Die Welt des Mixed Martial Arts (MMA) ist voller Spannung, Action und Dramatik. Viele MMA-Kämpfer haben auch den Sprung in die Schauspielerei gewagt und sich dort einen Namen gemacht.
Die Verbindung von MMA und Schauspielerei
Die Verbindung zwischen MMA und Schauspielerei liegt nahe. Beide Bereiche erfordern Disziplin, körperliche Fitness und die Fähigkeit, Emotionen auszudrücken. MMA-Kämpfer bringen oft eine natürliche Präsenz und Authentizität mit, die sie für Rollen in Actionfilmen und TV-Serien prädestiniert.
Bekannte MMA-Kämpfer und ihre Schauspielkarrieren
Einige der bekanntesten MMA-Kämpfer haben auch erfolgreiche Schauspielkarrieren vorzuweisen.
Fedor Vladimirovich Emelianenko
Fedor Vladimirovich Emelianenko, geboren am 28. September 1976, ist ein russischer Politiker, ehemaliger professioneller Mixed Martial Artist (MMA), Sambist und Judoka. Emelianenko war Schwergewichtsweltmeister bei PRIDE von 2003 bis zur Schließung der Organisation im Jahr 2007, viermaliger Weltmeister im Combat Sambo und zweimaliger russischer nationaler Bronzemedaillengewinner im Judo. Er trat auch bei RINGS, Strikeforce, M-1 Global, Rizin und Bellator an und gilt als der bekannteste Kämpfer, der nie bei der UFC (Ultimate Fighting Championship) angetreten ist.
Chuck Liddell
Charles David „Chuck“ Liddell, geboren am 17. Dezember 1969 in Santa Barbara, Kalifornien, USA, ist ein ehemaliger US-amerikanischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer. Seit 2001 ist Liddell auch in Film und Fernsehen zu sehen. So hatte er einen Gastauftritt in der zweiten Staffel der Serie Blue Mountain State sowie in Staffel 9, Folge 5 von Bones - Die Knochenjägerin. 2019 war er in Acceleration - Gegen die Zeit zu sehen.
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Dwayne Johnson
Hollywood-Star Dwayne Johnson ist bereit für seinen nächsten großen Kampf - diesmal jedoch nicht im Wrestling-Ring, sondern auf der Kinoleinwand. In seinem neuen Film „The Smashing Machine“ vom beliebten Studio A24 schlüpft der langjährige und sporadisch noch immer als WWE-Wrestler The Rock aktive Darsteller in die Rolle der realen MMA-Legende Mark Kerr. Wie Deadline exklusiv berichtet, soll „The Smashing Machine“ am 3. Oktober 2025 in den USA erscheinen. Für Dwayne Johnson bedeutet „The Smashing Machine“ nicht nur ein Wiedersehen vor der Kamera mit „Jungle Cruise“-Co-Star Emily Blunt, sondern überdies die Chance, sich endlich auch für die Award-Season zu empfehlen.
"Der Käfig": Eine französische Serie über Mixed Martial Arts
Die französische Serie "Der Käfig" taucht in die Welt des Mixed Martial Arts ein. Ausgedacht haben sich das Ganze Sylvain Caron und Franck Gastambide, Letzterer hat auch Regie geführt und eine der Hauptrollen übernommen. So hat der Franzose in mehreren Dutzend Filmen mitgespielt, darunter in dem Remake Lohn der Angst vor einigen Monaten. Normalerweise zieht er dann Komödien vor, siehe etwa Medellín - Follower mit Folgen letztes Jahr, wo eine Chaostruppe gegen ein Drogenkartell antrat. Bei Der Käfig verzichtet er jedoch auf jegliche Form von Humor. Allerdings ist er einfach kein begnadeter Geschichtenerzähler, Der Käfig ist inhaltlich schon ziemlich schwach auf der Brust. Beispielsweise ist der Protagonist völlig uninteressant und die Serie bleibt einen Grund schuldig, warum man unbedingt mit ihm mitfiebern sollte. Die anderen Figuren sind aber auch nicht besser. Hinzu kommen holprige Dialoge und überschaubare schauspielerische Leistungen.
Taylor (Melvin Boomer) hat einen Traum: Er will als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer ganz groß herauskommen! Bislang sieht es aber nicht sehr gut bei ihm aus, sein Trainer Boss (Franck Gastambide) hält nicht viel von diesen Ambitionen. Sein Rat ist, sich von einer professionellen Karriere zu verabschieden. Taylor will sich davon aber nicht abbringen lassen und arbeitet hart daran, dass er doch noch seine Chance bekommt. Und damit auch den Ruhm und die Anerkennung, nach der er sich sehnt.
Die Zielgruppe wird eher der Kämpfe wegen dabei sein. Die sind auch ordentlich geworden, da geht es schon zur Sache. Außerdem dürfen sich MMA-Fans über diverse Gastauftritte und Namedropping freuen, man nimmt Gastambide schon ab, dass ihn dieses Themengebiet sehr interessiert. Man bleibt bei Der Käfig gewissermaßen unter sich, ohne dabei aber ein außenstehendes Publikum abzuweisen. Es braucht keine Vorkenntnisse, um hier einsteigen zu können. Wer Gefallen hat an dieser Art Geschichte oder eben diesem Sport, kann deshalb auf jeden Fall einen Blick riskieren. Besser als die vorherigen Werke von Gastambide ist das schon.
"EA Sports UFC": MMA-Simulation mit weiblichen Kämpfern
EA Sports hat mit einem neuen Trailer bestätigt, dass in der kommenden MMA-Simulation „EA Sports UFC“ auch weibliche Kämpfer zur Verfügung stehen werden. „Dies ist sowohl für Videospiele als auch für Mixed Martial Arts ein großer Moment“, so Dean Richards, General Manager von EA SPORTS UFC. „Wir haben das Ziel, das realistischste Kampfsport-Erlebnis aller Zeiten zu präsentieren und wollten deshalb auch, dass die gesamte Bandbreite an Talenten und die Vielfalt sämtlicher Kämpfer vertreten sind. „Seit wir dieses Jahr das Women’s Bantamweight als Gewichtsklasse mit aufgenommen haben, haben die Frauen alle beeindruckt“, so Dana White, UFC Präsident. „Die Kämpfe sind immer mitreißend, Ronda Rousey ist ebenso talentiert wie jeder andere Champion der UFC und ihre Rivalität mit Miesha Tate ist eine der heftigsten in der UFC-Geschichte.
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Tom Hardy: Actionstar beweist seine Kampfkünste
Kampfszenen gehören für Tom Hardy schon lange zum Repertoire: Viele kennen den Schauspieler als Bösewicht und Batman-Gegenspieler aus »The Dark Knight Rises«. Als Mad Max kämpfte er auch schon gegen Auto-Hybriden und Stahlkrieger. Nun zeigte Hardy, dass er auch jenseits der Kamera den Kampfsport beherrscht. Und das hautnah: Bei einer offenen Martial-Arts-Meisterschaft in der englischen Stadt Milton Keynes trat der Schauspieler nach Medienberichten überraschend als Teilnehmer an - und gewann.
Turnierfotos zeigen, wie der Schauspieler seine Gegner zu Boden wirft. Am Oberkörper trägt er die für Brazilian Jiu-Jitsu typische Jacke eines Gi. Hardy besitzt nach Medienberichten den blauen Gürtel im Brazilian Jiu-Jitsu. Schon im August gewann der Schauspieler einen Jiu-Jitsu-Wettbewerb in Wolverhampton, ausgerichtet von der Wohltätigkeitsorganisation REORG, für die sich Hardy engagiert und die Jiu-Jitsu-Unterricht an Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung und Depressionen vermitteln will.
Hardys Gegner, Danny Appleby, sagte, er sei verblüfft gewesen, als er den Schauspieler im Halbfinale des Turniers sah. »Ich habe meine Klamotten noch nicht gewaschen, ich glaube, ich werde sie versteigern«, witzelte Appleby. Bei vielen Actionstars hegt der Zuschauer den Verdacht: Die Muskelberge mögen zwar echt sein. Bei den Kampfszenen aber war viel Trickserei mit im Spiel. Tom Hardy hingegen weiß offenbar wirklich, was er tut. Der Engländer hatte 2011 neben Joel Edgerton in dem Drama "Warrior" einen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer verkörpert. Dafür lernte er Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ). Die Kampfsportart half später unter anderem auch dabei, ihn für die Auftritte in "Venom" fit zu machen.
Hardy hingegen erschien einfach wie alle anderen Teilnehmer bei dem Jiu-Jitsu-Turnier in der englischen Stadt Wolverhampton. Organisator war REORG, ein Verein, der Veteranen und Rettungskräfte unterstützt, die unter körperlichen oder psychischen Erkrankungen leiden. Lange blieb der Schauspieler aber nicht unerkannt. Viele Besucher und Mitglieder des Sportvereins teilten in sozialen Netzwerken Fotos und Videos seiner Kämpfe. Hardy erntete durch die Bank Respekt für sein Auftreten und seine Leistung. "Tom Hardy ist ein Tier auf der BJJ-Matte", kommentierte ein Besucher des Benefiz-Wettkampfs, der Aufnahmen von dem Stargast postete. Ihm zufolge gewann der Schauspieler in dessen Gewichtsklasse zwei Kämpfe per Armhebel.
In einem von einem MMA-Kanal geteilten Video auf Instagram war besonders gut zu erkennen, wie Hardy seinen Gegner auf die Matte zwang. Hardy gewann in zwei verschiedenen Kategorien Goldmedaillen, wie die Zeitschrift "People" bestätigte. Ein Besucher des Turniers teilte Aufnahmen von Hardys Siegerehrung. Der Schauspieler posierte auch bereitwillig für Fotos. Trainer von REORG hatten Medienberichten zufolge Hardy damals auf die Rolle in "Warrior" vorbereitet. Seitdem ist der Schauspieler der Organisation verbunden geblieben.
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"Fame Fighting": Das Box-Event der Trash-TV-Elite
Am 9. November kommt es zum Box-Event des Jahres. Unter anderem mit dabei: Emmy Russ und Diogo Sangre. Die Tage sind gezählt und die Reality-Stars bereit für ihren großen Kampf am 9. November in Bonn. Doch woher kennt man die 18 Fame-Fighting-Kämpfer eigentlich? BILD stellt alle Teilnehmer vor, die beim BILD-Boxspektakel in den Ring steigen.
Hier eine Übersicht der Kämpfe:
- Tommy Pedroni vs. Jona Steinig
- Emmy Russ vs. Eva Benetatou
- Callum Izzard vs. Marvin Manson
- Hati Suarez vs. Walentina Doronina
- Aleks Petrovic vs. Chris Broy
- Jakub Merlan-Jarecki vs. Kevin Njie
- Bocc Özsu vs. Max Wilschrey
- Diogo Sangre vs. Bobby Chambers
- Tobias Pietrek vs. Juliano Fernandez
