Ehering Karat Ratgeber: Alles, was Sie über Materialien und Legierungen wissen müssen

Die Auswahl des passenden Materials für die Eheringe hängt vor allem vom persönlichen Geschmack ab. Auf den ersten Blick sichtbar ist dabei die Farbnuance. In unserem großen Ratgeber gehen wir detailliert auf die einzelnen Materialien für Eheringe ein und zeigen Ihnen, welche Einflussfaktoren die größte Rolle spielen.

Materialien für Eheringe

Bei den Materialien für Trauringe sollten Sie darauf achten, dass kein Silber beigemischt ist, damit die Eheringe nicht anlaufen. Denn auch Trauringe aus Silber besitzen die Tendenz, sich zu verfärben. Mit einem Schmuckpoliertuch oder Silberbad kann man Silberringe jedoch aufarbeiten.

Wenn Sie einen Trauring haben möchten, welcher nicht anlaufen kann, sollten Sie außerdem auf Materialien wie 333er-Gold oder 375er-Gold verzichten. Aufgrund des niedrigen Goldgehaltes ist sehr viel Feinsilber in der Legierung. Dadurch kann es mit der Zeit ebenso zum Anlaufen und Oxidieren kommen.

Hier müssen wir Ihnen ehrlicherweise mitteilen, dass sich die Oberflächen bei allen Materialien - mit der Ausnahme von Carbon - mit der Zeit umformen. Auch Legierungen wie Palladium 950 oder Platin 950, die keinen Materialabrieb haben, verändern die Oberflächen. Das rührt daher, dass sich das Material links und rechts auf dem Ring verschiebt.

Gold

Gold ist der Klassiker unter den Trauring-Materialien. Zeitlos und elegant verzaubert dieses Edelmetall schon seit Jahrhunderten seine Träger. Dabei ist Gold aber nicht gleich Gold. Das Material ist in vielen verschiedenen Farbtönen erhältlich: Gelbgold, Rotgold, Weißgold und Roségold. Das klassische Gold, wie wir es kennen, ist zumeist Gelbgold. Die anderen drei Schattierungen haben dank ihrer Kombination mit andersfarbigen Metallen Nuancen von silbrig-weiß bis rostrot.

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Gelbgold als Material ist sehr beliebt bei Eheringen, obwohl das Edelmetall bei der Schmuckherstellung eher selten zum Einsatz kommt. Das liegt daran, dass das Metall sehr weich und wenig robust ist. Wollen Sie dennoch Eheringe aus Gelbgold empfehlen wir Ihnen daher, zu einer hohen Legierung zu greifen. Unsere Empfehlung: Für alle Paare, die einen traditionellen und zeitlosen Ehering suchen.

Wer gerne einen auffälligen Ring am Finger trägt, für den ist Rotgold ein passendes Eheringe-Material. Der große Vorteil: Rotgold passt dabei zu nahezu allen Hauttypen. Rosé- und Rotgold entsteht übrigens durch das Hinzufügen von Kupfer. Unsere Empfehlung: Für alle Paare, die nach dem Besonderem suchen und warme Farben lieben.

Roségold enthält weniger Kupfer als Rotgold und ist daher in seiner Farbgebung weniger intensiv. Außerdem werden Eheringen aus Roségold noch „entfärbende“ Metalle wie Silber oder Palladium hinzugefügt. Unsere Empfehlung: Für alle Paare, die sich sicher sind, auch nach Jahren einen außergewöhnlichen Ring am Finger tragen zu wollen.

Bei Weißgold unterscheidet man zwischen rhodiniertem und nicht rhodiniertem Weißgold - bei letzterem spricht man auch von Graugold. Wir empfehlen Ihnen Weißgold ab einem Goldgehalt von 585, da darunter Ihre Ringe anlaufen und oxidieren können. Eheringe aus Weißgold 333 oder 375 sind außerdem nicht farbstabil, sodass mit der Zeit das Rhodium abgetragen wird und ein leicht gelblicher Schimmer entsteht.

Platin

Trauringe aus Platin 950 eignen sich für alle Paare, welche auf der Suche nach einer schönen „mondhellen“ Farbe sind. Das sehr seltene Material Platin ist besonders für Allergiker geeignet, da Hochzeitsringe aus Platin 950 hypoallergen sind. Dies liegt daran, dass die meisten Platinlegierungen zu 95 % aus Platin sind. Platin 950 ist das hellste natürliche Material, welches in der 950er Reinheit zudem keinen Materialabrieb hat.

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Palladium

Palladium 950 ist wie Platin 950 hypoallergen und hat keinen Materialabrieb. Die Dichte von Palladium ist sehr viel niedriger als bei Platin, dadurch sind die Ringe deutlich leichter. Hier eigenen sich die Materialien Palladium 950 und Platin 950 am besten, da beide Legierungen keinen Abrieb haben. Palladium ist im Moment so teuer wie noch nie, aber dennoch eine gute Alternative zu Platin.

Titan

Titan als Material für Eheringe hat tolle Eigenschaften: Neben seiner hohen Härte ist Titan auch hypoallergen und eignet sich dadurch besonders für Menschen mit empfindlicher Haut. Weiterhin nimmt Titan die Wärme des Körpers sehr schnell auf und trägt sich sehr angenehm. Titan als Material liegt vom Preis deutlich unter Weißgold und eignet sich somit hervorragend für Brautpaare mit einem kleineren Budget. Design nicht veränderbar, z. B.

Edelstahl

Meistens wird die Edelstahllegierung 1.4404 für Ringe verwendet. Diese wird auch in der Medizintechnik und Dentalindustrie verwendet. Dadurch ist Edelstahl in höchstem Maße hautverträglich. Ein kleines Manko bei Edelstahl ist, dass man die Ringe nicht in der Weite ändern kann. Wenn sich Ihre Hand im Laufe des Lebens verändert, muss der Ring in der Größe getauscht werden. Ein weiterer Nachteil von Edelstahl ist, dass die Ringe in den meisten Fällen nicht verändert werden können. Design nicht veränderbar, z. B.

Silber

Silber hat eine strahlend weiße Farbe und lässt sich gut verarbeiten. Dadurch sind bei dem Material Silber auch besondere Oberflächen möglich. Ein weiterer Vorteil von Silber ist, dass Ringe aus Silber in der Weite geändert werden können. Leider hat Silber als Material auch einige Nachteile. Wie Sie es sicher von Silberbesteck kennen, können auch Ringe aus Silber anlaufen und mit der Luft oxidieren. Silber als Material ist zudem sehr weich und bekommt dadurch sehr schnell Tragespuren. Zudem ist es möglich, dass sich die Eheringe nach einigen Jahren verformen.

Tantal

Relativ neu und noch etwas unbekannter ist das Material Tantal. Das Material Tantal ist unheimlich selten und unheimlich schwer. Bei unseren verwendeten Materialien ist nur Carbon dunkler als Tantal.

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Carbon

Carbon zählt zu den extravaganteren Materialien für Eheringe und ist durch seine tiefschwarze Farbe sofort zu erkennen. Die strukturierte Oberfläche macht jeden Ehering aus Carbon außerdem einzigartig.

Gold vs. Silber

Obwohl Gold beständiger, seltener und kostbarer als Silber ist, fällt die Wahl zwischen Gold- und Silberringen nicht immer leicht. Denn zum einen kann der Preisunterschied eine tragende Rolle spielen, zum anderen die grundverschiedenen Farben und Glanzeigenschaften, deren jeweilige Einzigartigkeit ihren besonderen Reiz ausübt. Es lässt sich sagen, dass die Entscheidung, ob Sie für Ihre Hochzeit Goldringe oder Silberringe kaufen, von den finanziellen Möglichkeiten und dem persönlichen Geschmack abhängen. Beide Edelmetalle bieten wunderschöne Designs mit edlem Charakter, wobei das Gold mit seiner Beständigkeit ein wenig im Vorteil ist.

So viel vorweg: Bei der Frage, ob Eheringe aus Silber oder Weißgold im Gesamten besser sind, gibt es keine klare Antwort. Denn beide Edelmetalle haben Ihre Vor- und Nachteile, je nachdem, auf was man als Käufer wert legt. Die Vorteile von Silber: Silber ist edel und gleichzeitig sehr günstig. Die Vorteile von Weißgold: Weißgold ist hochwertig, beständig, robust und das seltenere Edelmetall im Vergleich zu Silber.

Platin 600 oder Palladium 950?

Wollen Sie ähnliche Materialien vergleichen, sollten Sie immer dieselbe Reinheit des Materials als Grundlage nehmen. Im Unterschied zu Trauringen aus Palladium 950, die zu fünfundneunzig Prozent rein verarbeitet sind, besteht Platin 600 zum Beispiel nur zu sechzig Prozent aus reinem Platin und zu vierzig Prozent aus Zusatzmetallen wie Feinsilber, Rhenium und Kupfer. Abrieb: Auch hier hat Palladium 950 leicht die Nase vorne.

Was bedeutet Karat?

Der Begriff „Karat“ hat zwei unterschiedliche Bedeutungen, abhängig davon, ob er sich auf Edelmetalle oder auf Edelsteine bezieht:

  • Karat bei Edelsteinen: Karat (abgekürzt ct) ist hier eine Maßeinheit, die das Gewicht eines Edelsteins angibt. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Je höher die Karat-Zahl, desto schwerer - und in der Regel auch wertvoller - ist der Edelstein.
  • Karat bei Edelmetallen: In Bezug auf Gold beschreibt Karat den Reinheitsgrad des Metalls. Reines Gold hat 24 Karat und einen Feingehalt von 999,9‰. Je niedriger die Karat-Zahl, desto mehr andere Metalle, wie Silber oder Kupfer, wurden hinzugefügt, um das Gold härter und widerstandsfähiger zu machen.

Bei Eheringen aus Gold sind 14 Karat (585er Gold) und 18 Karat (750er Gold) besonders beliebt, da sie ein ideales Gleichgewicht zwischen Reinheit, Haltbarkeit und Preis bieten.

Der Begriff Karat hat eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Ursprünglich wurde er als Maßeinheit für Edelsteine verwendet und basiert auf dem Gewicht der Samen des Johannisbrotbaums, die erstaunlich gleichmäßig sind. Diese Samen dienten als natürliche Gewichtseinheit im Handel mit Edelsteinen. Später wurde das Karat auch als Maßeinheit für den Reinheitsgrad von Gold übernommen. Heute steht Karat sowohl für das Gewicht von Edelsteinen als auch für den Reinheitsgrad von Edelmetallen und ist ein unverzichtbares Kriterium bei der Bewertung von Schmuckstücken.

Mythen zu Gold und Diamanten

  • Höhere Karat-Zahlen sind besser: Nicht unbedingt. Gold mit 24 Karat ist zwar das reinste, aber auch sehr weich, was es anfälliger für Kratzer und Verformungen macht. Daher wird häufig 18 Karat (75% Gold) oder 14 Karat (58,5% Gold) verwendet, da diese Legierungen härter und widerstandsfähiger sind. Die Wahl des Karat-Werts hängt also davon ab, ob man Wert auf Reinheit oder auf Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit legt.
  • Diamanten sind selten: Diamanten sind eigentlich nicht so selten: Jährlich werden weltweit mehr als 130 Millionen Karat natürliche Diamanten gefördert. Allerdings eignen sich nur etwa 25% davon für die Schmuckherstellung, während der Großteil in der Industrie verwendet wird. Innerhalb dieser 25% sind wiederum nur wenige Diamanten von besonders hoher Qualität, vor allem bei größeren Karat-Zahlen.
  • Recycelte Edelmetalle sind minderwertig: Wer glaubt, dass recycelter Schmuck minderwertig ist, liegt falsch. Edelmetalle wie Gold und Silber können vollständig recycelt werden, ohne an Qualität zu verlieren. Durch moderne Verfahren entstehen neue, hochwertige Schmuckstücke, die in puncto Qualität den ursprünglichen Produkten in nichts nachstehen. Im Gegenteil: Recycelter Schmuck ist die umweltfreundlichere, sozial und ethisch bessere Wahl.

Welche Karat-Zahl ist die richtige für Sie?

Die Wahl der Karat-Zahl hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Trauringe mit einem höheren Karat-Gehalt haben einen höheren Goldanteil und sind daher teurer. 14 Karat Gold (585er) bietet einen guten Kompromiss zwischen Reinheit und Preis, während 18 Karat Gold (750er) ein luxuriöseres, intensiveres Gelbgold bietet.
  • Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit: Es besteht der Mythos, dass ein höherer Goldanteil Ringe weicher und weniger haltbar macht. Obwohl reines Feingold tatsächlich weicher ist, gleichen die Verarbeitungstechniken und die Beimischung anderer Metalle in der Legierung dies aus. Diese Kombination gewährleistet eine optimale Härte.
  • Farbe und Ausstrahlung: Der Karat-Gehalt beeinflusst auch die Farbe des Goldes. Höherwertiges Gold hat eine sattere, gelblichere Farbe. Wenn Ihnen ein intensiver Goldton wichtig ist, könnten 18 Karat für Sie die richtige Wahl sein.

Legierungen bei Eheringen

Im Zusammenhang mit Schmuck - Eheringen etc. - hört man öfter das Wort Legierung. Doch worum handelt es sich bei diesem Begriff und was hat er mit Trau- und Verlobungsringen zu tun? Eine Legierung bezeichnet eine Mischung aus zwei oder mehreren Metallen. Sie entsteht durch das Verschmelzen der einzelnen Bestandteile. Das Wort Legierung ist abgeleitet vom lateinischen Begriff ligare (verbinden). Durch das Legieren gewinnt das Ausgangsmetall an Härte und Korrosionsbeständigkeit. Die Zusammensetzung der Legierung beeinflusst auch die Farbe des Ausgangsmetalls.

In der Schmuckherstellung kommen diese Eigenschaften besonders bei Gold- und Silberringen zum Tragen. Doch keines der Edelmetalle wird rein verwendet - weder Gold, Silber, Palladium oder Platin. Die höchste Reinheit erreichen hier das 950er-Platin sowie das 950er-Palladium, da diese Legierungen zu 95 % aus reinem Platin oder Palladium bestehen.

Welche Legierung bei Eheringen ist die richtige?

Grundsätzlich ist ein Schmuckstück wertvoller und in der Regel besser für Allergiker geeignet, je höher die Legierung ist. Demnach lautet die erste Antwort: lieber eine höhere Legierung für die Eheringe wählen. Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Legierungen und welche sich besonders für Eheringe eignen.

Eheringe aus Gold: Legierung

Gold mit einem Reinheitsgrad von 99,99 % wird als Feingold bezeichnet. Im reinen Zustand ist Feingold ein relativ weiches Metall mit goldgelber Farbe. Daher wird es stets als Goldlegierung verwendet. Die klassische Legierung ist hier die Dreistoff-Legierung aus Gold, Silber und Kupfer. Hierdurch wird nicht nur die Oberfläche des Rings härter, auch die mechanische Verarbeitung zu Goldringen wird dadurch erleichtert. Der prozentuale Anteil der hinzugefügten Legierungselemente zum Gold bestimmt wie erwähnt auch die Farbe. Der Silberanteil in der Legierung hellt den Goldton auf, Kupfer sorgt für eine Rottönung.

  • Legierung von Gelbgold: Bei Gelbgold sind die Anteile von Silber und Kupfer gleich hoch.
  • Legierung von Rotgold: Im Rotgold ist der Anteil von Kupfer höher als der Silberanteil.
  • Legierung von Weißgold: Legierungsmetalle sind Palladium (in kleinem Anteil) und Silber (in größerem Anteil). Weißgold erhält seinen blass-silbrigen Farbton durch entfärbende Zusatzmetalle wie Palladium. Durch die Palladiumanteile erhalten die Oberflächen einen sehr hohen Härtegrad. Eingearbeitete Edelsteine in Ringen bekommen festen Halt.

Was ist besser - 750er- oder 585er-Gold?

Grundsätzlich gilt: Je höher die Legierung, desto wertvoller ist das entsprechende Schmuckstück. Je nach Legierungszusammensetzung brauchen Ringe manchmal einen speziellen Anlaufschutz.

Platin-Eheringe: Legierung

Ein Ring in 950er-Platin besteht zu 95 % aus Platin und zu 5 % aus Wolfram. Die Variante des Platins 600 hingegen kombiniert das Platin mit Wolfram und Ruthenium. Platin 600 ist so eine gute Alternative zu Weißgold. Die Legierung des Platins 600 ist etwas dunkler und leichter als die Luxus-Variante Platin 950.

Eheringe aus Edelstahl: Legierung

Auch bei Edelstahl wird legiert. In erster Linie besteht Edelstahl aus Eisen und wird meist mit Chrom legiert. Durch diese Legierung ist Edelstahl enorm widerstandsfähig und rostfrei. Edelstahl, als Stahl besonderen Reinheitsgrads, eignet sich hervorragend für Ringe für Allergiker!

Palladium-Eheringe: Legierung

Auch die Legierungsbestandteile für Palladium variieren. So besteht das Palladium 950 zu 95 % aus Palladium und wird nur zu 5 % mit Fremdmetallen legiert. Das Palladium 600 hingegen besteht zu 60 % aus Palladium. Farblich ist das Palladium 600 dunkler als das 950er-Palladium.

Wie viel Karat hat ein Ehering?

Haben Sie sich schon öfter gefragt, was es mit der Karatzahl bei Eheringen auf sich hat? Die angegebene Karatzahl entspricht immer einer Legierung. Um welche Legierungen handelt es sich nun aber, wenn von 8, 14 oder 18 Karat die Rede ist?

Die entsprechenden Legierungen zu den Karatzahlen (die Legierungen entsprechen jenen von Gold) sind:

  • 8 Karat: 333er-Gold
  • 14 Karat: 585er-Gold
  • 18 Karat: 750er-Gold

Auch der Diamantbesatz an Ehe- und Verlobungsringen wird in Karat angegeben.

Vor- und Nachteile der einzelnen Legierungen

333er-Gold bzw. 8 Karat:

  • Vorteile: Günstiger, härter (hat aber auf die Robustheit im Gebrauch keine Auswirkung)
  • Nachteile: Knapp 67 % Fremdmaterialien (insbesondere für Allergiker problematisch), dunkler als 14 oder 18 Karat (Farbton kommt weniger zur Geltung)

585er-Gold bzw. 14 Karat:

  • Vorteile: Kraftvollere Farbe, weniger Fremdmaterialien, anlaufbeständiger
  • Nachteile: Teurer als 333er-Gold, weicher als 333er-Gold (hat aber auf die Robustheit im Gebrauch keine Auswirkung)

750er-Gold bzw. 18 Karat:

  • Vorteile: 75 % Goldanteil, weniger Fremdmaterialien, kraftvollste Farbe, anlaufbeständiger
  • Nachteile: Sehr teuer, sehr weich (hat aber auf die Robustheit im Gebrauch keine Auswirkung)

Die Legierung, in der Sie Ihren Ehering wählen, macht durchaus einen bedeutenden Unterschied. Je höher die Legierung ist, desto reiner ist das Grundmaterial - so ist z. B. 750er-Gold besonders hochwertig, da es zu 75 % aus Gold besteht und nur zu 25 % aus anderen Metallen. Schmuckstücke in höheren Legierungen sind anlaufbeständiger und in der Regel besser geeignet für Allergiker - allerdings sind sie auch teurer. Entscheiden Sie am besten individuell, welche Ehering-Legierung Ihren Vorstellungen und Wünschen entspricht.

Materialpreise bei TrauringShop24.de

Material Preise (Paarpreis)
Edelstahl ab 255,- Euro
Titan ab 244,- Euro
585er Gold ab 290,- Euro
750er Gold ab 445,- Euro
Palladium ab 342,- Euro
Platin ab 679,- Euro
Carbon ab 234,- Euro
Tantal ab 713,- Euro
Bicolor ab 199,- Euro