JUDO Dosierpumpen im Test: Schutz und Qualität für Ihr Trinkwasser

Judo Wasseraufbereitung steht seit Jahrzehnten für erstklassige Lösungen in der Wasseraufbereitung. Das Sortiment umfasst innovative Produkte wie Wasserenthärter, Filtertechnik und Kalkschutzsysteme. Judo-Produkte sind bekannt für ihre Zuverlässigkeit und einfache Handhabung, ideal für den Einsatz in privaten Haushalten und gewerblichen Immobilien. Besonders beliebt sind die effizienten Enthärtungsanlagen und die intelligenten Filtersysteme, die für kristallklares und hygienisch reines Wasser sorgen.

Warum eine Dosieranlage sinnvoll ist

Eine Dosieranlage ist ein entscheidender Baustein für den Werterhalt Ihrer Immobilie. Sie bietet einen aktiven und effektiven Korrosionsschutz, indem sie die Bildung von Rost in metallischen Wasserleitungen verhindert. So sichern Sie die Langlebigkeit Ihrer gesamten Trinkwasserinstallation und beugen teuren Schäden wie Rohrbrüchen gezielt vor.

Vorteile einer Dosieranlage:
  • Verhindert Korrosion: Schützt verzinkte Stahlrohre und Kupferrohre vor Rost und Lochfraß.
  • Erhält den Wert der Immobilie: Sichert die Langlebigkeit der gesamten Trinkwasserinstallation.
  • Reduziert Reparaturkosten: Beugt teuren Wasserschäden durch Rohrbrüche gezielt vor.
  • Stabilisiert die Wasserqualität: Sorgt für gleichbleibend klares Wasser ohne Braunfärbung durch Rost.

Funktionsweise einer Dosieranlage

Eine Dosieranlage gibt dem Trinkwasser mengenproportional eine geringe Menge einer Mineralstofflösung bei. Diese Mineralstoffe (meist Silikat-Phosphat-Kombinationen) bilden an der Rohr-Innenwand eine hauchdünne, aber sehr widerstandsfähige Schutzschicht. Diese Schicht verhindert den direkten Kontakt des Wassers mit dem Metall der Rohrleitung und unterbindet so die chemischen Reaktionen, die zu Korrosion führen würden.

Das von den Wasserwerken gelieferte Wasser ist von höchster Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Allerdings kommt es nicht immer in einwandfreiem Zustand an der finalen Wasserentnahmestelle im Bad oder in der Küche an. Ein wesentlicher Faktor für die Trinkwasserqualität sind die noch in vielen Trinkwasserinstallationen verbauten Rohrleitungen aus verzinktem Stahl. Denn je nach Materialbeschaffenheit, Härte und pH-Wert des Wassers können verschiedene im Wasser enthaltene natürliche Stoffe - wie Chlorid und Sulfat, aber auch Kohlensäure - korrosiv wirken. Unter ungünstigen Bedingungen kommt es folglich zur Bildung von Rost.

Einer Korrosion entgegenwirken können Minerallösungen, die eine Dosierpumpe mit genau berechneter Menge ins Wasser abgibt. So wird eine fest haftende Schutzschicht an den Innenseiten der Leitungen aufgebaut, die das Material zuverlässig vor Korrosionsangriffen schützt.

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Die jahrzehntelange Erfahrung und Weiterentwicklung zur Dosierpumpe hat zahlreiche innovative Modelle hervorgebracht. Erstmals ermöglicht die „Impfbiene“ eine Dosierung in Abhängigkeit der Wassermenge - ohne Über- oder Unterkonzentration. Moderne Dosiertechnik.

JUDO JULIA Dosierpumpe JJP 3

Die JUDO JULIA Dosierpumpe JJP 3 mit DIN-DVGW-Prüfzeichen nach DIN EN 14812 und DIN 19635-100 dient zur mengenproportionalen Dosierung von JUDO JUL-Minerallösungen zur Trinkwasserbehandlung, die geeignet sind, Korrosionsschäden und Wassersteinablagerungen in Kalt- und Warmwasser-Versorgungsanlagen zu verhindern. Sie ist zum Einbau in Kaltwasserleitungen vorgesehen.

Ausführung:

Selbstentlüftende Kolbendosierpumpe (PN 10) mit verschleißarmem Elektrosynchronmotor-Antrieb, Dosiervolumen einstellbar, mit kontaktloser, elektronischer Proportional-Steuerung durch Wassermesser mit Hallsensor, Funktions- und Störanzeige, Leermeldung durch Leuchtdiode und Summer, Trockenlaufschutz, verbindende Kabel mit Steckernetzgerät, eingebaute Impfstelle mit Dosierschlauch, Einbau-Drehflansch mit patentiertem Bajonettanschluss aus Messing mit Verschraubung und Montagedeckel, Gewindeanschluss nach DIN EN 10226-1, Gehäuse aus Kunststoff, mit Leerbehälter.

Technische Daten:
  • Rohranschluss 1 Zoll
  • Arbeitsbereich nach DIN 19635 untere/obere Arbeitsgrenze 0,06 - 4 m3/h
  • Wasserdurchfluss pro Monat max.

JUDO i-dos eco

Die Dosieranlagen und Minerallösungen der JUDO Wasseraufbereitung GmbH erfüllen alle Anforderungen an die Trinkwasserhygiene nach TrinkwV - dies wird durch das unabhängige DVGW-Prüfzeichen bestätigt. Die Dosierpumpe „JUDO i-dos eco“ ermöglicht eine präzise, elektrisch gesteuerte Dosierung für eine Zugabe der Mineralstoffe passend zum Wasserverbrauch. Je nach Anwendungszweck kann die selbstentlüftende Kolbendosierpumpe für den Korrosionsschutz durch Schutzschichtaufbau oder für den Kalkschutz durch Härtestabilisierung verwendet werden. Und je nach Werkstoff kommt eine genau abgestimmte Dosierlösung zum Einsatz.

So wenig wie möglich, so viel wie nötig: Die „JUDO i-dos eco“ reagiert präzise auf jede Wasserentnahme und überwacht mit dem integrierten „i-guard“-Sensor die Qualität des eingehenden Wassers. Dank der vollautomatischen Steuerung werden die Daten in die optimalen Anlageneinstellungen umgesetzt. Die Minerallösung wird dem Wasser über die Impfstelle mit eingebautem Rückschlagventil elektronisch zugeführt. So passt die Pumpe die Dosiermenge schon bei geringstem Wasserfluss automatisch an. Durch kurze Intervalle verteilt sich die Minerallösung besonders gleichmäßig im Wasser. Die integrierte Funktionskontrolle überwacht fortlaufend alle Betriebsabläufe, damit sich das Gerät bei einer Störung automatisch abschalten kann - für optimale Trinkwasserqualität ohne Kompromisse.

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Der robuste Synchronmotor ist tausendfach bewährt und hat einen Dauertest mit 100 Millionen Litern Wasser bestanden. Der Verbraucher hat die Wahl: Der Dosiermittelbehälter kann entweder komplett getauscht oder mit Mineraltabletten zur Herstellung einer Minerallösung neu befüllt werden. Die Behälter eignen sich, wenn der Austausch schnell und einfach stattfinden soll.

Minerallösungen

Wirkstoffe der „JUDO JUL“-Minerallösungen sind gesundheitlich unbedenklich und zum Teil für den menschlichen Stoffwechsel und Knochenbau notwendig. Phosphat zum Beispiel kommt in deutlich höherer Konzentration in Nahrungsmitteln wie Eigelb, Schwarzbrot oder Schokolade vor. Bei einer täglich empfohlenen Phosphataufnahme für den Menschen von 700 mg ist der Anteil von nur ca. 10 mg aus 2 Litern behandeltem Wasser verschwindend gering.

JUDO bietet beispielsweise die Dosierlösung „JUDO JUL-SW“ als Korrosionsschutz für verzinkte Rohrleitungen bei sehr aggressiven Wässern, ohne eigene Schutzschichtbildner, im Härtebereich „weich“ an. Aber auch eine Minerallösung als Korrosionsschutz für verzinkte Rohre und Kupferrohrleitungen bei Wässern im Härtebereich „weich“ und „mittel“: Hier findet die „JUDO JUL-W“ Anwendung.

Trinkwasserverordnung und Dokumentationspflicht

Auch die vorgeschriebene Dokumentationspflicht der Aufbereitungs­stoffe wird von der Dosierpumpe „JUDO i-dos eco“ vollautomatisch übernommen - für mehr Komfort und Sicherheit. Die zudosierten Mineralstoffe werden unter den Parametern Dosierlösungstyp, Dosiermenge, Durchfluss, Restmenge und Reichweite festgehalten. Gesammelte Daten werden intern gespeichert und können über einen USB-Port oder, bei bestehender Internetverbindung, über die „JU-Control“-App abgerufen werden. Über das Connectivity-Modul kann per LAN oder WLAN eine Verbindung zum Internet für die weltweite Steuerung per App oder Webbrowser hergestellt werden. Die flexible API-Schnittstelle dient zur zusätzlichen Integration in lokale Smart Home Systeme.

Nach der „Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“ (TrinkwV 2023) ist jede Hausbesitzerin und jeder Hausbesitzer verpflichtet, die Trinkwasserqualität zu schützen. (3) Trinkwasser soll nicht korrosiv wirken.

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Die neue TrinkwV 2023 nimmt explizit Bezug auf die Beschaffenheit der Rohrmaterialien und verschärft die Grenzwerte für etwaig darin enthaltene Schwermetalle. Die wichtigsten Anpassungen betreffen Blei (0,010 mg/l), Kupfer (2 mg/l), Chrom (0,025 mg/l) und Nickel (0,020 mg/l). Nach §17 der TrinkwV soll Blei als Werkstoff bis 12. Januar 2026 sogar gänzlich aus der Trinkwasserinstallation entfernt werden.

Häufige Fragen zu Dosieranlagen

Wann ist der Einbau einer Dosieranlage notwendig?

Eine Dosieranlage ist besonders bei Mischinstallationen (z.B. verzinktes Rohr mit Kupfer) und bei Wasser, das zur Korrosion neigt (z.B. niedriger pH-Wert oder hoher Chloridgehalt), dringend zu empfehlen. Sie ist auch eine wichtige Schutzmaßnahme nach dem Einbau einer Enthärtungsanlage, um das nun weiche Wasser zu stabilisieren.

Welche Stoffe werden dem Wasser zugegeben? Sind diese unbedenklich?

Es werden ausschließlich Mineralstofflösungen verwendet, die gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung zugelassen sind. Dabei handelt es sich um Lebensmittelphosphate und -silikate, die für den menschlichen Verzehr absolut unbedenklich sind und in der zudosierten geringen Konzentration keine gesundheitliche Rolle spielen.

Muss ich die Dosierlösung regelmäßig nachfüllen?

Ja. Die Dosierlösung, auch Wirkstoff genannt, ist ein Verbrauchsmaterial und muss je nach Wasserverbrauch nachgefüllt werden. Eine Füllung reicht in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus aber oft für mehrere Monate bis zu einem Jahr.