Charlie Cox und die Kampfkünste: Ein Blick auf Daredevil und mehr

Charlie Cox ist nicht nur ein talentierter Schauspieler, sondern auch für seine beeindruckenden Kampfszenen bekannt, insbesondere durch seine Rolle als Matt Murdock alias Daredevil. Doch Cox' Engagement in den Kampfkünsten beschränkt sich nicht nur auf diese ikonische Rolle.

Daredevil: Eine Mischung aus Superheld und Martial Arts

Daredevil ist eine Mischung aus Superhelden- und Martial-Arts-Serie. Die Story dreht sich um den blinden Anwalt Matt Murdock (Charlie Cox), der bei Nacht als der maskierte Daredevil das Hell's Kitchen-Viertel in New York City beschützt. Nach einem Unfall in seiner Kindheit erlangte er übermenschlich geschärfte Sinne, die ihn heute zu einem herausragenden Kämpfer machen. Er ist im ständigen Kampf gegen Kriminalität und korrupte Machenschaften, während er gleichzeitig versucht, das Doppelleben als Anwalt und Superheld geregelt zu bekommen.

Die Serie zeichnet sich durch actionreiche Kampfszenen und eine düstere Atmosphäre aus. Die physischen Auseinandersetzungen von Matt Murdock sind legendär, und das Stunt-Team wurde nicht umsonst für einen der renommierten SAG Awards nominiert.

Die Rückkehr von Daredevil im MCU

Mittlerweile hat Marvel den zwischen 2015 und 2018 von Charlie Cox gespielten blinden Rächer mit Gastauftritten auch ins MCU gebracht. Der erste gefeierte Auftritt erfolgte 2021 in "Spider-Man: No Way Home", wo sich Matt Murdock aka Daredevil als Anwalt von Peter Parker anbot. Am 05. März 2025 startet die Serie in Deutschland vorerst exklusiv auf Disney+. Die Episoden werden wie gewohnt bei Disney+ wöchentlich ausgestrahlt.

Weitere Martial-Arts-Serien auf Netflix und Co.

Neben Daredevil gibt es noch weitere sehenswerte Martial-Arts-Serien auf verschiedenen Streaming-Plattformen:

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  • The Brothers Sun: Nachdem der Anführer einer mächtigen taiwanesischen Triade von einem geheimnisvollen Attentäter erschossen wird, begibt sich der älteste Sohn, der legendäre Killer Charles Sun, nach Los Angeles, um seine Mutter und seinen jüngeren Bruder zu schützen.
  • Cobra Kai: Eine Fortsetzung der Karate Kid-Filmreihe, die die Rivalität zwischen Johnny Lawrence und Daniel LaRusso neu entfacht.
  • Warrior: Eine Serie, die auf den Schriften von Bruce Lee basiert und im San Francisco des späten 19. Jahrhunderts spielt.
  • Wu Assassins: Ein bescheidener Koch in San Francisco wird zum Wu Assassin auserwählt und muss die gefährlichen Mächte der Wu Xing besiegen.
  • Iron Fist: Danny Rand kehrt nach Jahren des Trainings in der mystischen Stadt K’un-Lun nach New York zurück, um sein Erbe zu beanspruchen und gegen korrupte Kräfte zu kämpfen.
  • House of Ninjas: Eine Mischung aus Spionage und Martial Arts, die das verborgene Leben von Ninjas im modernen Japan zeigt.

Charlie Cox' Engagement in Videospielen

Neben seinen schauspielerischen Leistungen hat Charlie Cox auch an Videospielen mitgewirkt. Er sprach eine Rolle in Clair Obscur: Expedition 33. Cox reagierte sehr bescheiden, ziemlich witzig und ein bisschen abwehrend auf die Frage. "Anscheinend ist das Spiel großartig, ich bin kein Gamer, ich habe keine Ahnung, ich habe es nicht gespielt. Mein Agent hat mich gefragt, ob ich da hingehen und ein Voice-Over machen will. Die Leute sagen mir immer wieder, wie toll es ist und gratulieren mir, und ich fühle mich wie ein totaler Betrüger.

Er ergänzte auch, wie sehr er sich für die Entwickler freut: „Ich freue mich riesig für das Studio. Ich bin so begeistert.

Applauspausen in Marvel-Filmen

Charlie Cox bestätigte, dass Marvel richtige Applauspausen in seine Filme einbaut, also Momente, in denen alles stillsteht, damit das Publikum begeistert auf das gerade Gesehene reagieren kann. Die von Cox angesprochene Szene in „Spider-Man: No Way Home“ ist da nicht einmal das beste Beispiel.

In „Spider-Man: No Way Home“ selbst gibt es mit den Auftritten der beiden anderen Spideys Andrew Garfield und Tobey Maguire bessere Beispiele. Aber auch in anderen Marvel-Filmen stehen Figuren wirklich fast still, halten inne, um den Applaus abzuwarten. Wenn sich in „Avengers: Endgame“ die Portale öffnen und ein niedergeschlagener Captain America (Chris Evans) mit der überraschenden Rückkehr seiner Verbündeten neue Hoffnung schöpft, bleibt die Kamera einen langen Slow-Motion-Moment auf dem Gesicht von Black Panther (Chadwick Boseman).

Auch Star-Lord (Chris Pratt), Drax (Dave Bautista), Spider-Man (Tom Holland) und Co. nehmen nach ihrer Ankunft erst einmal eine Pose ein, entblößen sogar (rein inhaltlich völlig unnötig) kurz ihr Gesicht, damit das Publikum auch die Schauspieler dahinter feiern kann. Der ganze Kampf scheint kurz still zu stehen (selbst Thanos hält inne), damit das Kinopublikum ausreichend den Moment feiern kann, bevor Cap das berühmte „Avengers … Assemble“ schreit!

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Auch bei der Enthüllung der Illuminati-Cameos in „Doctor Strange In The Multiverse Of Madness“ wird der Moment zelebriert - auf die Spitze getrieben mit Patrick Stewarts spätem und langsamem Erscheinen als Professor X. Macht das inhaltlich und erzählerisch Sinn? Nein! Ist ein solches Spektakel-Kino generell schlecht? Nein!

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