholitas fliegen durch die Luft, es wird an den Haaren gezogen und geschlagen. Sie springen auch von den Ringseilen und hauen sich mit Stühlen.