Die Judo-Vereinigung Siegen Lindenberg zeichnet sich durch Kontinuität im Vorstand und ein breites Angebot für Judoka jeden Alters aus.
Mitglieder und Vorstand
Die Judofreunde Siegen-Lindenberg haben bei ihrer Jahreshauptversammlung Regularien abgehandelt und das zurückliegende Jahr bilanziert.
Der Verein verzeichnete nach Ende der Corona-Schutzmaßnahmen einen Mitgliederzuwachs von fast 10 Prozent.
Bei den Wahlen wurden Anke Pfeifer (Geschäftsführerin/Sportwartin), Victoria Pfeifer (Sozialwartin) und Steffen Gabsa (Jugendleiter) in ihren Ämtern bestätigt.
Als Kassenprüfer fungieren Hartmut Schneider und Peter Rotthoff.
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Bei den Neuwahlen gab es kleinere Veränderungen: Anke Pfeifer wurde sowohl als Geschäftsführerin als auch in ihrer zweiten Funktion als Sportwartin im Amt bestätigt.
Steffen Gabsa und Victoria Pfeifer tauschten ihre Aufgaben: Aufgrund beruflicher Veränderungen konnte Steffen Gabsa nicht mehr im gewohnten Maße als Jugendleiter tätig sein.
Dieses Amt übernimmt nun Victoria Pfeifer, während Steffen Gabsa als Sozialwart gewählt wurde.
Als Kassenprüfer fungieren künftig Hartmut Schneider und Peter Rotthoff.
Der 1. Vorsitzende Manuel Gabsa bedankte sich für das Vertrauen, das den Funktionsträgern entgegengebracht wurde.
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Der aktuelle Vorstand bei den Judofreunden Siegen-Lindenberg: v.l. Kassenwart Matthias von der Wippel-Feld, Kassenprüfer Hartmut Schneider, Geschäftsführerin/Sportwartin Anke Pfeifer, Jugendleiter Simon Dietewich Pressewart Bernd Stausberg, Sozialwart Steffen Gabsa, Jugendleiterin Victoria Pfeifer und der 1.
Ehrungen und sportliche Erfolge
Thomas Stutte, Hartmut Schmitz (beide 40 Jahre), Leon Roth (25 Jahre), Victoria Pfeifer, Tim Krütt und Marion Bender-Roth (alle 15 Jahre) wurden für ihre Vereinstreue ausgezeichnet.
Als erfolgreichste Sportler ihrer Altersklassen wurden Mariella Herbst, Jolina Sening, Gero Anders, Arsenii Polishchuk und Nick Sening geehrt.
Sportlich lief es ebenfalls hervorragend: Die Judofreunde nahmen an 24 Turnieren und Meisterschaften teil.
Besonders erfolgreich waren Lotta Vohs, Michelle Ens, Theo Hellwig sowie Bodhan und Yehor Semenov.
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Nahezu alle zwei Wochen nehmen Judoka des Vereins erfolgreich an Wettkämpfen von Kreisebene bis hin zur nationalen Spitze teil.
Fünf Judoka stechen bei den Wettkämpfen heraus.
Die Judofreunde gingen bei elf Turnieren und Meisterschaften an den Start.
Finanzielle Stabilität und ehrenamtliches Engagement
Der Verein steht auf einem soliden finanziellen Fundament - nicht zuletzt dank der ehrenamtlich tätigen Übungsleiter, die ihre Aufgaben als Trainer ausschließlich unentgeltlich ausüben, so Gabsa in seinem Jahresbericht.
Breitensport und Leistungssport
Prinzipiell sind wir ein Verein, der sich auf den Breitensport konzentriert.
Trotzdem versuchen wir jedes Kind individuell zu fördern.
Jeder hat bei uns die Möglichkeit leistungssportlich aktiv zu werden.
Ziel sei es, den Leistungssport zu fördern und gleichzeitig den Breitensport weiter auszubauen.
Aktivitäten und Angebote
Auch künftig wird der Verein an seinen vielfältigen Sportaktivitäten, Wettkämpfen und Freizeitangeboten festhalten.
In den Sommerferien fahren wir jedes Jahr eine Woche ins Trainingslager auf das Gelände des Kiez Feuerkuppe.
Ferientraining findet bei uns prinzipiell nicht statt.
Wir sehen es natürlich immer gerne wenn möglichst viele Sportler auch an Wettkämpfen teilnehmen.
Natürlich muss keiner mit zum Wettkampf kommen, wenn das nicht erwünscht ist.
Auf jeden Fall! Gerne könnt ihr zu einem Probetraining vorbei kommen.
Judo: Mehr als nur ein Kampfsport
Judo ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ bzw. „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ ist.
Entwickelt wurde dieser Kampfsport von Kanō Jigorō (1860-1938).
Wegen seines Facettenreichtums kann Judo bis ins hohe Alter aktiv praktiziert werden.
Die Judoabteilung des FCHs trainiert bereits Kinder ab fünf Jahren, wobei der spielerische Übergang zu judospezifischen Formen ist dabei fließend.
Das heutige Judo ist von den Wettkampftechniken der letzten Jahre dominiert und prägt entsprechend das Techniktraining, die von acht ausgebildeten Übungsleitern vermittelt werden.
Das neue DOJO in Unkofen macht es möglich, dass alle Jungen und Mädchen ihren Platz finden.
Judo ist nicht nur ein Weg zur Leibesertüchtigung, sondern darüber hinaus auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung.
Ein Judoka praktiziert in diesem Sinne auch dann Judo, wenn er nicht in der Trainingshalle ist.
Zwei philosophische Prinzipien liegen dem Judo im Wesentlichen zugrunde: das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen und der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist.
Ziel ist es, diese Prinzipien als eine Haltung in sich zu tragen und auf der Judomatte bewusst in jeder Bewegung zum Ausdruck zu bringen.
Beim Judo gibt es keine Altersgrenze.
Die jüngsten Judokas können bei uns bereits mit 4 Jahren beginnen.
Fazit
Der Judosport auf dem Siegener Lindenberg bleibt eine gute Adresse.
So will sich der familiäre Verein am Siegener Lindenberg weiterhin positionieren.
Die Einführung des digitalen Judopasses sowie die Umsetzung der neuen Prüfungsordnung (Graduierungssystem) prägten das vergangene Sportjahr.
