Die Welt des Films hat Kampfsportarten schon immer gefeiert, und Schauspieler wie Luke Goss haben dazu beigetragen, dieses Genre populär zu machen. Es ist jedoch wichtig, die Qualität der Darstellung und die Authentizität der Kampfszenen zu bewerten.
Die goldene Ära des Martial Arts Films
Wer als Neuling mal einen Überblick über die Kampfsport-Filmszene der 70er und 80er bekommen will, ist hier genau richtig.
Obwohl kaum mehr als 15 Jahre alt, hat diese Dokumentation beträchtlichen nostalgischen Wert, der über den "Best of"-Charakter weit hinausgeht.
Den Machern gelingt es zudem, durch geschickte Auswahl von Clips und Interviews die verschiedenen Charaktere der Genre-Stars herauszuarbeiten: Jackie Chan als der Gottvater der modernen Actionchoreographie, Sammo Hung als lebender Gummiball, und vor allem Yuen Biao als agiler Fighter.
Jet Li haben wir es zu verdanken, dass in späten 80ern der Kampf an Drahtseilen ungesund populär wurde, und spätestens seit "Matrix" kämpfen nicht mehr Menschen, sondern Polygonmodelle aus dem Computer miteinander.
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In Deutschland ist die Dokumentation übrigens Anfang der 90er auf Video erschienen.
Der Fluch der Videospielverfilmungen: Tekken
Heute: Tekken. Es ist wirklich erschreckend wie super-gigantisch schlecht dieser Film ist.
Dabei stellt sich mir immer wieder die Frage, wieso die Macher nicht wenigstens versuchen, sich zu bemühen.
Aber nein, nicht nur dass dieser Tekken Film mal wieder eine Vergewaltigung für das Spiel ist, er bietet zudem auch noch mit die schlechtesten Kämpfe, die ich je in einem Martial Arts Film gesehen habe.
Gegen diesen Film wirkt Mortal Kombat plötzlich wie eine gelungene Videospielverfilmung.
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Apropos Mortal Kombat: Die Rolle des Heihachis darf hier Cary-Hiroyuki Tagawa spielen, welcher auch schon in Mortal Kombat die Rolle des Shang Tsungs gespielt hat.
Allerdings spielt er Heihachi 1000mal schlechter, als den Oberstinker aus MK.
Heihachi sieht zwar optisch aus wie im Spiel, doch ist sein Verhalten absolut nicht mit dem Heihachi aus den Spielen zu vergleichen.
Sowieso passiert hier wieder mal das, was in den meisten Verfilmungen dieser Art passiert: Man übernimmt zwar Namen aus dem Spiel, aber deren verhalten ändert man zu 100% um.
Kazuya z.B. ist absolut nicht loyal gegenüber seinem Vater und schon gar nicht ein sexbesessener Lustmolch.
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Nina Williams und Anna Williams kämpfen NICHT zusammen, da sie sich bis auf den Tod bekämpfen.
Hier verkommen die Beiden zu nuttigen Nebendarstellerinnen, die zudem (bzw die Schauspieler) absolut nichts von Kampfsport verstehen.
Auch total verscherbelt wurde die Rolle von Christie, die im Spiel die gleiche Kampftechnik wie Eddie benutzt.
Hier im Film haut sie bisschen rum, aber sie macht definitiv keinen Kampfsport, obwohl es so aussehen soll.
Jin, der Hauptdarsteller, hat zwar kämpferisch was drauf, dafür wird er auch grottenschlecht und vor allem total falsch geschauspielert.
Es war einfach nicht Jin Kazama, der da gezeigt wurde.
Und so passiert es mit absolut JEDEM Charakter, der hier auftaucht.
Zwar tragen sie die Namen aus den Spielen und sind auch ähnlich gekleidet, doch inhaltlich sind das völlig andere Figuren wie aus den Spielen, was ein großes großes Ärgernis für alle Fans der Spiele ist.
Aber wie bereits erwähnt, werden auch Leute, die einfach nur tolle Kämpfe sehen wollen schockiert sein.
Dieser Film gehört GANZ schnell vergessen, weg geschlossen und eingestampft.
Ein absolut neuer Tiefpunkt im Film-Genre.
Fazit: Absolutes Uwe Boll Niveau. Schlechter kann man eine Videospielverfilmung beinahe nicht hin bekommen.
TEKKEN (2010)
Im Jahr 2039 haben die Weltkriege die Menschheit nahezu ausgelöscht.
Die Kontinente werden statt von Regierungen von Konzernen beherscht.
Der größte Konzern: Tekken regiert Amerika.
Von dem Konzern Tekken werden Kämpfe veranstaltet, die die Massen bei Laune halten sollen.
Ich bin kein eingefleischter Fan von Tekken aber habe es früher gerne ab und zu mal auf den alten Playstation Modellen gespielt und muss sagen der Film hat mich noch um längen mehr begeistert als die Spiele.
Man hat tolle Fights gesehen mit interessanten Charakteren, was natürlich auch zu sehen ist sind sexy Frauen eine siet besser aus als die andere, in manch einem Film würde man da die Augen verdrehen aber hier muss das so sein um den Unterhaltungseffekt zu steigern (mehr zu den Charakteren auch in der Kritik) und tolle Schauspieler die hier kein schauspielerisches Meisterstück abgeben was man in diesem Film aber auch gar nicht verlangt, sondern deswegen toll sind weil sie einen von der Art her überzeugen.
Ich fand den film auch so klasse weil dieser gewisse Endzeitfler da ist, alles geht den Bach runter und ein kleiner aufständiger gelangt in die Tekken Endrunde.
Musik war sehr sehr gut 10p.
Meiner Meinung nach hätte man mehr der alt bekannten Tekken Charaktere in den Film stecken sollen und so auch nebenbei einfach mal einen für die Story unwichtigen Kampf mehr zeigen.
Z.b. mein Lieblingscharakter Paul Phoenix hat mir sehr gefehlt.
Ein Action/Kampfsport Film der mich sehr sehr positiv überrascht hatt den als ich den Film mitgenommen hab hab ich keine großen Erwartungen gehabt umso schöner dass es ein so klasse Film mit tollen Kampszenen, einer interessanten Story, guter Action und schönen Frauen war.
Bruce Lee: Eine Legende des Kung Fu
Bruce Lee gilt als der Meister des chinesischen Kung Fu schlechthin.
Als einziger Chinese steht er auf der Liste der größten Helden und Idole des 20. Jahrhunderts.
Mit nur 32 Lebensjahren war sein Leben zwar kurz aber schillernd.
Seine Filme erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit und durch ihn wurde chinesischer Kung Fu weltweit bekannt.
Der junge Bruce Lee mochte das Lernen in der Schule gar nicht gerne, interessierte sich jedoch sehr für Kampfsportarten.
Eines Tages unterliegt er in einem Straßenstreit seinem Gegner und fasst dann den Entschluss, Kampfsportarten von Meister Yewen zu lernen.
Nach hartem Training gewinnt Lee mit siebzehn erstmals Hongkongs Boxmeisterschaft.
Später fordert er immer häufiger selber Gegner zu neuen Kämpfen heraus.
Sein Vater muss ihn ermahnen, sich mehr auf sich selbst zu konzentrieren.
Daraufhin gründet Lee, der in San Francisco auf sich allein gestellt ist, einen eigenen Kampfsport-Club.
Bei Konkurrenz-Kämpfen in Long Beach zeichnet sich Lee durch unglaubliche Leistungen aus, die vom Hollywood-Talent-Jäger George registriert werden.
Damit beginnt Lee's Filmkarriere.
Durch die Empfehlung von George kommt Lee nach Hollywood.
