Bundeskader Karate Schüler Kriterien

Das geschäftsführende Präsidium hat sich mit Leistungssportreferent und Sportdirektor dazu entschieden, den Leistungssportbereich neu aufzustellen und damit die Weichen für die zukünftige Entwicklung zu stellen. Dazu einigte man sich nach ausgiebigen Gesprächen - auch mit den Bewerbern - auf neue Strukturen, die den KDNW für die nächsten Jahre stark in Deutschland positionieren und die Stärken der einzelnen Trainer langfristig optimal nutzen wollen.

Ab 2016 wird ein neues Team aus Kadertrainern mit einem neu strukturierten Kader die Arbeit mit dem Ziel aufnehmen, den KDNW dauerhaft als einen der erfolgreichsten Landesverbände im DKV zu etablieren. Das Präsidium ist stolz darauf heute acht Trainer präsentieren zu können, die in der Vergangenheit nicht nur als Athleten sondern vor allem auch über ihre Schüler nationale und internationale Erfolge feiern konnten.

Verantwortlich für die Kader sind dann:

  • Detlef Herbst und Stefan Thole für Kata
  • Detlef wird den Bereich Shotokan und Stefan den Bereich Goju-Ryu / Shito-Ryu übernehmen.

Landeskader DC bzw. D-Kader

Der DC-Kader beinhaltet Athleten/innen aus dem U-18 Bereich, die Kontakt zur Nationalmannschaft haben, dort noch keine ordentlichen Mitglieder sind, aber an einzelnen Maßnahmen teilnehmen. Der D-Kader beinhaltet die Topathleten/innen des Bundeslandes für Kata und Kumite. Qualifikationskriterium ist ein 5. Platz bei der DM des Vorjahres oder eine bessere Platzierung.

E-Kader

Weiterhin wird der Kata-Kader um einen E-Kader ergänzt. Qualifikation für diesen Kader ist eine Platzierung unter den ersten drei Plätzen auf folgenden Landesturnieren in der jeweils höchsten Gürtelklasse: LM, Fairplay Pokal, Budokan Cup und Niederrhein Cup.

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Die Landeskadertrainer sind berechtigt, auch hier bei vergleichbaren Platzierungen oder in Ausnahmesituationen per „Wild Card“ zu nominieren. Ziel dieses Kaders ist es, talentierte Athleten an der hochklassigen Förderung des Kaders teilhaben zu lassen, ohne dass Kosten entstehen. Zudem gibt es für Kata- und Kumite-Kader einen E-Kader-Kids (U10 und U12).

Dieser Kader hat keine Qualifikationsschranken und wird vom Kadertrainer nach Talent benannt. Er dient der Talent- und Jugendförderung und kann z.B. Die E-Kader sollen möglichst keine Kosten verursachen. D.h. Kosten für Maßnahmen, zu denen diese Athleten eingeladen werden, haben sie selbst oder ihre Dojos zu tragen. Kaderanzüge sind nicht vorgesehen. Sie werden dem LSB nicht gemeldet, aber verbandsintern veröffentlicht (zur Motivation).

Die Nominierung der E-Kader bedeutet im weitesten Sinne auch Breitensportförderung bzw. die Hinführung zum Leistungssport. Es besteht kein Anspruch auf Kadermitgliedschaft. Die Kadertrainer können Athleten, die die Nominierungskriterien erfüllt haben, begründet ablehnen, z.B.

Weitere Details sowie die Planung der Kader für 2016 werden zum Trainermeeting Anfang 2016 bekannt gegeben.

Weitere Institutionen der Leistungssportförderung

OSP

Der Olympiastützpunkt (OSP) ist eine von Bund, Land und Kommunen geförderte Betreuungs- und Serviceeinrichtung für den deutschen Spitzensport. Die Athlet*innen erhalten hier wissenschaftlich orientierte Unterstützungs- und Beratungsleistungen, die ihre Persönlichkeitsentwicklung und den langfristigen Leistungsaufbau unterstützen und so zu einem optimalen leistungssportlichen Umfeld beitragen.

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BSP

An den Bundesstützpunkten (BSP), dem zentralen Strukturelement des jeweiligen Spitzenverbands, konzentrieren sich die Bundeskaderathlet*innen einer Sportart oder Disziplin. Dort verfügen sie über eine starke Trainingsgruppe und optimale Infrastruktur von Trainings- und Wettkampfstätten. Auf Antrag der Spitzenverbände erkennt das Bundesverwaltungsamt nach vorheriger positiver Votierung von DOSB, BMI und betreffendem Landesministerium jeweils für einen Olympiazyklus BSP an Standorte an, an denen bestimmte Kriterien sichergestellt sind. Zu den sportfachlichen Anerkennungskriterien des DOSB zählen die Richtlinienkompetenz der Spitzenverbände, eine hauptamtliche Trainer*innenstruktur auf Bundes- und Landesebene, eine Kaderstruktur, eine Kooperation mit den OSPs, duales Karrieremanagement und hochqualitative Infrastruktur.

BSP Para

Bundesstützpunkte Para Sport (BSP Para) sind gekennzeichnet durch bestmögliche Rahmenbedingungen (qualifiziertes Leistungssportpersonal, geeignete Trainingsstätten, Anbindung an einen Olympiastützpunkt, Eliteschulen des Sports und Häuser der Athleten mit den Elementen Sportinternate und Wohnheime) und eine hohe Konzentration von Bundeskaderathlet*innen am Standort.

Die Anerkennung als BSP Para erfolgt durch den Deutschen Behindertensportverband. Die Förderentscheidung obliegt dem Ministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Anerkennung gilt für einen paralympischen Zyklus.

PTZ

Paralympische Trainingszentren (PTZ) sind vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) anerkannte Standorte in paralympischen Sportarten, an denen Entwicklungspotential zur Anerkennung eines Bundesstützpunkt Para Sport besteht, gute infrastrukturelle Bedingungen vorherrschen oder Nationalmannschaften regelmäßig ihre zentralen Maßnahmen durchführen. Die Anerkennung als PTZ erfolgt durch den Deutschen Behindertensportverband.

EdS

Das Prädikat Eliteschulen des Sports (EdS) beschreibt in Deutschland das höchste Level der Schule-Leistungssport-Verbundsysteme. EdS bieten sportlichen Talenten die erforderlichen Rahmenbedingungen, um die besonderen leistungssportlichen Anforderungen mit denen der Schulkarriere vereinbaren zu können. Durch die Verbindung von Leistungssport, Schule und Wohnen (Vollzeitinternat) werden die notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche „Duale Karriere“ geschaffen. EdS befinden sich an Standorten mit mehreren Bundesstützpunkten und im Betreuungsbereich eines Olympiastützpunktes. Sie sind auf die Anforderungen der Profilsportarten ausgerichtet. Das Prädikat Eliteschule des Sports wird durch den DOSB und seit 2018 in Abstimmung mit dem Steuerkreis 1 der EdS vergeben.

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PdO

Neben den Eliteschulen des Sports gibt es in Baden-Württemberg Partnerschulen der Olympiastützpunkte (PdO), die zur Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport beitragen. Diese erhalten, ebenso wie die Eliteschulen des Sports, jährlich bedarfsgerecht zusätzliche Ressourcen durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport für die pädagogische Betreuung der Kaderathletinnen und -athleten.

EdF

An den Eliteschulen des Fußballs (EdF) trainieren ausgewählte Spieler*innen an ausgezeichneten Elite-Standorten. Die Wochenabläufe an den Eliteschulen des Fußballs sind darauf ausgerichtet, den individuellen schulischen und sportlichen Anforderungen der Spieler*innen gerecht zu werden. Dabei sind die sportlichen Ziele immer in ein übergreifendes pädagogisches Konzept eingebettet, das gleichzeitig die sozialen, schulischen und beruflichen Qualitäten junger Persönlichkeiten fördern will.

Eliteschule des Fußballs ist ein vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach 18 Kriterien vergebenes Zertifikat, das für die Förderung der parallelen sportlichen und schulischen Ausbildung von Jugendspieler*innen an Schulen im kooperativen Verbund mit Vereinen und Verbänden verliehen wird.

LLZ

Das Landesleistungszentrum (LLZ) ist die zentrale Trainingseinrichtung mit Anerkennung durch den Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) und landesweiter Verantwortung mindestens im Bereich Landeskader. Neben eventuell täglichem Training und Stützpunkttraining, werden am LLZ zentrale Maßnahmen durchgeführt (in Sportarten, die Spezialsportstätten etc. benötigen). In Sportarten, die für zentrale Maßnahmen die Sportschulen des Landes oder Bundesstützpunkte nutzen können, ist das LLZ dort anzusiedeln.

LStP

Die Landesstützpunkte (LStP) sind ein wichtiges Element der Leistungssportförderung des Landes. Sie sind von der Sportart/ ARGE/ LFV unter Einhaltung von festgelegten Kriterien zu benennen. Dort soll ein kontinuierliches und systematisches Training ergänzend zum Vereinstraining oder über dieses hinaus gewährleistet sein. Die dort trainierenden Athlet*innen können Fördergruppenmitglieder in Talentfördergruppen und Talentstützpunkten im Stützpunkttraining sowie Landeskadermitglieder und nach besonderer Zulassung für entwicklungsfähige Anschluss- und Bundeskader in Landesstützpunkten sein.

Dabei soll sich die sportartspezifische Trainingsbelastung sowohl im Belastungsumfang als auch in der Belastungsintensität an den Erkenntnissen und dem Niveau des modernen Leistungssports orientieren. Immer unter Berücksichtigung des langfristigen Leistungsaufbaus (LLA). Die Kontrolle über die Einhaltung dieser Grundlagen obliegt den Landestrainer*innen. Ebenso liegt die sportfachliche Aufsicht an den Landesstützpunkten bei den Landestrainer*innen. Die Landesstützpunkte sind grundsätzlich den Talentstützpunkten übergeordnet.

Struktur und Organisation des Leistungssports

Unter Überblick werden die strukturellen und personellen Voraussetzungen dargestellt mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen der Nachwuchsleistungssportförderung in Baden-Württemberg aufzuzeigen. Auf der nächsten Seite werden die wichtigsten Akteure mit ihren Aufgaben und Maßnahmen zur Förderung des Nachwuchsleistungssports vorgestellt. Auf der Seite Sportförderung werden die Vorgaben der Sportförderrichtlinie des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg sowie Informationen zur Förderung der Landesfachverbände dargestellt.

Insgesamt werden über 50 olympische und nicht olympische Sportarten finanziell gefördert. Der Badische Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V. (BBS) und der Württembergische Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V. (WBRS) bilden seit 2013 die Arge Parasport Baden-Württemberg. In diesen Sportarten werden Landeskader ernannt. Momentan gibt es in Baden-Württemberg vier durch den Deutschen Behindertensportverband (DBS) e.V. anerkannte Schwerpunktsportarten.

DBS anerkannte Schwerpunktsportarten sind paralympische Sportarten, die in den Landesverbänden schwerpunktmäßig gefördert werden.

Finanzierung und Personal

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Finanzierung und das Personal im Leistungssport:

Bereich Details
Ehrenamtsförderung 25 Mio. € (Aus- und Fortbildung sowie Zuschüsse für die Beschäftigung von lizenzierten Übungsleiter*innen)
Regelzuschuss 2,50€ für nebenberufliche Übungsleiter*innen pro Stunde (maximal 200 Stunden pro Person pro Kalenderjahr bei einem Höchstbetrag von 500€/ Jahr)
Bezahlte Übungsstunden 6.083.604 bezuschusste Übungsstunden pro Jahr (2022)
Übungsleiter*innen 140.000 Übungsleiter*innen mit Lizenzen oder vergleichbaren Qualifikationen, 54.900 Übungsleiter*innen und Trainer*innen mit gültiger Lizenz, 16.165 C-Lizenzen
Personal im Ministerium ca. 1 Mitarbeiter*innen im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg im Referat Sport
Personal im LSV BW 4 hauptberufliche Mitarbeiter*innen im Geschäftsbereich Leistungssport im LSV BW
Personal am OSP 40 Mitarbeiter*innen für Betrieb und Betreuung am OSP Baden-Württemberg
BSP Leiter*innen 7 hauptberufliche BSP Leiter*innen (Bund-/Land Finanzierung)
Landesgeförderte Trainer*innen ca. 170 haupt- und teilberufliche sowie geringfügig Beschäftigte landesgeförderte Trainer*innen
Lehrertrainer*innen 50 Lehrertrainer*innen mit max.

Politische Rahmenbedingungen

Diese Seite zeigt, welche politischen Rahmenbedingungen es für die Nachwuchsleistungssportförderung gibt. Wird "Sport" überhaupt in der Landesverfassung erwähnt? Artikel 3c (Verfassung des Landes des Landes Baden-Württemberg, vom 11. November 1953, zuletzt geändert 26.

Der Landessportverband Baden-Württemberg und die von ihm geförderten zuwendungsrechtlichen Letzempfänger bekennen sich zum Leistungssport. In Baden-Württemberg werden Nachwuchsleistungs- und Spitzensport mit dem Ziel der internationalen Wettbewerbsfähigkeit bei Olympischen und Paralympischen Spielen, World Games sowie Weltmeisterschaften gefördert. Dafür stellt das Land dem Landessportverband jährlich Mittel zur Verfügung, welche unter Berücksichtigung des aktuellen Förderkonzepts sowie des Berufsbildes für Leistungssportpersonal des LSVBW eingesetzt werden können.

Leistungssport hat einen besonderen Platz in der Gesellschaft. Top-Athlet*innen sind für viele Menschen Vorbilder, weil sie die Tugenden und Werte einer demokratischen und zivilen Gesellschaft glaubwürdig und erfolgreich verkörpern. Leistungswille und Teamgeist, Fairness und Integrität wirken über den Sport hinaus anziehend und motivierend.

Für das Land Baden-Württemberg und den Landessportverband bleibt der Sport ein unerlässlicher Bestandteil der Bildung und damit zugleich der individuellen und sozialen Lebensqualität im Sportland Baden-Württemberg. Mit den Strukturmitteln soll insbesondere das gesamte Handlungsfeld Leistungssport gefördert und deutlich gestärkt werden.

Die Kriterien sind: fristgerechte Einreichung Strukturplan, Erfüllung aller KO-Kriterien, mind. 45 Punkte in der Auswertung der LAL-Rahmenkonzeption oder entsprechende Auswertung beim Folgeinstrument.

In 100 Mitgliedsorganisationen sind mehr als 27 Millionen Mitgliedschaften in knapp 90.000 Turn- und Sportvereinen organisiert. Deutschland nimmt eine führende Position im Weltsport ein. Mit der Umsetzung des Konzepts zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung sowie der weiteren Konzepte verfolgt der DOSB das primäre Ziel, diese exponierte Stellung zu behaupten, wenn möglich auszubauen.

Der Geschäftsbereich Leistungssport des DOSB hat die Aufgabe, den Leistungssport in Deutschland in seiner Gesamtheit zu beurteilen und Entwicklungen zu steuern. Somit besitzt er eine Schlüsselposition im nationalen Leistungssport. Vom Geschäftsbereich Leistungssport gehen die Initiativen zur Entwicklung strategischer Konzepte und Grundsatzerklärungen zum Nachwuchsleistungs- und Spitzensport aus. Bei strikter Einhaltung der Autonomie innerhalb des Sports kommt ihm die Steuerungsfunktion bei der Umsetzung dieser Konzepte und Grundsatzerklärungen zu.

Der DOSB:

  • steuert die Prozesse des Nachwuchsleistungssports sportart- und länderübergreifend,
  • stellt in Form von Konzepten, Rahmenvorgaben, Masken und Handlungsleitfäden den Rahmen und die Instrumente für die Nachwuchsleistungssportentwicklung,
  • berät und unterstützt die Partner in der Umsetzung der genannten Rahmen und Instrumente,
  • berät und unterstützt die Spitzenverbände in der Umsetzung der Richtlinienkompetenz,
  • arbeitet mit der Kommission Leistungssportentwicklung, der Athletenkommission, der Trainerkommission sowie den verschiedenen Sprechergruppen zusammen, um den (Nachwuchs-)leistungssport zu gestalten und zu entwickeln,
  • berät die Zuwendungsgeber auf Bundes- und Landesebene bezüglich der Förderung des Nachwuchsleistungssports,
  • verteilt Fördermittel der Siegerchance an LSB (in den teilnehmenden Ländern) zur Förderung des Nachwuchsleistungssports,
  • entsendet das Jugend Team D zu Youth Olympic Games und European Youth Olympic Festivals.

Zentrale Grundlagen für die Steuerung und Gestaltung sind u.a.: Nachwuchsleistungssport Konzept 2020, Rahmenrichtlinien zur Förderung des Nachwuchsleistungssports, Maske und Handlungsleitfaden zu den Regionalen Zielvereinbarungen, Stützpunktkonzept.

Deutscher Behindertensportverband (DBS)

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) e. V. ist im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) der Spitzenverband für den Leistungs-, Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport von Menschen mit Behinderung und Nationales Paralympisches Komitee für Deutschland. Der DBS gehört weltweit zu den größten Sportverbänden für Menschen mit Behinderung. Die Sportarten innerhalb des Verbandes sind in Abteilungen bzw. Fachbereichen organisiert.

So unterstützt der DBS den Nachwuchsleistungssport:

  • als zuständiger Fachverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für den Sport von Menschen mit Behinderungen steuert der DBS die Prozesse des Nachwuchsleistungssports sportart- und länderübergreifend,
  • als Nationales Paralympisches Komitee für Deutschland und in dieser Funktion als Mitglied im International Paralympic Committee (IPC) entsendet der DBS das Team D zu den Paralympischen Spielen.

Spitzenverbände

Die Spitzenverbände sind die nationalen sportartspezifischen Dachverbände. Sie entwickeln den Leistungs- und Wettkampfsport auf nationaler Ebene weiter und nehmen bundesweit die Richtlinienkompetenz in ihrer Sportart wahr. Die Spitzenverbände haben im Nachwuchsleistungssport folgende Schwerpunktaufgaben:

  • Erstellung der Rahmentrainingskonzeption und des Rahmentrainingsplans,
  • Festlegung von Wettkampfsystem, -formaten und -bestimmungen
  • Definition bundeseinheitlicher Kaderkriterien,
  • Definition der Inhalte für die Rahmenrichtlinien zur Förderung des Nachwuchsleistungssports,
  • Steuerung des sportartspezifischen Stützpunktnetzwerks,
  • Abschluss Regionaler Zielvereinbarungen und Umsetzung der Zielstellung mit den Partnern,
  • Qualifizierung von Trainer*innen,
  • Umsetzung der Richtlinienkompetenz mit den Partnern.

Das Referat Leistungssport im Landessportverband kümmert sich um die spezifischen strukturellen, organisatorischen, materiellen und personellen Bedingungen, um Trainer*innen und Athlet*innen dabei zu unterstützen, ihre hohen sportlichen Ziele zu erreichen. Außerdem ist das Referat für die Umsetzung des Strategiepapiers Leistungssport Baden-Württemberg gemäß den Beschlüssen des Präsidiums des Landessportverbandes zuständig. In diesem Gesamtkonzept sind die unterschiedlichen Systeme, Strukturen, Programme und Maßnahmen der leistungssportlichen Förderung im Land beschrieben.

Aufgabe des Präsidialausschusses Leistungssport (PAuLe) ist das Treffen von Förderentscheidungen für den Leistungssport in Baden-Württemberg und die Beratung des Präsidiums des Landessportverbandes Baden-Württemberg e. V. in allen sportpolitischen Fragen zum Leistungssport.

DKV-Kompetenz-Team im Leistungssport

Die Athletinnen und Athleten, die der Nationalmannschaft sowohl im Kumite als auch im Kata angehören, sind die Aushängeschilder des Verbandes auf höchster Ebene. Die leistungssportlichen Erfolge der DKV-Karatekas repräsentieren Deutschland sportlich nach innen und außen und bewirken zudem eine positive mediale Resonanz.

Eine durchlässige, kontinuierliche und vor allem erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist dabei die Basis für den Übergang in die Leistungsklasse beziehungsweise den Senioren-Bereich. Verantwortlich dafür sind die Bundestrainer Efthimios Karamitsos (Kata) und Noah Bitsch (Kumite). Karamitsos wird dabei von den ehemaligen Spitzen-Athletinnen Christine Heinrich und Lena Staiger sowie von Emanuele Bisceglie und dem Olympia-Teilnehmer Ilja Smorguner assistiert. Bitsch erhält auf der Ebene der Leistungsklasse und der "U21er" die Unterstützung von Nika Tsurtsumia.Verantwortlich für den Kumite-Nachwuchs der Altersklassen U16 und U18 sowie des Talent-Kaders ist Swen Sattler. An seiner Seite fungiert Tim Milner als Assistenz-Trainer.

Die Nachwuchs-Kader im Kumite und Kata gliedern sich in zwei Kategorien (I & II) auf und sind altersabhängig. Darüber hinaus gibt es noch einen Bundes-Talent-Kader für Schüler und Schülerinnen der Altersklasse U12 und U14.

Zum DKV-Kompetenz-Team im Leistungssport gehören der Sportdirektor Martin Weber, der Leistungssport-Referent Thomas Nitschmann und der wissenschaftliche Koordinator und Bundestrainer "Athletik", Ludwig Anders. In seiner Funktion als Sportdirektor ist Martin Weber die "Relaisstation" zur Geschäftsführung, dem Präsidium und den Bundestrainern.

DKV-Kompetenz-Team:

  • Martin Weber Sportdirektor
  • Thomas Nitschmann Leistungssport-Referent
  • Ludwig Anders Wissenschaftlicher Koordinator und Bundestrainer "Athletik"
  • Johanna Kneer Aktivensprecherin