Die Schaukampf-Sportart Wrestling wird im Deutschen auch oft als Ringen bezeichnet. Noch im 19. Jahrhundert entstanden, ist sie heute eine populäre olympische Disziplin in Japan, Mexiko und vor allem in den USA. Hier kann man sogar in den High Schools dem Wrestling Team beitreten und somit tolle Freundschaften schließen.
Grundlagen des Wrestling
Wie das deutsche Wort Ringen schon vermuten lässt, findet Wrestling in einem Boxring ähnlichem Ring statt. Man ist also sehr eingeschränkt in seiner Bewegungsfreiheit und muss genau darauf achten, wo man gerade hintritt. Anders als beim Boxen gibt es hier jedoch drei an Stelle von 4 Ringseilen. Das oberste befindet sich auf einer Höhe von 140 cm. Außerdem gibt es zwei Treppen, da der Ring sich 70 cm über dem Boden befindet. Die Matten werden auf einem stabilen Holzgerüst ausgelegt. Zur Ringabgrenzung gibt es vier Ringecken.
In den professionellen Ligen gibt es sogar Feuerwerke (pyro) und Erkennungslieder (themes), um den Einmarsch interessanter zu gestalten. Diese liegen werden auch als Promotions bezeichnet. Jeder Wrestler hat zudem seinen eigenen Gimmick, also eine bestimmte Frisur, einen Kampfnamen und einzigartige Ringkleidung.
Wrestling ist in den USA eine beliebte Sportart. Das Wrestling-Match beginnt grundsätzlich durch das Ertönen der Ringglocke durch den Ringrichter. Wie das Match enden kann, siehst du in der folgenden Abbildung. Das bekannteste ist hier aber vermutlich der sogenannte Pinfall, bei dem der eine Wrestler den anderen 3 Sekunden an der Schulter auf die Matte drückt - das Match wäre nun vorbei.
Der Ringrichter kann das Match aber auch einfach abbrechen, wenn er der Meinung ist, dass einer der Wrestler nicht mehr in der Lage ist weiterzumachen.
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Weiterhin gibt es zahlreiche Kampftechniken, die das Wrestling auszeichnen. Es gilt jedoch immer: je gefährlicher und aufregender, desto interessanter für das Publikum. Dies ist besonders wichtig, da Wrestling ein Schaukampf ist, der nicht mit der Intention der Verletzung durchgeführt wird. Es dient lediglich dem Entertainment des Publikums.
Im Grunde unterscheidet man beim Wrestling in Sprünge, Würfe, Schläge und Haltegriffe sowie Tritte, welche möglichst realistisch dargeboten werden, um die Authentizität zu bewahren. Ebenso lassen Wrestler die Aktionen des Gegners real und effektiv wirken, was als Selling bezeichnet wird. In gewissermaßen arbeiten die Gegner also zusammen und wirken wie Schauspieler. Unsaubere Ausführungen der Kampftechniken können jedoch auch immer zu Verletzungen führen, weswegen Wrestling ein ernstzunehmender Sport ist der keinesfalls unterschätzt werden sollte.
Wrestling in den USA
In den Staaten gibt es aufgrund der großen Popularität des Wrestlings viele verschiedene Ligen, wobei die größte die WWE ist. Die WWE wurde 1963 in Connecticut gegründet. Heute ist es ein milliardenschweres Medienunternehmen. Auch gibt es kleine Ligen, welche monatliche Shows abhalten, aber nicht besonders professionell sind. Es wird davon ausgegangen, dass mehrere tausend Menschen in den USA hauptberuflich wrestlen.
Wie ihr seht, ist Wrestling eine total spannende Sportart, welche man sich unbedingt mal zu Gemüte führen sollte. Egal ob während eures Schüleraustausch in der High School, während des Au pair Aufenthaltes im College oder im Urlaub - es ist ein Must-Do in den Vereinigten Staaten ein Wrestling Match zu sehen. Wir wünschen euch ganz viel Spaß und Unterhaltung und denkt dran: niemand wird verletzt, es ist alles nur Show. Als Kampffläche ist das Innere des Wrestlingrings definiert, die Seile gehören nicht dazu.
Regelwerk im Detail
Bewegt sich ein Wrestler in die Seile, sind die Kampfhandlungen innerhalb von 4 Sekunden zu stoppen. Bei schweren Regelverstößen oder wiederholten leichten Regelverstößen kann der Ringrichter eine Disqualifikation aussprechen. Einmal jährlich legen die Ringrichter in einer Konferenz mit dem Matchmaker fest, welche Regelverstöße als schwer gelten und zwingend zur Disqualifikation führen.
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Bei längerem Aufenthalt außerhalb des Ringes kann der Ringrichter einen 10count starten. Dabei werden alle Wrestler ausgezählt, die sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Ringes aufhalten. Befindet sich einer oder befinden sich beide Wrestler nach einer Aktion ohne vorherigen Versuch eines Falls auf der Ringmatte, kann der Ringrichter einen 10count starten.
Bei schwerwiegenden Regelverstößen beider Wrestler oder einem Eingriff eines unbeteiligten Dritten, der keinem der Wrestler zuzurechnen ist, kann der Ringrichter einen Kampf abbrechen und aus der Wertung nehmen. Selbige Entscheidung ist möglich, wenn der Ringrichter nicht in der Lage ist, den Kampf fortzusetzen, und kein Ersatz zur Verfügung steht.
Der Ringrichter im Ring hat volle Entscheidungsgewalt, seine Tatsachenentscheidung zählt in jedem Fall und kann nur von ihm selbst revidiert werden. Bei Tag Team Matches stehen sich mehr als ein Wrestler pro Seite gegenüber. Klassisch darf sich nur ein Wrestler pro Team gleichzeitig im Ring aufhalten. Wechsel sind durch Abschlagen in der eigenen Ringecke, die vom Ringrichter zugeteilt wird, möglich.
Dabei hat der außenstehende Wrestler ein Wechselseil in der Hand zu halten. In Abwesenheit eines Wechselseils wird alternativ zum Seilspanner gegriffen. Nach einem Wechsel ist eine gemeinsame Aktion in einer Handicap Situation bis zum Anzählen bis 4 legal. Falls können nur am legalen Mann erzielt werden.
Die Geschäftsleitung bestellt einen Matchmaker, der als Person nach außen anonym bleibt und so vor Einflüssen aus dem aktiven Kader geschützt bleibt.
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Wie ein Wrestling Match beendet werden kann:
- Pinfall - Wrestler versuchen hierbei die Schultern ihren Gegners bis auf 3 Bodenschläge des Ringrichters auf der Matte zu halten. Diesen Versuch abzuwehren kann der Einsteckende nur, indem er mindestens eine seiner Schultern bis zum sogenannten 3-Count von der Matte löst oder mit einem Körperteil das Ringseil berührt.
- Aufgabe - Mit diversen Haltegriffen seinen Gegner zur Aufgabe zu bewegen, symbolisiert durch dessen Abklopfen. Auch hier kann die Aktion gebrochen werden wenn der Einsteckende ins Seil kommt.
- Disqualifikation - Bei einer in diesem Universum als grobe Unsportlichkeit gewerteter Aktion kann ein Wrestler disqualifiziert werden, z. B. bei Einsatz von Gegenständen, Eingriff von an einer Matchpaarung unbeteiligter Personen, Tiefschlägen, das Attackieren eines Gegners nach dem Match usw.
- Auszählen/Countout - Das Verlassen des Rings ist in einem normalen Match nicht erlaubt. Hierbei startet der Ringrichter einen Count bis 10, ist der/sind die Wrestler nicht bis 10 zurück im Ring, ist der Kampf zuende.
Soweit zum Regelwerk eines normalen Matches. Es gibt in diesem fiktiven Universum jedoch viele Sonderregelungen bei entsprechender Matchart. So z. B. eine Matchart die Disqualifikation gänzlich ausschließt oder nur den Einsatz bestimmter Waffen erlaubt.
In einem Käfigmatch hat der gewonnen der seinen Gegner soweit geschwächt hat dass er als Erstes den Käfig verlassen kann, bei einem I-Quit-Match muss man den Gegner zur Aufgabe bringen, anstelle des Abklopfens soll der Unterlegene jedoch 'I Quit', also 'Ich gebe auf' ins Mikro sprechen, bei einem Iron Man Match kommt es darauf an, wer seinen Gegner innerhalb einer bestimmten Kampfzeit öfter besiegt hat.
Es ist zwar ein Show Sport trotzdem verletzen sich immer wieder Leute. Es ist erstmal wichtig zu sagen ,dass es sich beim Pro Wrestling um keinen Wettkampfsport handelt. Die Wrestler arbeiten eher "miteinander" als gegeneinander.
In einem normalen Singles Match, gibt es DQ (Disqualifikation). Da ist eben keine Stahltreppe usw. erlaubt. Low Blows , Gegenstände usw. Trotz eines DQ Matches , kann es eben mal passieren , dass jemand "illegal" einem in die Eier tritt und der Referee vorher abgelenkt wurde. Dies dient dazu, um Rivalitäten (Fehden) aufzubauen bzw. Wie du siehst: Das ganze ist eben kein Wettkampfsport , sondern eher ein miteinander. Man möchte durch solte Stipulations , wie Tische usw.
Die WWE - Mehr als nur Wrestling
Die WWE ist die einzige weltweit agierende Wrestling-Organisation. Sie wurde 1952 gegründet (damals noch unter dem Namen Capitol Wrestling Federation), 1963 in WWWF umbenannt, bevor sie 1979 in WWF (World Wrestling Federation) umbenannt wurde.
- Seit 1999 ist die WWE auch an der New Yorker Börse. Der Aktienkurs liegt derzeit bei 23,50$ pro Aktie
- Die WWE hat eine eigene App, welche bereits mehr als 10,3 Millionen mal heruntergeladen wurde.
Zwar dominieren männliche Stars wie Hulk Hogan oder John Cena die Wrestling-Welt - doch seit den ersten Tagen stiegen auch Frauen in den Ring. Eine der berühmtesten Frauen war Mae Young († 90), die bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in den Ring stieg - und noch bis weit ins hohe Alter keiner gepflegten Prügelei aus dem Weg ging.
In den vergangenen 20 Jahren rückten die weiblichen Wrestlerinnen immer mehr in den Vordergrund - klar, nackte Haut sorgt immer für gute Einschaltquoten. Dabei spielten die Damen oft lediglich die Rolle einer leicht bekleideten Managerin. Diese Zeiten sind vorbei: Heutzutage sind die Damen genauso oft im Ring wie ihre männlichen Kollegen. In der WWE werden die Frauen als Diven bezeichnet.
Vorbestimmte Sieger und schauspielerisches Talent
Vor den Kämpfen wird den Wrestlern verraten, wer am Ende den Ring als Sieger verlässt. Jedoch sind nur die wenigsten Kämpfe komplett choreografiert. Meistens wird den Beteiligten lediglich die End-Sequenz mitgeteilt, an welche sich die Teilnehmer strikt zu halten haben. Für den Rest sind die Wrestler selbst verantwortlich.
Die Beteiligten besprechen vor den Matches den groben Ablauf: Wann bestimmte Aktionen gezeigt werden. Den Rest „besprechen“ die Wrestler während des Kampfes (möglichst leise, damit niemand im Publikum etwas hört). Niemand wird also überrascht, wenn ein Muskelberg plötzlich aus der Ringecke angeflogen kommt!
Ein Wrestler muss nicht nur athletisch sein, sondern auch schauspielern können, um seine Rolle (das sogenannte „Gimmick“) glaubhaft darzustellen. Mit der Erhöhung des Showfaktors Ende der 80er Jahre wurden auch die Gimmicks immer verrückter und comic-hafter So gab es Gefängniswärter, Clowns, Indianer und auch Müllmänner.
Zu einem Gimmick gehört eine exklusive Einzugsmusik sowie oft auch eigene Sprüche (sogenannte „Catchphrases“), die nur von diesem Gimmick benutzt werden. Heutzutage legt die WWE mehr Wert auf Realismus. Seit Ende der 90er Jahren wurden die Gimmicks realistischer und orientierten sich primär an ein erwachsenes Publikum (so gab es einen Pornostar, den tot geglaubten Bruder des Undertaker oder auch den biertrinkenden Redneck).
Jeder Wrestler besitzt dabei auch einen „Finishing Move“ - eine Aktion, die nur er zeigt um das Match zu beenden.
Im Gegensatz zum Boxen gibt es beim Wrestling aber keine Gewichtsklassen. Ein 200 Kilogramm schwerer Kampfkoloss tritt also auch gegen einen 80 Kilogramm schwere Hühnerbrust an.
Wann ist ein Kampf gewonnen?
Ähnlich wie beim klassischen Ringen besiegt man den Gegner, in dem man in mit den Schultern auf den Ringboden drückt. Schafft man dies für drei Sekunden, ist der Kampf beendet. Ein Wrestler verliert aber auch, wenn er dem Ringrichter signalisiert, dass er aufgeben möchte.
Regeln und Skandale
Der größte Skandal innerhalb der WWE war der legendäre „Montreal Screw Job“ (1997). Vor dem Kampf wurde dem damaligen Champion Bret Hart mitgeteilt, dass er den Gürtel in seinem Heimatland Kanada nicht gegen seinen Gegner Shawn Michaels verlieren würde. Doch als sich Bret Hart während des Matches in einem Aufgabegriff befand, befohl WWE-Boss Vince McMahon dem Ringrichter, dass Match zu beenden. Dieser gab das Signal, dass Bret Hart aufgegeben hätte - obwohl er dies nie tat!
Anfang der 90er Jahre wurde die WWE von einem Steorid-Skandal erschüttert. So wurde bekannt, dass dutzende Wrestler systematisch verbotene Substanzen einnahmen und damit handelten. Aufgrund dieses Skandals entschied sich die WWE, in Zukunft weniger auf dicke Muskelberge zu setzen sondern lieber athletischere, drogenfreie Wrestler in den Mittelpunkt zu stellen.
Diese sind jedoch von Match zu Match verschieden. In einem normalen Kampf dürfen keine Gegenstände benutzt werden und ein Wrestler darf sich nicht länger als neun Sekunden außerhalb des Ringes aufhalten. Aktionen in den Ringseilen, in die Haare greifen sowie Tiefschläge sind ebenfalls verboten und können zu einer Disqualifikation führen.
Welche Match-Arten gibt es?
Im Grunde sind der Fantasie der Booker (so werden die „Drehbuch“-Autoren genannt) keine Grenzen gesetzt. Neben den normalen Matches gibt es jede Menge Sonderkämpfe.
- Tag Team - Teams aus je zwei Wrestlern kämpfen gegeneinander
- Käfig - das Spektakel findet in einem oben offenen Käfig statt
- Hell In A Cell - ein viel größererer Käfig, der oben geschlossen ist
- Table Match - wer zuerst seinen Gegner durch einen Tisch haut, gewinnt
- Ladder Match - wer zuerst mittels einer Leiter den Titel (der unter der Hallendecke hängt) ergreift, gewinnt
- Extreme Rules - keine Regeln, alles ist erlaubt
- Triple Threat - drei Superstars kämpfen gegeneinander
- Fatal 4 Way - vier Superstars hauen sich gegenseitig die Birne ein
- TLC (Table/Ladder/Chairs) - Stühle, Tische und Leitern sind erlaubt
- Lebendig begraben - wer seinen Gegner zuerst in ein offenes Grab werfen kann, gewinnt
- Inferno Match - der Ring steht in Flammen
Tun sich die Wrestler eigentlich wirklich weh?
Wenn der Zuschauer den Eindruck hat, dass ein Wrestler hart auf den Boden geflogen ist - dann ist er auch hart auf den Boden geflogen. Damit sich die körperlichen Schäden in Grenzen halten, ist eine gut ausgebildete Muskulatur nötig. Schläge und Tritte werden jedoch so ausgeführt, dass sich die Beteiligten nicht weh tun, bzw. versuchen sie es. Auch wenn die Wrestler die Aktionen beherrschen, kann es auch zu (teils schweren) Verletzungen kommen.
Sind die Wrestling-Aktionen gefährlich?
Falsch ausgeführte Aktionen können schnell zu lebensgefährlichen Verletzungen führen. Daher appellieren alle Wrestling-Organisationen dauerhaft, die Moves niemals nachzumachen, da zu einer perfekten und sicheren Ausführung, jahrelanges Training von Nöten ist. Der letzte schwere Unfall in einem WWE-Ring ereignete sich 1999. Darren Drozdov wurde bei einer Aktion so schwer verletzt, dass er seitdem querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt.
Neben dem Training ist das Vertrauen in den Gegner das Wichtigste. Nur wenn Beide die Aktion sauber ausführen, können Verletzungen minimiert werden. Dabei müssen sich die Kämpfer blind vertrauen können - auch wenn sie sich privat nicht leiden könne
Die Ära von Hulk Hogan und Vince McMahon
Als Hulk Hogan 1984 zur WWE zurückkehrte (er wurde 1981 gefeuert, weil er ohne Absprache in „Rocky 3“ mitspielte), setzte die WWE alles auf ihn und baute das gesamte Marketing um den blonden Hünen herum. Ein nationaler TV-Vertrag sowie die Zusammenarbeit mit MTV führte zu neuer Popularität - gleichzeitig wurde der Showfaktor (u.a. auch durch Prominente wie Mr. T oder Cindy Lauper) erhöht. Die „Rock n' Wrestling-Ära“ wurde geboren.
Ab Mitte der 90er Jahre herrschte ein erbitterter Kampf zwischen den WWE und der WCW. So strahlten beide Ligen ihre wichtigsten TV-Show zeitgleich Montag Abends aus. Mit Stars wie „Stone Cold“ Steve Austin, The Rock und dem Undertaker ging die WWE als Sieger aus dem Ring und erzielte die höchsten Einschaltquoten in ihrer Geschichte.
Vince McMahon (68) ist der Chef der WWE. Er kaufte 1983 die WWE von seinem Vater Vincent J. McMahon und baute zu einer weltweiten Unterhaltungs-Organisation um.
WWE Draft 2024
Nach WrestleMania wird bei WWE neu durchgemischt. Insgesamt 40 Mal dürfen beide Kader aus zwei Talent-Pools wählen. Zum Vorjahr gibt es Neuerungen im Ablauf.
Champions bei WWE bleiben an Ort und Stelle
Die wichtigste Änderung: Im Draft stehen die amtierenden Champions nicht zur Auswahl. Das heißt konkret: Cody Rhodes (WWE-Champion), Bayley (WWE-Women’s-Champion), Logan Paul (US-Champion) sowie Grayson Waller und Austin Theory (WWE-Tag-Team-Champions) bleiben über das Draft-Wochenende hinaus bei SmackDown.
Entsprechend weiterhin für Raw gesetzt sind: Damian Priest (World-Heavyweight-Champion), Becky Lynch (Women’s-World-Champion), Sami Zayn (Intercontinental-Champion) sowie The Miz und R-Truth (World-Tag-Team-Champions).
Die eine Ausnahme von der Regel: Die WWE-Women’s-Tag-Team-Champions (Kairi Sane und Asuka, aktuell bei SmackDown) stehen im Draft zur Auswahl. Verlieren Kairi und Asuka die Titel, sind sie fest an den Kader gebunden, der Damage CTRL wählt.
40 Draft-Entscheidungen fallen an zwei Abenden
Am Freitag wird es bei SmackDown vier Draft-Runden geben. In jeder Runde treffen beide Kader jeweils zwei Entscheidungen, über das Schicksal von 16 Talenten (8 für Raw, 8 für SmackDown) wird also insgesamt entschieden.
SmackDown hat am Freitag das Heimrecht und darf im Draft anfangen. Am Montag gibt es dann sogar sechs Draft-Runden mit demnach 24 Entscheidungen (12 für Raw, 12 für SmackDown).Raw darf am Montag im Draft vorlegen.
Draft-Entscheidungen gelten ab 6. Mai
Es sieht danach aus, als werde es über die 40 Draft-Picks in den SmackDown- und Raw-Shows keine weiteren geben. Das Draft-Endergebnis tritt offiziell am 6. Mai, zwei Tage nach "Backlash France", in Kraft.
WWE Draft-Pools
Stables werden genauso wie Tag-Teams als einzelne Draft-Picks aufgeführt. Demnach können Stables/Teams allem Anschein nach also nicht auseinandergerissen werden, wie es in der Vergangenheit schon der Fall war.
Der seit Juni 2023 verletzte Braun Strowman steht am Montag zur Auswahl. CM Punk, derzeit ebenfalls außer Gefecht, kann auch am Montag gewählt werden. Jimmy Uso fehlt hingegen in der Auflistung.
Neben den Raw- und SmackDown-Talenten werden zusätzlich NXT-Wrestler an beiden Abenden zur Auswahl stehen. Ilja Dragunov, der am Dienstag den NXT-Titel verloren hat, soll hier unter anderem dabei sein.
Weitere ungeschriebene Gesetze der WWE
- Vince McMahon hasst es, wenn jemand niest.
- Im Jahre 2004 wurde bei WWE eine Dress-Code Regelung eingeführt, nach welcher es den Talenten vorgeschrieben war, dass wenn sie für das Unternehmen unterwegs waren, gut gekleidet sein mussten.
- Es ist kein Geheimnis, dass ein Main Event Push bei WWE vor allem großen und muskulösen Wrestlern bevorsteht.
- Einige Wörter dürfen bei WWE nicht vor den Kameras gesagt werden. Dazu gibt es von Vince McMahon eine ganze Liste. Manche Wörter darauf wie etwa War, Pro Wrestler oder Title Shot ergeben durchaus Sinn. Es gibt aber auch Begriffe wie Performance oder Fans die weniger sinnvoll erscheinen.
Wrestling-Sprache
Beim Wrestling steckt hinter jedem Move und jeder Storyline eine eigene Sprache.
- Kayfabe - Die große Illusion: Wrestler und Promoter behandeln die Storylines so, als wären sie echt.
- Heel - Der Bösewicht vom Dienst: Der Wrestler, den man so richtig hassen soll.
- Face - Der Gute mit dem Siegerlächeln: Der Held der Geschichte.
- Promo - Worte, die weh tun: Eine Ansprache, bei der Wrestler entweder ihre Gegner verbal auseinandernehmen oder die Fans in Stimmung bringen.
- Jobber - Der ewige Verlierer: Ein Wrestler, der vor allem dafür da ist, seinen Gegner glänzen zu lassen.
- Botch - Der peinliche Fehler: Ein missglückter Move oder eine Szene, die nicht wie geplant funktioniert hat.
- Tag Team - Zwei gegen Zwei, aber fair bleibt es selten: Zwei Wrestler, die sich während eines Matches abwechseln dürfen.
- Finisher - Der letzte Schlag: Der entscheidende Move, mit dem ein Wrestler das Match beendet.
- No-Sell - Wenn nichts weh tut: Ein Wrestler ignoriert einen Move, als hätte er keinen Schaden angerichtet.
- Pop - Die Fan-Explosion: Die lautstarke Reaktion der Fans, wenn ein beliebter Wrestler erscheint oder etwas Überraschendes passiert.
WWE Wellness Policy
WWE hat die Regeln der hauseigenen Wellness Policy wohl tatsächlich still und heimlich geändert. Zuletzt waren darüber bereits viel spekuliert worden, nachdem Berichte aufgetaucht waren, laut denen Matt Riddle aufgrund eines zweiten Verstoßes gegen die WWE Wellness Policy suspendiert wurde.
