Mixed Martial Arts ist der ultimative Kampfsport und Niklas Stolze hat seit Jahren konsequent darauf hingearbeitet, Meister seines Fachs zu werden. Der deutsche MMA-Kämpfer steht bei Oktagon 73 in Hamburg wieder im Käfig. RTL+ überträgt das komplette Event aus der Hamburger Barclays Arena ab 17.30 Uhr.
Dieses Mixed Martial Arts ist Vollkontakt-Kampfsport, bei dem Schlag- und Tritttechniken aus anderen Kampfsportarten wie Kickboxen, Karate und Muay Thai einfließen. Das Kampfprinzip ist simpel: Es gewinnt, wer seinen Gegner K.O. geschlagen hat oder dieser selbst aufgibt. Und oft genug enden die Kämpfe blutig. Man kann aber auch nach Punkten gewinnen. Der MMA-Sport hat über die Jahre eine Wandlung durchgemacht.
Die Anfänge und der Weg in die UFC
Niklas stammt aus Schönebeck, hat einst eine Ausbildung zum Schweißer absolviert. Aber dann entschied er sich, dem Sport Priorität zu geben und diesem Weg hat Niklas in den vergangenen Jahren alles konsequent untergeordnet. Sein Trainingsprogramm in der Sudenburger LaOnda Sports Academy zieht der mittlerweile 27-jährige Modellathlet - 1,83 m groß, 77 Kilo schwer - mit großer Professionalität durch und was die Lebensführung von Ernährung, über Alkohol bis Partys angeht, ist er Asket, sein Vorbild in solchen Einstellungsfragen heißt nicht zufällig Christiano Ronaldo.
Dabei passt Niklas so gar nicht in die landläufige Vorstellung des düster dreinblickenden Kämpfers. Ganz im Gegenteil: Er ist ein freundlicher Typ, umgänglich, fast sanft, klug - und lernfähig. Denn beim MMA muss man auch mit Niederlagen umgehen können. So hatte er seine ersten drei Profi-Kämpfe gewonnen. Danach „schwebte ich auf einer Wolke“. Bis die erste krachende Niederlage kam.
Um es im Profibereich nach oben zu schaffen, ist er bis nach Irland geflogen, um bei Conor McGregor, Kampfname „The Notorious“, einem Superstar der MMA-Szene, trainieren zu dürfen und, wie er sagt „aus der Niederlage zu lernen“. Als Käfigkämpfer Conor McGregor auf den MMA-Gipfel stürmte, war Niklas Stolze ganz nah dran. Schließlich trainierte er mit dem früheren Star der Szene, diente als Sparringspartner und triezte ihn zu Höchstleistungen. Und sicherlich ist ein kleiner Teil von McGregors Aufstieg auch dem Einsatz des Magdeburgers zu verdanken.
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Heute, vier Jahre danach, ist die Zusammenarbeit längst vorbei - und Stolze will seine eigene Geschichte schreiben. Das erste Kapitel beginnt am Samstag, wenn Stolze die Chance bekommt, sich erstmals in der Ultimate Fighting Championship (UFC) zu beweisen. "Ich will ein bekannter Name werden und ein Kämpfer, auf den sich die Leute freuen", sagte er der Nachrichtenagentur AFP vor seiner Abreise nach Abu Dhabi. Dort kämpft der 27-Jährige gegen den Russen Ramasan Jemejew - und um einen Platz in der Welt des größten Mixed-Martial-Arts-Veranstalters.
"Ich hatte schon immer das Ziel, in der UFC zu kämpfen", sagte der Weltergewichtler, "und ich will mich beweisen." Der Kampf fiel ihm etwas zufällig in den Schoß. Erst Anfang Juli eröffnete sich die Chance auf sein UFC-Debüt durch die Verletzung eines anderen Kämpfers. Es ist zwar nur ein Vorkampf, aber dennoch habe er seine Freundin angerufen, "und wir haben gefeiert", sagte er.
Nach seinem MMA-Debüt 2014 war Stolze nach London gereist, um mit dem aufstrebenden McGregor zu trainieren - dort hinterließ er Eindruck und durfte bleiben. Rund um McGregors Kämpfe gegen Jose Aldo (2015) und Nate Diaz (2016), die das Raubein zum Star und UFC-Champion machten, bot sich Stolze als Trainingspartner an.
Der Kampf in Abu Dhabi
Ende Juli ging es für Stolze (Kampfbilanz bisher: 12 Siege/3 Niederlagen) zu seinem nächsten großen Karriereschritt. Via London ist er nach Abu Dhabi geflogen, um dort, abgeschirmt im Flash Forum auf Yas Island beim Profi-Turnier „UFC Fight Island“ mitzukämpfen.
Mit großen Erwartungen in einer neuen Gewichtsklasse startet Niklas Stolze einen weiteren Anlauf, seinen ersten Sieg in der UFC einzufahren.
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Der Kampf gegen Benoit Saint Denis
Der deutsche MMA-Kämpfer Niklas Stolze hat seinen dritten Kampf in der Ultimate Fighting Championship (UFC) gegen den Franzosen Benoit Saint Denis durch Submission in der zweiten Runde verloren. Beide Fighter waren vor dem Aufeinandertreffen im Octagon ins Leichtgewicht gewechselt. Für Stolze war es die dritte Niederlage in Folge.
Dabei hatte der Kampf aussichtsreich für den Deutschen angefangen. Mit mehreren Lowkicks bearbeitete der 29-Jährige seinen drei Jahre jüngeren Gegner, ehe dieser ansetzte, ihn zu Boden zu ringen. Beim Versuch erwischte Stolze seinen Gegner mit einem Kniestoß an der Wange, der eine klaffende Wunde beim Franzosen hinterließ. Den Takedown brachte der ehemalige Soldat einer französischen Spezialeinheit dennoch erfolgreich durch, am Käfig konnte sich Stolze jedoch recht zügig aufrichten und aus dem Clinch befreien.
Mit dem zweiten Takedown durch Saint Denis begannen dann die Probleme. Im Bodenkampf zeigte Saint Denis seine hervorragenden Jiu-Jitsu-Fähigkeiten und konnte Stolze lange Zeit im Klammergriff halten. Der ersten Versuche der Aufgabegriffe des Franzosen konnte sich Stolze noch erwehren, kurz vor Ende der Runde saß dann ein Würgegriff gefährlich tief unterm Kinn des Deutschen, die Uhr rettete ihn dann zumindest vorerst.
In der zweiten Runde zeichnete sich zunächst ein ähnliches Bild ab. Stolze übernahm die Kontrolle, einen Bodykick des Franzosen konterte er mit einigen sauberen Schlägen. Von den Treffern leicht angeklingelt, stürzte sich Saint Denis erneut in den Takedown, den Stolze mit einem Guillotine Choke auffing. Saint Denis spielte seine Kraftvorteile aus und befreite sich aus dem Aufgabegriff. Aus dem Clinch beförderte er Stolze wieder auf die Matte und konnte erneut mit seinen Beinen den Oberkörper des Deutschen umklammern und anschließend zum Rear-Naked-Choke zwischen Nacken und Kinn ansetzen. Um mögliche Verletzungen zu vermeiden, klopfte Stolze ab, der Kampf war entschieden.
Die dritte Niederlage in Serie mindert die Chancen für Stolze auf eine langfristige Zukunft in der MMA-Eliteliga.
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Der Sieg gegen Matous Kohout
Bei seinem letzten Kampf im September 2024 in Oberhausen hatte Stolze bereits die ersten Coachings hinter sich. Gegen Matous Kohout siegte der gebürtige Magdeburger dann souverän und auch spektakulär nach einem eingesprungenen Kniestoß.
28. Nach zwei dominanten Minuten bereitete der Magdeburger mit einer flinken Links-Rechts-Kombination die finale Sequenz vor. Stolze setzte zum Flug an und brachte den Tschechen mit seinem rechten Knie ins Taumeln. Ein sauberer Treffer am Kinn. Reaktionsschnell ließ Stolze eine rechte Gerade folgen, wodurch der Gegner endgültig zu Boden ging und der Referee gezwungen war, den Kampf abzubrechen. Mit dem Knockout kehrte der UFC-Veteran nach einem gebrauchten Abend im März auf die Siegerstraße zurück. Aufgrund seiner Submission-Niederlage gegen den ungarischen Grappler Máté Kertész hätten ihn viele Leute abgeschrieben, verriet Stolze im Post-Fight-Interview. „In der letzten Fightweek war ich nicht ganz bei der Sache, mein Hund war krank in der Klinik“, erklärte er, ohne das ganze als Ausrede gelten zu lassen. „Dieses Mal war alles perfekt. Ich habe ultra-viel an mir gearbeitet und ein tolles Team hinter mir. I’m back, Baby!“, versicherte er den Fans in der Rudolf-Weber-Arena.
Die grüne Maske und andere Projekte
Sein Markenzeichen ist die grüne Maske. Mit der läuft Niklas Stolze bei seinen Kämpfen in den Käfig ein. Der Beinamen "Green Mask" ist durch einen seiner ehemaligen Trainer entstanden. Die Maske trägt er noch bei den Gegenüberstellungen, doch dahinter steckt mittlerweile viel mehr.
Teile seiner Vorbereitung verbrachte der Kampfsportler in den USA bei Ex-UFC-Champion Sean Strickland und seinem Team von XTreme Couture in Las Vegas. Mit einem neuen Highlight-Reel im Rücken möchte Niklas Stolze nun eigene Titelambitionen in der tschechisch-slowakischen MMA-Promotion OKTAGON anmelden und forderte dafür den ehemaligen Weltergewichts-Champion David Kozma heraus: „Er ist einer der größten Stars bei OKTAGON und Pink gegen Grün finde ich ganz geil.“ Hiermit spielte der Athlet, der stets mit grüner Maske zum Kampf erscheint, auf das knallig gefärbte Haupthaar Kozmas an.
Neben dem Kampfsport hat er sich aber auch vielen anderen Projekten verschrieben. Als einer der erfolgreichsten Vertreter Deutschlands in dem boomenden Sport lebt er mittlerweile auf Zypern und setzt sich in Südafrika aktiv gegen Wilderer ein. Seine neueste Lebensveränderung ist die Arbeit mit einem Atmungstrainer. Das soll im Kampf eine innere Ruhe sicherstellen, wie er im Interview mit RTL erzählt. "In der deutschen Szene bin ich ein Exot. Ich habe mich schon zu vielen Sachen bekannt, wo andere sagen: Das mache ich nicht so."
Niklas Stolze und sein Markenzeichen: Die grüne MaskeDie Atemtechniken seien da das nächste. Er freue sich, dass er so etwas im Allgemeinen zeigen könne. "Andere junge Kämpfer werden da vielleicht mit aufspringen. Man ist nur solange ein Exot, bis andere verstehen, dass es etwas Gutes ist. Danach will es dann jeder kopieren", sagt er.
Lebensverändernde Schritte sind eine Art roter Faden in der Vita des 32-Jährigen, der im August erstmals Vater wird. Sportlich war Stolze bereits da, wo viele MMA-Kämpfer hinwollen - in der UFC. Seine Zeit bei der Eliteliga lief allerdings nicht so wie geplant. Seine erste Niederlage bei Oktagon war aber letztlich der Auslöser für Stolze etwas zu ändern. Umzug nach Zypern. "Wir haben uns unseren Traum erfüllt", sagt Stolze, der mit Frau, Schwiegermutter und Hunden ausgewandert ist. Eine persönliche Veränderung wollte er haben. Lebensumstände, Wohnungssuche und auch klimatische Bedingungen hätten den Ausschlag geben, den Schritt dann zu wagen.
Wenn es nicht Zypern ist, dann soll es irgendwann mal Südafrika werden, gesteht Stolze. Eine Ausbildung zum Ranger gegen Wilderer hat er bereits begonnen. "Ich habe ein riesengroßes Herz für Tiere. Ich habe schon immer versucht, mit meiner Reichweite Aufmerksamkeit für Tierschutz zu schaffen." Über einen Bekannten sei er dann in Südafrika gelandet, wo es ihm darum geht, Nashörner zu schützen. "Das Problem ist menschengemacht. Es liegt nicht daran, dass das Nashorn nicht mehr überleben kann", sagt Stolze. "Ich will mich dort weiter einsetzen und die Ausbildung fortsetzen", sagt er.
Die Vorbereitung und das Team
Mit Niklas "Green Mask" Stolze steht am kommenden Samstag (19 Uhr/UFC Fight Pass) wieder ein Deutscher im Käfig der Ultimate Fighting Championship (UFC). Nach zwei Niederlagen will der 29-Jährige nun seinen ersten Sieg in der Eliteliga einfahren. Dafür wechselt der gebürtige Magdeburger sogar in die mit Stars gespickte Leichtgewicht-Division.
Sie sind seit vier Monaten in den USA. So eine Vorbereitung haben Sie demnach bislang noch nicht gemacht. Wovon haben Sie am meisten profitiert?Von dem Wissen der ganzen Experten, der Trainer und der Trainingspartner. Ich habe einfach so viel über das Kämpfen und die UFC-Szene gelernt. Ich war auf so vielen Veranstaltungen und konnte gute Kontakte knüpfen.
Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, in Deutschland zu trainieren oder in Europa. War der Schritt, für längere Zeit in die USA zu gehen, eine Entscheidung, die Sie unbegingt machen wollten?Grundsätzlich gibt es einfach keine Möglichkeit, dass man in Deutschland überhaupt ansatzweise auf dem Niveau trainieren könnte, wie ich jetzt trainiert habe. Ein weiterer Grund ist, dass ich einfach den Abstand brauchte von unserer deutschen MMA-Szene und unserer deutsche Bubble. Dort finden zwar immer mehr schöne Veranstaltungen statt, aber viele denken, sie wissen schon, wie das Spiel gespielt wird. Das was ich jetzt in den USA gesehen habe, daran merke ich, dass die Leute in Deutschland einfach leider noch nicht so weit sind. Und deswegen war dieser Schritt nach Amerika für mich so wichtig. Das brauchte ich für mich, weil ich einfach die letzten Jahre zu sehr auf andere Leute geguckt habe und mich davon habe ablenken lassen. Als der der ganze Youtube-Hype losging und jeder Kämpfer auf einmal auch Youtuber oder Streamer sein musste - da haben wir uns zu Litfaßsäulen gemacht, was Sponsoren angeht. Und das ist so eine Sache, bei der ich in den letzten zwei Jahre extrem angefressen war und die mir im Mentalen nicht gutgetan hat. Die vier Monate in Amerika waren wie Detox - plus Traumleben. Ich durfte unter anderem UFC-Legende Donald Cerrone kennenlernen und hatte eine geile Vorbereitung und jetzt den Kampf. Das ist fast nicht in Geld aufzuwiegen.
Von Donald "Cowboy" Cerrone wurden Sie ja anscheinend ein bisschen unter die Fittiche genommen. In Ihren Instagram-Stories hat das alles sehr vertraut gewirkt. Was konnten Sie von dem wohl größten noch aktiven UFC-Veteran mitnehmen?Er hat einfach irgendwie einen Narren an mir gefressen und meiner Person. Auf dem höchsten Level des Sports siehst du, wo gewisse Athleten ihre Prioritäten haben. Und das habe ich hier gesehen. Manchen ist wichtig, dass die Fotos richtig sind und dass einfach alles so perfekt wirkt. Und ich bin überhaupt nicht so. Ich muss nicht fünf mal mein Telefon rausholen und zehn Storys mit anderen UFC-Fightern machen, nur weil sie Millionen Follower haben und mir das vielleicht helfen könnte. Das ist nicht meins. Und das hat "Cowboy" gesehen. Und das hat der extrem gefeiert und ihn vielleicht auch ein bisschen an sich erinnert. Das hat dann einfach geklickt. Durch die Vorbereitung auf unsere Kämpfe hat man sich immer im Performance Institut gesehen - und dann ist es eigentlich eine richtige Freundschaft geworden. Und was ich aus dieser Erfahrung mitgenommen habe, ist zu sehen, dass es alles auch nur Menschen sind. Viele Kämpfer haben schon Rekorde aufgestellt und die verrücktesten Knockouts hingelegt, aber am Ende auch die gleichen kleinen Macken. Die gleichen Gedanken im Kopf. Jeder hat Angst vorm Verlieren. Jeder hat Angst davor, nicht das abrufen zu können, was er eigentlich trainiert hat. Und das interessiert uns Kämpfer in den Momenten gar nicht, weil wir die Vorbereitung genießen sollen. "Enjoy The Journey", das hat "Cowboy" immer zu mir gesagt. Und daran habe ich dieses Mal wirklich gehalten. Es war zwar wie ein doppelte Vorbereitung mit 16 Wochen, aber es hat einfach Spaß gemacht.
Zukunftspläne
Sportlich will er aber noch "den Hype in Deutschland voll mitnehmen" und in den größten Hallen kämpfen. In Hamburg werden rund 15.000 Menschen dabei sein - vor allem wegen Christian Eckerlin im Hauptkampf.
Stolzes Kampf gegen Jessin Ayari ist aber bei eingefleischten Fans das Duell mit dem Potenzial für den Kampf des Abends. Auch Ayari war bereits in der UFC, lieferte bei seinem Oktagon-Debüt einen spektakulären Fight."Jessin und ich kennen uns schon eine ganze Weile. Wir haben auch schon zusammen trainiert", erzählt Stolze mit Blick auf den Kampf. Ayari sei ein guter Boxer und MMA-Kämpfer und im Weltergewicht "mit der stärkste Gegner". Ein technisches "Striking-Fest" verspricht Stolze. "Ein guter Tag für ganz MMA Deutschland", so der 32-Jährige.
Auf der Pressekonferenz nach dem Event ging Stolze auch auf die hiesige MMA-Szene ein: „Ich habe immer versucht, Magdeburg auf die Karte zu bringen und den Sport bei uns zu pushen.“ Zuletzt unterstützte er seine Teamkollegen Karan Mosebach und Lasha Abramishvili als Cornerman im April bei einem MMA-Event in den Magdeburger Messehallen. Mit Blick auf aktuelle Talente in der lokalen Szene, hofft der erste UFC-Kämpfer aus den neuen Bundesländern, von diesen auch bald bei OKTAGON einige Gesichter wieder zu treffen: „Sie hätten es auf jeden Fall verdient.“
Momentan verbringt Stolze nämlich nur selten Zeit in seiner Heimat. Neben Aufenthalten in Nevada verbrachte er auch Zeit in Südafrika, wo er sich an einem Projekt beteiligte, das sich gegen die Wilderei von Nashörnern einsetzt. Ein Thema, dem er direkt nach seinem Sieg noch im Oktagon besonderen Fokus schenkte.
Zu Beginn des Jahres hat er sich auf Zypern gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin außerdem den Traum vom Haus am Meer erfüllt: „Ich möchte jeden Tag aufwachen, auf den Strand schauen und glücklich sein. Das ist alles, was zählt.“ Dies wolle der Weltenbummler erhalten und verteidigen. Den 5.000€-Bonus für die ‚Performance of the Night‘, welcher ihm nach dem Event von OKTAGON-Gründer Ondřej Novotný zugesprochen wurde, hat der Hundeliebhaber dafür aber wohl nicht eingeplant.
In der MMA-Szene ist Niklas Stolze ein Exot. Auswanderer, Tierschützer und immer für neue Entwicklungen des Sports zu begeistern. Niklas Stolze ist ein besonderer Typ.
Das nächste in Deutschland geplante Event kommt dafür aber wohl noch zu früh. Im Oktober plant OKTAGON, sich mit einer Show im Frankfurter Waldstadion vor bis zu 60.000 Zuschauern endgültig zum Branchenprimus in Deutschland und Europa hochzuschwingen. Angst davor, in die Höhle des Löwen zu steigen, zeigte Stolze daher nicht: „Von mir aus können wir auch in Prag kämpfen.“
