Die Ultimate Fighting Championship (UFC) erfreut sich auch in Deutschland sehr großer Beliebtheit. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum kommenden UFC-Event.
UFC 305: Datum und Ort
UFC 305 findet in der Nacht von Samstag (17. August) auf Sonntag in der RAC Arena in Perth (Australien) statt.
Hauptkampf: Dricus du Plessis vs. Israel Adesanya
Alle Fans des Käfigkämpfens kommen an diesem Wochenende bei UFC 305 voll auf ihre Kosten, denn es wartet mit du Plessis vs. Adesanya ein absolutes Top-Duell.
Der Titelfight im Mittelgewicht zwischen Dricus du Plessis und Israel Adesanya wird allerdings der krönende Abschluss des Events sein. Wann die beiden Protagonisten das Octagon betreten, hängt allerdings von der Länge der Vorkämpfe ab.
In diesem Fight treffen zwei Champions aufeinander. Du Plessis hält den Titel im Mittelgewicht seit dem Sieg gegen Sean Strickland im Januar 2024. Du Plessis hat nun insgesamt sieben Fights in der UFC absolviert und allesamt gewonnen. „The Last Stylebender“ stand allerdings zuletzt bei dem verlorenen Titelfight gegen Strickland im Octagon. Er verlor zwei seiner drei letzten Kämpfe.
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UFC 305 Wettquoten für Dricus du Plessis vs. Israel Adesanya
Laut der Prognose der Experten, ist Herausforderer Adesanya leichter Favorit in diesem Duell.
Insgesamt kann man einen engen Fight erwarten, bei dem die Tagesform entscheidend sein dürfte.
Weitere UFC Termine 2025
Auch 2025 stehen bereits einige spannende UFC-Termine fest:
- 27. September: UFC Fight Night 260 mit Carlos Ulberg vs. Dominick Reyes als Hauptkampf. Beginn ist in der Nacht auf Sonntag (28.9.) um 4:00 Uhr deutscher Zeit.
- 4. Oktober: UFC 320 in Las Vegas (USA) mit Magomed Ankalaev gegen Alex Pereira um die Krone im Halbschwergewicht.
- 11. Oktober: UFC Fight Night 261 in Rio de Janeiro mit Charles Oliveira gegen Arman Tsarukyan im Leichtgewicht.
Details zu den Kämpfen im Herbst 2025
UFC Fight Night 260: Carlos Ulberg vs. Dominick Reyes
Am 28. September steigt die UFC Fight Night 260 mit dem Headliner Carlos Ulberg vs. Dominick Reyes. Die beiden Protagonisten sind im Halbschwergewicht beheimatet.
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Carlos Sao Murry Ulberg, 35-jähriger Neuseeländer, hat seinen letzten acht UFC-Fights allesamt gewonnen. Zuletzt gewann Ulberg im März dieses Jahres gegen Ex-Champion Jan Błachowicz nach Punkten. Dominick Reyes hält bei drei Siegen am Stück.
UFC 320: Magomed Ankalaev vs. Alex Pereira
Bei UFC 320 am 4. Oktober in Las Vegas (USA) steigt das Duell zwischen Magomed Ankalaev und Alex Pereira um die Krone im Halbschwergewicht.
Ankalaev vs. Pereira ist direkt der Rückkampf von ihrem ersten Aufeinandertreffen im März dieses Jahres. Ankalaev ist seit 2018 in 14 Kämpfen unbesiegt und ist in Sportwetten Apps auch der große Favorit. In dieser Zeit holte er zwölf Siege bei einem Unentschieden und einer „No Contest“-Wertung. Pereira hatte vor seiner Niederlage eine Serie von fünf Siegen hintereinander.
UFC Fight Night 261: Charles Oliveira vs. Arman Tsarukyan
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Am 11. Oktober findet in Rio de Janeiro die UFC Fight Night 261 statt. Der Headliner kommt aus dem Leichtgewicht und lautet Charles Oliveira vs. Arman Tsarukyan. Oliveira liegt im Leichtgewicht-Ranking auf Rang 4, Tsarukyan wird an der 10. Stelle geführt.
Charles Oliveira ist ein hoch dekorierter UFC-Veteran, der 2021 der Champion im Leichtgewicht war. Seit der Niederlage gegen Islam Makhachev im Oktober 2022 gab es für den 35-jährigen Brasilianer jedoch abwechselnd Höhen und Tiefen. Arman Tsarukyan hat nach drei Niederlagen in Folge zuletzt wieder in die Erfolgsspur gefunden.
Weitere Highlights
Das Comeback von Conor McGregor sollte bei UFC 303 in Las Vegas (USA) am 29. Juni 2024 gegen Michael Chandler stattfinden. Aufgrund einer Verletzung konnte der Ire aber nicht antreten. Nun wird sich das McGregor Comeback aber auf unbestimmte Zeit verzögern. Wann der Comeback-Kampf von McGregor vs. Chandler stattfindet, wurde noch nicht bekannt gegeben.
UFC 306: Ein Rückblick auf die beeindruckende Inszenierung
Mit der Kampfsportveranstaltung UFC 306 will die größte MMA-Organisation der Welt in der brandneuen und doch schon ikonischen Arena The Sphere neue, einmalige Maßstäbe in der Sportübertragung liefern. Gepaart mit zwei Titelwechseln, wird das Event wohl tatsächlich vielen in Erinnerung bleiben.
Die Inszenierung in The Sphere war bombastisch. Die kuppelförmige Arena, die im Gegensatz zu einem Rundum-Kino eine Tiefe in die projizierten Bilder geben kann, versprühte den Charme eines römischen Atriums, das von der einen auf die nächsten Sekunden in einer anderen Szenerie platziert zu sein schien. Gepaart mit den historischen Szenen der mexikanischen Geschichte, war der Rahmen für denkwürdige Fights gegeben.
Titelwechsel bei UFC 306
Was so traumhaft in jeder Präsentation und jedem Einmarsch der Fighter rüberkam, wurde für zwei Champions an diesem Abend zum Albtraum.
Merab Dvalishvili entthront Sean O'Malley
Der Hauptkampf von Superstar und Bantamgewicht-Champion Sean Malley sollte sich Herausforderer Merab Dvalishvili als der denkbar unpassendste Gegner für den Striker herausstellen.
O'Malley startete sehr konzentriert gegen einen Dvalishvili, der sehr agil immer wieder versuchte, die Reichweite zu verkürzen. Der Champion arbeitete mit Körpertreffern, Dvalishvili mit Legkicks. Die Runde sicherte sich der Herausforderer mit einem Takedown, nachdem er O'Malley an den Käfigzaun zurückgedrängt hatte. Fortan hatte der Georgier die Kontrolle, der Champion wusste sich zu verteidigen.
In der zweiten Runde gelang Dvalishvili erneut der Takedown, nachdem er unter einer wilden Overhand des 29-Jährigen abgetaucht war. Es folgten Schläge, Kniestöße und Ellbogen gegen einen Champion, der sichtlich Probleme hatte. In einem Head-and-Arm-Choke küsste der Georgier O'Malley auf den Kopf - die absolute Demütigung.
In Runde drei bemühte sich O'Malley, nicht erneut in einen Takedown zu laufen. Das gelang, allerdings hatte der Herausforderer bei Schlägen und Treffern einfach die höhere Frequenz. Auf einen Treffer des Champions folgten zwei bis drei von Dvalishvili.
In Runde vier gelang dem Georgier dann wieder der Takedown und O'Malley wirkte am Boden wirkungslos. Hier sammelte Dvalishvili Kontrollzeit, landete kleinere Treffer und blieb aktiv.
Letztlich schnappte sich Dvalishvili nach einer dominanten Leistung den Titel, auch wenn es bei den Punktrichtern nach einem knappen Duell aussah.
Valentina Shevchenko holt sich den Titel zurück
Das "Heimspiel" bei "Noche UFC" in Las Vegas sollte für die Mexikanerin Alexa Grasso zu einer schmerzhaften Erfahrung werden. Herausforderin Valentina Shevchenko hatte im Titelkampf um den Gürtel im Fliegengewicht der Frauen den besseren Gameplan gewählt.
In der ersten Runde verließ sich die Championesse zunächst auf ihr Striking, stürmte aber früh in einen Takedown von Shevchenko. Die ehemalige Titelträgerin war dort ganz in ihrem Element, auch wenn es Grasso verstand, möglichst wenige Treffer zu kassieren. Allerdings konnte sie selbst kaum eigene Treffer landen.
In Runde zwei und drei das gleiche Bild: Shevchenko gelang erneut ein Takedown und arbeitete sich in immer bessere Positionen, teilte kleine Schläge aus. Grasso versuchte, die Kasachin mit Ansätzen zu Aufgabegriffen aus dem Konzept zu bringen.
Die vierte Runde verlief für die Championesse ebenfalls nicht nach Plan. Wieder brachte die Herausforderin einen Takedown durch. Grasso setzte aber dieses Mal einen Guillotine-Aufgabegriff an, der zunächst eng war, letztlich rutschte Shevchenko aber heraus und setzte selbst einen Aufgabegriff an. Damit konnte die Grasso zwar nicht zum Abklopfen bringen, beendete die Runde aber dominant.
Auch in der finalen Runde hatte Grasso nicht die Mittel, um dem Groundgame von Shevchenko etwas entgegenzusetzen. Die Punktrichter entschieden verdient für die ehemalige und nun neue Championesse Valentina Shevchenko.
Diego Lopes siegt gegen Brian Ortega
Zwischen Brian Ortega und Diego Lopes sollte sich ein neuer Herausforderer um den Federgewicht-Titel herauskristallisieren, sofern die Leistung stimmt.
Ortega erwischte einen katastrophalen Start und fand sich nach ein paar heftigen Treffern schnell am Boden wieder. Eigentlich ein Bereich, in dem der US-Amerikaner besonders stark ist, doch Lopes tat ihm nicht den Gefallen und ließ sich darauf ein.
Auch in Runde zwei war der Brasilianer, der in Mexiko lebt, der dominierende Fighter. Mit einer Eins-Zwei-Kombinationen brachte er Ortega erneut ins Wanken. Es folgte ein wuchtiger Tritt gegen den Kopf, den Ortega überraschend gut verkraftete. Später schickt Lopes ihn mit einem Legkick zu Boden.
Mit zwei gewonnenen Runden in der Tasche ließ es Lopes in Runde drei dann ruhiger angehen. Er kassierte zwar mehr Treffer, doch Ortega schaffte es nie, den Brasilianer zu Boden zu bekommen.
Lopes siegte klar nach Punkten und dürfte sich in eine gute Position gebracht haben, als nächster um den Titel zu kämpfen.
