Mario Barth: Kampfsport-Hintergrund und Medienpräsenz

Mario Barth, bekannt für seine Brachialkomik, hat auch einen Hintergrund im Kampfsport. Seine Auftritte und Äußerungen in den Medien, insbesondere im Fernsehen, sorgen oft für Diskussionen.

Mario Barth im "ZDF-Fernsehgarten"

Im "ZDF-Fernsehgarten" trat Mario Barth als Gast bei Andrea Kiewel auf. Beide, bekannt für ihre Berliner Schnauze, sorgten für eine unterhaltsame, aber auch kontroverse Sendung. Kiewel betonte, dass Barths Auftritt im "Öffentlich-rechtlichen" etwas Besonderes sei, da er sonst eher in der RTL-Familie seine Fans fesselt.

Kiewel wünschte sich vom frisch gebackenen Kochbuch-Autor Buletten mit Kohlrabigemüse und Kartoffelstampf, gefolgt von Kaiserschmarrn. Barth rockte die Küche und kam ins Schwitzen.

Kiewel versorgte Barth mit Updates aus Berlin und Barth meinte zu den Klimaaktivisten: "Ich freu mich drauf, wenn sich mal einer vor mein Auto klebt", grinste er. "Das ist ja der Grund, warum ich so viel rumfahre."

Barth selbst beschlichen Zweifel: "Darf man das sagen im ZDF?"

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Kampfsport-Veranstaltungen und Ehrungen

Im Kampfsportbereich gab es verschiedene Veranstaltungen und Ehrungen, an denen Kampfsportler aus unterschiedlichen Disziplinen teilnahmen. Ein Spendenlehrgang des Deutschen Dan-Träger und Budo-Lehrer Verbandes e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jiu-Jitsu Ring Erich Rahn e.V. fand in Hebertshausen statt. Mehr als 100 Kampfsportbegeisterte aus unterschiedlichen Disziplinen und Stilrichtungen nahmen an dem Event teil.

Ein Highlight des Tages war die Graduierung von Bodo Blumentritt zum 7. Dan Zen-Do-Karate Tai-Te-Tao.

Auch in Weilheim fand ein 2-tägiger Lehrgang mit den Themen Jiu-Jitsu / Selbstverteidigung / Shaolin-Tempel-Boxen statt. Es unterrichteten die Großmeister Andreas Woithon, Christian Brandt, Achim Fischer und Thomas Gerold.

In Oberhaching fand der Jahreslehrgang des Deutschen Dan-Träger und Budo-Lehrer Verbandes e.V. statt, bei dem realistische Selbstverteidigung, Jiu-Jitsu, Karate, MMA, Stockkampf, Shaolin-Tempelboxen und Iai-Do auf dem Programm standen.

Auszeichnungen und Kritik in der Fernsehlandschaft

Die Verleihung des Fernsehpreises sorgte für Diskussionen. Zweifelhaft war allenfalls die Würdigung der RTL-Pauker-Comedy "Der Lehrer" als beste Serie - doch in dieser Kategorie war die Not besonders groß: Als Konkurrenz waren lediglich die Kampfsport-Klamotte "Lasko" und die bayerische ARD-Komödie "Franzi" nominiert.

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Eine nette Geste war auch die Krönung der quotenmäßig gescheiterten RTL-"TV Helden" Jan Böhmermann, Caroline Korneli und Pierre M. Krause - nicht nur, weil das Satire-Team derzeit erfolgreich die "Harald Schmidt"-Show aufmischt, sondern auch, weil es den seit langem ums Fernsehen verdienten Friedrich Küppersbusch als Produzenten mit auf die Bühne brachte.

Die Prämierung der Reportage "Die Bombe" von ZDF-Zampano Claus Kleber war genauso wenig zwingend wie die Belobigung der Leichtathletik-WM-Berichterstattung im ZDF und des "ZDF-Wahlforums" - zwischenzeitlich gab es eben doch ziemlich viele Kompromisse zugunsten des Zweiten, die mit herausragender TV-Qualität eher weniger zu tun hatten.

Die Fernsehpreis-Verleihung stieß beim TV-Publikum auf äußerst wenig Resonanz. Lediglich 1,34 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 5,2 Prozent) schalteten ab 20.15 Uhr ein.

Wissen und Gewalt im Kampfsport

Die Tagung »Wissen und Gewalt. Szenarien der Grenzüberschreitung« widmete sich Versuchen, auf Basis verschiedener theoretischer und empirischer Zugänge herauszufinden, wie Deutungen von Gewalt bewertet, erklärt und legitimiert werden. Das Wechselspiel von Wissen und Gewalt wird unter anderem diskutiert am Beispiel von Schlägereien, Kampfsport, Polizeieinsätzen, Krieg, sexualisierter Gewalt, Folterpraktiken, Gewalt in der Pflege, Internet-Foren mit Gewaltvideos, Tötungsvorsätzen, ›smarter‹ Gewalt und Online Hate Speech.

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