Kaplan Kampfsport Essen: Ein Erfahrungsbericht

Dieser Artikel beleuchtet die Erfahrungen im Bereich Kampfsport, insbesondere im Kontext von Veranstaltungen wie Fame Fighting in Essen und MMA-Events in Deutschland. Dabei werden sowohl die sportlichen Aspekte als auch die persönlichen Geschichten von Kämpfern und Kämpferinnen betrachtet.

Fame Fighting 3 in Essen

Am 18. Oktober fand Fame Fighting 3 in der Grugahalle in Essen statt. Die Veranstaltung bot eine Vielzahl von Kämpfen mit bekannten Persönlichkeiten aus Reality-TV und Social Media.

Kampfpaarungen im Überblick

  • Filip Pavlovic vs. Can Kaplan
  • Marvin Mason vs. Callum Izzard
  • Raffaela Caramela vs. Franziska Apollonia
  • Daymian Weiß vs. Kevin Njie
  • Tommy Pedroni vs. MckyTV
  • Oliver Ginkel vs. Idris Virgo
  • Christo Manazidis vs. André Schiebler
  • Aleks Petrovic vs. Yasin Cilingir

Einige der Highlights waren das Duell zwischen Filip Pavlovic und Can Kaplan, der Rückkampf zwischen Marvin Mason und Callum Izzard, sowie der Kampf zwischen den "Temptation Island"-Stars Raffaela Caramela und Franziska Apollonia. Zum ersten Mal gab es bei Fame Fighting einen echten „Professional Bout“ mit Oliver Ginkel und Idris Virgo.

"We Love MMA" in Hannover

Ein weiteres interessantes Event ist "We Love MMA", das auch Frauen in den Fokus rückt. Beim ersten Event des Jahres in Hannover traten Anna Hübsch und Kübra Kaplan im Bantamgewicht gegeneinander an.

Im Bantamgewicht treffen Anna Hübsch (24, Pyranha MMA) und Kübra Kaplan (20, Fit & Fight Kiel) aufeinander.

Lesen Sie auch: Umfassender Überblick über Kampfsport-Erfahrungen

Kübra Kaplan: Vom Zuschauer zum Kämpfer

Kübra Kaplan kam durch Zufall zum MMA. Sie war Zuschauerin bei ‚We Love MMA‘ in Hamburg und war gleich begeistert. Ich wollte wissen, wie es ist, in einem Käfig zu kämpfen, im Vergleich zum Boxring und wie ich mit dem Reglement klarkomme.

Für Kübra ist der Kampf erst der zweite Fight - um sich vorzubereiten, trainiert sie jeden Tag im „Fit & Fight Kiel“.

Einige Freunde, die solche Sportarten nicht betreiben, halten mich für ein wenig verrückt.

Gegen wen ist mir nicht so wichtig, aber gern um einen Titel und gegen eine starke Gegnerin.

Vielleicht, dass durchtrainierte und muskulöse Frauen als ‚Mannsweiber‘ dargestellt werden und dass die brutalen Aspekte im Kampf immer besonders herausgehoben werden.

Lesen Sie auch: Bad Soden: Kampf und Schach

Ich freue mich auf einen hoffentlich harten, aber fairen Kampf!

Anna-Isabella Hübsch: Der amerikanische Traum

Anna-Isabella: „Angefangen habe ich mit Thaiboxen, bevor ich in den USA mit MMA in Verbindung kam. Ich war so begeistert von dem Sport und all dem, was dahinter steht, dass es mein dringender Wunsch war, diesen amerikanischen Traum und Sport zu leben.

… habe ich nur den Kampf und Sieg im Kopf. Von Beginn meiner Vorbereitung denke ich an nichts anderes als den nächsten Sieg.

Über Angst mache ich mir keine Gedanken, letzten Endes ist Angst bloß ein Gefühl. Entscheidend ist nicht, ob man Angst hat oder nicht, sondern ob man seine Angst zu beherrschen lernt.

Ich habe keine bestimmten Kämpferinnen, die in meinem Sinn sind. Grundsätzlich fokussiere ich mich auf mich und meine Ziele. Alles was zwischen mir und diesen Zielen steht, ist ein potenzieller Kampf.

Lesen Sie auch: Alleine Kampfsport lernen – So geht's!

Niemand hat das Recht, mich zu besiegen.

Herausforderungen und Anerkennung im Frauen-MMA

Es gibt noch zu wenige Frauen im MMA, von daher ist die Anerkennung noch nicht vergleichbar wie bei den Männern. Im Kickboxen werden die Frauenkämpfe aber immer populärer.

Man sollte mindestens in einer Disziplin, also am Boden oder im Stand Kampferfahrung haben. Und dann Training, Training und Training.

Thai-Box Club Singen Fight Night

Der Thai-Box Club Singen präsentierte eine außergewöhnliche Fight Night mit 21 Kämpfen, darunter sieben Titelkämpfe.

Wir arbeiten mit Verbänden, die seit Jahren weltweit anerkannt sind. Die Titel, um die es hier geht, sind etwas wert“, betont Hasenohr den sportlichen Stellenwert der Fight Night, der sich stetig gesteigert hat.

Sieben Kämpferinnen und Kämpfer des gastgebenden TBC Singen waren im Einsatz.

Titelkämpfe und Ergebnisse

Im ersten Titelkampf mit Singener Beteiligung, es ging um den ISKA EM-Titel K1 in der Klasse bis 60 kg, stellte sich Amorim Da Graca dem Ukrainer Myhailo Yerko, der mit der Erfahrung von über 150 Kämpfen klar dominierte und den Kampf gewann.

Es folgte einer der Spitzenkämpfe des Abends, der Kampf um den ISKA-EM-Titel K1 bis 75 kg. Hier standen sich der Züricher David Ruchti und der Singener Ümüt Deminörs gegenüber.

Der Schweizer war auf ein rasches Ende des Kampfes aus, machte von Anfang an Druck und schickte „The Gentleman“ schon in der zweiten Runde auf den Boden, sodass der Singener angezählt wurde.

Doch nach dem Niederschlag trat Deminörs deutlich dominanter auf.

Nach einer Serie von Kicks war der Schweizer am Ende und der Ringrichter brach den nun ungleichen Kampf vorzeitig ab.

Nach dem Niederschlag hatten wir die Strategie, den Gegner mit Frontkicks auf Distanz zu halten, und das hat Ümüt voll umgesetzt.

In Bangkok hatte die Singenerin Saskia D'Effremo ihren WMC Intercontinental-Titel verloren, doch ihre Gegnerin, die Thailänderin Hongmorokot Liangprasirt, stellte sich in Singen zum Rematch.

Während die Thailänderin ihre Stärken im Clinch hatte, war D'Effremo vor allem mit dem Ellbogen gefährlich, was letztlich in der zweiten Runde den Ausschlag gab.