Roman Schulze ist eine bekannte Persönlichkeit im Judo, sowohl als Trainer als auch als Begleiter von Athleten auf internationaler Ebene. Seine Engagements und Erfolge erstrecken sich über verschiedene Bereiche des Judo-Sports.
Trainerlaufbahn und Ausbildung
Am Leipziger Stützpunkt sind die Aufgaben seit dieser Saison so verteilt, dass mit Martin Rumpf (weiblich) und Roman Schulze (männlich) jeweils ein Trainer für die U18 und U21 zuständig ist. "Ich bin mir dessen bewusst, dass dies eine sehr anspruchsvolle Aufgabe ist, die eigentlich kein freies Wochenende zulässt", sagte Roman Schulze, der sich mit großem Engagement in die Arbeit stürzt.
Der Judo-Verband Sachsen ist um 25 neue C-Trainer reicher, denn am 10.11.2018 fand der abschließen Prüfungstag für die Ausbildung 2018 statt. Der Startschuss für die Ausbildung fiel schon Ende September auf dem Rabenberg. Unter den strengen Augen des Referenten für Lehr- und Prüfungswesen Norbert Fahrig wurden die Anwärter in den Themen Judo-Etikette, Judogeschichte sowie im Praxisteil mit Wurfprinzipien und Wurfgruppen geschult.
Auch erste Maßnahmen zur Fehlerkorrektur wurden angesprochen. Der zweite Teil des Lehrganges wurde in Leipzig im Sportforum durchgeführt. Innerhalb einer Woche wurden praxisnahe Wettkampfbeispiele wie die Crossgrippkette, Finten, Kombinationen sowie Verkettungen vermittelt. Es wurde intensiv trainiert und das Gelernte gefestigt.
Ebenfalls ein Dankeschön an die Referenten Dr. Mit der Gesamtnote 1,5 konnten sich Niklas Schießl, Tobias Mathieu und Lea Proft über ihre Trainerlizenz freuen. Für diesen sehr lehrreichen und sehr gut organisierten Lehrgang geht an Norbert Fahrig ein ganz besonderer Dank. Auch einen großen Dank an die Referenten Roman Schulze und Miguel Lopes für das exzellente Techniktraining.
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Fortbildung Trainer C in Bautzen
Wieder mal an einem Wochenende war es für 33 Judoka an der Zeit, ihre Lizenz als Trainer C um drei weitere 3 Jahre zu verlängern. Am späten Nachmittag war es dann endlich soweit. Roman Schulze traf mit seinem Uke und jüngeren Bruder Stefan in der Halle ein.
Allein durch ihre Anwesenheit, Ausstrahlung und Kompetenz waren spätestens zu diesem Zeitpunkt sämtliche Lehrgangsteilnehmer mit dem Virus infiziert, sich den Themengebieten: Uchi- komi, moderne Wurftechniken unter aktueller Interpretation der Wettkampfregel sowie Griffstrategien zu stellen!
Roman schaffte es erneut, alle in den Bann des Judo zu ziehen! Gelockt mit Videos aus dem Kodokan und dem NTC in Tokio waren die Anwesenden heiß darauf, die nächste Einheit mit den Technikkomplexen nach Akimoto, Canto u. Trautmann am eigenen Körper zu spüren und an ihrem Uke auszuprobieren!
Genau so herzlich bedankten sich alle Anwesenden bei Roman und Stefan, die einen enormen Anteil am Gelingen der gesamten Veranstaltung hatten! Wir möchten dabei Stefan, der als Uke eine Menge auf sich nehmen musste, nochmal besonders erwähnen! Denn: "Jeder Tori ist nur so gut wie sein Uke!"
Erfolge mit Nachwuchsteams
Bei den Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften der Männer U18 konnte das Team um Trainer Roman Schulze wie im Jahr zuvor wiederum die Bronze-Medaille erkämpfen. Die Männer standen im ersten Kampf dem Asia Sport Neubrandenburg gegenüber und siegten mit 4:3.Im Einzug in das Finale gegen den JC 90 Frankfurt (Oder) musste die Mannschaft eine knappe Niederlage (4:3) einstecken.
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Im anschließenden Kampf um Bronze siegte das Männerteam gegen die KG JC Rüsselsheim/1. Unsere Frauen gingen in einer Kampfgemeinschaft mit den Leipziger Sportlöwen an den Start. Im ersten Kampf musste sich das Team dem TSV Abensberg knapp mit 4:3 geschlagen geben. In der Hoffnungsrunde siegten unsere Frauen gegen die KG Rammenau/Bautzen klar mit 6:0.
Internationale Erfahrungen
Im Dezember hatte er die Möglichkeit, über ein Weiterbildungsprogramm des DOSB seine Schützlinge David Häfner und Daniel Herbst nach Japan zu begleiten. Zwei Dinge haben Roman Schulze besonders beeindruckt. "Zum einen die Einstellung zum Judo als Leistungssport. In Japan wird zu jeder Sekunde konzentriert trainiert, die Athleten verhalten sich nie respektlos gegenüber dem Trainer", so der 31-Jährige.
Das Gerücht, die Japaner hätten die aktuellen Regeländerungen vorangetrieben, habe sich auf der Fernost-Reise nicht bestätigt. "Die Japaner sind wie wir auch nicht gerade begeistert. Die aktuellen Verbote betreffen zum Teil auch deren klassische Techniken", erklärte Roman Schulze, der bei der U18-DM festgestellt hat, dass der Nachwuchs die Neuerungen in kurzer Zeit schon recht gut verinnerlicht hat.
Engagement und Perspektiven
Derartige Reisen sind ein wichtiger Mosaikstein auf dem Weg zurück in die Weltspitze.
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