Die milliardenschweren Social-Media-Mogule Elon Musk und Mark Zuckerberg haben sich gegenseitig zu einem MMA-Käfigkampf in Las Vegas herausgefordert. Doch den großen Worten folgte kein konkreter Termin.
Im Juni forderte Elon Musk Mark Zuckerberg zu einem Käfigkampf auf. Es war Musk, der Zuckerberg herausforderte, dieser stimmte umgehend zu.
Sogar ein Kampfplatz steht mittlerweile im Raum - das sogenannte Oktagon, ein achteckiger Käfig, in der T-Mobile-Arena in Las Vegas. Dort trägt die amerikanische Kampfsportorganisation Ultimate Fighting Championship (UFC) regelmäßig ihre Kampfabende aus.
Doch warum bringen die beiden Tech-Milliardäre Musk und Zuckerberg einen Cage Fight auf Social Media ins Spiel? Ob Musk und Zuckerberg das tatsächlich ernst meinen, darüber zerbricht sich das professionelle wie nichtprofessionelle publizistische amerikanische Internet gerade den Kopf.
Musk spricht vor diesem Hintergrund bereits darüber, dass er in seiner Jugend in Südafrika in „echte Hardcore-Straßenkämpfe“ verwickelt war. Doch auch Zuckerberg trumpft im Netz mit seiner Kampferfahrung auf: Inzwischen sei er ein aufstrebender MMA-Kämpfer, der bereits Jiu-Jitsu-Turniere gewinnt. Er behauptet auch, kürzlich das sehr anspruchsvolle „Murph Challenge“-Training in knapp 40 Minuten absolviert zu haben.
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Unabhängig davon, wer gewinnen würde, sind sich viele Interessierte darüber einig, dass ein Musk-gegen-Zuckerberg-Kampf einer der unterhaltsamsten Kämpfe unserer heutigen Zeit wäre. Jetzt, da die kontroversen Tech-Giganten online auf einen realen Kampf hinweisen, spekulieren viele Menschen darüber, wer diesen gewinnen würde.
Die Aussicht auf den Kampf kam erstmals im Juni auf. Treten Tesla-Chef Elon Musk und Meta-Gründer Mark Zuckerberg tatsächlich gegeneinander an in einem Zweikampf Mann gegen Mann? Zumindest öffentlich haben sich die beiden amerikanischen Ausnahmeunternehmer entsprechend geäußert und gegenseitig aufgestachelt.
Absage und Ausweichmanöver
Tesla-Chef Musk schrieb unterdessen am Freitag, er benötige eine Operation wegen eines Problems mit dem rechten Schulterblatt, von der er sich einige Monate erholen müsse. Zugleich behauptete er, der Kampf solle vor historischer Kulisse in Italien stattfinden. Er habe mit der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni und Kulturminister Gennaro Sangiuliano gesprochen und diese hätten einen "epischen Ort" zugesagt. Nach einigen Wochen Funkstille schrieb der 52-jährige Musk dann im August, sich einige Monate von einer Schulteroperation erholen zu müssen.
Das Fass zum Überlaufen brachte Musks Vorschlag einer Trainingsrunde in Zuckerbergs Haus in Palo Alto. "Ich denke, wir können uns alle einig sein, dass Elon es nicht ernst meint", schrieb Zuckerberg daraufhin am Sonntag beim Online-Dienst Threads. Zuckerberg betonte, er habe Musk einen konkreten Termin vorgeschlagen. Und der Chef der Kampfsport-Organisation UFC, Dana White, habe angeboten, ein offizielles Match zu organisieren.
"Elon bestätigt den Termin nicht, sagt dann, er brauche eine Operation und schlägt jetzt stattdessen eine Trainingsrunde in meinem Garten vor", kritisierte er. Wenn Musk sich jemals ernsthaft auf einen konkreten Termin und ein offizielles Event einlassen wolle, "weiß er, wie er mich erreicht", ergänzte Zuckerberg. Zuckerberg zeigte sich daraufhin skeptisch, dass es noch zu einem Kampf kommt. Wenn Musk sich jemals ernsthaft auf ein offizielles Event einlassen wolle, „weiß er, wie er mich erreicht“, sagte der Meta-Chef. Bis dahin werde er sich mit Leuten messen, „die den Sport ernst nehmen“.
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Der 39-jährige Zuckerberg trainiert mit Kampfsport-Experten und ist sichtlich fitter als der 52-jährige Musk. Zuckerberg zeigte sich daraufhin skeptisch, dass es noch zu einem Kampf kommt.
Zuckerbergs Verletzung
Ein möglicher Käfigkampf der Tech-Milliardäre Mark Zuckerberg und Elon Musk rückt in weite Ferne: Der Meta-Chef Zuckerberg hat sich das Kreuzband gerissen und wird monatelang für Kämpfe dieser Art ausfallen. „Ich habe mir beim Sparring das Kreuzband gerissen und wurde gerade operiert, um es zu ersetzen“, teilte der 39-Jährige am Freitagabend (Ortszeit) bei Instagram mit. Dazu sendete er ein Bild, auf dem er mit geschientem Knie im Krankenbett zu sehen ist.
Er habe für einen Mixed-Martial-Arts-Kampf Anfang 2024 trainieren wollen, erklärte Zuckerberg. „Aber das verzögert sich jetzt etwas. Ich freue mich aber immer noch darauf, den Kampf nach meiner Genesung zu bestreiten.“ Nun wird Zuckerberg selbst für einige Monate pausieren müssen.
Bei Mixed Martial Arts (MMA) werden verschiedene Kampfsport- und Kampfkunst-Arten wie etwa Kickboxen, Thaiboxen und Ringen vermischt. Mark Zuckerberg, der den Ärzten und dem Team für die Unterstützung dankte, arbeitete zuletzt regelmäßig mit Kampfsport-Trainern zusammen.
Zuckerberg und Tesla-Chef Musk hatten mit Posts in den sozialen Medien in den vergangenen Monaten immer wieder Spekulationen für ein mögliches Duell im Käfig ausgelöst. Musk forderte im Juni Zuckerberg heraus, der stimmte zu.
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Zuckerberg will weiterhin kämpfen
Mark Zuckerberg (40) hat erneut seinen Wunsch geäußert, eines Tages einen professionellen MMA-Kampf zu bestreiten. "Ich will wirklich zeigen, was ich draufhabe", sagte Mark und scherzte, dass es sich lohnen würde, seine "schlagbare Visage" dafür einzusetzen. Obwohl seine täglichen Verpflichtungen als CEO aktuell wenig Raum lassen, scheint er die Idee keineswegs zu verwerfen.
Eigentlich trainiert Mark hauptsächlich Jiu-Jitsu, worin er bereits an mehreren Turnieren erfolgreich teilgenommen hat. Doch wie er Joe Rogan (57) verriet, zieht es ihn zunehmend zu anderen Kampfstilen im MMA, da Grappling seiner Meinung nach eine starke Belastung für die Gelenke sei. Bereits 2023 hatte der Unternehmer monatelang Verhandlungen über einen "Super-Fight" gegen Elon Musk (53) geführt, bei denen UFC-Präsident Dana White (55) maßgeblich involviert war. Das Duell der beiden Tech-Giganten musste jedoch letztlich abgesagt werden. Trotzdem ist Mark weiterhin ambitioniert und trainiert laut TMZ regelmäßig mit hochkarätigen Profis wie Israel Adesanya und Alexander Volkanovski.
Die Leidenschaft des Jungunternehmers für MMA überrascht viele, die ihn vor allem mit Programmierung und Silicon Valley in Verbindung bringen. Neben seiner Rolle bei Meta ist Mark auch glücklicher Familienvater von drei Kindern. In Interviews erzählte er einmal, dass Kampfsport für ihn einen Ausgleich dazu bietet, ständig am Schreibtisch zu sitzen.
