Elon Musk und Kampfsportarten: Einblicke in seine Interessen und Aktivitäten

Elon Musk, der Tech-Milliardär, hat in der Vergangenheit Interesse an Kampfsportarten gezeigt. Dies manifestierte sich unter anderem in gemeinsamen Besuchen von UFC-Veranstaltungen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, aber auch in einer potenziellen Herausforderung an Mark Zuckerberg zu einem Käfigkampf.

Elon Musk und Donald Trump als Zuschauer bei UFC-Events

Es ist nicht das erste Mal, dass US-Präsident Donald Trump und sein Berater Elon Musk ihren Samstagabend bei einem Live-Event mit Käfigkämpfen verbringen. Gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump und seinem Vater Elon Musk durfte dessen vier Jahre alter Sohn gegen 22 Uhr einem Käfigkampf zuschauen. Es handelte sich um einen Kampf der Ultimate Fighting Championship (UFC), der größten Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA). Das ist ein vor allem in den USA beliebter Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Kämpfer nutzen bei ihren Duellen in käfigartigen Ringen unter anderem Elemente und Techniken aus dem Boxen, Kickboxen und Ringen. Trump (78) gilt als Fan des Kampfsport-Spektakels, und wurde in der Arena mit tobendem Applaus begrüßt. Auch ranghohe Vertreter der US-Regierung waren der „New York Times“ zufolge bei dem Kampf dabei - etwa FBI-Direktor Kash Patel, Außenminister Marco Rubio, Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard, Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr.

Kontroverse um die Teilnahme von Musks Sohn an einem UFC-Kampf

Eine eher ungewöhnliche Abendgestaltung für ein Kleinkind: Gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump und seinem Vater Elon Musk durfte dessen vier Jahre alter Sohn gegen 22 Uhr (Ortszeit) einem Käfigkampf zuschauen. In Deutschland ist, unabhängig von einer volljährigen Begleitung, der Zutritt zu MMA-Veranstaltungen je nach Bundesland frühestens ab 16 Jahren möglich. In den USA hingegen gelten weitaus lockerere Regeln: Bei vielen Veranstaltungen - darunter UFC-Kämpfe - ist der Zutritt auch für jüngere Kinder möglich, sofern sie von einer erwachsenen Person begleitet werden.

Elon Musk fordert Mark Zuckerberg zum Kampf heraus

Elon Musk lässt sich von den Jiu-Jitsu-Künsten Mark Zuckerbergs nicht abschrecken. Mittlerweile sieht es ganz danach aus, als könnten die Alpha-Männchen ihre seit langem gepflegte Rivalität auch in einem sogenannten Käfigkampf austragen. Bei diesem Vollkontaktsport in einem käfigartigen Oktagon treffen Gegner aufeinander, die auf unterschiedliche Kampftechniken setzen. Dass Musk und Zuckerberg tatsächlich gnadenlos aufeinander einprügeln, dürfte völlig ausgeschlossen sein. Doch dass die beiden sich in einem Schaukampf duellieren, ist durchaus wahrscheinlich. Wie die „New York Times“ berichtet, setzte er sich zunächst mit Dana White in Verbindung, dem Chef der Ultimate Fighting Championship, die solche Veranstaltungen organisiert. Zuckerberg fragte White demnach, ob Musk es mit einem Kampf ernst meine. Der rief demnach dann bei Musk an, bekam eine Bestätigung („Ich meine es verdammt ernst“) und gab das an Zuckerberg weiter. Daraufhin postete Zuckerberg auf Instagram einen Screenshot von Musks Tweet mit den Worten: „Nenne mir den Ort“ - eine Anspielung auf einen legendären Käfig-Kämpfer. Seitdem, so White, habe er mehrfach mit den Tech-Milliardären und deren Assistenten gesprochen, um den Showdown zu organisieren.

Zwar stehe noch nicht endgültig fest, ob es tatsächlich zu einem Duell im Oktagon kommen werde. Angedacht sei ein Schaukampf, durch den Geld für wohltätige Zwecke gesammelt werden solle. Freunde und Berater Zuckerbergs unterstützen laut Zeitung die Idee. Eine Person, die Musk nahesteht, sagte der „NYT“, dieser hasse zwar Sport und habe nicht unbedingt die Disziplin, regelmäßig zu trainieren. Aber bei Musk „kann niemand etwas ausschließen“.

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Training und Vorbereitung auf den potenziellen Kampf

Während Zuckerberg Kampfsport-Erfahrung hat, er beherrscht Jiu-Jitsu, beschränken sich die Künste von Musk eher auf Straßenkampf-Niveau. Musk braucht also Training und bekam sofort nach der Kampfankündigung Hilfsangebote. Wie das von UFC-Legende Georges St-Pierre (42). Der Kanadier postete bei Instagram ein Foto, dass offenbar nach einer Trainingseinheit entstanden ist. Es zeigt St-Pierre mit Musk, Jiu-Jitsu-Coach John Danaher (56) und dem berühmten Informatiker und Podcaster Lex Fridman (39). Musk reagierte kurz darauf auf die Veröffentlichung des Fotos. Musk antwortete: „Okay, lass es uns tun.“

Einschätzung der Siegeschancen

Doch einer Yougov-Umfrage unter US-Amerikanern zufolge liegt Musk vorne. Demnach trauen ihm 28 Prozent der Befragten den Sieg zu. Nur 16 Prozent setzen auf Zuckerberg. 17 Prozent sehen die Siegeschancen gleich hoch verteilt, während 39 Prozent sich nicht festlegen wollen.

Mögliche Austragungsorte und Hindernisse

Sollte das Duell stattfinden, dann wohl in Las Vegas. Musk hatte allerdings auch das Kolosseum in Rom ins Spiel gebracht. Bleibt noch ein gewaltiges Hindernis: Die Mutter von Musk lehnt einen Kampf ab. „Fördern Sie dieses Match nicht!“, zitierte sie einen Tweet von Podcaster Fridman und ergänzte zwei wütende Emojis. „Aber ich werde weiterhin betonen, dass der Kampf abgesagt ist. Nur für alle Fälle.“

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