Die beliebtesten Kampfsportarten für Anfänger und warum Kampfsport so gesund ist

Das Angebot an Kampfsportarten ist groß, von Aikido und Kickboxen bis Taekwondo. Wer heute Kampfsport ausübt, möchte oft außerdem die körperliche Fitness und das Selbstbewusstsein stärken. Hier erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du als Anfänger in die Welt des Kampfsports einsteigen kannst.

Warum Kampfsport?

Bevor du beginnst, solltest du die vielen positiven Aspekte des Kampfsports kennen: Kampfsport stärkt nicht nur deine körperliche Fitness, sondern verbessert auch deine mentale Gesundheit. Disziplin, Ausdauer und Selbstbewusstsein werden durch regelmäßiges Training gefördert.

Außerdem lernst du effektive Selbstverteidigungstechniken, die dir in Gefahrensituationen helfen können. Der soziale Aspekt spielt ebenfalls eine große Rolle: In einem Kampfsportverein triffst du Gleichgesinnte und trainierst in einer unterstützenden Gemeinschaft.

Östliche und westliche Kampfsportarten

Mit Kampfkunst (engl.: martial art; martial heißt „kriegerisch“ und art „Kunst“) sind in der Regel Selbstverteidigungstechniken aus östlichen Kulturen gemeint, etwa chinesische Kampfkünste wie Kung-Fu, japanische wie Aikido oder das koreanische Taekwondo. Kampfsportarten mit einer langen Tradition in Europa sind Ringen, Boxen und Fechten. Olympische Kampfsportarten sind Boxen, Fechten, Judo, Karate, Ringen und Taekwondo.

Technische Unterschiede bei Kampfsportarten

Jeder Kampfsport hat eigene Techniken und Schwerpunkte. Beim Ringen besteht ein enger Körperkontakt und beim Boxen werden Schläge primär aus der Distanz abgegeben. Bei einigen Kampfsportarten sind Tritte verboten, bei anderen geben sie gerade den Ausschlag. Manche Kampfsportarten lassen sich den Stilen „weich“ und „hart“ zuordnen. Weich bedeutet, die Energie von gegnerischen Angriffen aufzufangen und umzuleiten. Harte Kampfsportarten zielen ursprünglich darauf ab, das Gegenüber zu verletzen. Zu dieser Art Kampfsport gehört zum Beispiel Taekwondo.

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Die beliebtesten Kampfsportarten im Kurzportrait

Um Ihnen eine Entscheidungshilfe zu geben, welcher Kampfsport für Sie in Frage kommt, folgen hier elf populäre Kampfsportarten im Kurzportrait. Diese Kampfsportarten-Liste lässt Sportarten wie Fechten oder Kendo aus, für die eine (kostspielige) Spezialausrüstung erforderlich ist.

Aikido

Aikido ist eine japanische Kampfkunst aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Kampfsportart Aikido ist defensiv: Hauptziel ist, die Bewegunsgenergie, die in einem Angriff steckt, abzuleiten und es dem Gegner oder der Gegnerin zu erschweren, den Angriff fortzuführen. Dazu gibt es spezielle Wurf- und Haltetechniken. Auf einen Gegenangriff wird verzichtet. Die Grundidee beim Aikido ist nicht, die angreifende Person zu bezwingen, sondern sie zur Aufgabe zu bewegen. Beim Aikido gibt es weder Alters- oder Gewichtsklassen noch eine Aufteilung nach Geschlechtern. Alle trainieren miteinander.

Boxen

Boxen gilt neben Ringen als die älteste Kampfsportart der Welt: Schon auf über 5000 Jahre alten Höhlenzeichnungen sind Boxer und Ringer abgebildet. Beim modernen Boxen versuchen die Sportler und Sportlerinnen Schläge auf den gegnerischen Kopf oder den Oberkörper zu landen, um Punkte zu erzielen oder einen Kampf durch K. O. zu gewinnen.

Schläge auf den Kopf oder andere empfindliche Körperteile sind auch mit angemessener Schutzbekleidung gefährlich. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland das Leichtkontaktboxen. Hier sind harte Schläge verboten, um Verletzungen zu vermeiden. Es gibt keinen K. O.: Über Sieg und Niederlage wird ausschließlich nach Punkten entschieden.

Capoeira

Die afro-brasilianische Kampfkunst Capoeira vereint Kampf, Musik und Tanz. Capoeira entstand im 17. Jahrhundert unter den Sklaven auf den Plantagen Brasiliens als eine Art Kampftanz. Im 20. Jahrhundert kamen Einflüsse anderer Kampfsportarten hinzu. Bei Capoeira kämpft man nicht gegen sein Gegenüber, sondern spielt mit ihm. Zwei Personen inszenieren in fließenden Bewegungen einen Kampf. Es gibt eine Vielzahl von Bewegungen und Bewegungskombinationen, darunter Kopfstöße, Würfe und Fußfeger, wobei Angriffe im letzten Moment gestoppt werden oder der Gegner oder die Gegnerin ausweicht.

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Jiu Jitsu

Die Kampfsportart Jiu Jitsu geht auf die japanischen Samurai zurück. Die Grundidee ist „Siegen durch Nachgeben“. Deshalb ist die erste Verteidigungsmaßnahme beim Jiu Jitsu schnelles und geschicktes Ausweichen, um dann die Kraft eines Angriffs gegen die angreifende Person selbst zu verwenden. Dazu stehen verschiedene Wurf-, Griff-, Hebel- und Schlagtechniken zur Verfügung. Je nach Art des gegnerischen Angriffs gehören zur Selbstverteidigung beim Jiu Jitsu auch Tritte und Würgen. Es gibt verschiedene Schulen des Jiu Jitsu, in denen jeweils unterschiedliche Techniken bevorzugt werden.

Judo

Der Jiu-Jitsu-Lehrer Jigoro Kano entwickelte Judo (deutsch: der „sanfte Weg“) Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Jiu Jitsu. Kano setzte den Schwerpunkt beim Judo auf Griffe, Hebel und Würfe - gefährliche Kampftechniken wie Schläge und Tritte strich er zugunsten von Fallübungen aus dem Training. Bei einem Judo-Wettkampf ist das Ziel, den Gegner oder die Gegnerin zu Boden zu bringen und dort für eine bestimmte Zeit festzuhalten. Außerdem gibt es Punkte für eingesetzte Wurf- und Grifftechniken.

Karate

Um 500 nach Christus erschufen chinesische Mönche aus gymnastischen Übungen eine waffenlose Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts etablierte sich diese Kampftradition in Japan unter dem Namen Karate als Sport mit eigenem Regelwerk. Beim Karate erlernt man Stoß-, Schlag- und Tritttechniken. Schläge und Tritte müssen aber im Training und im Wettkampf abgestoppt werden, bevor sie den Gegner oder die Gegnerin berühren. Das erfordert eine gute Körperbeherrschung, die bei dieser Kampfsportart systematisch trainiert wird.

Kickboxen

Kickboxen nahm als „Sport-Karate“ seinen Anfang in den USA der 1970er Jahre. Die Kampfsportart verbindet Schlagtechniken des klassischen Boxens mit Tritttechniken aus Karate und Taekwondo. Es gibt verschiedene Wettkampfarten des Kickboxens. Die Hauptvarianten sind Leicht-, Semi- und Vollkontakt. Die ersten beiden werden wie Karate auf der Matte ausgeübt. Es geht um die Anzahl der gelandeten Treffer und darum, wie sauber die Kämpfenden die Schlag- und Kicktechniken ausführen. Beim Vollkontakt-Kickboxen im Boxring ist ein Sieg auch über K. O. möglich.

Krav Maga

Krav Maga ist hebräisch und bedeutet auf Deutsch „Kontaktkampf“. Der Selbstverteidigungsstil wurde für israelische Sicherheitskräfte entwickelt. Nach eigenem Selbstverständnis ist Krav Maga kein Sport, sondern ein Selbstverteidigungssystem. Deshalb gibt es auch keine sportlichen Wettkämpfe. Krav Maga beruht vor allem auf den intuitiven menschlichen Reaktionsmustern und Reflexen. Es geht weniger um Spezialtechniken wie in der asiatischen Kampfkunst, sondern um einfache und dennoch effektive Methoden, um sich gegen Angriffe zu wehren.

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Ringen

Seit 708 vor Christus ist Ringen eine Disziplin der antiken olympischen Spiele und ist bis heute olympisch. Schon in der Antike waren beim Ringen Schläge und Tritte verboten. Heute geht es bei der Kampfsportart darum, den Gegner oder die Gegnerin mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen oder Punkte zu sammeln. Es gibt zwei Ringstile: griechisch-römisch und Freistil. Beim griechisch-römischen Ringen dürfen nur die Arme und der Oberkörper eingesetzt und festgehalten werden. Beim Freistil setzen die Sportler und Sportlerinnen auch ihre Beine ein und dürfen ihr Gegenüber auch unterhalb der Taille festhalten. Punkte gibt es für Techniken wie Würfe, Schleuder- und Hebelgriffe.

Taekwondo

Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart und bedeutet auf Deutsch „Fuß, Faust, Disziplin“. Taekwondo stammt aus der Zeit um 50 vor Christus und ist seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts der populärste Kampfsport in Korea. Es ähnelt vordergründig chinesischen oder japanischen Selbstverteidigungsstilen, ist aber eine selbständige Kampfsportart, die seit dem Jahr 2000 olympische Disziplin ist. Besondere Merkmale von Taekwondo sind die ausgeprägten Fußtechniken, Tritte, Drehungen und Sprünge. Der Gebrauch der Hände ist erlaubt, sie werden aber nicht so oft eingesetzt wie etwa beim Karate.

Wing Chun (Wing Chun Kung-Fu, Wingtsun)

Wing Chun ist ein spezieller Kung-Fu-Stil. Kung-Fu ist der Oberbegriff für unterschiedliche chinesische Kampfkünste. Ähnlich wie bei Aikido kommt es auch beim Wing Chun darauf an, die Kraft des gegnerischen Angriffs durch Schritttechniken und geschickte Wendungen abzuleiten.

Die Auswahl der passenden Kampfsportart hängt von deinen Zielen und Vorlieben ab. Hier sind einige beliebte Stile:

  • Karate: Diese japanische Kampfkunst ist ideal für präzise Schlag- und Blocktechniken und fördert die Körperbeherrschung.
  • Taekwon-Do: Für dynamische Tritte und akrobatische Techniken bekannt, ist Taekwon-Do eine kraftvolle und elegante Disziplin.
  • Judo: Der Schwerpunkt liegt auf Würfen und Bodenkampf. Judo ist besonders effektiv bei der Nutzung der Kraft des Gegners.
  • Brazilian Jiu-Jitsu: Hier stehen Bodenkampf- und Hebeltechniken im Vordergrund, die sich hervorragend zur Selbstverteidigung eignen.
  • Boxen oder Kickboxen: Diese Kampfsportarten kombinieren Schlag- und Tritttechniken mit intensivem Fitnesstraining.

Probier verschiedene Stile in Probestunden aus, um herauszufinden, welcher dir am meisten Spaß macht.

Kampfsport und Gesundheit

Menschen verfolgen mit Kampfsport in der Regel zwei Ziele: Sie möchten ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung steigern und ihre körperliche Fitness verbessern. Tatsächlich trainieren die meisten Kampfsportarten körperliche Fähigkeiten wie Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Kondition. Studien haben positive Effekte von regelmäßigem Kampfsporttraining auf die körperliche Fitness nachgewiesen. Außerdem scheinen die Bewegungsabläufe bei asiatischen Kampfkünsten die Knochengesundheit besonders gut zu fördern.

Studien haben zum Beispiel eine verbesserte Knochendichte bei jungen Menschen nachgewiesen, die Judo, Karate und Taekwondo ausüben. Als Gesundheitssport für Menschen über 60 Jahre sind vor allem „weiche“ Kampfsportarten gut geeignet.

Kampfsport kann sich zudem günstig auf die psychische Gesundheit auswirken. Die Rituale für Achtsamkeit, die Teil traditioneller asiatischen Kampfkünste sind, fördern die Selbstachtung und die Wertschätzung des Gegenübers. Eine neuere Studie liefert Hinweise darauf, dass Menschen, die japanische Kampfkünste über einen längeren Zeitraum regelmäßig ausüben, zufriedener und weniger anfällig für psychische Erkrankungen sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Außerdem lassen sich mit Kampfsportarten Aggressionen zielgerichtet abbauen. Und schließlich verleiht Kampfsport Sicherheit. Das Wissen, sich bei Gefahr angemessen verteidigen zu können fördert die Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein.

Signifikant beim Kampfsporttraining sind die intensiven Intervalleinheiten, d.h. Das hat zur Folge, daß deine Herzfrequenz ziemlich nach oben geht und der Puls in den Pausen wieder sinkt. In einem Kampfsporttraining verbrennst du i.d.R. Durch die Kampfsporttechniken werden die Muskeln miteinander vernetzt trainiert und es entsteht dadurch eine solide Stabilität deines Haltungsapparates. Durch das intensive Training fallen dir deshalb auch Alltagsbewegungen, wie z.B. Treppensteigen, viel leichter, weil dein Puls längst nicht mehr so steigt wie ohne Training. Auch Fitnessboxen lässt dich fitter werden.

Durch Kampfsport bekommst du enormes Selbstvertrauen. Warum? Du erfährst, welche Fähigkeiten in dir stecken und fängst an, an dich zu glauben. Dadurch steigert sich dann dein Selbstvertrauen. Du weißt, was in dir steckt! Automatisch wird sich dies dann auch auf andere Lebensbereiche übertragen und du wirst anfangen, dir dann plötzlich mehr zuzutrauen. Was auch positiv ist: Du lernst, dich richtig einzuschätzen und gewinnst dadurch ein gesundes Selbstvertrauen. Somit hast du gute Chancen, dich reell einzuschätzen und läufst nicht Gefahr, dich zu überschätzen.

Die richtige Schule finden

Die Wahl des richtigen Vereins oder der richtigen Kampfkunstschule ist entscheidend für deinen Erfolg. Achte auf qualifizierte und erfahrene Trainer, die dich professionell anleiten und unterstützen. Nutze kostenlose Probestunden, um die Atmosphäre und das Training vor Ort kennenzulernen. Ein gut ausgestatteter Trainingsraum und eine freundliche Gemeinschaft sind ebenfalls wichtige Kriterien.

Die richtige Ausrüstung

Deine Ausrüstung hängt von der gewählten Kampfsportart ab. Für den Anfang genügt meist bequeme Sportbekleidung wie T-Shirts, Shorts oder Leggings. Je nach Stil benötigst du zusätzlich spezifische Ausrüstungsgegenstände wie Boxhandschuhe, Schienbeinschoner, (Zahn)Mundschutz oder spezielle Uniformen wie Karate-Gi oder Judo-Gi. Lass dich vor dem Kauf von deinem Trainer beraten.

Die ersten Trainingseinheiten

Die ersten Trainingsstunden können herausfordernd sein, aber lass dich nicht entmutigen. Sei offen für neue Techniken und nimm konstruktives Feedback an. Achte auf ein gründliches Aufwärmen, um Verletzungen zu vermeiden. Konzentrier dich auf die richtige Ausführung der Techniken und bleib geduldig - Fortschritte kommen mit regelmäßigem Training.

Um einen erfolgreichen Start zu gewährleisten, vermeide folgende Fehler:

  • Überforderung: Steigere deine Trainingsintensität schrittweise und gönn deinem Körper ausreichend Erholung.
  • Unrealistische Erwartungen: Fortschritte brauchen Zeit. Sei geduldig und konzentrier dich auf kleine Erfolge.
  • Falsche Ausrüstung: Investiere in hochwertige Ausrüstung, die zu deiner Kampfsportart passt, um Verletzungen zu vermeiden.

Tipps für den Einstieg in den Kampfsport

  • Wählen Sie die richtige Kampfsportart: Es gibt viele Arten von Kampfsport, von Boxen und Kickboxen bis hin zu Karate, Jiu-Jitsu und Taekwondo.
  • Finden Sie eine gute Schule: Eine gute Schule ist der Schlüssel zum Erlernen des Kampfsports.
  • Seien Sie bereit, hart zu arbeiten: Kampfsport erfordert harte Arbeit und Determiniertheit.
  • Halten Sie sich an die Regeln: Jede Kampfsportart hat ihre eigenen Regeln und Richtlinien, die es zu befolgen gilt.
  • Lernen Sie die Grundlagen: Bevor Sie fortgeschrittene Techniken erlernen, ist es wichtig, die Grundlagen zu beherrschen.
  • Trainieren Sie regelmäßig: Regelmäßiges Training ist entscheidend, um Fortschritte zu machen und Ihre Fähigkeiten zu verbessern.
  • Halten Sie sich an eine gesunde Ernährung: Eine gesunde Ernährung unterstützt das Training und hilft, den Körper fit und gesund zu halten.
  • Haben Sie Spaß: Vergessen Sie nicht, dass der Kampfsport auch Spaß machen sollte. Setzen Sie sich realistische Ziele und feiern Sie Ihre Fortschritte.

Wenn Sie sich an diese Tipps halten, werden Sie erfolgreich in die Welt des Kampfsports eintauchen und viel über sich selbst und Ihre Fähigkeiten lernen. Vergessen Sie nicht, dass der Weg zur Meisterschaft ein ständiger Prozess ist und jeder Tag eine Gelegenheit ist, sich zu verbessern.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit Kampfsport zu beginnen?

Es gibt kein ideales Alter, um mit Kampfsport zu beginnen. Jeder kann in jedem Alter mit dem Training beginnen, solange er oder sie körperlich fit ist und keine gesundheitlichen Probleme hat. Einige Kampfsportarten wie Judo und Karate sind für Kinder ab einem Alter von vier oder sechs Jahren geeignet. Andere Kampfsportarten wie Krav Maga werden erst ab einem Alter von 14 bis 16 Jahren empfohlen. Für Erwachsene sind Kampfsportarten wie (Kick-)Boxen, Aikido und Wing Tsun besonders gut geeignet.

Kampfsportarten und ihre Schwerpunkte

Kampfsportarten haben unterschiedliche Schwerpunkte. Z.B. Es gibt Kampfsportarten, in denen es z.B. Deshalb ist es am besten, mal in dich zu gehen und zu zu schauen, was du meinst, was dir wohl am ehesten liegt. Wenn du z.B. Es gibt auch Kampfsportarten wie z.B. Im erweiterten Sinne zählen Selbstverteidigungssysteme wie z.B. Krav Maga oder Ju Jutsu auch zu Kampfsportarten hinzu, weil sie auch Kampfsportelemente beinhalten. Jedoch gibt es bei der reinen Selbstverteidigung wie z.B.

Zusätzliche Informationen

In Deutschland etablierte Kampfsportarten wie Judo oder Karate werden in vielen Sportvereinen angeboten. Bei Disziplinen wie Krav Maga, die erst langsam an Bekanntheit gewinnen, gibt es meist nur in größeren Städten entsprechende Trainingsangebote. Generell ist jede Kampfsportart für alle Altesrgruppen geeignet: Kinder lernen ihren Körper und körperliche Koordination besser kennen. Älteren Menschen kann Kampfsport helfen, körperliche Fähigkeiten aufrechtzuerhalten. Viele Sportvereine bieten altersgerechte Trainigsmöglichkeiten an, die die individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden berücksichtigen. Allerdings beanspruchen bestimmte Kampfsporttechniken den Bewegungsapparat stark. Bei Rücken- und Gelenkproblemen ist Kampfsport daher nur bedingt zu empfehlen. Außerdem sollten schwangere Frauen bedenken, dass Kampfsport mit einer Sturzgefahr verbunden ist und vor allem bei „harten“ Disziplinen Tritte und Schläge die Kindesgesundheit gefährden. Auch für Menschen mit gesundheitlichen oder körperlichen Einschränkungen ist in jedem Fall eine ärztliche Beratung und Untersuchung vor dem ersten Training sinnvoll.

Das Alter spielt keine Rolle

„Kampfsport ist nur was für junge Menschen!“ Diese Aussage ist völliger Quatsch. Denn das Alter spielt bei Sport nie eine Rolle.

Mentale Stärke

Oftmals sind Menschen von Ängsten geplagt. Menschen, die Kampfsport wettkampfmäßig betreiben, kommen oft an den Punkt, dass sie ihre Angst überwinden müssen, gegen z.B. stärkere Gegner anzutreten. All dies wird aber sehr oft mit Unsicherheit verwechselt. Unsicherheiten sind mentaler Natur. Deshalb spielt mentale Stärke beim Wettkampfsport eine sehr große Rolle. Mindestens 70 - 80 % des Anteils an einem Sieg ist mentale Stärke bzw. Ein guter Trainer kann dich in diesem Bereich enorm nach vorne bringen. Erfahrene Wettkämpfer haben eine enorme mentale Stärke.