Deutsche Kyokushinkai Organisation: Informationen und Hintergründe

Wir sind die DKO, der älteste, deutsche Verband für Kyokushin-Karate. Gegründet wurde die gemeinnützige DKO im Jahre 1986, um das wohl härteste Karate der Welt des legendären Masutatsu Oyama in Deutschland zu verbreiten und zu fördern. Sie finden hier Informationen über unsere Mitgliedsdojos (Vereine und Schulen), unsere Aktivitäten und Kontakte.

Prinzipien und Philosophie des Kyokushin Karate

Die International Karate Organization Kyokushinkaikan folgt den Karateprinzipien der Charakterentwicklung sowie dem Trainieren des Geistes und des Körpers, um einen besseren Beitrag zur Gesellschaft leisten zu können. Diese Vorsätze basieren auf Sosai Mas Oyama´s Kyokushin Spirit: „Halte den Kopf gesenkt „Bescheidenheit“, den Blick erhoben „Ehrgeiz“, den Mund geschlossen „Ruhe“; sei deinen Eltern gegenüber stets respektvoll und versuche Anderen eine Hilfe zu sein.“

Die Praktizierenden des Kyokushin Karate-Do (Weges) weder unterstützen noch fördern Diskriminierung oder Vorurteile, welche auf ethnische Zugehörigkeit, Rasse, Politik, Philosophie, Religion, Geschlecht, oder Alter basieren und gestehen Jedem die gleichen Rechte zu.

Kyokushinkai Deutschland e.V.

Kyokushinkai Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Unser Büro ist in Hamburg.

  • Satzung: 2012 KKD e.V. Satzung
  • Prüfungsprogramm: Aktuelles Prüfungsprogramm Version 2025 Juli
  • Aufnahmeantrag KKD e.V.

Wartezeiten für Kyu- und Dan-Grade

Dies sind die Mindestempfehlungen für die Wartezeiten. Diese können durch Trainingszeiten in der Woche natürlich variieren. Auf den 1. DAN sollte man mind. 2-3 Woche trainieren und auch eine Gruppe im Verein / Dojo anleiten.

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  • Auf den 10. Kyu: mind.
  • Auf den 9. Kyu: mind.
  • Auf den 8. Kyu: mind.
  • Auf den 7. Kyu: mind.
  • Auf den 6. Kyu: mind.
  • Auf den 5. Kyu: mind.
  • Auf den 4. Kyu: mind.
  • Auf den 3. Kyu: mind.
  • Auf den 2. Kyu: mind.
  • Auf den 1. Kyu: mind.
  • Auf den 1. DAN: mind.
  • Auf den 2. DAN: mind.
  • Auf den 3. DAN: mind.
  • Auf den 4. DAN: mind 48 Monate (Prüfung mind. im Sommerlager bzw.

Deutsche Kyokushin Karate & Budo Vereinigung e. V.

Shehab Ahmed Yazea, (*22.03.1971 in Babylon, Irak) ist Vorsitzender der Deutschen Kyokushin Karate & Budo Vereinigung e. V. und ein Großmeister in der Kampfkunst Kyokushin-Karate, die von Sosai Masutatsu Oyama begründet wurde. Seit 1984 praktiziert Shihan Shehab diesen Kampfstil und hat internationale und nationale Titel erlangt.

Adresse

Deutsche Kyokushin Karate und Budo Vereinigung e.

Kyokushin Karate - Verbandsmeisterschaft 2025

  • September 13
  • Albert-Schweitzer-Str.

Die Geschichte des Kyokushinkai Karate

Der Gründer unseres Karate-Systems, Masutatsu Oyama, wurde 1923 in der Nähe von Seoul (Süd-Korea) geboren. Mit neun Jahren begann er Judo zu erlernen. Im Alter von 12 Jahren kam er nach Japan, wo er die Universität besuchte. Nach dem Abschluss seines Judo-Studiums wurde er ein Karate-Schüler von Gichin Funakoshi Er machte dabei solche Fortschritte, dass er im Alter von 17 Jahren 2. Dan, mit 24 Jahren bereits 4. Dan war.

Während des Krieges wurde er zum Militär eingezogen. Nachdem er sich entschlossen hatte, den Rest seines Lebens der Lehre des Karate zu widmen, verbrachte er die nächsten Jahre abseits der menschlichen Gesellschaft. Er lebte in Klöstern und in den Bergen, wo er sich Tag und Nacht den physischen Anforderungen, die die Kampfkünste stellen, unterwarf. Er meditierte in dieser Zeit, Erleuchtung suchend, nach den Zen-Prinzipien, kämpfte gegen wilde Tiere, zerschmetterte Bäume und Steine mit blossen Händen und meditierte unter eisigen Wasserfällen etc. - 1951 kehrt er in die Zivilisation zurück und eröffnete seine ersten Trainingsräume.

Seine sensationellen Fähigkeiten wurden schnell bekannt. Nach vielen erfolgreichen Reisen, in denen er seine Fähigkeiten demonstrierte, entstanden überall in der Welt neue Karate-Trainingshallen. 1965 wurde das gegenwärtige Kyokushinkai-Hauptquartier (Honbu) eröffnet.

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Kyokushinkai: Kampfkunst und Philosophie

Karate ist sowohl eine (Kampf-)Kunst wie auch eine Philosophie. Jeder Mensch entwickelt eine von seinen Mitmenschen unterschiedliche Persönlichkeit. Dies spiegelt sich auch in der unterschiedlichen Interpretation des Karate wieder. Kyokushinkai ist der Name unserer Stilrichtung. Das Symbol des Kyokushinkai ist das Kanku-Zeichen.

Es ist abgeleitet von der Kanku-Kata (Kanku: “In den Himmel blicken”). In dieser Kata werden die Hände hochgehoben. Die feinen Spitzen bilden die Finger. Sie symbolisieren Endgültigkeit oder den Höchststand. Die dicken Teile bilden die Handgelenke; sie stehen für Kraft. Der Mittelpunkt versinnbildlicht Unendlichkeit, bzw. unendliche Tiefe. Das Kanku Zeichen wird von einem Kreis umschlossen.

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