Taekwondo Anzug Schwarzgurt Unterschiede

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Die Bedeutung der Gürtel im Taekwondo

Das sichtbar zur Schautragen des Ranges ist nur vordergründig der Sinn der Gurte ("Ty") im Unterricht. Viel wichtiger ist der funktionelle, gesundheitliche Aspekt des Gurttragens: zwei fingerbreit unter dem Bauchnabel liegt der Körperschwerpunkt, in den asiatischen Quellen "Hara" (jap.) bzw. "Ha bog bu" genannt.

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Nach der Auffassung der Traditonellen Chinesischen Medizin (TCM) und vergleichbarer Lehren wird dort die Lebenskraft (Chi) erneuert und sozusagen gespeichert. An dieser Stelle und mit dem richtigem Druck gebunden, hilft der Gürtel dabei, den gesamten Körper blitzartig anzuspannen - um zum Beispiel einen Tritt gezielt auszuführen oder um einen Treffer „einzustecken“.

Die farbigen Gurte der Schüler geben einen Überblick über die zu erwartenden Fähigkeiten des einzelnen Schülers. Dies erleichtert auf Lehrgängen und im Training die Partnerzuweisung. Des Weiteren dienen die Gurtfarben als Motivation für den Schüler, fleissig zu bleiben um die nächste Stufe zu erreichen. Der begehrte Schwarzgurt lässt sich schließlich nur durch kontinuierliches Training über einen langen Zeitraum erreichen.

Das Gurtsystem im Detail

Um nun Stufe für Stufe weiterzukommen und den entsprechenden Gurt tragen zu dürfen, muss der Schüler das erforderliche Können in einer Gürtelprüfung präsentieren können. Die Zeitabstände zwischen den einzelnen Prüfungen betragen je nach Stufe zwischen drei Monate und mehrere Jahre.

Das Gurtsystem ist unterteilt in KUP-Grade (die 10 Farbgurtstufen) und DAN-Grade (Schwarzgurtränge).Die KUP-Grade werden von 10 bis 1 rückwärts nummeriert, die DAN-Grade vorwärts gezählt.

Der ersten Gurt ist der Weißgurt (10. Kup). Er wird beim Eintritt in die Schule verliehen, der Lehrer gibt dem neuen Schüler damit einen "Vertrauensvorschuss". Mit der Prüfung zum weiß-gelben Gurt (9. Nach etwas über einem Jahr regelmäßigen Trainings steht man mit der Prüfung zum grün-blauen Gurt (5. KUP) an der Schwelle zu den Fortgeschrittenen. Auch hier gibt es bis zum rot-schwarzen Gurt (1.

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Mindestens fünf Jahre aktive Trainingszeit sind die Regel für die Prüfung Schwarzgurt, dem I. DAN. Dieser stellt den Eintritt in die Meisterklasse dar, die ebenfalls in fünf Stufen bis zum V. Um mit dem 5. DAN die letzte Stufe technischen Könnens zu erreichen, muss man mindestens 25 Jahre aktiv trainiert haben.

Das erreichen dieses Grades markiert den offiziellen Abschluß der Ausbildung unter dem seinem Lehrmeister. Diese letzte Prüfung markiert den Übergang zur Meisterschaft.

Die Bedeutung der Farben

Die Gürtelfarben im Taekwondo haben eine symbolische Bedeutung, die den Fortschritt und die Entwicklung des Schülers widerspiegelt:

  • Weiß: Wie der Schnee, der das Land bedeckt. Die Unschuldigkeit und die Hoffnung des Anfangs. Der Schüler ist unwissend doch offen und wissbegierig.
  • Gelb: Wie der fruchtbare doch noch gefrorene Erdboden am Beginn des Frühlings, auf dem Wissen und Können gedeihen soll. Die Sonne scheint darauf. Der Schüler verliert seine anfängliche Scheu und fragt nach.
  • Grün: Die ersten Pflänzchen brechen durch, im Schüler reift Erkenntnis. Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Er agiert individuell angemessen (feiner abgestimmt) auf die Trainingssituation und besitzt ein vielseitigeren Fundus an Handlungsalternativen.
  • Blau: Der Himmel ist seine Grenze. Die erlernten Techniken werden gut koordiniert und er ist solide in Stand und Haltung. Sein Selbstvertrauen ist (manchmal zu 😉) stark.
  • Rot: Die Signalfarbe Rot bedeutet "Achtung", hier entsteht etwas Bedeutendes.
  • Schwarz: Schwarz, die Farbe der Meisterschaft und des Weltalls, die alle Farben einschließt, dass Symbol für Wissen, Erfahrung und Autorität des Lehrers.

Der Schwarzgurt und seine Bedeutung

Mit dem Erreichen des Schwarzgurtes endet die Ausbildung nicht - sie hat gerade erst richtig begonnen! Das ist übrigens auch der Grund, warum man die Farbgurtstufen (KUP) rückwärts zählt, also von 10-1, wie einen Countdown zum Schwarzgurt.

Die Schwarzgurtstufen zählt man dann wieder regulär, also aufsteigend von 1-5. Mit der Prüfung zum Schwarzgurt eröffnet sich schließlich ein langer Weg zu wahrer Meisterschaft. Schwarz ist die Farbe der Meister und im Training diesen vorbehalten.

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Schwarz als Symbol für das Weltall vereinigt alle anderen Farben in sich und ist somit die stärkste von allen. Schwarz symbolisiert die Autorität, das Wissen und die Erfahrung der Meistergrade. Die Träger des 1. bis 4. Schwarzgurte mit 1. bis 3. DAN gelten als Meisterschüler.

Sie sollen Schritt für Schritt auch an die Kunst des Lehrens herangeführt werden. Im Training übernehmen sie Aufgaben und stehen Anfänger für Fragen zur Verfügung. Mit dem 4. Träger des 5. DAN und höher werden mit dem Titel Sabum-Nim bezeichnet.

Dieser Begriff lässt sich am ehesten als "Vorbildlicher Lehrer" übersetzen. Hierzulande wird für diese Stufe auch die Bezeichnung "Meister" oder gar "Großmeister" verwendet.

Die Dan-Grade im Detail

Die einzelnen Dan-Stufen repräsentieren den persönlichen, technischen bzw. geistigen Entwicklungsstand der Weg-SchülerInnen in speziellen Bereichen. Meisterschaft ist die Bereitschaft zu gehen, Schritt für Schritt und sich selbst hinzugeben.

1. DAN: Den ersten Schwarzgurt (Shodan = kleiner Grad o. Anfangsgrad) zu erreichen meint, die Basis aller technischen Fähigkeiten - auf hohem Niveau - zu beherrschen, eine "Vorahnung" über das Wissen der Techniken.

2. DAN: Die Reise auf dem Weg zu "wahrer" Meisterschaft stellt an die Reisenden gewisse Bedingungen. Es fällt der "Weg-Schülerin" leicht ihre Kompetenz im Lehren weiter zu verbessern. Dieser DAN steht im Besonderen für Ying & Yang, männlich & weiblich, Licht & Schatten und somit für die Ambivalenz und Unentschlossenheit seiner Trägerin.

3. DAN: Das Ziel vor Augen, ist der Danträger unerschütterlich entschlossen den eingeschlagenen Weg (DO) bis ans Ende seiner Tage fortzuführen. Es gibt nichts was ihn davon abhalten kann. Seinem Lehrer, seiner Schule, seiner Kampfkunst und seinem Weg bleibt er treu ergeben.

4. DAN: Der Weg ist zum Lebensprinzip geworden und gleichzeitig der Beginn des Budo. Die körperlichen und technischen Grenzen sind erreicht, neue Herausforderungen stehen an. Die Schülerin ist fest mit ihrem Weg verbunden.

5. DAN: Dieser Dan wird nicht vor dem Alter von 30 verliehen. Er verkörpert das gesamte Leben des Kampfkünstlers - Bewegung. Freiheit, Schnelligkeit, Kraft, Beharrlichkeit, Geschicklichkeit und symbolisiert das Erreichen einer höheren Ebene.

Der Dobok: Der Taekwondo Anzug

Das reguläre Taekwondo Training findet traditionell im Dobok 도복 statt. Dieser ist einheitlich weiß und sollte zudem möglichst wenig Aufdrucke und Firmenlogos aufweisen. Der Dobok 도복 ist stets weiß gehalten, nur Dan 단- und Poom 품-Träger ist gestattet -es ist keine Pflicht- ihre Doboks 도복 zu verzieren.

Die weiße Farbe des Dobok 도복 soll ein leeres Blatt darstellen, welches beschrieben werden möchte. Zudem wird durch die einheitliche weiße Farbe die Gleichheit aller Taekwondoin symbolisiert. Die Auflistung der nachfolgenden Doboks wird für gewöhnlich im Unterricht getragen.

Hierbei geht es zu unterscheiden, ob der Verein dem WTF- oder ITF- Dachverband angehört. Die weiße Jacke ist für Schüler gedacht, die den zehnten bis ersten Kup innehaben. Es gibt aber auch Meister und Großmeister, die gerne auf Verzierungen verzichten und eine schlichte weiße Jacke tragen. Dieser Dobok ist für Poom träger gedacht, das sind in den meisten Fällen Kinder, die noch zu jung sind, um einen Dan zu erhalten.

Der Dobok mit dem schwarzen Revers ist den Meisterschülern (1. - 3. Dan) und den Meistern (4. Großmeister ab dem 5. Dan dürfen einen karierten Dobok tragen. Wie bei den vorherigen Doboks auch gilt immer, sie dürfen müssen, aber nicht. Die schwarz karierte Jacke ist das Vorgängermodell von der gelb karierten Jacke.

Großmeister, die eine gelb karierte Jacke tragen, tragen einfach nur das neuere Model der alten, schwarz karierten Jacke. In beiden Fällen muss der Dan-Träger mindestens den 5. Bei offiziellen Turnieren der WTF dürfen nur von dem Verband genormte und abgenommene Doboks getragen werden. Auf den Poomsae-Turnieren der WTF werden die Jacken für Meister getragen, wobei auch hier die Unterscheidung gemacht wird, ob der Teilnehmer minder- oder volljährig ist. Kinder tragen dann ihre Poom Jacken.

Doboks der ITF unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denen der WTF, jedoch ist hier das Tragen eines Sang ui, der übereinandergeschlagen wird weit häufiger verbreitet als das Tragen einer "Schlupfjacke". Der markanteste Unterschied bei Danträgern ist hier, dass nicht das Revers verziert, sondern der Saum der Jacke schwarz gehalten wird.

Dobok Varianten nach Dan-Grad

Die folgende Tabelle zeigt die Dobok-Varianten nach Dan-Grad im ITF:

Dan-Grad Besonderheit
1. - 3. Dan Saum der Jacke schwarz gehalten
4. - 6. Dan
7. - 9. Dan

Verschiedene Taekwondo Anzüge

Traditionell trägt man beim Taekwondo einen weißen Dobok. Dieser besteht aus einer breiten Hose mit elastischem Hosenbund und einer Schlupfjacke. Ein Anfänger Anzug ist der wichtigste Begleiter eines Taekwondo Neulings. Dieser muss robust und dennoch preiswert sein. Ein weißer Anzug mit schwarzem Revers wird nur von einem höher graduierten Schwarzgurt getragen.

ITF Anzüge besitzen einen anderen Schnitt als herkömmliche Taekwondo Anzüge. Anstelle von dem markanten V-Ausschnitt, ist ein traditioneller ITF Anzug vorne komplett geöffnet, dieser wird meistens mit einem Klettverschluss verschlossen.

Wettkampfanzüge sind besonders leichte Anzüge die vor allem beim Kämpfen verwendet werden . Durch eine hochwertige Strukturierung des Stoffes, wird das Ankleben des Anzuges am Körper verhindern. Das verwendete Mischgewebe, saugt sich nicht mit Schweiß auf und bleibt somit die ganze Zeit sehr leicht.

Dadurch wird die Ausführung der Technik erleichtert und die Kondition geschont. Traditionelle Anzüge sind aus einem schweren Material gefertigt, damit die ausgeführte Technik sich besonders laut anhört.