Die Schauspieler von Cobra Kai und ihr Karate-Hintergrund

Die Serie „Cobra Kai“ neigt sich dem Ende zu, doch die Geschichte des Franchises wird nahtlos fortgesetzt: „Karate Kid: Legends“ steht in den Startlöchern. Viele kennen es als Kult-Klassiker aus den 80ern, andere als den Vorgänger der Netflix-Serie „Cobra Kai“: Das Karate Kid-Franchise wird noch einmal über die große Leinwand flimmern. Diesmal trifft Daniel LaRusso auf Mr. Han, den Mentor aus dem „Karate Kid“-Remake von 2010 - das Pendant zu Mr.

Die „Karate Kid“-Fortsetzung erscheint am 29. Mit der Fortsetzung verspricht Columbia Pictures die „Rückkehr zum originalen Karate Kid-Franchise“. Die Handlung soll direkt an das Ende der Serie „Cobra Kai“ anknüpfen. Sony Pictures veröffentlichte bereits mehr zur Handlung: Nach einer Familientragödie wird das Kung-Fu-Wunderkind Li Fong (Ben Wang) aus seiner Heimat Peking gerissen und zieht mit seiner Mutter nach New York City.

Dort fällt es ihm schwer, seine Vergangenheit loszulassen und sich in der neuen Umgebung einzufinden. Als ein neuer Freund in Schwierigkeiten steckt, entscheidet sich Li, an einem Karatewettbewerb teilzunehmen - doch seine bisherigen Fähigkeiten allein reichen nicht aus. In dieser entscheidenden Phase tritt Lis Kung-Fu-Lehrer Mr. Han (Jackie Chan) auf den Plan und bittet das legendäre Karate Kid Daniel LaRusso (Ralph Macchio) um Unterstützung.

Die Besetzung von „Karate Kid: Legends“

Zunächst das Wichtigste: Ja, der originale Karate Kid-Darsteller Ralph Macchio wird in „Karate Kid 6“ mitspielen und in seine Stammrolle als Daniel LaRusso schlüpfen. Außerdem ist Jackie Chan wieder an Bord und wird erneut als Mr. Han zu sehen sein. Darüber hinaus wird auch Joshua Jackson mitspielen, den Du möglicherweise als Pacey Witter in der Serie „Dawson’s Creek“ gesehen hast. Auch Shaunette Renée Wilson ist mit dabei.

Der kreative Kopf hinter der Serie ist Rob Lieber, der auch bereits das Drehbuch für den Disney-Streifen „Die Coopers - Schlimmer geht immer“ verfasst hat. Die Regie übernimmt Jonathan Entwistle. Ganz besonders freut sich Ralph Macchio über die Zusammenarbeit mit Jackie Chan, wie er in einem Interview verrät: „Er ist eine Legende und es ist großartig, dass wir diese Möglichkeit bekommen haben. Er war wundervoll.“ Zudem ergänzt Macchio: „Viel Herz, viel Seele, viel Fürsorge. Das ist, was ich über Jackie sagen kann.

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Wie lange er selbst noch als Karate Kid vor der Kamera stehen wird, weiß Ralph Macchio noch nicht. Gedanken hat er sich dazu aber bereits gemacht: „Wenn es sich nicht mehr ehrlich anfühlt, höre ich auf.“ Bis dahin ist hoffentlich noch lange Zeit.

Die Originalfilme und Cobra Kai

In den ersten drei Karate Kid-Filmen aus den 80ern dreht sich alles um den Karate-Lehrer Mr. Die Wege von Miyagi und LaRusso kreuzen sich vorerst nur als Nachbarn. Als sich jedoch der Jüngling dem Mobbing seiner Mitschüler stellen muss, eilt sein späterer Meister ihm zur Hilfe und weckt sein Interesse an Karate. Im zweiten Teil reist Mr. Miyagi, in Begleitung von LaRusso, nach Okinawa, um seinem sterbenden Vater die letzte Ehre zu erweisen.

Dort angekommen trifft Miyagi nicht nur auf seinen alten Feind Sato (Danny Kamekona), sondern auch auf seine große Liebe Yukie (Nobu McCarthy). Als Kind habe ich die Karate Kid-Filme mit großer Begeisterung verfolgt - obwohl einige davon bereits vor meiner Geburt gedreht wurden. Die inspirierende Story von Daniel LaRusso, der unter der weisen Führung von Mr. Miyagi seine Karate-Fähigkeiten entwickelt, hat mich nachhaltig geprägt. So nachhaltig, dass ich selbst im Schulalter mit Karate angefangen habe.

Dann, 2018, geschah etwas Unerwartetes: Cobra Kai wurde veröffentlicht. Eine Fortsetzung nach über 33 Jahren - und dann auch noch mit der Originalbesetzung? Mein inneres Kind hat Luftsprünge gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht! Die Serie hat von Anfang an mit einer neuen Perspektive gespielt. Daniel war in den Filmen immer der strahlende Held, der Gute. Doch Cobra Kai rückte Johnny Lawrence ins Zentrum und zeigte, dass die Welt nicht einfach in Schwarz und Weiß unterteilt ist.

Johnny ist am Anfang der Serie eine gescheiterte Existenz: ein vom Leben gebeutelter Typ, der sich irgendwie durchschlägt. Doch durch eine Verkettung von Ereignissen beschließt er, Cobra Kai wiederzubeleben und eine neue Generation von Schülern auszubilden - natürlich auf seine etwas ... eigene Art. Daniel LaRusso kann das nicht auf sich sitzen lassen und eröffnet sein eigenes Dojo, das auf die Lehren von Mr. Miyagi setzt. Angriff vs. Verteidigung, Härte vs. Disziplin - zwei völlig unterschiedliche Philosophien prallen aufeinander.

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Was dann folgte, war ein absolutes Feuerwerk an Drama, Kämpfen und Nostalgie. Die Autoren haben es geschafft, Staffel für Staffel immer noch eine Schippe draufzulegen. Alte Rivalitäten wurden ausgegraben, neue Allianzen geschmiedet und ikonische Charaktere kehrten zurück. Kreese, Terry Silver, Chozen - alles war dabei, was das Fan-Herz begehrt. Und ja, ich gebe es zu: Es gab so einige Momente, in denen ich als alter Karate-Fan Gänsehaut hatte.

Nun ist es also vorbei. Doch das ist gut so. Die sechste Staffel hat alles geliefert, was geliefert werden musste. Keine unnötigen Lückenfüller, keine aufgezwungenen Wendungen. Die Geschichte wurde rund erzählt, und die Produzenten haben einen würdigen Abschluss gefunden. Natürlich hätte ich gern noch mehr gesehen - aber wie heißt es so schön? Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Der abschließende Tod von Kreese und Silver hätte nicht unbedingt sein müssen. Beide Charaktere waren zwar über viele Staffeln hinweg die ultimativen Antagonisten, doch ihr Ende fühlte sich etwas überdramatisiert an. Trotzdem schmälert das nicht die Gesamtleistung der Serie, die es geschafft hat, einen epischen Schlusspunkt zu setzen.

Allerdings gibt es Hoffnung für alle, die noch nicht genug haben. Die Macher haben bereits angedeutet, dass Spin-offs im Karate Kid-Universum möglich sind. Geschichten über Mr. Miyagi? Eine Serie über Chozen? Die Entwicklung von Miguel und Sam? Klingt alles spannend, aber offiziell bestätigt wurde noch nichts.

Was aber definitiv kommt, ist ein neuer Karate Kid-Film: "Karate Kid: Legends" soll am 30. Mai 2025 in die Kinos kommen und das Franchise weiterführen. Er wird die Originalfilme, Cobra Kai und das 2010er-Remake miteinander verbinden. Was genau uns erwartet, bleibt abzuwarten - aber eines ist sicher: Die Legende lebt weiter.

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Für mich bleibt Cobra Kai eine der besten Serien der letzten Jahre. Ein perfektes Beispiel dafür, wie man ein Kult-Franchise neu aufleben lässt, ohne es auszuschlachten. Also, an alle, die noch nicht reingeschaut haben: Holt das Popcorn raus und macht euch bereit für eine Achterbahnfahrt der Nostalgie, Action und großartigen Charakterentwicklungen.

Cobra Kai steckt nicht nur voller packender Kämpfe und nostalgischer Momente, sondern hat auch hinter den Kulissen einige spannende Geschichten zu bieten. Für die erste Episode nutzten die Macher bisher ungesehene Aufnahmen des finalen Kampfes aus The Karate Kid, die alternative Kamerawinkel zeigten und so eine noch tiefere Verbindung zum Original herstellten. Auch in der Produktion gab es spontane Anpassungen: Der große Kampf am Ende von Staffel 3 sollte ursprünglich im Miyagi-Do-Dojo stattfinden, doch schlechtes Wetter und Zeitprobleme verlegten die Szene kurzerhand in LaRussos Haus - was ihr eine ganz eigene Intensität verlieh.

Die Schauspieler, allen voran Ralph Macchio und William Zabka, führten viele ihrer Stunts selbst aus und trainierten intensiv mit professionellen Kampfchoreografen. Doch trotz aller Vorbereitung blieb das Verletzungsrisiko hoch: Zabka brach sich während einer Szene einen Zeh, richtete ihn selbst wieder gerade und drehte einfach weiter. Auch bei den Dreharbeiten gab es Herausforderungen - viele Außenszenen wurden tatsächlich vor Ort in Atlanta und Los Angeles gedreht, doch laute Umgebungsgeräusche oder unvorhergesehene Wetterbedingungen sorgten für Probleme. In einigen Szenen kam sogar Green-Screen-Technologie zum Einsatz, um die perfekten Locations zu erschaffen.

Die Macher der Serie bewiesen zudem viel Kreativität beim Einsatz von Requisiten. Besonders beeindruckend war die epische Schulhof-Kampfszene in Staffel 2, die als One-Shot-Sequenz ohne sichtbare Schnitte inszeniert wurde. Diese wurde in nur vier Tagen gedreht, wobei die Schauspieler blitzschnell ihre Positionen wechseln mussten, um von Stunt-Doubles ersetzt zu werden.

Die Besetzung der Serie hält interessante Geschichten bereit. Elisabeth Shue kehrte als Ali Mills in Staffel 3 zurück - ein Highlight für Fans des Originals. Doch wäre sie nicht verfügbar gewesen, hätten die Autoren eine alternative Geschichte geschrieben, in der ihre Figur als Online-Bekanntschaft auftaucht - jedoch als Täuschung durch einen eifersüchtigen Ex.

All diese Details zeigen, mit wie viel Leidenschaft und Sorgfalt Cobra Kai produziert wurde. Die Mischung aus Nostalgie, authentischer Kampfkunst und modernen erzählerischen Kniffen macht die Serie zu einem echten Highlight - nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch hinter den Kulissen.

Beziehungen und Kampfsport-Erfahrungen der Schauspieler

Die Besetzung von Cobra Kai besteht aus einer spannenden Mischung aus Originaldarstellern der Karate Kid-Filme und neuen Talenten. Besonders interessant für Fans ist, dass einige der Schauspieler auch im echten Leben ein Paar sind. Peyton List, die in der Serie die Rolle der Tory Nichols spielt, und Jacob Bertrand, bekannt als Hawk, haben ihre Beziehung öffentlich gemacht.

Die Schauspieler aus Karate Kid und Cobra Kai bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen im Kampfsport mit - von völligen Neulingen bis hin zu langjährigen Experten. Ralph Macchio (Daniel LaRusso) hatte vor Karate Kid kaum Karate-Erfahrung und wurde für die Filme im Okinawa-Goju-Ryu-Stil von Meister Pat E. Johnson trainiert. Für ihn war Karate eher eine choreografierte Kunstform als ein echter Kampfstil, weshalb er das Training nach den Filmen nicht weiterverfolgte.

William Zabka (Johnny Lawrence) hatte als Jugendlicher bereits eine sportliche Vergangenheit im Wrestling und begann nach Karate Kid tatsächlich mit Karate-Training. Nach einer längeren Pause nahm er für seine Rückkehr in Cobra Kai ein intensives Programm auf, das neben Karate auch Kickboxen und allgemeine Fitness umfasste. Sein Engagement zeigt sich in den authentischen Kampfszenen der Serie.

Jacob Bertrand (Hawk) trainierte bereits im Alter von acht Jahren Karate und erreichte den violetten Gürtel, bevor er das Training einstellte. Dennoch gab ihm diese Grundlage einen Vorteil bei den Dreharbeiten, und er erweiterte seine Fähigkeiten durch Grappling-Training. Tanner Buchanan (Robby Keene) brachte Erfahrungen aus dem Tae Kwon Do mit, in dem er nur wenige Gürtel vom schwarzen Gürtel entfernt war. Zudem trainierte er vor seiner Rolle etwa acht Monate lang Muay Thai, was ihm half, die anspruchsvollen Kampfszenen glaubwürdig darzustellen.

Mary Mouser (Samantha LaRusso) hatte vor Cobra Kai keinerlei Erfahrung mit Karate. Um ihre Rolle authentisch zu verkörpern, begann sie während der Dreharbeiten intensiv zu trainieren. Auch Gianni DeCenzo (Demetri) war vor der Serie kein Kampfsportler, entschied sich jedoch für Krav Maga, eine israelische Selbstverteidigungstechnik, um seine Fitness zu verbessern und seine Szenen realistischer zu gestalten.

Eine besondere Verbindung zur Kampfkunst hatte bereits Martin Kove (John Kreese), lange bevor er die ikonische Rolle des Cobra Kai-Senseis übernahm. Er trainierte Okinawa-te Karate unter Gordon Doversola Shihan, was ihm half, Kreese als erbarmungslosen, aber disziplinierten Kämpfer darzustellen. Nach den Karate Kid-Filmen blieb Kove der Kampfkunst treu und kehrte 2018 mit Cobra Kai zur Rolle zurück. Ihm war es wichtig, Kreese nicht nur als eindimensionalen Bösewicht, sondern als vielschichtigen Charakter mit einer bewegten Vergangenheit zu zeigen.

Den mit Abstand größten Kampfsport-Hintergrund im Cast bringt Thomas Ian Griffith (Terry Silver) mit. Bereits in der Highschool begann er mit Karate und kann auf über 40 Jahre Erfahrung zurückblicken.

Der Erfolg von Cobra Kai

Weltweit erfreut sich die vierte Staffel von "Cobra Kai" einer großen Beliebtheit. "Cobra Kai" hält sich wacker in der Top-Ten-Liste bei Netflix und begeistert nicht nur "Karate Kid"-Fans. Die Serie setzt Jahrzehnte nach dem berüchtigten Karatetunier im Valley an und zeigt die Kontrahenten Daniel LaRusso (Ralph Macchio) und Johnny Lawrence (William Zabka) als erwachsene Männer, die den Bezug zu Karate eigentlich fast vergessen hatten.

Inzwischen läuft die fünfte Staffel der Serie bei Netflix und der Erfolg scheint ungebrochen. "Cobra Kai" ist bei Netflix nicht mehr wegzudenken, dabei begangen die Anfänge der Serie durchaus bescheidener. Bei YouTube Premium startete die erste Staffel, dort hörten zwar viele Fans davon, doch erst mit dem Umzug zum großen Streamingdienst nahm die Serie richtig Fahrt auf. Zurzeit zählt sie zu den erfolgreichsten Titeln weltweit.

In den "Karate Kid"-Filmen war er der Bösewicht Johnny Lawrence, den so manch ein Fan am liebsten am Boden gesehen hat. In der Serie hat er sich nun gewandelt, um ein guter Sensei zu werden. Im dritten Teil der Filme gewinnt Daniel den finalen Kampf gegen seinen Kontrahenten Mike Barnes, doch das soll sich nun in der neuen fünften Staffel ändern.

Als Zabka 1984 das erste Mal in "Karate Kid" zusehen war, konnte er keine Kampfsportart. Erst im Laufe der Produktion erlernte er die Grundtechniken. Klar, in der Trilogie ist Daniel LaRusso der Gute und Johnny Lawrence der Böse. Oder doch nicht? Schließlich zettelt Daniel immer wieder Kämpfe mit seinem Erzrivalen an und spannt ihm auch noch die Freundin aus.

Um in der Serie möglichst schnell das Niveau eines professionellen Karatekämpfers zu erlangen, musste Maridueña jeden Tag bis zu vier Stunden trainieren. Obwohl vielen der Schauspieler eine professionelle Ausbildung als Kampfsportler fehlt, haben die meisten eine andere Eigenschaft, die sie vereint.

Alle 15 Folgen von "Cobra Kai" Staffel 6 sind ab sofort im Neuheiten-Programm von Netflix verfügbar. "Karate Kid: Legends" erscheint am 29. Da "Cobra Kai" ins selbe Universum gehört, steht natürlich die Frage im Raum, ob auch Fanlieblinge wie William Zabka als Johnny Lawrence in "Karate Kid: Legends" auftauchen könnten.

Wie aus dem Trailer zu erkennen ist, dreht sich die Story von "Karate Kid: Legends" um Mr. Han und Daniel und ihre gemeinsame Beziehung zu Mr. Miyagi (Pat Morita). Daniels Meister wird als alter Freund von Mr. Han etabliert. Da Johnny keine besondere Beziehung zu Mr. Miyagi hatte, würde er wahrscheinlich von der Haupthandlung ablenken.

"Karate Kid: Legends" soll keine direkte Fortsetzung von "Cobra Kai" darstellen, sondern eine Kino-Fortsetzung der "Karate Kid"-Filme. Daher sollten wir davon ausgehen, dass möglichst viel "Ballast" aus der Serie abgeworfen wird, damit der Film auf eigenen Beinen stehen kann. Im Finale von "Cobra Kai" reist Sam nach Okinawa. Zur Zeit des neuen "Karate Kid"-Films ist sie somit in Japan.

Da Johnny keine große Rolle in der Handlung von "Karate Kid: Legends" einnimmt, können Fans nur noch auf einen Cameo-Auftritt hoffen. Das bedeutet, dass Johnnys Auftritt auch einen Mehrwert für die Story bräuchte, um gerechtfertigt zu werden. Außerdem müsste der Auftritt klären, dass Johnny und Daniel sich im Laufe von "Cobra Kai" versöhnt haben.

Während die Rückkehr im neuen "Karate Kid"-Film für Johnny eher unwahrscheinlich ist, sollten wir den sympathischen, etwas aus der Zeit gefallenen Sensei doch noch nicht abschreiben. Die Serienmacher von "Cobra Kai" haben bereits ihr Interesse bekundet, Spin-offs produzieren zu wollen - und in diesen ist auf jeden Fall Platz für Johnny Lawrence!

Im Laufe der Jahre sammelten sich natürlich die kuriosen Fakten um „Karate Kid“ sowie auch „Cobra Kai“. Ihr wollt in Diskussionsrunden mit euren Freunden so richtig mit Fachwissen rund um „Karate Kid“ und „Cobra Kai“ punkten? Dann lohnt es sich unter anderem, mal einen Blick auf die 80 (!) Easter-Eggs in den ersten beiden Staffeln der Serien-Fortsetzung zu werfen.

Wusstet ihr zum Beispiel von dem Gerücht, dass Chuck Norris beinahe Fiesling John Kreese gespielt hätte? Nun, wie die Martial-Arts-Legende vor einiger Zeit einräumte, war da nichts dran - und dennoch wurde Norris am Ende doch noch ein kleiner Teil von „Karate Kid“. Denn einer seiner Schüler hat es immerhin in den ersten Film geschafft!

Und auch zu einem anderen (fiktiven) Kampfsport-Ass gibt es einen „Karate Kid“-Bezug: Joe Espositos Song „You’re The Best“ wird zweifellos auf ewig mit der Geschichte von Daniel LaRusso (Ralph Macchio) in Verbindung gebracht werden - dabei war er eigentlich für „Rocky III“ bestimmt, der letztlich mit „Eye Of The Tiger“ zum Kult wurde.

Nachdem sich Daniel und Johnny (William Zabka) am Ende von Staffel 3 gegen Kreese (Martin Kove) verbünden, ruft der seinen alten Kumpel Terry Silver auf den Plan, den wir bereits in „Karate Kid III“ kennenlernten. Die „Cobra Kai“-Macher dürften für Fans der Filmreihe also auch in Zukunft das ein oder andere Kult-Comeback bereithalten.

Außerdem steht nun wohl endlich das große All-Valley-Turnier an, bei dem die Spannungen zwischen Sam (Mary Mouser), Miguel (Xolo Maridueña) und vor allem Robby (Tanner Buchanan) endgültig eskalieren dürften. Durch "Cobra Kai" sehen wir "Karate Kid" mit anderen Augen!

Nach rund 30 Jahren rückt "Cobra Kai" Zabkas Figur in ein neues Licht. Die neue Liebe, die Fans ihm entgegenbringen, überrascht den Schauspieler. Die Hit-Serie "Cobra Kai" bringt coole Karate-Kämpfe, Mega-Hits der 80er und eine Menge Nostalgie mit. Doch Netflix schafft es auch, den einstigen Bösewicht Johnny Lawrence zu einem Helden zu machen.

Die Netflix-Serie ist nicht mehr so schwarz und weiß gezeichnet wie einst "Karate Kid". "Cobra Kai" wirft die Frage auf, wer wirklich böse ist und wer vielleicht einfach nur missverstanden wurde. Erst durch "Cobra Kai" (und möglicherweise zahlreiche Gast-Auftritte in "How I Met Your Mother") wurde dieses Bild gerade gerückt und Zabka sowie Johnny wurden zu absoluten Fan-Lieblingen!

Die Stars, die in der Netflix-Serie mitspielen, müssen Sportlichkeit und Lernbereitschaft mitbringen, um den körperlich fordernden Mix aus dynamischen Stunts und einstudierten Choreographien zu bewältigen. Die tatsächlichen Kampfsport-Vorkenntnisse schwanken im Ensemble aber beträchtlich.

Vor der Serie unterbrach er sein Karate für andere Griffkampfarten und das Skateboard. Inzwischen steht er auf Ultimate Fighting.

Karate-Vorkenntnisse: 2 von 10 Mr. Miyagi-Punkten

Karate-Vorkenntnisse: 1 von 10 Mr.

Karate-Vorkenntnisse: 1 von 10 Mr. Kampfsport-Training vor und während Cobra Kai: Mary Mouser ist die große, unsportliche Cobra Kai-Ausnahme. Sie beschreibt ihre Aktivität vor der Serie so: Zum Kühlschrank gehen. Jetzt ist sie die wahrscheinlich fleißigste Karate-Schülerin in den Cobra Kai-Reihen. Ihre mangelnden Vorkenntnisse macht sie mit Leidenschaft wieder weg.

Karate-Vorkenntnisse: 1 von 10 Mr. Kampfsport-Training vor und während Cobra Kai: Peyton List ist ebenfalls vollkommen unbeleckt in Sachen Kampfsport.