Mehreren Leistungssportlern machen die Folgen einer Coronaimpfung zu schaffen.
Erschöpfung, Fieber, Magenschmerzen: Mehrere Leistungssportler leiden nach einer Coronaimpfung unter verschiedenen Symptomen.
Louis Weiß, Sonja Tschirch, Nike Schmitz: Zwei Leistungssportlerinnen und ein Leistungssportler, die alle drei bis heute unter den Folgen der Coronimpfung leiden. Alle haben sich 2021 impfen lassen.
Besonders hart trifft es Nike Schmitz, die wie Louis Weiß in Hannover lebt. Sie hat sich vor allem impfen lassen, um die Menschen mit Lernbehinderung zu schützen, für die sie zum damaligen Zeitpunkt einen Sportkurs gibt.
Nike Schmitz, 25 Jahre, früher Fußballerin und Judoka, Sportstudentin: „Es gibt nicht genügend Anlaufstellen. Das ist das ganz große Problem. Es gibt keinen diagnostischen Leitfaden, was untersucht werden muss, um dieses oder jenes festzustellen."
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Es hat sich angefühlt wie ein ganz starkes Kranksein mit sehr hohem Fieber, also an die 40 Grad. Die einfach auch angehalten haben, wochenlang. Ich hatte auch angeschwollene Körperstellen. Also besonders das Gesicht war extrem angeschwollen. Eine starke Hornhautentzündung habe ich bekommen - und auch immer schlechter gucken konnte ich. Dazu kamen dann noch kardiovaskuläre Probleme. Ich hatte oft das Gefühl von Atemnot. Dann taten die Beine so sehr weh, dass sie bei jedem Schritt wehgetan haben.
Nike Schmitz hat dauerhaft hohe Entzündungswerte im Blut und im Urin, die sich durch kein Medikament senken lassen. Weder eine Cortisonstoßtherapie, noch andere Entzündungshemmer helfen ihr.
Die junge Frau sucht Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen auf. Stattdessen erhält sie eine Überweisung zum Psychotherapeuten und die Diagnose Chronisches Fatigue-Syndrom.
Durch ihre Kontakte auf Social-Media-Kanälen - wie Louis Weiß berichtet sie über ihre Symptome auf Instagram - wird Nike Schmitz auf Professor Schieffer aufmerksam.
Im Uniklinikum Gießen-Marburg wird ihr Blut so differenziert untersucht wie sie es zuvor in keinem anderen Krankenhaus erlebt hat. Nach rund acht Stunden mit vielen Untersuchungen und Gesprächen fühlt sie sich zwar erschöpft, aber zum ersten Mal richtig ernst genommen und gut informiert.
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Die junge Sportlerin bekommt eine medikamentöse Therapieempfehlung - und den Vorschlag, ihre Ernährung umzustellen. Allmählich verbessert sich ihr Gesundheitszustand.
Seit Jahresbeginn hat Nike Schmitz ihr sportliches Pensum langsam gesteigert. Sie joggt wieder. Zunächst sind es ein paar Kilometer gewesen. Inzwischen hat sie sogar einen Halbmarathon geschafft. Danach ist sie allerdings erstmal eine Woche deutlich kürzergetreten, benötigt jedoch längst nicht mehr so lange Regenerationszeiten.
Eine Impfreaktion ist die erwünschte Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff. Zum Beispie Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle, Kopf-, Glieder- und Gelenkschmerzen, sowie Fieber. Die Symptome klingen in der Regel nach wenigen Tagen ab.
Impfkomplikationen sind schwerwiegende unerwünschte Arzneimittelwirkungen. Der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden Schädigung ist namentlich meldepflichtig.
Unter einem Impfschaden versteht man die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende Schädigung durch die Impfung.
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Den Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zufolge leiden in Deutschland offiziell nur 0,03 Prozent unter schwerwiegenden Nebenwirkungen nach der Coronaimpfung. Diese Zahl errechnet sich aus der Menge der in Deutschland verabreichten Impfdosen, die Anfang April bei etwas mehr als 192 Millionen gelegen hat und der Anzahl der gemeldeten Verdachtsfälle schwerer Nebenwirkungen. Stand Ende Februar wurden diese vom PEI mit 55.000 angegeben.
